Frau Holle Märchen und Sagen

In welchem Märchen kommt dieses Motiv vor: „Ein Mädchen springt in einen Brunnen und wacht im „Himmel“ wieder auf!“

Haben Sie es erkannt?

Ja, es ist das von den Brüdern Grimm gesammelte Märchen der „Frau Holle“,das landläufig unter „Goldmarie und Pechmarie“ bekannt ist. Aber vielleicht wissen Sie bereits, dass es viele Märchen und Sagen von der Frau Holle gibt und jede dieser weisheitsvollen Geschichten übt eine besondere Faszination aus. Ob es sich nun um „die 3 Wünsche“, „Goldener“, „Die Blaue Blume von Tirol“ oder „Die Herrin vom Rosengarten“ handelt, sie alle und noch viele mehr beschreiben die „Große Mutter“ oder „Urmutter“, so wie sie auch gerne gerufen wird, als helfendes aber auch strafendes Wesen.

Frau Holle, der Hohe Meißner und der Frau Holle Teich

Frau Holle, Frau Hulda, auch Berchta, Frau Gode, Frau Herke oder Große Mutter genannt, ist als bedeutendste mythologische Gestalt oder wesenhafter Naturgeist in Sagen und Märchen überliefert. Sie wacht besonders über die häusliche Ordnung und Liebestreue. Bekannt ist sie vor allem aus dem Märchen der Brüder Grimm, aber auch durch die vielen Sagen, deren Heimat der Hohe Meißner ist, der „König der hessischen Berge“. Besonders vertraut ist dieser 740 m hohe Berg durch den Frau-Holle-Teich, der seine Wasser zu gleichen Teilen ostwärts zur Werra und nach Westen hin in die Fulda entsendet. Bei Münden treffen sie dann wieder in der Weser zusammen.

Über diesen mystischen Ort des Frau-Holle-Teichs
wissen die Brüder Grimm folgendes zu berichten
:

„Dieser Teich, an der Ecke einer Moorwiese gelegen, hat gegenwärtig nur vierzig bis fünfzig Fuß Durchmesser; und nicht selten sind auf ihr Pferde versunken. Von dieser Holle erzählt das Volk vielerlei, Gutes und Böses. Weiber, die zu ihr in den Brunnen steigen, macht sie gesund und fruchtbar, die neugeborenen Kinder stammen aus ihrem Brunnen, und sie trägt sie daraus hervor. Blumen, Obst, Kuchen, das sie unten im Teiche hat und was in ihrem unvergleichlichen Garten wächst, teilt sie denen aus, die ihr begegnen und zu gefallen wissen …

… Gern zieht sie die Kinder in ihren Teich, die guten macht sie zu Glückskindern, die bösen zu Wechselbälgen. Jährlich geht sie im Land um und verleiht den Äckern Fruchtbarkeit, aber auch erschreckt sie die Leute, wenn sie durch den Wald fährt, an der Spitze des wütenden Heers. Bald zeigt sie sich als eine schöne weiße Frau in oder auf der Mitte des Teiches, bald ist sie unsichtbar, und man hört bloß aus der Tiefe ein Glockengeläut und finsteres Rauschen.“

Vom historischen Schauplatz zu märchenhaften Seelenbilder

Doch wenden wir uns wieder diesem uns bekannten Motiv der Brüder Grimm zu. Ist es nicht seltsam, dass jemand in den Brunnen springt und im Himmel wieder erwacht, schließlich schüttelt das Mädchen die Betten aus und es schneit auf der Erde.

Dass es sich bei diesen sinnbildlichen Schilderungen, auch wenn sie sich an historischen Orten abspielen oder abspielen sollen, nicht um historische Prozesse sondern um Seelenbilder handelt, dürfte jedem Menschen einleuchten, der vorurteilsfrei, offen und von Herzen dieses Märchen betrachtet.

Im sogenannten realen Leben stehen wir nicht selten vor einer schier unlösbaren Aufgabe und nur das Urvertrauen und die Zuversicht auf das gute Ende treibt uns voran. Wie es ausgeht, wissen wir nicht, aber unsere Ahnung oder innere Stimme sagt uns, dass diese Herauforderung gerade jetzt für unsere Entwicklung entscheidend und notwendig ist, auch wenn wir mit unzähligen Zweifeln zu kämpfen haben.

Das Mädchen stellt sich seinen Herausforderungen, springt in den Brunnen, verliert die „irdische Besinnung“ und erwacht in einer „anderen Dimension“. Und gerade in jener Dimension, nennen wir sie „Anderswelt“, „Traumwelt“, „Himmel“, etc. erhält es die Hilfe, die es schließlich zu Glück und Reichtum führt. Dies alles ist aber nur möglich, weil es selbst mitfühlend und demütig (nicht unterwürfig) genug ist, anderen ihr Herz (Brot, Apfelbaum, Frau Holle) zu öffnen und nahezu selbstlos zu handeln.

Wie es aber denen letztendlich ergeht, die eine solche Gesetzmäßigkeit schamlos nur für ihre eigene Gier, Habsucht und Macht missbrauchen, zeigt uns sinnbildlich die Gestalt der Pechmarie.

Nicht nur die Goldmarie, sondern auch die Pechmarie lebt in uns!

Aber „Hand aufs Herz“, so gerne wir uns mit der „Goldmarie“ identifizieren, so gerne wir die Rolle des „Gutmenschen“ spielen, so gerne wir die Gestalt der „Pechmarie“ nur in den anderen Menschen sehen und verurteilen, so ungern müssen wir uns auch eingestehen, dass wir das Wesen der „Pechmarie“ ebenso in unserer eigenen Seele tragen, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen.

Aber ist es denn wirklich so schlimm? Gehören nicht beide zu einem vollkommenen (nicht perfekten) Menschen oder hat DIE SCHÖPFUNG alles verkehrt gemacht?

Schlimm wird es erst, wenn wir an diesem Anteil der „Pechmarie“ hängen oder in gar verdrängen, denn dann können wir auch nicht die letztendlich wichtigen Fragen stellen:

>>> WIE erkennen wir diesen Anteil in uns, vor allem die Konsequenzen auf Mit-Mensch und Natur und
>>>
WAS machen wir konstruktives und lebensbejahendes für alle daraus?

Wie Sie selbst diese märchenhaften Seelenbilder entschlüsseln und für ein erfüllteres Leben anwenden können, wie gerade jene Sinnbilder ungewöhnliche Lösungen für festgefahrene Probleme im Alltag weisen können und wie man damit Erwachsene und Kinder beglücken kann, erfahren Sie

>>> im einmaligen Lernprogramm-Starterset
>>>
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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Im Paradiesgarten der Frau Holle

Schon wieder in die Lügenmärchen-Falle getappt

Lügenmärchen

Auf einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk antwortete mir ein Mitglied aus einer Gruppe in Bezug auf ein von mir eröffnetes Thema „(Lebens-)Märchen von Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit“:

„Hallo und Aha? Sie erzählen Märchen? Wollen Sie uns „Märchen“ erzählen? Na ich denke mal, aus dem Alter sind wir heraus (oder ich), Politiker und andere erzählen uns schon genügend, medial verbreitete Märchen, aber witziger Ansatz.“

Leider ist die gängige Meinung immer noch die, dass Märchen nichts anderes als erfundene und an den Haaren herbeigezogene „Lügengeschichten“ sind. Selbst Menschen, von denen man eine gewisse Aufgeschlossenheit für seelisch-spirituelle Dinge erwartet, fallen immer noch in die Falle der bis heute in der Öffenlichkeit propagierten Meinung „Märchen seien Lügen-Geschichten“.

Dass es sich aber bei den Volksmärchen um einfache Weisheiten aus der ganzen Welt handelt, die sinnbildlich (also in Seelenbildern) Lebensprozesse und Lösungs-Möglichkeiten für festgefahrene Probleme schildern und viel mehr unser „Herz“, als unseren meist überbetonten Verstand ansprechen, wird nahezu völlig ignoriert.

Wie eng Märchen und Wahrheit in Wirklichkeit beieinander stehen, wird anhand des folgenden jüdischen Volks-Märchens sehr schön verdeutlicht:

Die Wahrheit und das Märchen

Die Wahrheit ging durch die Straßen ganz nackt, wie am Tag ihrer Geburt. Kein Mensch wollte sie in sein Haus einlassen. Jeder, der sie traf, flüchtete voller Angst vor ihr. Eines Tages ging die Wahrheit wieder in Gedanken versunken durch die Straßen. Sie war sehr betrübt und verbittert.

Da begegnete sie dem Märchen. Das Märchen war geschmückt mit herrlichen, prächtigen und vielfarbigen Kleidern, die jedes Auge und jedes Herz entzückten. Da fragte das Märchen die Wahrheit: “Sage mir, geehrte Freundin, warum bist du so bedrückt und drehst dich auf den Straßen so betrübt herum?” Da antwortete ihm die Wahrheit:

“Es geht mir sehr schlecht. Ich bin alt und betagt und kein Mensch will mich kennen.” Hierauf erwiderte ihr das Märchen: “Nicht weil du alt bist, lieben dich die Menschen nicht. Auch ich bin sehr alt, und je älter ich werde, desto mehr lieben mich die Menschen.  

Siehe, ich will dir das Geheimnis enthüllen: Sie lieben es, daß jeder geschmückt ist und sich ein wenig verkleidet. Ich werde dir solche Kleider borgen, mit denen ich angezogen bin, und du wirst sehen, daß die Leute auch dich lieben werden.”  

Die Wahrheit befolgte diesen Rat und schmückte sich mit den Kleidern des Märchens. Seit damals gehen Wahrheit und Märchen zusammen, und beide sind bei den Menschen beliebt.

© Beitrag, Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Krankheit ist nicht Abwesenheit von Gesundheit

Krankheit ist nicht die Abwesenheit von Gesundheit,
sondern die Ablehnung von Veränderung!

Dies sagte einst eine alte weise Frau zu einem kranken König. Aber lesen Sie doch selbst die ganze Weisheitsgeschichte:

„Es war einmal ein König, der war sehr traurig, denn Zeit seines Lebens hatte er immer ein anderes Gebrechen. Er konnte sich an seiner königlichen Natur einfach nicht richtig erfreuen, da ihm eine Krankheit nach der anderen Schmerzen bereitete.

Eines Tages ließ er eine heilkundige weise Frau zu sich kommen, die ihm Linderung verschaffen sollte. Die Frau aber sprach: ‚Keine Medizin und kein Arzt der Welt wird Euch auf Dauer helfen können, da ihr die Krankheit nicht in ihrer wahren Gestalt erkennen wollt. Krankheit ist nicht die Abwesenheit von Gesundheit, sondern die Ablehnung von Veränderung.‘

Der König ließ sich die Aussage der Frau lange durch sein Gemüt ziehen und erkannte mit jedem Moment die tiefe Weisheit darin. Er richtete sein Leben darauf ein und jede Krankheit, die ihn besuchte, nahm er dankbar an, denn er wusste, dass es Zeit für Veränderung war.“

(Copyright © 2010 Karlheinz Schudt, Veröffentlichung dieser Weisheitsgeschichte nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Autors)

Märchenhaft leben und frei Märchen und Geschichten erzählen lernen

Weisheitsgeschichten und Märchen sind viel mehr, als wir gemeinhin glauben, denn sie machen uns auf eine Sichtweise aufmerksam, die viel tiefer geht, als dies der äußere Verstand jemals zu tun vermag. Falls Sie Freude daran haben, diese Sichtweise(n) anhand der 7 weisheitsvollen Urbilder des Märchens und des Lebens individuell zu erkunden und wie Ihnen diese zu einem noch märchenhafteren Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit verhelfen können, dann schauen Sie doch gleich hier:

http://maerchen-ausbildung.de

Und außerdem, Sie können hier nahezu mühelos lernen, wie Sie diese sieben weisheitsvollen Urbilder „verpackt“ in Märchen und Geschichten auch noch frei vor anderen Menschen und ohne Angst erzählen können.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Was haben Märchen, Riesen, Eier und Ostern gemeinsam?

Ostern mit Märchen und GeschichtenMittlerweile weiß ja fast jedes Kind, dass der Osterhase keine Eier legt, obwohl „Hase“ und „Ei“ traditionell mit Ostern in Verbindung gebracht werden. Doch beide deuten auf die (Wieder-)Geburt von etwas Neuem hin. Dass all dies auch in den ersten Wochen des Frühlings geschieht, ist aufgrund des neu entstehenden Lebens in der Natur kein Zufall.

Wer Hasen kennt, weiß, wie äußerst fruchtbar diese Tiere sind und auch im Dreihasenbild im Paderborner Dom, auf dem 3 Hasen gleichzeitig 3 Ohren haben, und doch keinem eines fehlt, vermutet man ein Symbol der Dreieinigkeit „Vater, Heiliger Geist, Sohn“.

Vom „Ur-Ei“ zur „Ur-Familie!

Wer immer auch hinter dem geheimnisvollen „Heiligen Geist“ stecken mag, in Kreisen, die dem Weiblichen ebenfalls zugeneigt sind, wird diese Ur-Familie einfach „Vater, Mutter, Kind“ genannt. Was das Ei betrifft, so ist es doch fast schon ein Wunder, dass aus einem nahezu leblosen Gegenstand aktives Leben entsteht! Im alten Ägypten, in Phönizien und in Persien galt das Ei als Ursprung der Welt. Alles Leben kam aus dem Ur-Ei, das eines Tages vom Himmel fiel.

Inspiration zu Ostern mit Märchen und Weisheitsgeschichten

Ach ja, haben Sie bereits erraten, in welchem Grimmschen Märchen ein Ei und zwei Riesen eine wichtige und erlösende Rolle spielen? Nein? Dann genießen Sie das Märchen und lesen Sie meinen Tipp:

Das Märchen finden Sie übrigens mit einem Klick hier:
>>> Märchen von der Kristallkugel <<<

Mein TIPP zu Ostern:

Lassen Sie sich niemals von Ihrem wahren, inneren Lebensziel abhalten! Auch wenn Sie schon unzählige Um- und Irrwege gegangen sind, konzentrieren Sie sich immer wieder auf das Wesentliche in Ihrem Leben und machen Sie es wie der Jüngling im Grimmschen Märchen „Die Kristallkugel“. Der bewahrte sein Ziel so tief in seinem Herzen, dass er sich nicht einmal von zwei gewaltigen Riesen ablenken ließ und schließlich mit einem glühenden Ei und seinem kostbaren Inhalt die wahre Liebe entdeckte!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Himmel und Erde sind EINS

Himmel und Erde

Himmel und Erde (sind EINS)

Denn wo sonst kommt es vor, dass ein Mädchen in einen Brunnen springt und auf einer Wiese im Himmel wieder erwacht?

Kennen Sie dieses bekannte Märchen? Richtig, „Frau Holle“!

Die Märchen sind voll von solchen für den Verstand nicht nachvollziehbaren  Bildern. Daher werden sie ja auch als „Lügengeschichte“ oder „Kinderkram“ abgetan. Wie man aber diese Märchenbilder so entschlüsseln und frei erzählen kann, dass sie Entspannung und Erkenntnis für einen selbst und die Mitmenschen sind und welche Weisheiten allen Märchen zugrunde liegen, erfahren Sie

in unserem nächsten EINFÜHRUNGS-SEMINAR: „Märchen Erzählen lernen“.
Weitere Infos sowie erlebnisreiche Videos finden Sie hier:
http://www.maerchen-erzaehler.de

Mein TAGES-TIPP:

Jeden Abend vor dem Einschlafen ein Märchen der Brüder Grimm lesen! Sie werden staunen, welche großartigen Perlen sich darin befinden und wie wohltuend diese Märchen für den eigenen Schlaf sind. Und wenn Sie gerade keine Grimmsche Gesamtausgabe zur Hand haben, finden Sie alles hier in unserem Archiv:
http://erfolgsmaerchen.de/inhaltsangabemaerchen.htm

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Prinzessin „Leben“ und Prinz „Einkommen“ = Lebenseinkommen

Lebenseinkommen

Ein Lebenseinkommen für JEDEN Menschen!

In vielen Märchen wird immer wieder variationsreich geschildert, wie die Märchenhelden und -heldinnen aus tiefer Armut zu Glück und Reichtum gelangen.

„Und als sie an der Hochzeitstafel saßen, da schwieg auf einmal die Musik, die Türen gingen auf, und ein stolzer König trat herein mit großem Gefolge. Er ging auf den Jüngling zu, umarmte ihn und sprach: „Ich bin der Eisenhans und war in einen wilden Mann verwünscht, aber du hast mich erlöst. Alle Schätze, die ich besitze, die sollen dein Eigentum sein.“

Zwar enden nicht alle Märchen so ausführlich wie das Grimmsche Märchen vom „Eisenhans“, aber in nahezu jedem  märchenhaften „Happy End“ wird ein Leben in Glück und Wohlstand geschildert, wie auch in der märchenhaften Geschichte:

Wie Prinz „Einkommen“ Prinzessin „Leben“ befreit
http://lebenseinkommen.erfolgundgeld.net

Auch das © Jahres-Motto 2012
des Märchen- und Lichtimpuls lautet:

„Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe.“

Ob nun in der heutigen Zeit der Erfolg und Reichtum tatsächlich mit Weisheit und Liebe verwirklicht werden, ist mehr als fragwürdig. Beobachtet man das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Geschehen nur alleine in Deutschland, so sind wir weit davon entfernt.

Nicht der Mensch und die Natur stehen im Mittelpunkt des Denkens und Handelns, sondern Profit, Gier, Macht und Neid. Wen wundert’s, dass Reichtum und Armut immer weiter auseinander driften.

Immer mehr Menschen diskutieren Konzepte von einem bedingungslosen Grundeinkommen. Trotz mehrfach erbrachtem Nachweis der Finanzierbarkeit eines Grundeinkommens für jeden Menschen kam es bisher zu keiner politischen Umsetzung.

Leider glauben die meisten Menschen immer noch, dass der Staat oder die Politik ein solches Einkommen für jeden Menschen ermöglicht. Doch wahre Hilfe kommt und kam noch nie von „oben“.

EIN LEBENS-EINKOMMEN FÜR JEDEN MENSCHEN

Es ist an der Zeit, selbst Lösungen zu finden, mit denen heute schon viele Menschen ein reichliches Lebens-Einkommen monatlich erhalten könnten. Dieses Lebens-Einkommen beruht auf einer einfachen, großartigen und wirksamen Vision, auf den hohen Werten des Lebens: Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit und auf praktizierter Solidarität.

Weitere Infos erhalten Sie auf folgendem Blog-Link.
Dort können Sie sich auch die 7 Gratis-Tipps abrufen:
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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Die Augen sind das Tor zur Seele – Frei Erzählen lernen

Wussten Sie übrigens, dass sich in diesem Jahr zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm jährt?

Dieses großartige Werk stellt die weltweit berühmteste Märchensammlung des 19. Jahrhunderts dar und zählt zu den am häufigsten übersetzten Werken der deutschen Literatur.

BRÜDER GRIMM Märchen: von Kindern geliebt!

Doch noch viel wichtiger ist, dass die allseits bekannten Märchen der Brüder Grimm immer noch am liebsten von den Kindern gehört werden. Und das nicht nur, weil diese Märchen besonders schön sind, sondern weil viele Menschen nur einen kleinen Teil der über 200 Märchen aus der Grimmschen Sammlung kennen.

Märchen sind eben zeitlos, schenken Vertrauen und Mitgefühl und sind somit die besten Begleiter für Kinder und Erwachsene, denn diese „Nahrung für die Seele“ kann man nie genug bekommen!

FREI Erzählen lernen: „Die Augen sind das Tor zur Seele“:

„Ach“, hört man da nicht selten von den Erwachsenen, „Sie lesen Märchen vor?“
„Keinesfalls“, ist da die Antwort unserer Märchenerzähler(innen), „wir erzählen frei!“

Und gerade das freie Erzählen, ohne Buch und ohne sonstige Vorlage, mit direktem Blickkontakt zum Publikum macht ja gerade den besonderen Zauber aus.

Wen wunderts, denn schon der Volksmund sagte:
„Die Augen sind das Tor zur Seele!“

Soviele kleine und große ZuhörerInnen tauchen mithilfe des freien Erzählens nur durch das bloße Zuhören in entspannter Ruhe und innerem Wohlgefühl in die Welt der Märchen ein, um anschließend gestärkt und voller Zuversicht ihren Alltag anzugehen.

Besonders die echten Märchen zeigen, dass trotz aller Widrigkeiten im Leben doch noch alles gut ausgehen kann und man gestärkt daraus wieder hervorkommt.

Im NEUEN Video finden Sie unsere Märchen-Erzähler im Einsatz:

Wenn Sie erleben möchten, wie und wo auch Sie bei Ihren Festivitäten, Events oder sonstigen besonderen Anlässen unsere MärchenerzählerInnen zur Freude Ihrer Gäste einsetzen können, dann lassen Sie sich doch einmal überraschen und begleiten uns auf eine kleine Märchenreise, die zum Staunen anregt.

Klicken Sie bitte auf folgenden Link und schauen sich unser NEUES Video an:
http://www.maerchenfest.de/maerchenerzaehlerinaktion

Und das schreibt die PRESSE über unsere MärchenerzählerInnen:

Und wenn Sie noch etwas Zeit haben, finden Sie über die nachfolgenden Links eine kleine Auswahl von Presseartikeln, die unsere MärchenerzählerInnen in Aktion zeigen:

Märchen zum Schmunzeln und Träumen – für Schulen und Bibliotheken:
http://maerchenfest.de/presseartikel-schuleundbibliotheken.pdf

Märchen-Mitmach-Programm – Das Goldene Tor in die Märchenwelt:
http://maerchenfest.de/presseartikel-goldenetorindiemaerchenwelt.pdf

Märchen und Geschichten von Liebe, Weisheit und Glück – für Erwachsene:
http://maerchenfest.de/presseartikel-vonmaerchenverzaubert.pdf

Zauberhaftes im Bürgerhaus – Lagenser Märchentage:
http://maerchenfest.de/presseartikel-zauberhaftesimbuergerhaus.pdf

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Schicksal oder Leben?

Eine Geschichte über das Schicksal

Eine schöne und erfolgreiche Frau, die lange Zeit von den Medien umschwärmt war, hatte einen schweren Unfall und saß nun im Rollstuhl. Lange Zeit gab sie keine Interviews mehr, doch nach Jahren des Zurückgezogen seins entschloss sie sich doch, einem Journalisten Rede und Antwort zu stehen.

Nachdem sie eine Weile über dies und jenes gesprochen hatten, machte sie der Journalist besonders mitfühlend auf ihr grausames Schicksal aufmerksam.

Die Frau aber entgegnete sogleich:

„Dieses Denken, das hinter einer solchen Formulierung steckt, mag ich nicht. Der Begriff „Schicksal“ wird heute immer nur negativ belegt, sozusagen als Synonym für „die Strafe der Götter“ oder als eine „entseelte Manipulation irgendeiner übergeordneten Macht“.

Schicksal können aber auch die glücklichen Wendungen im Leben sein. Wenn aber Schicksal sowohl glückliche als auch unglückliche Ereignisse im Leben bezeichnet, dann bedeutet das Wort ‚Schicksal’ nur DAS LEBEN selbst. Es gibt für mich kein ‚grausames Schicksal’, es gibt für mich nur mein Leben.“

Dieses überzeugend vorgetragene Argument ließ den Journalisten nachdenklich verstummen. Dann räusperte er sich und fragte:

„Wollen Sie damit sagen dass Sie Ihr Leben auch heute noch genießen?“

„Natürlich genieße ich das Leben!“, bekam er zur Antwort. „Das Leben ist einfach wunderbar. Besonders, weil ich keine andere Wahl habe.“

Text bearbeitet von Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Märchen Erzähler Ausbildung: Vom Geheimnis, frei und natürlich Märchen zu erzählen!

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Was würden Sie davon halten, wenn Sie zu fast jeder familiären, privaten oder betrieblichen Festlichkeit, bei der eine kulturelle Einlage gefragt oder angebracht wäre, sagen könnten: „Soll ich Euch einmal ein Märchen erzählen?“

Sie werden staunen, wie offen die Menschen meist für diese kostbare Anregung sind. Und wenn Sie selbst die- oder derjenige Mensch sind, der ein solches Märchen erzählen kann, dann ist die Überraschung und Freude besonders groß, da es viele Ihrer Bekannten von Ihnen womöglich gar nicht erwartet hätten.

Wenn Sie also Märchen frei erzählen möchten und sich noch nicht für das Orientierungs-Seminar in die professionelle Märchen Erzähler Ausbildung entscheiden können, dann gibt es ja das Lernprogramm:

Die Märchen Erzähler Ausbildung beginnt schon zu Hause.

Dieser Starter-Ordner vermittelt auf erlebnisreiche und für jeden leicht nachvollziehbare Art, wie man Märchen verinnerlichen und frei erzählen kann. Keine Angst – „lernen“ heißt hier nicht „pauken“, sondern mit Freude, von Herzen und mit Liebe die Märchen erkunden, sie verinnerlichen, um sie dann frei zu erzählen.

Das ist eigentlich das ganze Geheimnis!

Zugegeben – es ist schon noch etwas mehr zu tun, denn man sollte nun auch den Weg und die lebendige Methode kennen, wie man am besten diese Märchen verinnerlicht. Eines jedenfalls ist sicher – nicht mit der alten Schulmethode nach dem Motto: „Büffeln bis zur Prüfung – und dann das Meiste wieder vergessen!“

Das kann Ihnen mit dieser klar und nachvollziehbar beschriebenen Lernmethode und den Trainings-CDs nicht passieren – im Gegenteil, sie werden die Märchen Ihr ganzes Leben lang lebendig im Herzen tragen und können sie nahezu überall, in vielen Fällen sogar ohne weitere Vorbereitung, frei erzählen.

Lebendig, natürlich, frei und von Herzen!

Und das beste daran ist, dass jeder, der Ihnen zuhört, sofort merkt, dass die von Ihnen erzählten Märchen auch innerlich erlebt wurden. Das kommt daher, dass Sie diese Märchen nicht auswendig gelernt haben, sondern selbst den Weg des Märchenhelden oder der Märchenheldin gegangen sind.

Genauso verhält es sich mit einem schönen Urlaubserlebnis, das Sie einmal hatten. Jeder, der diese Episode aus Ihrem Urlaub von Ihnen hört, merkt sofort, dass Sie es auch wirklich erlebt haben. Er sieht und fühlt wie Ihre Augen leuchten, wie Ihr Herz beteiligt ist und wie lebendig Ihre Ausführungen sind.

Und stellen Sie sich vor – Sie brauchen nicht einmal ein Buch dazu, aus dem Sie dieses Urlaubserlebnis ablesen. Sie schauen Ihren Bekannten dabei in die Augen und erzählen frei und von Herzen!

Aber – warum länger Worte darüber machen! Überzeugen Sie sich selbst. Klicken Sie einfach auf folgenden Link und schauen Sie, was dieses MärchenerzählerInnen Lernprogramm für zu Hause alles beinhaltet.

Und für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich über die Märchen-ErzählerInnen-Ausbildung (Als Hobby oder beruflich) näher zu informieren, gibt es den nächsten Termin hier.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Lachen mit Geschichten von Mulla Nasrudin

Lachen belebt …

Ein wohlbeleibter Mann kam eines Tages an einen Fluss. Sehnsuchtsvoll blickte er zum anderen Ufer, weil von dort die verlockenden Gerüche eines guten Gasthauses herüber wehten. Der Mann konnte jedoch nicht schwimmen.

„Wie tief der Fluss wohl ist? Vielleicht kann ich ja einfach hinüberwaten?“ Halblaut murmelte er diese Worte vor sich hin. „Nur zu, du kannst es wagen!“, rief Mulla Nasrudin fröhlich, der gerade in der Nähe war und das Selbstgespräch vernommen hatte. „Meinst du wirklich?“, fragte der korpulente Mann freudig und leckte sich die Lippen. „Keine Sorge, junger Mann, das Wasser ist ganz flach“, erwiderte Nasrudin aufmunternd.

Kaum ausgesprochen, da war der Mann schon hinunter zum Wasser gelaufen und hineingesprungen. Augenblicklich versank er in den Fluten, da seine Füße vergeblich nach Grund tasteten. Mit letzter Kraft strampelte und paddelte er zurück ans Ufer und stellte Nasrudin wütend zur Rede.

„Merkwürdig“, sagte der Mulla und zuckte mit den Schultern, „den Enten reicht das Wasser immer nur bis zur Brust.“

(Orientalische Lehrgeschichte)

Geschichten mit Weisheit und Witz!

Gerade die weisheitsvollen Lehrgeschichten von Mulla Nasrudin, der ja oft als orientalischer Till Eulenspiegel bezeichnet wird, sind wahrhafte Seelen-Medizin.

Besonders humorvolle und besinnliche Lehrgeschichten setzen sich, wie auch die entspannenden Märchen aus aller Welt, über Ängste und Schwierigkeiten hinweg und wirken direkt im Herzen des Menschen! Von da aus strahlen sie mit ihren weisheitsvollen Bildern und Stimmungen als heilende und verwandelnde Kraft aus, die den Alltag zuversichtlicher und gelassener angehen lässt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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