Wer immer auf die Dunkelheit sieht, kann das Licht nicht erkennen

Sie kennen sicher das Märchen vom Rotkäppchen (KHM 26 von 1857) aus der Sammlung der Brüder Grimm. Es ist wohl eines der bekanntesten Märchen, dessen Inhalt bis zur heutigen Zeit schon unzählige Male verdreht, verändert, missbraucht oder verstümmelt wurde. „Ach, wie war ich erschrocken, wie war’s so dunkel in dem Wolf seinem Leib!“ Die meisten weiterlesen…

Die wesentlichen Dinge sind kostenlos

Während eines Spaziergangs mit unserem Hund bei strömendem Regen kam ich unlängst auf eine Weide oben auf dem Berg. Dort lagen Kühe gemütlich im Gras und es hatte den Anschein, als dass sie nichts aus ihrer Ruhe vertreiben konnte. Weder der Starkregen noch die imposante Erscheinung und das Bellen meines tierischen Freundes konnten sie ablenken. weiterlesen…

Der ewige Kreislauf im Spiel des Lebens – Ein Märchen über Visionen

„Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint“ schrieb einmal der Dramatiker und Lyriker Friedrich Hebbel. Und der Maler Salvador Dali meinte dazu: „Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als weiterlesen…

Die Finsternis hat es nicht begriffen

Könnten wir jemals das Licht schätzen, wenn es keine Finsternis gäbe? Dass es ohne Licht kein Leben gibt, darüber sind sich sogar Wissenschaftler und Theologen einig. Aber wie verhält es sich mit der Finsternis? In vielen Glaubensvorstellungen wird das Licht immer mit dem Göttlichen, dem Guten und dem Erstrebenswerten in Verbindung gebracht, wohingegen die Finsternis weiterlesen…

Scherben bringen Glück, aber nur dem, der loslassen kann

Ein in spirituellen Dingen weit bekannter und hochgeschätzter Mann sieht eines Tages in der Küche seine Frau weinen. „Was ist mit Dir?“, fragte er besorgt, „Warum bist Du so traurig?“ „Ach“, schluchzte da die Frau, „Weil alle Dinge so vergänglich sind!“ Der Mann schaute sie ganz ernst an und erwiderte besserwissend und belehrend: „Du solltest weiterlesen…

Das Glück wartet hinter dem nächsten Baum

Ein altes Sprichwort meint: „Wenn das Glück an die Türe klopft, dann öffne ihm!“ Nun frage ich mich, warum muss das Glück überhaupt an der Türe klopfen? Wäre es nicht sinnvoller, die Türe gleich offen stehen zu lassen, damit es ungehindert herein kann? Wir meinen immer, das Glück kommt irgendwie oder irgendwo auf uns zu. weiterlesen…

Die Heilkraft der Urquelle

Es gibt fast keinen Menschen, der vom Anblick eines kleines Kindes nicht beeindruckt oder fasziniert ist. Beginnt ein Kind die ersten Laute von sich zu geben, schaut einen dabei mit seinen strahlenden Augen an und lallt pausenlos in einer unverständlichen Sprache, dann ist das zwar für die meisten Menschen recht amüsant, aber am Ende versteht weiterlesen…

Das wundersame Sternentor – Eine Geschichte über das innere Kind

Der Begriff „Innere Kind“ kommt anscheinend aus der Psychologie der Siebzigerjahre. Jeder trage ein inneres Kind in sich, das Verletzungen erfahren habe. Extreme emotionale Reaktionen wie z. B. Wut, Ärger und Trotz seien Ausdruck des inneren Kindes. Sowohl Erbanlagen als auch Prägungen aus der Kindheit sollen das Wesen und Selbstwertgefühl eines später erwachsenen Menschen bestimmen. weiterlesen…