Diesseits und Jenseits, Leben und Tod

„Wer nicht stirbt bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt.“ Dieser Spruch kommt von dem deutschen Mystiker Angelus Silesius, mit dem eigentlichen Namen Johann Scheffler, der zwischen 1624 und 1677 lebte und wirkte. Mit dieser Äußerung könnte er zunächst jeden nüchtern denkenden Menschen leicht aus der Fassung bringen. Wie kann jemand sterben, bevor er stirbt? Und was hat sein Tod mit Verderbnis zu tun? In den meisten Fällen richtet der Mensch sein Augenmerk zu sehr auf Weiterlesen …

Als der Mensch den Baum verstand

Es heißt „Der Weg ist das Ziel“ und meint vermutlich, dass das Gute viel näher ist, als man gemeinhin glaubt und zwar so nahe, dass man es im eigenen Herzen findet. Und doch ist es immer wieder erfüllend, sich auch äußerlich auf den Weg zu begeben und die Wunder der Natur und des Lebens zu bestaunen, selbst wenn man am Ende entdeckt, dass dort, wo das eigene Herz schlägt, auch das Glück zu finden ist und man Weiterlesen …

Die Sonnenmühle

Sonne, Mond und Sterne sind seit jeher ein beliebtes Anschauungsobjekt für Wissenschaftler und Träumer gleichzeitig. Doch was fasziniert noch heute die Menschen an diesen leuchtenden Himmelsgestirnen? Ist es vielleicht die Neugierde nach der unendlichen Weite des Kosmos, in dem sich der menschliche Verstand vollkommen zu verlieren droht? Vielleicht ist es auch nur die Hoffnung neues Territorium auf anderen Sternen zu finden, das so schnell wie möglich bewohnbar gemacht werden kann, um den drohenden und menschlich bedingten Umweltkatastrophen Weiterlesen …

Die drei Rätsel des Drachen

Meist sind es wunderschöne Prinzessinnen oder kostbare Schätze, die von einem Drachen bewacht werden. Nun ist ja ein Drache in den Märchen oder Sagen alles andere als die billige Kopie eines Dinosauriers oder das sensationsträchtige Produkt eines aus dem Hirn entsprungenen Hollywood-Filmemachers. Drachen sind Wesen, die in unserer eigenen Seele hausen und die nichts anderes als all jene negativen Gedanken, Gefühle, Widerstände und Abneigungen symbolisieren, die wir im Laufe unseres Lebens angezogen oder geschaffen haben. Das ist Weiterlesen …

Lüge und Wahrheit: Das Gerücht

Gerade jetzt ist das Thema Lüge oder Wahrheit besonders in der Öffentlichkeit in aller Munde. Man spricht u. a. von “Fake-News”, “Lügenpresse” oder “Verschwörungstheoretiker”. Selbst der Begriff “Märchen” wird schon lange als Synonym für “Lüge” eingesetzt, hat aber in Wahrheit nichts damit zu tun. Denn die Verkleinerungsform “Märchen” kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet “Märe” = Kunde, Bericht, Nachricht und beschreibt in Wahrheit in Seelenbildern innere Entwicklungsprozesse des Menschen. Leider wird vieles sehr missbräuchlich verwendet. Gerne versucht Weiterlesen …

Gedanken wirken: Die Last der Fülle

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, mit wievielen Gedanken der Mensch sich täglich beschäftigt? Verschiedene Nachforschungen haben ergeben, dass der erwachsene Mensch ca. 60.000 Gedanken pro Tag hat. Davon sind 3 % hilfreiche und positive Gedanken, die Ihnen und anderen nutzen. 25 % sind destruktive Gedanken, die Ihnen und anderen schaden und 72 % sind flüchtige, unbedeutende Gedanken, die völlig belanglos sind. Der Durchschnitts-Mensch hat also am Tag nur 3 % lebensbejahende Gedanken. Auf den Weiterlesen …

Goldmarie und Pechmarie gehören zusammen

Eigentlich gewinnt das bekannte Märchen von der Goldmarie und Pechmarie in Frau Holle aus der Sammlung der Brüder Grimm in der landläufigen Erzähltradition erst im Winter so richtig Bedeutung, da man es dann gerne erzählt, wegen dem Schnee und so. Aber hat dieses Märchen überhaupt etwas mit einer Jahreszeit zu tun? Es kommt ja auch eine blühende Wiese darin vor, mit tausenden von den schönsten Blumen und die Sonne scheint! Märchen werden gerne in jahreszeitliche, historische oder Weiterlesen …