Viel näher als man denkt – Das innere Gespräch

Es wird erzählt, dass eines Morgens Mulla Nasrudin vor seinem Hause im Kreis herum lief und aufgeregt vor sich hin murmelte: “Gott sei Dank, Gott sei Dank!” Dies ging eine ganze Weile, bis ein Nachbar vorbeikam und ihn fragte: “Aber Mulla, was läufst Du denn die ganze Zeit im Kreis herum und worüber bist Du so erleichtert?” “Ach”, sprach da der Mulla, “mein Esel ist mir verloren gegangen und ich bin froh, dass ich nicht auf ihm Weiterlesen …

Drei Männer in einem Boot: Geschichte über die Macht der Angst

In einigen Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm hören wir von drei Brüdern, die in die Welt ziehen und von denen meist der Jüngste am Ende gut weg kommt. Die beiden Älteren haben das Nachsehen. Denn gerade der Jüngste, der meist als Dummling verlacht wird, erreicht sein Ziel. Was er hat und seine beiden meist hochmütigen und vermeintlich gescheiten Brüder nicht haben, ist Mitgefühl, Offenheit und Vertrauen. Nun wäre dies ja für alle Eltern etwas problematisch, Weiterlesen …

Als der Mensch den Baum verstand

Es heißt „Der Weg ist das Ziel“ und meint vermutlich, dass das Gute viel näher ist, als man gemeinhin glaubt und zwar so nahe, dass man es im eigenen Herzen findet. Und doch ist es immer wieder erfüllend, sich auch äußerlich auf den Weg zu begeben und die Wunder der Natur und des Lebens zu bestaunen, selbst wenn man am Ende entdeckt, dass dort, wo das eigene Herz schlägt, auch das Glück zu finden ist und man Weiterlesen …

Der Mann in der Grube

Wer kennt das nicht? Man ist in eine schwierige Situation geraten und kann sich beim besten Willen nicht erklären, wie das geschehen konnte. Da können sich leicht Fragen aufdrängen, wie z. B.: “Komme ich in die Krise, weil es mein Schicksal ist oder weil ich in meinem Leben etwas nicht beachtet habe?” “Bin ich krank, weil es in meinen Genen bereits veranlagt ist oder weil ich Dinge gerne verdränge und Veränderungen ablehne?” “Gehöre ich zum unbrauchbaren ‘Alteisen’, Weiterlesen …

Die Geschichte vom Tod und dem Gelehrten

Angst bedeutet Enge Wissen Sie woher der Begriff “Angst” kommt? Aus dem Lateinischen “angustus” bzw. aus dem Althochdeutschen “angus”. In der Übersetzung bedeuten diese Begriffe Enge, Beengung und Bedrängnis. Wenn nun ein Mensch in eben jene Enge oder Bedrängnis kommt, dann fällt er aufgrund der vermeintlichen Bedrohung in eine übermäßige Stressreaktion. Das kennen wir Menschen ja ganz gut. Und obwohl der Volksmund schon lange sagt, dass die Angst keine gute Ratgeberin ist, fallen wir immer wieder von Weiterlesen …

Wie lerne ich Aufmerksamkeit?

Eines Tages kam eine Frau (es könnte selbstverständlich auch ein Mann gewesen sein) zu einem Weisen und sprach: “Lehre mich einige Grundregeln der Weisheit”. Der Weise lächelte, ergriff Papier, Tinte und Feder und schrieb einmal mit großen Buchstaben: “Aufmerksamkeit”. “Ist das alles?”, rief die Frau ganz erstaunt. “Wollt Ihr nicht noch etwas hinzufügen?” Der Weise nahm abermals das Papier zu Hand und schrieb nun zweimal hintereinander dieses Wort “Aufmerksamkeit”. “Nun”, knurrte die Frau sichtlich verärgert, “ich kann Weiterlesen …

Fundevogel. Ein Märchen. Oder gemeinsam sind wir stark!

“Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als ob’s ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben darauf saß ein kleines Kind.” … Das ganze Märchen vom Fundevogel (KHM 51) aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 finden Sie mit einem Klick >>> H I E R <<<. Wie immer Weiterlesen …