Scherben bringen Glück, aber nur dem, der loslassen kann

Ein in spirituellen Dingen weit bekannter und hochgeschätzter Mann sieht eines Tages in der Küche seine Frau weinen. “Was ist mit Dir?”, fragte er besorgt, “Warum bist Du so traurig?” “Ach”, schluchzte da die Frau, “Weil alle Dinge so vergänglich sind!” Der Mann schaute sie ganz ernst an und erwiderte besserwissend und belehrend: “Du solltest das Loslassen lernen. Vor allen Dingen musst Du noch härter werden und Dich daran gewöhnen, dass alles auf dieser Welt vergänglich ist.” Weiterlesen …

Bleibe Deinem eigenen Weg treu. Eine Rotkäppchen Betrachtung

Das Märchen vom Rotkäppchen ist keinesfalls harmlos, schildert es doch den Weg des Menschen vom Ursprung zu seinen geistigen Wurzeln bzw. dem hohen Ziel. Dass diese geistigen Wurzeln nicht mehr im Bewusstsein und in Vergessenheit geraten sind zeigt, wie gerade die Großmutter, die Urmutter alles Ursprünglichen, nicht mehr im Besitz ihrer Kräfte ist und dringend neue Nahrung benötigt, um wieder zu gesunden und zu wirken. Wie wichtig es dabei ist, seinem ureigenen Weg zu folgen und sich Weiterlesen …

Die Suche nach dem Licht

Im Johannes-Evangelium (Joh 8,12) heißt es: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Es muss sich doch für die meisten Menschen sehr sonderbar anhören, wenn einer von sich behauptet, dass er das Licht der Welt sei. Licht, das ist doch ein Strahlen oder Leuchten, das man nur im Äußeren wahrnehmen kann, z. B. im Leuchten der Sonne oder in einer Glühbirne. Weiterlesen …

Eule und Huhn: Wie schmeckt die Freiheit?

Tiere eignen sich ja immer ganz besonders gut, Untugenden, Schwächen und zuweilen auch Dummheiten des Menschen auf bildliche Weise zu verdeutlichen. Den meisten Tieren tut man dabei ganz schön unrecht. Man missbraucht sie für Vergleiche, die aber in den wenigsten Fällen der wahren Natur des jeweiligen Tierwesens entsprechen, sondern nur vereinzelten charakteristischen Teilaspekten. Tiere haben sich niemals von ihrem Naturell oder – nennen wir es einmal – der GÖTTLICHEN SCHÖPFUNG getrennt. Nur der Mensch meint aufgrund seiner Weiterlesen …

Drei Männer in einem Boot: Geschichte über die Macht der Angst

In einigen Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm hören wir von drei Brüdern, die in die Welt ziehen und von denen meist der Jüngste am Ende gut weg kommt. Die beiden Älteren haben das Nachsehen. Denn gerade der Jüngste, der meist als Dummling verlacht wird, erreicht sein Ziel. Was er hat und seine beiden meist hochmütigen und vermeintlich gescheiten Brüder nicht haben, ist Mitgefühl, Offenheit und Vertrauen. Nun wäre dies ja für alle Eltern etwas problematisch, Weiterlesen …

Diesseits und Jenseits, Leben und Tod

„Wer nicht stirbt bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt.“ Dieser Spruch kommt von dem deutschen Mystiker Angelus Silesius, mit dem eigentlichen Namen Johann Scheffler, der zwischen 1624 und 1677 lebte und wirkte. Mit dieser Äußerung könnte er zunächst jeden nüchtern denkenden Menschen leicht aus der Fassung bringen. Wie kann jemand sterben, bevor er stirbt? Und was hat sein Tod mit Verderbnis zu tun? In den meisten Fällen richtet der Mensch sein Augenmerk zu sehr auf Weiterlesen …

Die Sonnenmühle

Sonne, Mond und Sterne sind seit jeher ein beliebtes Anschauungsobjekt für Wissenschaftler und Träumer gleichzeitig. Doch was fasziniert noch heute die Menschen an diesen leuchtenden Himmelsgestirnen? Ist es vielleicht die Neugierde nach der unendlichen Weite des Kosmos, in dem sich der menschliche Verstand vollkommen zu verlieren droht? Vielleicht ist es auch nur die Hoffnung neues Territorium auf anderen Sternen zu finden, das so schnell wie möglich bewohnbar gemacht werden kann, um den drohenden und menschlich bedingten Umweltkatastrophen Weiterlesen …