Die Sprache der Toten

Unlängst unterhielt ich mich mit einer älteren Dame, deren Mann kürzlich verstorben war. Sie erzählte mir, wie sie besonders in der Trauerzeit aber auch danach intensiv mit ihm verbunden war, so dass sie oft den Eindruck hatte, er säße neben ihr. Nur gesprochen habe er nicht zu ihr. Was immer sie gefragt habe, er antwortete nicht. Machte sie etwas falsch oder bildet sie sich nur die Nähe ihres verstorbenen Mannes ein? Nun ist es ja immer schwer Weiterlesen …

Der Mann vor dem Fernseher

Im allgemeinen beginnt nach der christlichen Tradition die Karwoche mit dem letzten Sonntag (Palmsonntag) vor Ostern und endet am Karsamstag. Das Wort “Kar” leitet sich vom althochdeutschen Wort “kara” oder “chara” für “Kummer”, “Klage” oder “Trauer” ab. In dieser Woche wird in besonderer Weise dem Leiden, Sterben und der Auferstehung Christi gedacht. Nun haben hierzulande die Menschen ein recht gespaltenes Verhältnis zum Sterben bzw. zum Tod. Für die einen endet das Leben im Nichts und für die Weiterlesen …

Die Heilkraft der Urquelle

Es gibt fast keinen Menschen, der vom Anblick eines kleines Kindes nicht beeindruckt oder fasziniert ist. Beginnt ein Kind die ersten Laute von sich zu geben, schaut einen dabei mit seinen strahlenden Augen an und lallt pausenlos in einer unverständlichen Sprache, dann ist das zwar für die meisten Menschen recht amüsant, aber am Ende versteht wohl kaum jemand etwas, was das Kind in seinem Enthusiasmus da mitzuteilen versucht. Nun kann man ja viel darüber spekulieren, welchen Inhalt Weiterlesen …

Die Geburt in der Wüste

“Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen!”, sagte bereits der chinesische Philosoph Konfuzius ca. 500 Jahre vor Christus. Wie recht er damit hatte! Offenbar mussten die Menschen zu jener Zeit mit nicht viel weniger Problemen kämpfen, als wir heutzutage, tausende Jahre danach. Womöglich gibt es tatsächlich nichts Neues auf diesem Planeten, so sagte jedenfalls der alte König Salomon. Vieles, vielleicht sogar alles, wiederholt sich permanent. Wir sehen es nur nicht, da Weiterlesen …

Der Blick ins Paradies

Wenn ein Kind auf die Welt kommt freuen sich in der Regel nicht nur die Eltern sondern auch die meisten anderen Familienmitglieder. Zunächst kann man sich nicht satt sehen an seiner „goldigen“ und „süßen“ Ausstrahlung und nicht selten entwickeln die nahestehenden Verwandten ein Verhalten mit recht sonderbaren Auswüchsen. Anstatt das Kind in diese für es noch völlig unbekannte Welt einfühlsam hinein zu begleiten, betrachtet man es als Spielzeug. Man bringt ihm nun eine Sprache bei, deren Wortschatz Weiterlesen …

Zwei Dinge, die man wissen sollte, um den Himmel zu erreichen

Einmal kam ein junger Mann zu einem Weisen und sprach: “Guter Mann, sagt mir doch, was muss ich tun, um den Himmel zu erreichen?” Da lächelte der Weise und sprach: “Wenn Du den Himmel mit all seiner Liebe und Weisheit erreichen willst, musst Du zwei Dinge wissen: Erstens, dass alle Deine Bemühungen und Dein Streben vergeblich sind, IHN zu erreichen.” Wie war da der junge Mann enttäuscht, als er dies hörte, aber schließlich siegte die Neugier doch Weiterlesen …

Im Paradiesgarten der Frau Holle

Neuerscheinung “Im Paradiesgarten der Frau Holle” Dass es sich bei der Figur der Frau Holle nicht um eine historische Person handelt, sondern um eine Art himmlische oder geistige Helferin, dürfte wohl jedem Menschen klar sein, der Märchen mit den inneren Augen sieht und mit dem Herzen hört. Diese seelisch-spirituellen Bilder der Märchen schildern wundervolle und für den Verstand unerklärliche Geschehnisse, die auf eine “höhere” Ebene (Metaebene) der menschlichen Vorstellung führen. Aber wie können diese Märchenbilder so entschlüsselt Weiterlesen …