Kooperation: Entweder oder? Sowohl als auch!

Sicherlich kennen Sie den Begründer bzw. Vater der Evolutionstheorie Charles Darwin (1809 – 1882), der als Naturwissenschaftler von einer “Variation und natürlichen Selektion” gesprochen haben soll und so die Entwicklung und Entstehung aller Arten unseres Planeten begründete. Doch letztendlich soll es der viktorianische Philosoph Herbert Spencer (1820 – 1903) gewesen sein, der die Ideen Darwins auf die menschliche Gesellschaft übertragen hat in dem Satz: “Survival of the Fittest”, den wir gewöhnlich als das “Überleben des Stärkeren” oder Weiterlesen …

Mit den Ohren sehen, mit dem Herzen hören

Unsere Ohren sind Sinnesorgane, mit denen wir nicht nur Töne, Klänge oder Geräusche wahrnehmen können, sondern sie bestimmen auch unseren Gleichgewichtssinn. Ohne ihn würden wir das Gefühl haben, uns ständig im Kreise zu drehen und wir wüssten nicht, was “oben” und “unten” ist. Mit unseren Ohren können wir an der Stimmlage des anderen erkennen, ob es ihm gut oder schlecht geht. Wir können sogar am Telefon hören, wenn der Mensch auf der anderen Seite der Strippe lächelt. Weiterlesen …

Der König und die Märchenerzählerin

In einem von Platon (antiker griechischer Philosoph) überlieferten Dialog zwischen Sokrates (Griechischer Philosoph, Lehrer von Platon) und Phaidros (Gesprächsparter von Sokrates) erzählt dieser einen fiktiven Mythos über die Entstehung der Schrift. Dort wird geschildert, wie der ägyptische Gott Theut dem König Thamus neben Mathematik und Sternenkunde auch die Schrift als Geschenk brachte mit der Begründung, dass letztere die Ägypter klüger mache und ihr Gedächtnis verbessere. Das Gedächtnis trainieren, nicht in der Erinnerung “versteinern” König Thamus jedoch lehnte Weiterlesen …

Die heilsame Enttäuschung

Eine Enttäuschung ist “eine Wahrheit mit Verspätung”, so jedenfalls könnte man diesen Begriff mit einem Sprichwort näher umschreiben. Nun tun wir Menschen uns ja im Allgemeinen recht schwer mit der Wahrheit, zumal wir meist nur das glauben, was in unserer Vorstellung fest und oftmals einseitig verankert ist. Auch in den Märchen finden wir diesen Prozess in verschiedenen Sinn- und Seelenbildern. So kommt der König im Dornröschen (Aus der Brüder Grimm Sammlung von 1810) nicht über seine zwölf Weiterlesen …

“Die Rabenbirke” und was das Christkind damit zu tun hat

Neulich kam meine achtjährige Enkeltochter von der Schule nach Hause und war tief betrübt. Eine Mitschülerin hatte mit Nachdruck, ja beinahe zornig verkündet, dass das Christkind tot sei. Zunächst verstand ich nicht ganz, wie die Mitschülerin zu einer solchen Aussage kommen konnte. Über einige Umwege erfuhr ich dann, dass die Mutter dem Kind erklärt hatte, dass Jesus schon lange tot sei. Das Christkind ist tot … Kein Wunder, dass das Kind dann eine solche Assoziation aufbaut: “Jesus Weiterlesen …

Wie Bruder Lustig in den Himmel kam und was dann geschah

Kennen Sie das Märchen von Bruder Lustig? Falls nicht, dann lesen Sie es bitte. Sie finden es in der Sammlung der Brüder Grimm oder in einer ursprünglicheren Variante in den gesammelten schwäbischen Märchen von Sigrid Früh: “Märchen, Sagen und Schwänke von der Schwäbischen Alb” (Verlag Moritz Schauenburg). Für all jene, die es jetzt nicht oder gar nicht lesen wollen, soll es hier in der schwäbischen Variante kurz zusammengefasst werden. Bruder Lustig war ein gutmütiger Geselle. Er nahm Weiterlesen …

Vom Ort, an dem die Glückseligkeit wohnt

Wenn ich so die Menschen frage, was sie sich denn am liebsten im Leben wünschen, höre ich meist: “Glück” und “Gesundheit”. Selbstverständlich gibt es auch einige, die wünschen sich “Liebe” oder gar “Erfolg”. Nun wären mit diesen vier Wünschen eigentlich die wichtigsten Lebensbereiche abgedeckt und wären sie erfüllt, so könnte man getrost und harmonisch sein Leben führen. Gäbe es da nicht einen entscheidenden Haken! Wer Glückseligkeit möchte, muss sich zwangsläufig mit dem Unglück auseinandersetzen. Wer sich nach Weiterlesen …