Selbsterkenntnis – Nichts verdrängen, nicht dran hängen!

Es war einmal eine junge Frau, die lebte in einem kleinen Dorf. Eines Tages, da beschloss sie, einige Rosen anzupflanzen. Sie grub die Erde um und pflanzte die schönsten Rosen ein, die sie finden konnte. Nach einiger Zeit, als die Rosen immer prächtiger wurden, da freute sich die Frau über ihre außergewöhnliche Schönheit. Doch mit Schrecken musste sie feststellen, dass zwischen den wunderschönen Rosen auch eine Menge Löwenzahn hervorkam. Nun war guter Rat teuer. Alles was sie Weiterlesen …

Adler oder Huhn? Wir sehen die Welt nur so, wie wir sie sehen wollen!

Vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein. Eines Tages fand ein Mann ein Adlerei. Dies legte er in das Nest eines gewöhnlichen Huhns. Nach einiger Zeit schlüpfte daraus ein Adlerjunges, das zusammen mit den gewöhnlichen Hühnerküken aufwuchs. Sein ganzes Leben lang benahm sich der Adler wie ein Hühnerküken. Schließlich kannte er es ja nicht anders und er dachte, er sei ein Küken aus dem Hinterhof. Manchmal gackerte er und zuweilen flog er auch ein Stück – Weiterlesen …

Zwei Dinge, die man wissen sollte, um den Himmel zu erreichen

Einmal kam ein junger Mann zu einem Weisen und sprach: “Guter Mann, sagt mir doch, was muss ich tun, um den Himmel zu erreichen?” Da lächelte der Weise und sprach: “Wenn Du den Himmel mit all seiner Liebe und Weisheit erreichen willst, musst Du zwei Dinge wissen: Erstens, dass alle Deine Bemühungen und Dein Streben vergeblich sind, IHN zu erreichen.” Wie war da der junge Mann enttäuscht, als er dies hörte, aber schließlich siegte die Neugier doch Weiterlesen …

Fundevogel. Ein Märchen. Oder gemeinsam sind wir stark!

“Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als ob’s ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben darauf saß ein kleines Kind.” … Das ganze Märchen vom Fundevogel (KHM 51) aus der Sammlung der Brüder Grimm von 1857 finden Sie mit einem Klick >>> H I E R <<<. Wie immer Weiterlesen …

Die Poesie der Märchen – das Fenster zur Innenwelt

“Es ist leichter, dem Einfachen etwas hinzu zu träumen, als dem allzu Reichen etwas weg zu denken.” Daher kommt es dem spielerischen Naturell des Menschen viel näher, wenn er selbst in seiner Vorstellung, seiner Imagination kreativ ist, als sich unzählige Bilder von außen aufdrängen zu lassen, die weder seiner Natur noch seinem seelischen Wohlbefinden entsprechen. Je mehr von außen eine dem eigenen Naturell nicht entsprechende Vorstellung oder Dramatik in die Seele des Menschen gebracht wird, desto mehr Weiterlesen …

Im Paradiesgarten der Frau Holle

Neuerscheinung “Im Paradiesgarten der Frau Holle” Dass es sich bei der Figur der Frau Holle nicht um eine historische Person handelt, sondern um eine Art himmlische oder geistige Helferin, dürfte wohl jedem Menschen klar sein, der Märchen mit den inneren Augen sieht und mit dem Herzen hört. Diese seelisch-spirituellen Bilder der Märchen schildern wundervolle und für den Verstand unerklärliche Geschehnisse, die auf eine “höhere” Ebene (Metaebene) der menschlichen Vorstellung führen. Aber wie können diese Märchenbilder so entschlüsselt Weiterlesen …

Wie der Verstand auf die Nase fiel

Einst betrat Nasrudin einen Laden. Da sprach der Inhaber des Ladens heimlich zu einem Kunden: “Das ist der dümmste Mensch der Welt! Ich werde es dir gleich beweisen!” Er grüßte Nasrudin und hielt ihm seine beiden Hände entgegen. In der einen waren fünf Geldstücke und in der anderen nur zwei. Dann sprach er: “Nun, Nasrudin, willst du das Geld in dieser oder in jener Hand haben?” Nasrudin überlegte nicht lange und ließ sich die zwei Geldstücke schenken. Weiterlesen …