Die sieben Türen

Türen spielen im Märchen immer eine besondere Rolle. Und es ist nicht zufällig, dass es Türen oder Tore sind. Ein Beispiel wäre die 13. Türe (Z. B. im Märchen “Die gleißende Kammer”, oder “Marienkind”) . Hierbei handelt es sich nicht um die vermeintliche Unglückszahl “13”, die gerne einem Volksaberglauben zugeschrieben wird, sondern um einen urbildlichen Prozess, den die Menschheit immer wieder seit Urzeiten von Neuem durchlebt. Dieser 13. Prozess wird auch sehr urbildlich in dem Märchen “Dornröschen” Weiterlesen …

Schau hinter die Dinge! Auf die Betrachtung kommt es an.

An einem Fluss wohnten drei alte weise Männer. Man erzählte sich, dass in ihrer Umgebung seltsame und wundersame Dinge geschahen. Wenn sie morgens zum Baden in den Fluss gingen, dann hängten sie einfach ihre Mäntel in den Wind und die Mäntel blieben so lange hängen, bis sie wieder zurück kamen und sie anzogen. Eines Tages, als die drei wieder im Fluss badeten, da beobachteten sie, wie ein großer Seeadler auf das Wasser hinunter stieß. Als er sich Weiterlesen …

Kinder – weniger erziehen, sondern wachsen lassen!

„Dort wo Kinder sind, ist ein goldenes Zeitalter“ sagte einst der Dichter Friedrich von Hardenberg, alias Novalis. So ähnlich verhält es sich auch mit den Märchen. Nicht um die alten Könige oder Königinnen, Väter oder Mütter geht es, sondern um die Kinder, die ausziehen und Erfahrungen sammeln, bis sie selbst ihr Leben selbstständig und konstruktiv meistern. Am Eindrücklichsten ist dabei immer der Prozess der Trennung und des Hinausziehens in eine Welt, die zwar Neues, aber auch Unbekanntes Weiterlesen …