Die Welt scheint voller Krisen zu sein. Ob in Politik, Wirtschaft oder im persönlichen Leben – vielerorts begegnen uns Wut, Angst und Hilflosigkeit. Schnell entsteht der Eindruck, dass Lautstärke, Schuldzuweisungen und Gegeneinander unsere größten Probleme lösen könnten. Doch führt dieser Weg wirklich weiter?
Eine alte asiatische Weisheit erinnert uns daran:
„Wer die Fäuste ballt, hat nichts in der Hand.“
Machtlos? Nein – jede Veränderung beginnt in uns selbst!
Gewiss, ich bin Laie und kann mich nur bedingt einfühlen in die Aufgaben, Ideologien und wirtschaftlichen Interessen, die Komplexität der politischen Prozesse und Mechanismen, die Weisungsgebundenheit, Abhängigkeiten und schließlich dem, was der Öffentlichkeit an Informationen zugemutet wird und was nicht.
Angesichts dieser Entwicklungen fühlen wir uns oft machtlos und suchen die Verantwortung bei anderen. Doch jede Veränderung beginnt zunächst in uns selbst! Dort, wo wir unseren eigenen Beitrag erkennen gegenüber unseren Mitmenschen, den Tieren und der Natur und ihn auch ganz praktisch umsetzen.
Der Mystiker Neville Goddard schrieb dazu:
„Wer die Welt verändern will, muss sein Bild von ihr verändern. Und wer einen Menschen verändern will, muss sein Bild von ihm verändern.“
Hoffnung, Vertrauen und Mitgefühl
Märchen und Weisheitsgeschichten eröffnen oft einen überraschenden Blick auf genau diese Zusammenhänge. Sie erzählen von scheinbar unlösbaren Aufgaben und zeigen, dass Hoffnung, Vertrauen und Mitgefühl wesentlich weiterführen als Verzweiflung und der Kampf GEGEN etwas.
So begegnet ein berühmter Samurai auf seinem dunkelsten Weg einem kleinen Spatz. Aus dieser ungewöhnlichen Begegnung entwickelt sich eine Geschichte, die zunächst zum Schmunzeln bringt und schließlich eine zeitlose Lebensweisheit offenbart.
🎧 Hören Sie die Weisheitsgeschichte „Man tut was man kann“ in der Originalstimme von Karlheinz Schudt. Vielleicht entdecken Sie darin eine Antwort, die gerade heute aktueller ist denn je.
Der märchenhafte Podcast
© 2000 Weisheitsgeschichte “Man tut was man kann”, als Erzählfassung neu geschrieben und erzählt von Karlheinz Schudt.
Ursprünglicher Autor und Originalquelle des vermutlich asiatischen Motivs unbekannt.
Mit märchenhaften Grüßen
Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Coach


