
Seit mehr als 25 Jahren entwickelt das Team des Märchenhaft leben e.V. ein Motto für das jeweilige Jahr. Dieses Jahresmotto umfasst ein Logo, einen Leitspruch sowie ein kleines Heft mit sieben meditativen Texten, Bildern und einem Lied. Hinzu kommt ein Märchen, das gesondert veröffentlicht wird. Besonders im Alltag stärken die darin enthaltenen tiefen Weisheiten das Team. Aber auch bei Veranstaltungen, Seminaren und Festen wirken sie still im Hintergrund, nähren die Seele und bauen auf.
Einkehr, Meditation und Kontemplation
Das Besondere dabei ist, dass diese Inhalte nicht in Diskussionen oder Debatten erarbeitet werden, sondern auf einem schnelleren und zugleich wirkungsvolleren Weg entstehen: in Einkehr, Meditation oder Kontemplation. Am Ende entsteht ohne große Auseinandersetzungen und in erstaunlich kurzer Zeit ein Resümee, das alle geschöpften Inhalte harmonisch vereint. Jede und jeder war daran beteiligt und kann darüber hinaus aus den eigenen individuellen Eingebungen ein eigenes Projekt entstehen lassen, sei es ein Märchen, eine Geschichte, meditative Texte, Spiele, Lieder, Kunstwerke oder anderes.
So lautet der zweite meditative Text aus dem Heft zum Jahresmotto 2026:
“Betrachte das Leben mit den Augen deines HERZENS und lasse dich leiten von SEINER Güte.
Unterscheide aufmerksam das Wahre vom Unwahren.”
In der Mediathek gibt es das Jahresmotto 2026 und weitere kostenlos: >>> HIER klicken <<<
Wahr oder unwahr?
Nun ist es heutzutage gar nicht so einfach, das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden. Verfolgt man das Geschehen in der Welt, so gelangt man – je nach Informationshintergrund und Ausrichtung – immer häufiger zu der Erkenntnis, dass Berichte und Meinungen, zum Beispiel aus Politik, Medien und Wirtschaft, leider oft sehr einseitig, undifferenziert und durch gezielte Einflussnahme von Interessengruppen geprägt sind.
Man beruft sich auf demokratische Verhältnisse und blendet dabei jenen intransparenten Teil der Demokratie aus, der im Verborgenen ein Machtungleichgewicht zugunsten meist weniger, aber äußerst finanzstarker Akteure entstehen lässt – Akteure, bei denen moralische Grenzüberschreitungen oder Regelbrüche keineswegs Ausnahmen darstellen.
Hier ließen sich zahlreiche Beispiele anführen (Cum-Ex-Skandal, Parteispendenaffären, veröffentlichte RKI-Corona-Berichte, Epstein-Files, verdeckte Kriegsführungen usw.). Immer mehr Dinge kommen ans Licht, die man früher kaum für möglich gehalten oder sich nicht getraut hätte, öffentlich auszusprechen. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Es verhält sich fast wie mit einem Pilzgeflecht (Myzel) unter der Erde, das gelegentlich als Fruchtkörper einen Pilz an die sichtbare Oberfläche bringt.
Mut zur Eigenverantwortung
Angesichts dieser verborgenen Wucht und Raffinesse fühlt man sich oft klein und hilflos, und nicht selten resigniert man vor der Übermacht jener Kräfte, die die Menschheit womöglich schon seit Tausenden von Jahren in immer neuen Varianten durchlebt. So ist es leicht, die Schuld stets woanders zu suchen und Verantwortliche bloßzustellen.
Doch wie steht es um die eigene Verantwortung – insbesondere gegenüber unseren Mitmenschen, den Tieren und der gesamten Natur? Sind wir nicht immer wieder geneigt, aus Trägheit oder Bequemlichkeit wenigen anderen die Verantwortung zu überlassen, um uns später über deren vermeintliche Unfähigkeit oder Täuschung zu ärgern?
Vielleicht erhalten wir einige lichtvolle Anregungen in der märchenhaften Geschichte “Der Fliegenfurz und die Wahrheit”:
Der märchenhafte Podcast
© 2011 “Der Fliegenfurz und die Wahrheit”: Karlheinz Schudt und Verlag Märchenhaft leben e.V.
Bitte verwenden Sie Ihr Passwort, um zum Podcast zu gelangen: Hier erhalten Sie das Passwort
Mit märchenhaften Grüßen
Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Coach

