Macht Arbeit glücklich?

Glücklich durch Arbeit?Als das wunderschöne goldene Schloss zur Hälfte fertiggestellt war, da kam eines Tages ein Fremder auf die Baustelle. Er spazierte herum, sah sich alles interessiert an und fragte dann einen Arbeiter, was er da mache. „Ich bearbeite hier mühevoll die Steine“, war die unfreundliche Antwort des Steinhauers, der nicht einmal von seiner Arbeit aufschaute. Dann fragte der Fremde den zweiten Arbeiter: „Und was machst Du?“ „Ich verdiene hier so viel Geld, wie ich eben nur kann“, antwortete dieser mürrisch. Der Fremde ging weiter und fragte schließlich einen dritten Arbeiter, der einen großen Stein auf seiner Schulter trug, welche Tätigkeit er ausübe. Der Arbeiter schaute ihn freundlich an und sprach: „Ich baue ein Goldenes Schloss“.

Nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt.

Macht Arbeit glücklich?

Beobachten Sie sich einmal selbst, mit welcher Haltung Sie morgens aufstehen und zur Arbeit gehen. Fühlen Sie sich dabei innerlich erfüllt und motiviert oder ist es eher die lästige Alltagsroutine und der kollektive, tief eingepflanzte und alles überdeckende Gedanke des „Ich muss Geld verdienen, damit ich (über-)leben kann!“?

Bei den meisten Menschen wird es wohl letzteres sein, denn Arbeit kann doch unmöglich glücklich machen und womöglich auch noch Freude bereiten! Ja, sicher, dieses Motto „Arbeit macht glücklich“ wird oftmals gerne von jenen Menschen oder „Einrichtungen“ verwendet (oder missbraucht), die viele andere Menschen für sich (unter nicht selten unwürdigen Bedingungen) arbeiten lassen.

Mehr Frust als Lust!

Und die beschäftigen Menschen glauben dann, dass Arbeit sie „ausbrennt“ (burnout), krank oder gar abhängig macht. Ja, das ist richtig, dass die meisten Menschen im Rahmen ihrer Tätigkeit mittel- bis langfristig krank werden. Aber nicht durch die Arbeit selbst, sondern durch die inneren oder äußeren Bedingungen, unter denen sie diese Tätigkeiten ausüben oder verrichten müssen.

Wen wundert es da, dass schon seit längerer Zeit berechtigterweise der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen verstärkt aufkommt. Und dass der Mensch von Natur aus gerne arbeitet, kreativ ist und oftmals spielerische Lösungen für viele Probleme findet, zeigen uns ja immer wieder die Kinder, die nahezu unermüdlich und begeistert von dem sind, was sie selbst oder in Gemeinschaft tun.

Wer aber nicht seinen Fähigkeiten und Stärken gemäß gefördert und gefordert wird, den (höheren) Sinn in seiner Tätigkeit entdeckt, lösungsorientiert im Sinne aller Beteiligten handelt und mitfühlend gegenüber seinen Mitmenschen und der Natur ist, den macht Arbeit tatsächlich krank. Und da kann auch der beste finanzielle Lohn nichts daran ändern.

Daher ist diese alte Lehrgeschichte vom Goldenen Schloss aktueller denn je. Welche Lösungen weisheitsvolle Geschichten und Märchen in Bezug auf Erfolg, Glück, Liebe und Gesundheit anbieten, erfahren Sie beim Märchenseminar im schönen Weserbergland. Dort entdecken und erleben Sie auch die Chancen und Möglichkeiten, die ein(e) freiberufliche(r) MärchenerzählerIn heutzutage hat.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Eine Geschichte von großem Mut und wahrer Stärke

Geschichte von wahrer Stärke

Eine Geschichte von wahrer Stärke

Durch eine Oase ging ein finsterer Mann. Er war so unzufrieden mit sich und gehässig zu den anderen Menschen, Tieren und Pflanzen, dass er nichts Gesundes und Schönes sehen konnte, ohne es zu verderben. Am Rande der Oase stand eine junge Palme in bestem Wachstum. Als der Mann diese sah, konnte er nicht umhin, sie zu quälen. So nahm er einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem höhnischen und  bösartigen Lachen verließ er den Ort.

Die junge Palme schüttelte und bog sich und versuchte, die Last abzuwerfen. Doch vergebens, zu fest saß der Stein in der Krone. Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die schwere, steinerne Last. Er ließ seine Wurzeln so tief ins Erdreich hinein wachsen, dass diese die verborgene Wasserader der Oase erreichten. Die junge Palme konnte so den Stein hochstemmen und ihre Krone reichte nun weit hinauf. Wasser aus der Tiefe und Sonnenlicht aus der Höhe machten eine königliche Palme aus dem jungen Baum.

Nach Jahren kam der finstere Mann wieder, um sich – wie er meinte – an dem Krüppelbaum zu erfreuen. Er suchte vergebens. Da senkte plötzlich die schönste und höchste Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte. „Mann, ich muss Dir danken. Deine Last hat mich stark gemacht.“

(Nach einem afrikanischen Märchen,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Herausforderungen meistern!

Auch wenn uns das Leben zuweilen „schwere Lasten“ auflädt, so heißt das noch lange nicht, dass wir dem nicht gewachsen sind. Und dass eine solche Last nicht (nur) Mühsal, Ärgernis oder Schicksal ist, sondern in erster Linie Herausforderung, um innerlich und äußerlich zu wachsen, zeigt sehr anschaulich und sinnbildlich die obige Geschichte.

Herausforderung, Erfüllung und Berufung mit Zukunft:
MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn

Wenn auch Sie den Wunsch in sich spüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn „zu wachsen“, Ihren Alltag zu bereichern und andere Menschen, ob Kinder oder Erwachsene, damit zu beglücken, dann informieren Sie sich doch ausführlicher über diesen Weg zu einer erfüllenden Berufung (als Hobby, neben- oder hauptberuflich).

Viel Erfolg und Freude damit!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Ein Hals, so lang wie ein Kamel

kamelhalsWie wäre es mit einem Hals, so lang wie ein Kamel?

Keine Angst, Sie brauchen sich nicht zu entstellen, denn wer läuft schon gerne als Mensch mit dem Hals eines Kamels herum. Auch so werden Sie ganz natürlich und auf sanfte Weise erleben, wie die Worte, die Sie sprechen, voller Leben und tiefer Weisheit sind. Aber lesen Sie zunächst das Märchen aus Dagestan:

Die Wünsche der drei Männer

Diese Geschichte begab sich unter der Regentschaft von Schah Abbas. Häufig mischte sich der Padischah verkleidet unter das Volk. Eines Tages, als der Schah wiederum durch die Straßen der Stadt schlenderte, hörte er, wie sich drei Männer unterhielten. „Wenn doch nur die Frau von Schah Abbas mir gehörte – einen größeren Wunsch hätte ich nicht“, sagte der erste. „Was soll ich mit seiner Frau – nein, seinen Reichtum möchte ich haben“, meinte der zweite. „Ich hätte gern einen so langen Hals wie das Kamel“, ließ sich der dritte vernehmen. „Mehr brauche ich nicht.“

Als Schah Abbas diese Unterhaltung vernommen hatte, eilte er in seinen Palast zurück und befahl der Palastwache, die drei Männer herbeizuschaffen. Umgehend wurde dieser Befehl ausgeführt. Der Schah hieß die drei Freunde die Rede, die sie geführt hatten, noch einmal vor ihm wiederholen. Wie sie sich auch schämten, sie mussten sich fügen. „Padischah, Allah beschere Euch Gesundheit, ich habe eine ungebührliche Rede geführt, ich habe gesagt, dass ich nichts anderes auf dieser Welt begehre als Euer Weib“, sagte der erste. „Padischah, Allah beschere Euch Gesundheit“, rief der zweite, „ich Unwürdiger, habe den Wunsch geäußert, all Euere Reichtümer zu besitzen.“

Der dritte aber schwieg. „Und was hast du dir gewünscht?“ wandte sich der Padischah an ihn. „Bei Allah, Padischah, ich habe mir gewünscht, einen so langen Hals zu haben wie das Kamel“, erwiderte er leise. Der Schah wunderte sich, dass einer einen Hals haben wollte, lang wie das Kamel, und er fragte den Mann nach dem Grund.

„Nun ja, wenn ich einen Hals hätte, so lang  wie das Kamel“, entgegnete jener, „würde jedes Wort, das ich äußern möchte, einen sehr langen Weg zurücklegen müssen, ehe es mir auf die Zunge kommt. Währenddessen würde ich über seinen Sinn und seine Bedeutung nachdenken. Ich könnte also lange überlegen und schließlich nur den klügsten Gedanken über die Lippen lassen, der keinem wehtäte. Deshalb hätte ich gern einen langen Hals.“ Dem Schah gefiel die Antwort des dritten Mannes. „Ohne deine kluge Antwort wärt ihr alle des Todes gewesen. So will ich deine Freunde entlassen, dich aber behalte ich in meinem Palast und nehme dich in meine Dienste als weisen Ratgeber.“

Sollten Sie nun den tiefen Wunsch verspüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Vertrauen, Mitgefühl, Zuversicht und Weisheit in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Es gibt unzählige bekannte und unbekannte spannende Märchen und weisheitsvolle Geschichten auf der ganzen Welt, die nur darauf warten Kindern und/oder Erwachsenen erzählt zu werden.

Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen:
http://www.maerchen-ausbildung.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

märchenerzählenlernen

In nur 21 Tagen zum/r Märchen- und GeschichtenerzählerIn

Im 3-Tage Basisseminar zum (zur) Hobby-Märchenerzähler (in).
Märchen sind wertvoll und zeitgemäß!

„Sind Märchen wirklich wertvoll und zeitgemäß?“ Nun, sie werden sicherlich verstehen, dass ein/e MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn eine solche Frage eindeutig mit „JA“ beantwortet.

Ungeachtet unzähliger Forschungen über Sinn und Gehalt der Märchen und deren positive Wirkung auf das Kind UND den Erwachsenen, spricht auch unsere über 30 jährige praktische Erfahrung dafür, dass die echten Märchen Urvertrauen, Mitgefühl und Zuversicht vermitteln.

Besonders FREI ERZÄHLTE Märchen und Geschichten sind dabei überaus wohltuend für das menschliche Gemüt, da man sich hinter keinem Buch oder gar einer Vorlage verstecken muss, schließlich sind die Augen Spiegel der Seele. Und solange es nicht mindestens ein/e aktive/n Märchen- und GeschichtenererzählerIn in jedem Dorf oder jeder Stadt gibt, der/die regelmäßig diese märchenhaften Kostbarkeiten Kindern und Erwachsenen erzählt, werden die unzähligen echten Märchen aus der ganzen Welt ihre wohltuenden Seelenbilder nur einem kleinen, bescheidenen Publikum zugänglich machen können.

In 21 Intensiv-Tagen zum neben- oder hauptberuflichen Märchenerzähler!
Sie bestimmen den Termin des Seminares!

„Ach, gerne würde ich eine solche Schulung machen, aber das klappt nie so richtig mit den vorgegebenen Terminen!“ Ja, das kennen wir und so geht es vielen. Als berufstätiger Mensch hat man kaum noch Möglichkeiten, sich seinem tiefsten Herzenswunsch zu widmen, z. B. Märchen- und GeschichtenerzählerIn zu werden. Nie will es so richtig klappen mit den Terminen. Hätte man einmal Zeit, dann gibts kein Märchen-Seminar und wenn eines angeboten wird, dann ist man schon verplant.

Doch das ist jetzt ganz anders, denn Sie bestimmen den Termin, an dem Sie dieses erste 3-Tages-Intensiv-Basisseminar (= 3 Tage) oder die weiteren und aufbauenden 6 x 3 Tages-Intensiv-Seminare (= 18 Tage) bis hin zur professionellen Tätigkeit als MärchenerzählerIn und GeschichtenerzählerIn durchführen möchten. Ob dieser Termin über ein Wochenende geht, unter der Woche stattfindet, in den Schulferien, während der Urlaubszeit – das ist völlig egal. Denn Sie schlagen uns Ihre freien Wunsch-Termine vor und wir machen es möglich.

Noch individueller, noch intensiver, noch erfüllender!
Hier die Vorteile in Kürze:

logoerzaehlerDiese individuell begleitete SOLO-MärchenerzählerIn-Ausbildung ist nicht nur eine Alternative zur Klassischen Märchenerzähler Ausbildung, sondern übertrifft diese sogar noch bei Weitem in wesentlichen Punkten:

1. Durch ein erweitertes Konzept mit speziellen Inhalten, individueller Begleitung und effektiveren Lernprozessen wird der/die Teilnehmer/in mit weniger Kosten in kürzester Zeit diese Schulung absolvieren können.

2. Der/die Teilnehmer/in bestimmt den Zeitpunkt dieser 3 Tage eines jeden Intensiv-Seminares, d. h. es gibt keine lästige Wartezeit mehr auf einen nächsten Kurs, da die Termine zwischen TeilnehmerIn und Ausbilder immer individuell abgesprochen werden und somit auch für Berufstätige mit vollem Terminkalender flexibel gehandhabt werden können.

3. Der/die Teilnehmer/in wird individuell und bedarfsorientiert gefördert, d. h. die Inhalte werden auf die jeweiligen Fähigkeiten, Stärken und Neigungen des Teilnehmers so abgestimmt, dass er/sie den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann.

4. Der/die Teilnehmer/in erlebt tiefe Erfüllung, ohne Gruppen-Ablenkung, d. h. alle Inhalte auf dem äußeren Weg in der „Erzähler-Werkstatt“ und auf dem inneren Weg „Märchenhaft leben“ werden intensiv und ganz individuell praktiziert und erlebt, da das ganze Ausbildungs-Team nur für die Teilnehmerin zur Verfügung steht.

So schön es auch sein kann, innerhalb einer Gruppe als Teilnehmer eine solche Ausbildung zu absolvieren, so groß ist auch die Ablenkung von den eigentlichen und wesentlichen Inhalten einer solchen Schulung. Schließlich kommt die Teilnehmerin wegen der Inhalte und nicht z. B. aufgrund eines vermeintlich guten Gesprächs oder Kontaktes mit einem anderen Teilnehmer.

5. Der/die Teilnehmer/in bekommt in jedem Intensiv-Seminar das nötige „Gewusst wie“ mit auf den Weg, um nicht erst am Ende seiner Erzähler-Ausbildung als Märchenerzählerin oder Geschichtenerzähler aktiv zu sein. Er kann unmittelbar nach jedem Intensiv-Seminar praktizieren, je nach seinem eigenen Engagement, seinen entwickelten Fähigkeiten und Möglichkeiten und mit regelmäßigen Coachings durch das Ausbildungs-Team.

Diese Märchenerzähler und Geschichtenerzähler Ausbildung ist keine universitäre oder schulische Ausbildung, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine praktische Lebensschule, die nicht stehen bleibt, sich ständig erweitert, wächst und sich innovativ auf den wahren Bedarf des heutigen Menschen einstellt.

Alle weiteren Infos zum 3-tägigen Intensiv-Basiskurs sowie
die Voraussetzungen für die Anmeldung erhalten Sie hier:

http://klickjetzt.de/intensivbasiskurs

Und wenn Sie das freie Geschichten und Märchen Erzählen (lernen) gleich zu Hause starten möchten, dann ist das einmalige Starterset-Lernprogramm eine ausgezeichnete Möglichkeit dazu, das übrigens auch die Voraussetzung ist, um die 3-tägige Basis-Ausbildung machen zu können, die übrigens auch auf diesem Lernprogramm aufbaut:

http://klickjetzt.de/maerchenlernprogramm

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Vom Traum zur Wirklichkeit – der lachende Schmetterling

Traum verwirklichen

Sie haben ein Ziel im Leben oder einen Traum, den Sie gerne verwirklichen möchten?
Ich meine ein Ziel, das weit über das herkömmliche Karriere-Denken hinausgeht.

Ein Ziel, das tief aus Ihrem Herzen kommt, das Sie Zeit Ihres Lebens schon begleitet und jedesmal, wenn Sie daran denken, Ihr Herz von Neuem mit großer Begeisterung und Lebensfreude erfüllt.

Also ich kenne fast niemanden, der ein solches Ziel oder einen Traum nicht hätte. Leider vergessen oder verdrängen es viele Menschen im Laufe ihres Lebens, da sie glauben, es niemals erreichen zu können. Nur Träumer und Spinner dürfen sich soetwas erlauben, aber doch keine vernünftigen, mit Verstand versehenen, realitätsbezogenen Menschen!

Der Traum von einem erfüllten Leben!

Doch wer Zeit seines Lebens nur auf diese weitverbreitete Meinung hört, der braucht sich nicht wundern, wenn sein „unsichtbares“ Gefängnis um ihn herum oder in ihm selbst immer enger und dunkler wird. Womöglich verliert er sogar noch in jungen Jahren seine individuellen schöpferischen Lebenskräfte und funktioniert nur noch so, wie es eben andere von ihm erwarten.

Aber auch diejenigen, die sich nicht um die öffentlichen „Meinungsmacher“ kümmern und ihrem Herzens-Ziel treu bleiben, ja es sogar in die Tat umsetzen, werden es zuweilen nicht leicht haben.

Wer aber letztendlich von beiden erfüllter und glücklicher sein Leben meistert, erfahren Sie in der märchenhaften Weisheitsgeschichte vom lachenden Schmetterling, der trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse niemals sein Herzens-Ziel aus dem Blick verlor.

Hier finden Sie das Video dazu:
http://klickjetzt.de/traumverwirklichung

Und wer weiß, vielleicht haben Sie und ich und auch alle anderen Menschen viel viel mehr von den Fähigkeiten jenes wundersamen Schmetterlings, als wir glauben!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Geschichten von Himmel und Hölle.

Geschichten zu Himmel oder Hölle

© aboutpixel.de, Jörg Kleinschmidt

Geschichten über Geschichten:
Hier eine von Himmel und Hölle!

Ein Mann hatte den dringenden Wunsch, einmal Himmel und Hölle kennen zu lernen. So träumte er eines Nachts, dass er durch einen großen Raum ging. In der Mitte des Raumes stand ein großer Topf auf einem Feuer, in dem eine köstliche Suppe kochte. Um den Topf standen Menschen mit ungewöhnlich langen Löffeln. Aber die Menschen sahen mager, blaß, gehetzt und elend aus, denn jeder versuchte verzweifelt, sich selbst mit seinem langen Löffel die Suppe in den Mund zu schieben.

Welch unsinniges Unterfangen! Die Löffel waren so lang, dass sie überall anstießen und die Speise verkleckerten. Den Weg zum Mund jedoch, fanden sie nicht. Als der Mann den Raum verließ, da sah er über der Türe ein Schild, auf dem stand: „Das ist die Hölle“.

Gleich darauf betrat er einen anderen Raum. Dieser unterschied sich vom ersten durch gar nichts. In der Mitte auf dem Feuer stand der Topf mit der köstlichen Suppe. Auch die Menschen um den Topf hatten dieselben langen Löffel.

Aber sie sahen alle wohlgenährt und gesund aus, waren freundlich und glücklich. Denn niemand versuchte sich selbst zu sättigen sondern benutzte seinen Löffel dazu, die Suppe dem anderen vorsichtig in den Mund zu schieben. Jener wiederum, wurde von einem anderen gesättigt.

Beim Verlassen dieses Raumes stand auf dem Türschild:
„Das ist der Himmel“.

Nach einer orientalischen Lehrgeschichte

Der Himmel ist viel näher, als wir denken!
(Die Hölle aber auch!)

Spekulationen, Mutmaßungen und Meinungen gibt es mehr als genug über den Himmel und die Hölle. Wie immer man über diese „Orte“ oder „Zustände“ auch denken mag, ob man an ein Leben nach dem Tode glaubt (im Himmel oder der Hölle), oder auch nicht – eines jedenfalls ist sicher: Der Himmel und die Hölle sind viel näher, als wir glauben.

Denn wir leben schon darin und merken es nicht einmal. So, wie wir Menschen geartet sind, geben wir uns ja niemals mit etwas zufrieden, z. B. mit dem Glück, auf diesem wunderschönen Planeten leben und das Leben als solches entdecken und auch genießen zu können.

Unwillkürlich ist man an das alte Volkslied „Der Hans im Schnakenloch“ erinnert.

Der Ursprung dieses Liedes „De Hans im Schnakeloch“ ist offenbar nicht genau festzulegen, es wurde aber immer wieder literarisch aufgegriffen und gilt bis heute im Elsass als eine Art selbstkritische „Nationalhymne“. Hier ist die 1. Strophe:

De Hans im Schnakeloch
het alles, was er will
und was er will,
des het er net
Un was er het,
des will er nitt
De Hans im Schnakeloch
het alles, was er will.

Übersetzung:

Der Hans im „Sumpfloch“
hat alles, was er will.
Und was er will,
das hat er nicht,
und was er hat,
das will er nicht.
Der Hans im „Sumpfloch
hat alles, was er will.

Wie und was auch immer wir darüber denken – ob konfessionell religiös, esoterisch, frei spirituell oder eben nicht -, die Geschichte von Himmel und Hölle zeigt uns, dass jede Spekulation oder Mutmaßung über die Existenz eines Himmels oder einer Hölle zu leeren Phrasen werden, solange wir nicht das uns zur Verfügung stehende Leben, das unserer Mitmenschen und das der ganzen Natur schätzen und lieben lernen. Erst dann wird allmählich das Mitgefühl (nicht Mitleid) die Gier, Rücksichtslosigkeit und den Egoismus ablösen.

Dann müssen wir auch nach keinem spirituell selbstgemachten Himmel mehr streben oder gar ein manipulativ erfundenes Höllenszenario fürchten, da wir wissen, dass es jeder Mensch selbst in der Hand hat, seinen Himmel oder seine Hölle auf Erden schon zu gestalten.

Was dann nach dem Tod kommt, das werden wir noch früh genug erfahren 😉

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Geschichten über Schätze, Reichtum und Talente

Geschichten und Märchen

So sprach der Weise zu seinen Zuhörern: „Wer seine Talente und Fähigkeiten nicht nutzt, der gleicht dem geizigen Mann, der in seinem Garten einen Schatz vergraben hatte. Einmal in der Woche grub er ihn nachts heimlich aus und betrachtete ihn stundenlang. Zufällig hatte ihn ein Dieb beobachtet und raubte den Schatz am nächsten Tag. Als der Geizige wiederkam, da war sein Schatz verschwunden. Er verfluchte und beschimpfte den Dieb, doch der Schatz kam dadurch nicht wieder.

Ein Nachbar hörte sein Schimpfen und fragte ihn: ‚Hast du denn niemals etwas von dem Schatz für deinen Lebensunterhalt gebraucht?‘ ‚Nie hätte ich mich von einem der Goldstücke, Edelsteine und Perlen getrennt, rief der Geizige entrüstet. Ich hab sie nur einmal in der Woche für mich betrachtet.‘ Da sagte der Nachbar: ‚Wenn du deinen Schatz bisher nicht gebraucht hast, kannst du auch weiterhin jede Woche hier herkommen und genauso gut in das leere Loch starren.'“

Nach einer alten Geschichte

Nütze Deine Talente!

Geht es Ihnen nicht auch manchmal so, wie diesem Mann mit seinem Schatz in der Weisheitsgeschichte „Nütze Deine Talente“? Man weiß, dass weitaus mehr Talente und Fähigkeiten in einem selbst stecken, als jene, die man gerade mal so für den Alltag nutzt. Anstatt sie aber zu entfalten, in die Praxis umzusetzen, sich selbst und andere Menschen damit zu beglücken, gibt man sich zufrieden, eben nur zu wissen, dass man solche besitzt.

Ähnlich verhält es sich mit dem freien Märchen Erzählen! Viele Seminar-TeilnehmerInnen ahnten sehr wohl, welche großartigen Talente und Fähigkeiten als MärchenerzählerInnen in ihnen steckten. Jedoch der Mut zum ersten Schritt, diese Fähigkeiten zu bejahen und allmählich auch zu entfalten, war der schwerste. Wie groß aber war dann die Freude, als man diese Hürde ganz natürlich und wesentlich einfacher, als gedacht, überwunden hatte und das Resultat in der Praxis sah!

Wenn auch Sie den Eindruck haben, dass Sie ein großes Potential z. B. als Geschichtenerzählerin, Geschichtenerzähler oder Märchenerzählerin, Märchenerzähler in sich verbergen, dann gönnen Sie sich doch einfach einmal ein märchenhaftes Erlebnis-Wochenende, das Ihnen „Türen“ öffnet, hinter denen märchenhafte Talente und Möglichkeiten verborgensind, die Ihnen bisher vielleicht nur als Ahnung durch das Gemüt gezogen sind. >>> Klicken Sie HIER für weitere Infos <<<

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Geschichten vom Esel, dem Vater und seinem Sohn

Wie es einem ergehen kann, wenn man auf Besserwisser oder Meinungen hört, anstatt sich selbst treu zu sein, beschreibt eine von vielen Weisheits-Geschichten:

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen einer Stadt. Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel. „Der arme kleine Junge“, sagte ein vorbeigehender Mann. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft.“

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen. Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft.“

Dies tat dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.
„Ja, gibt es sowas?“ sagte eine alte Frau, „So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Der arme Esel!“

Vater und Sohn sahen sich an und stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her. Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte: „Wie kann man bloß so dumm sein. Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?“

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes. „Egal, was wir machen“, sagte er, „es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist. Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!“ Der Sohn nickte zustimmend.

(Nach einer orientalischen Geschichte,
aus dem Buch von Nossrat Peseschkian. „Der Kaufmann und der Papagei“)

Werden Sie MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn!

Und wenn auch Sie den tiefen Wunsch in sich tragen, GeschichtenerzählerIn oder gar MärchenerzählerIn zu werden, als Hobby oder womöglich neben- bzw. hauptberuflich, dann lassen Sie sich doch einfach gratis die 7 Märchentipps zum freien Erzählen zukommen.

Wie? Machen Sie einfach unten Ihre Angaben und klicken auf Abschicken. Sie können damit sofort schon die ersten Erlebnisse im freien Geschichten und Märchen Erzählen zuhause machen.

Viel Freude dabei!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Geschichten von Erfüllung oder fünfzig Jahre lang unglücklich?

Geschichten von der Erfüllung

Bild: © aboutpixel.de, Fotos von Markus Gann & Franziska Krause

Ein älteres Ehepaar feierte nach langen Ehejahren das Fest der Goldenen Hochzeit. Beim gemeinsamen Frühstück dachte die Frau:
„Seit fünfzig Jahren habe ich immer auf meinen Mann Rücksicht genommen und ihm das knusprige Oberteil des Brötchens gegeben. Heute will ich mir endlich einmal diese Delikatesse gönnen.“

Sie schmierte sich das Oberteil des Brötchens und gab das untere Teil ihrem Mann. Entgegen ihrer Erwartung war dieser hocherfreut, küsste ihre Hand und sagte:
„Mein Liebling, du bereitest mir die größte Freude des Tages. Über fünfzig Jahre habe ich das Brötchen-Unterteil nicht mehr gegessen, das ich vom Brötchen am allerliebsten mag. Ich dachte mir immer, du sollst es haben, weil es dir so gut schmeckt.“

(Verfasser unbekannt)

Ist das nicht dramatisch in der Geschichte „Fünfzig Jahre lang unglücklich“?

Fünfzig Jahre lang sich nicht den „sehnlichsten Wunsch“ erfüllt! Gut, zugegeben, der Verzicht auf das Unter- oder Oberteil eines Brötchens ist ja noch zu verschmerzen, aber was muss sich da bei diesen beiden Menschen nicht noch alles über diese lange Zeit an verdrängten Wünschen und Sehnsüchten im Verborgenen angestaut haben, das Jahr für Jahr eine immer schlechtere Gemütsstimmung förderte?

Wie viele Menschen gehen heute einer Tätigkeit, einem Beruf nach, den sie hauptsächlich aus finanziellen Gründen tun, obwohl sie Jahr für Jahr feststellen, wie gerade diese berufliche Tätigkeit auf Kosten ihres Glücks und ihrer Gesundheit geht, ohne letztlich wirklich in finanzieller Fülle zu leben?

Aber wie heißt es so schön, „Jammern füllt keine Kammern, sich regen bringt Segen!“ Wer sein bestes Können anbietet, wird von dieser Tätigkeit erfüllt sein und sie wird Zukunft haben, vor allem wenn sie den Menschen und der Natur dient. Schließlich leben wir in einer aufregenden und spannenden aber auch beunruhigenden Zeit, in der es immer weniger Arbeitsstellen für Angestellte geben wird, in der die aggressive Vermarktung allmählich dem wahren Bedarf des Menschen und der Natur weichen muss und in der großartige neue Berufe und Jobs möglich sind.

Vielleicht wäre ja die Berufung des Märchen und Geschichten Erzählens eine von vielen neuen und ungewöhnlichen Möglichkeiten, die eigenen Stärken und Fähigkeiten sinnvoll und erfüllend einzusetzen?

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Wo ist der Himmelsschluessel versteckt?

Himmelsschluessel

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

Sicherlich kennen Sie diese Weisheit aus dem Volksmund. Aber was ist dran an dieser Aussage und vor allen Dingen, wie nahe liegt das „Gute“? Vielleicht kann uns folgende Weisheitsgeschichte etwas zur Aufklärung verhelfen:

Eine Himmelsschluessel Geschichte

Zu Beginn aller Zeiten war Gott – und Gott war All-Ein. Das war IHM mit der Zeit einfach zu langweilig und ER schuf aus sich heraus die ersten Wesen, um mit ihnen zu spielen und sich selbst kennen zu lernen. Aber diese Wesen kannten ihren Ursprung und fanden die Welt keineswegs interessant. So kehrten sie zu Gott zurück.

Das allerdings war nicht Sinn der Sache und so berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er eigens dafür geschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt ein wenig zur Hand gingen. Sie schlugen ihm nun vor, den Himmel einfach abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken. Aber wo? Die menschlichen Wesen, die nun die Erde bevölkerten, waren sehr intelligent und würden den Schlüssel sicher überall suchen: in den Weltmeeren, auf der Spitze der höchsten Berge, ja sogar auf dem Mond. Jeder empfahl IHM etwas anderes.

“Nein, keiner eurer Vorschläge ist brauchbar“, tönte Gott, „der Mensch wird auf Dauer jeden Winkel des Universums entdecken. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen”. Nach einer Zeit des betretenen Schweigens rief Gott schließlich aus: “Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch den goldenen Himmelschlüssel nicht so schnell finden wird! In seinem eigenen Herzen werde ich den Himmelsschlüssel verbergen und der Mensch wird ihn nur entdecken können, wenn er immer tiefer nach innen geht”.

Und so geschah es auch. Seit dieser Zeit beobachtet Gott den Menschen, wie er bei seiner Suche vorangeht und wartet geduldig, bis er wieder zu IHM zurückkehrt und sich mit IHM verbindet.

Nach einer alten Lehrgeschichte

Es gibt viele Wege, nach Innen zu gehen aber nur einen einzigen, der auch zum Ziel führt! Aber welcher?

Ganz einfach – der ureigene Weg selbst!

Aber meist werden wir getrieben von unseren Sorgen, dem Alltags-Stress und den damit zusammenhängenden Verpflichtungen und es ist nicht immer einfach, Zeit und Muße zu finden, wieder auf die „eigene Spur“ zu kommen, da nicht wir unseren Alltag bestimmen, sondern der Alltag uns. Wir sind viel mehr mit unseren vielen Ablenkungen beschäftigt und den „gutgemeinten“ Ratschlägen anderer, als mit dem eigentlich Wesentlichen in unserem Leben.

Vielleicht hilft Ihnen beim Finden oder Bejahen Ihres ureigenen Wegs eine kleine Auszeit von nur wenigen Tagen. Begleiten Sie uns doch etwas auf unserer märchenhaften Pilgerreise. Wo, wann und wie so eine (Pilger-)Reise in Deutschland aussehen kann, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen