Erfolg mit Märchen – Mit Weisheit und Liebe zum Ziel!

Erfolg mit Märchen

Was hat Erfolg mit Märchen zu tun? Nun, schauen wir uns die Märchen etwas näher an, so stellen wir fest, dass im Grunde jeder Märchenheld, und ganz besonders der Dummling, von vorn herein auf Erfolg eingestellt ist – er weiß es nur (noch) nicht!

Erstaunlicherweise gibt es im Märchen unzählige Dummlinge, die aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen und König werden. Und das ist etwas sehr Bemerkenswertes. Was den Dummling oder Einfältigen jedoch von vielen zeitgenössischen Erfolgsmenschen unterscheidet, ist die Tatsache, dass er weniger oder gar nicht an seinen persönlichen Erfolg denkt, sondern eher daran, wie er seine ihm eigene Lebensaufgabe und sein Lebensziel verwirklichen kann und anderen gleichermaßen dazu verhilft.

Das Ziel im Märchen (und im Leben):
Weisheit und Liebe!

Und dieses Ziel ist im Märchen die Weisheit und die Liebe, was sich sinnbildlich in der Vollendung und Vereinigung des inneren Königs und der inneren Königin ausdrückt. Wahres Königsein im Märchen (und im Leben) bedeutet also nicht, andere zu knechten oder zu beherrschen, sondern ihnen zu helfen, ebenfalls König oder Königin, HerrscherIn über ihr inneres und äußeres Reich zu werden, in dem sie in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit leben können.

Nicht die Hochmütigen, Eitlen oder „Gescheiten“ werden König, sondern jene, die ein offenes, einfaches und kindliches Gemüt haben, die Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zeigen und die sich vollkommen und unbeirrbar der Aufgabe hingeben, die sie im Herzen tragen.

Wenngleich dieser Weg im Leben aufgrund vieler Anfechtungen von außen nicht immer ganz leicht ist, so ist er doch weitaus erfüllender, seine wahren Fähigkeiten und Stärken zu entdecken, bejahen und einzusetzen, als tagtäglich eine Aufgabe verwirklichen zu müssen, die nicht dem eigenen Naturell entspricht und meist von „außen“ bestimmt ist.

Am Beispiel des Grimmschen Märchens vom Wasser des Lebens können wir sehr schön erkennen, wie uns gerade der tiefste Herzens-Wunsch zum Ziel bringt.

Wie das „Wasser des Lebens“ zum Erfolg führt!

Da lässt sich die Königstochter eine Straße von Gold bauen und spricht zu ihren Dienern, wer darauf geritten käme, das wäre der rechte Bräutigam. Wer nicht, den sollen sie wieder zurückschicken.

So kamen nun also die drei Prinzen daher, einer nach dem anderen. Dem Ältesten war die Straße zu schade, da er beim Überqueren etwas beschädigen könnte und er ritt nebenher. Am Schloss aber wurde er abgewiesen mit den Worten, dass er nicht der Rechte wäre. So ging es auch dem zweitältesten Prinz.

Erst der jüngste, der sich nicht um die Straße kümmerte und sich von ihr nicht verblenden ließ, führte sein Pferd geradewegs über die Straße hinweg zur Königstochter. Er sah die goldene Straße nicht einmal, sondern benutzte sie und hatte dabei nur sein Ziel im Sinn, die Hochzeit mit der Königstochter, die Verbindung mit seiner fehlenden Hälfte, die Liebe.

Den vollständigen Text dieses von den Brüdern Grimm gesammelten Märchens finden Sie beim Klicken auf folgenden Link:

>>> Märchen vom Wasser des Lebens <<<

Ich wünsche auch Ihnen, dass Sie Ihr inneres Ziel nicht aus dem Auge verlieren und sich nicht durch äußere Bestimmungen, Anfechtungen und Ablenkungen vom Wesentlichen entfernen. Sie werden sehen, der glückliche Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.

Schließlich endet ja jedes echte Märchen gut. Und falls einmal doch nicht, dann war dies noch nicht das Ende …

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Wie das Wasser des Lebens in jeder Seele sprudelt

wasser des lebens

Wer kennt nicht das Märchen von „Hans im Glück“ (Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm), jenem naiven und gutgläubigen Burschen, der seinen Klumpen Gold gegen immer geringere Dinge eintauscht, bis er schlussendlich gar nichts mehr hat.

Dieses Märchen hat einen recht ungewöhnlichen Schluss. In vielen Märchen erlangen die Märchenhelden gegen Ende ihren Reichtum, im Märchen vom „Hans im Glück“ aber gibt der Märchenheld all seine Schätze hin, um letztendlich befreit von allen drückenden Lasten in Glück zu leben.

In einem anderen Märchen der Brüder Grimm, das „Wasser des Lebens“, lässt sich die Königstochter eine Straße von Gold bauen und spricht zu ihren Leuten, wer darauf geritten käme, der wäre der rechte Bräutigam und den sollten sie einlassen, wer aber daneben käme, der wäre der rechte nicht, und den sollten sie nicht einlassen.

Dem ersten war die Straße zu kostbar, da er beim Überqueren etwas beschädigen könnte und er ritt nebenher. Am Schloss aber wurde er abgewiesen. So ging es auch dem zweiten Prinzen. Beide Brüder hatten vorwiegend das Gold im Sinn.

Nur noch sein Herzens-Ziel im Sinn haben!

Erst der jüngste, der sich nicht um die Straße kümmerte und sich von ihr auch nicht verblenden ließ, führte sein Pferd geradewegs über die Straße hinweg zur Königstochter. Er sah die goldene Straße nicht einmal, sondern benutzte sie und hatte dabei nur sein Ziel im Sinn, die Hochzeit mit der Königstochter, die Verbindung mit seiner fehlenden Hälfte, die Liebe. Mit diesem Ziel standen ihm alle Tore offen und er wurde mit großer Freude und Glück empfangen.

Sowohl „Hans im Glück“ als auch der jüngste Bruder im „Wasser des Lebens“ haben eines gemeinsam: Sie verwenden Gold, um schließlich ihr Lebensziel zu erreichen. Wesentlich dabei aber ist, dass sie nicht an diesem Reichtum haften. Hans gibt sogar alles her, was ihn den ganzen Weg über so schwer gedrückt und belastet hat. Hätte er nicht gleich, ohne den Goldklumpen als Lohn, zu seiner Mutter gehen können? Nein, er musste die Erfahrung des „Loslassens“ machen, da er sonst nicht das Wesentliche in seinem Leben erkennen konnte  – das Glück!

Ähnlich und doch ganz anders erging es dem Königssohn im Wasser des Lebens. Die beiden älteren ließen sich vom Gold (ver-)blenden, wollten es nicht beschädigen und verloren darüber hinaus ihr wahres Ziel aus den Augen. Der Jüngste aber dachte nur an die Königstochter und sah nicht einmal die Goldene Straße. Er trug sein Ziel tief in seinem Herzen. Deshalb erreichte er es auch.

Wie viele Menschen  lassen sich heutzutage von äußeren Dingen verblenden und vergessen dabei völlig ihr eigentliches, wahres Lebens- oder Herzensziel? Sie reagieren nur noch auf Impulse, die von außen kommen und bemerken nicht, wie ihre „Innere Stimme“ immer leiser wird. Im Grunde geht es immer nur um das eine:

Bin ich mir und meinem innersten Herzens-Ziel treu?
Bin ich in meiner Mitte oder lasse ich mich von jeder Äußerlichkeit ablenken?

Eigentlich sind solche äußeren Ablenkungsmanöver die besten Übungsfelder, um zu lernen, sich selbst treu zu bleiben. Sie zeigen, was ich loslassen und was ich wieder in die Mitte meines Bewusstseins, meines Lebens bringen sollte, um konstruktiv voranzukommen.

Tipp: Wenn die Wogen im Leben von außen heftig auf Sie einschlagen, versuchen sie erst recht sich an einem stillen Ort ein paar Minuten immer wieder in die innere Ruhe und Stille zu begeben und sich dabei zu fragen:

Wo bin ich von meinem inneren Lebensweg abgekommen?
Was habe ich nicht mehr im Bewusstsein?

Sie sind immer nur da verwundbar (oder werden angegriffen), wo Sie schwach sind. Machen Sie sich in Ruhe wieder Ihr wesentliches Herzens-Ziel bewusst, stellen Sie es sich bildhaft vor und lassen Sie das Gefühl der Freude dabei aufkommen, auch wenn es zunächst noch so klein und unscheinbar ist. Nach einiger Zeit werden sie feststellen, dass sich die Wogen wieder glätten und sich so mancher „Drache“  als unscheinbare Luftblase entblößt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Wie das Lebenswasser zu finden ist

Lebenswasser

Das Lebenswasser im Märchen und Alltag

Der größte Teil unserer Aufmerksamkeit heutzutage wird dem äußeren Schein gewidment, obwohl wir doch ganz tief in uns wissen, dass gerade unsere Träume, Visionen, Ideen, Sehnsüchte, Gefühle, etc. weitaus umfassender und wichtiger sind, da sie sogar maßgeblich den Verlauf unseres äußeren Lebens bestimmen.

Nun verrät im Brüder Grimm Märchen vom „Wasser des Lebens“ der Zwerg dem jüngsten Königssohn, dass das Wasser des Lebens aus einem Brunnen quillt, im Hof eines verwünschten Schlosses.

Der Begriff „verwünscht“ deutet darauf hin, dass es sich nicht um ein historisches oder existierendes Schloss handelt, in dem dieses besondere Wasser zu finden ist, sondern um eine Welt, die sich in jedem Menschen abspielt.

Leicht ist es zunächst nicht (vor allem für Menschen, die nur noch Augen für das Äußere haben), die „eiserne Pforte“ in diese Welt bzw. in das „verwünschte Schloss“ zu überschreiten und sich darin zurechtzufinden, denn nicht selten verschläft man dort den entscheidenden Moment. Doch mit der richtigen Absicht gelingt alles, und so kann auch der jüngste Königssohn das Wasser des Lebens erlangen.

Wenn Sie selbst lernen möchten, wie Sie diese tiefgründigen Weisheiten der Märchen auf Ihre Weise erkunden und für Ihren Alltag nutzen können, dann empfehle ich Ihnen das einmalige Lernprogramm oder das Märchen-Erlebnis-Wochenende. Hier erhalten Sie auch eine Anleitung, wie Sie diese Weisheiten der Märchen zu Hause entdecken und anwenden können, denn selbstverständlich enthält dieses Lernprogramm gleichzeitig Anweisungen, wie Sie Märchen am besten verinnerlichen und frei erzählen können.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Wer vom Wasser des Lebens trinkt, der wird gesund!

Wasser des Lebens

Ich bin doch immer wieder erstaunt darüber, wie wenig die Märchen der Brüder Grimm bei Erwachsenen bekannt sind. Und selbst die bekanntesten Märchen werden nur fragmentarisch oder in einem ganz anderen Zusammenhang  wiedergegeben, sobald man nach dem Inhalt fragt.

Eigentlich schade, denn diese Märchen sind voll von unschätzbaren Weisheiten und aktueller denn je! Gerade das Märchen vom „Wasser des Lebens“ zeigt, welche Konsequenzen die Absichten eines Menschen mit sich bringen.

Das Wasser des Lebens

So ziehen drei Königssöhne aus, um das Wasser des Lebens zu suchen. Nur mit diesem Wasser kann ihr Vater, der König, wieder gesunden. Die Absicht der ersten beiden ist sinngemäß: Bringen wir dem Vater das Wasser des Lebens, so sind wir die Nr. 1 und erben das ganze Königreich!

Der Jüngste aber hatte keine Hintergedanken, seine Absicht war eindeutig: Wenn ich dem Vater das Wasser des Lebens bringe, so wird er wieder gesund.

Welche Konsequenzen solche Einstellungen haben, erfahren Sie in diesem überaus spannenden, aktuellen und tiefgehenden Märchen am Ende der E-Mail im Tages-Tipp.

Sollten Sie nun aus den Absichten der beiden älteren Söhne Parallelen zu den großen Einrichtungen wie z. B. dem Gesundheitswesen oder der Wirtschaft ziehen, dann liegen Sie sicherlich nicht falsch.

Im Märchen-Erlebnis-Wochenende werden Sie entdecken, wie diese Weisheiten Ihr eigenes Leben bereichern und sehr naheliegende Lösungen für oftmals festgefahrene Probleme zeigen können.

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:
http://www.maerchen-erzaehler.de

Ich kann Ihnen jedenfalls versprechen, dass die Weisheiten in den (Volks-)Märchen äußerst alltagstauglich sind und wenn Sie nach diesem Seminar ein Grimmsches Märchen noch frei vor Publikum erzählen können, dann werden Sie sicherlich auch Menschen aus Ihrem Umfeld damit begeistern.

Mein TAGES-TIPP:

Nun ist es ja immer leicht, Verantwortungen oder Schuld an andere abzugeben,besonders wenn es sich um große Institutionen handelt. Doch ändern kann ich nur selbst etwas, andere werden und können es nicht für mich tun. Beobachten Sie doch einmal, mit welcher Absicht Sie selbst Ihre tagtäglichen Handlungen bestimmen. Dient es Ihrem UND dem Wohl der anderen? Dient es dem Wohl der Natur, etc.? Lassen Sie sich ruhig etwas inspirieren von diesem Märchen, das Sie hier finden: http://erfolgsmaerchen.de/wasserdeslebens

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
maerchenausbildungblog