Eine Geschichte von großem Mut und wahrer Stärke

Geschichte von wahrer Stärke

Eine Geschichte von wahrer Stärke

Durch eine Oase ging ein finsterer Mann. Er war so unzufrieden mit sich und gehässig zu den anderen Menschen, Tieren und Pflanzen, dass er nichts Gesundes und Schönes sehen konnte, ohne es zu verderben. Am Rande der Oase stand eine junge Palme in bestem Wachstum. Als der Mann diese sah, konnte er nicht umhin, sie zu quälen. So nahm er einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem höhnischen und  bösartigen Lachen verließ er den Ort.

Die junge Palme schüttelte und bog sich und versuchte, die Last abzuwerfen. Doch vergebens, zu fest saß der Stein in der Krone. Da krallte sich der junge Baum tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die schwere, steinerne Last. Er ließ seine Wurzeln so tief ins Erdreich hinein wachsen, dass diese die verborgene Wasserader der Oase erreichten. Die junge Palme konnte so den Stein hochstemmen und ihre Krone reichte nun weit hinauf. Wasser aus der Tiefe und Sonnenlicht aus der Höhe machten eine königliche Palme aus dem jungen Baum.

Nach Jahren kam der finstere Mann wieder, um sich – wie er meinte – an dem Krüppelbaum zu erfreuen. Er suchte vergebens. Da senkte plötzlich die schönste und höchste Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte. „Mann, ich muss Dir danken. Deine Last hat mich stark gemacht.“

(Nach einem afrikanischen Märchen,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Herausforderungen meistern!

Auch wenn uns das Leben zuweilen „schwere Lasten“ auflädt, so heißt das noch lange nicht, dass wir dem nicht gewachsen sind. Und dass eine solche Last nicht (nur) Mühsal, Ärgernis oder Schicksal ist, sondern in erster Linie Herausforderung, um innerlich und äußerlich zu wachsen, zeigt sehr anschaulich und sinnbildlich die obige Geschichte.

Herausforderung, Erfüllung und Berufung mit Zukunft:
MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn

Wenn auch Sie den Wunsch in sich spüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn „zu wachsen“, Ihren Alltag zu bereichern und andere Menschen, ob Kinder oder Erwachsene, damit zu beglücken, dann informieren Sie sich doch ausführlicher über diesen Weg zu einer erfüllenden Berufung (als Hobby, neben- oder hauptberuflich).

Viel Erfolg und Freude damit!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Das Märchen – schön und geheimnisvoll wie ein Amethyst

amethystKennen Sie den Unterschied zwischen einem Amethysten und dem Märchen?

„Ach wie schön der Stein doch ist? Wie heißt er denn?“ Solche und ähnliche Fragen hört man als Märchenerzähler nicht selten von seinem verzauberten Publikum, zumal der Amethyst nicht nur einen geheimnisvollen dekorativen Anziehungspunkt auf dem „Märchentisch“ vieler ErzählerInnen bildet, sondern selbst auch noch in der Stille jede Menge uralte und doch ewigjunge „Geschichten erzählen“ kann.

Der Amethyst in der Heilkunde

In der alternativen Heilkunde wird dieser Edelstein beim Überwinden von Trauer und Verlusten angewendet. Er soll für einen entspannteren Schlaf und gute Träume sorgen und dem Menschen helfen, besser auf seine eigene Intuition zu hören.

Wie der Stein wunderschöne Geschichten erzählen kann

Doch zurück zu den „Geschichten“, den dieser violett-bläuliche Stein „erzählen“ kann. Hier fängt schon die erste Übereinstimmung mit dem Märchen an. Von außen wirkt er unscheinbar, harmlos und nahezu unspektakulär, schaut man aber ins Innere des Steins, so erkennt man seine wahre Schönheit, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Staunen bringt.

In der Tiefe der Erde, dort wo (scheinbar) kein Licht hinkommt, entsteht über viele Jahrtausende hinweg dieses grandiose, farblich äußerst beeindruckende Wunderwerk der Natur. Wer will da noch zweifeln an der „Weisheit“ dieses (scheinbar) toten Steins?

Machen Sie doch selbst einmal diesen Versuch und betrachten eine Weile in Stille diesen Edelstein. Sie werden sehen (und innerlich hören), wie lebendig dieser Stein ist und was er Ihnen erzählen kann, vorausgesetzt Sie können sich dafür innerlich öffnen.
(Übrigens: diese Steine sind mittlerweile überall erhältlich und auch – je nach Größe des Steins – für den ganz kleinen Geldbeutel erschwinglich.)

Märchen mit dem Herzen „hören“

Mit den Märchen ist dies nicht anders. Auch sie offenbaren ihre tiefe Weisheit und erfüllenden Lebensgeheimnisse erst dann, wenn man bereit ist, sie auch mit dem Herzen zu „hören“ und zu „sehen“. Der Verstand ist dafür völlig unbrauchbar.

Wie einfach und natürlich das geht und welche inneren Glücksmomente und aufbauenden Erkenntnisse dabei entstehen, vor allen Dingen wenn man sie frei vor Publikum erzählen kann, erfahren Sie im Märchen-Einführungs-Seminar über folgenden Link:
http://www.maerchen-erzaehler.de/einfuehrungssemimar

oder im Lernprogramm für zu Hause:
http://www.maerchen-erzaehler.de/lernprogramm

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, maerchenlernprogramminfo