Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften

Über Sinn und Unsinn von Wunder-KräftenEin in spirituellen Dingen äußerst belesener und weitgereister Mann brüstete sich eines Tages seiner übermenschlichen Wunder-Fähigkeit, über Wasser gehen zu können. „Nur durch harte spirituelle Arbeit, gnadenlose Enthaltsamkeit und manigfaltige Buße“, so sprach er, „war es mir möglich, im Laufe von 20 Jahren diese außergewöhnliche Kunst zu entwickeln“.

Nachdem er nun so einige Zeit vor einer Menge Menschen gesprochen und sich voller Eitelkeit unendlich selbst gelobt hatte, erhob sich eine Stimme aus der Menge, die fragte ihn: „Wieviel kostet die Fähre über den Fluß?“ „10 Kreuzer“, antwortete der wunderkräftige Mann. Da lächelte der unbekannte Jemand aus der Menge und rief: „Das ist doch schon seltsam. Du hast 20 Jahre darauf verwendet, etwas zu tun, was dich nur 10 Kreuzer gekostet hätte?“

(nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften.

Kennen Sie Superman oder Superwoman? Wahrscheinlich schon, denn wer sich ein wenig in der Comic-Welt auskennt und auch gelegentlich das Kino- oder Fernsehprogramm verfolgt, der wird an diesen oder ähnlichen, nach alter Hollywood-Manier agierenden, Superhelden oder -heldinnen nicht vorbei kommen. Es sind jene künstlichen Übermenschen oder Halbgötter, die alles wieder gerade biegen, was der gewöhnliche Mensch vermasselt hat. Und nicht nur das, sie beschützen die Menschheit vor Unglück, Umweltkatastrophen, Anschlägen, Kriminalität und vielem mehr.

Auf den ersten Blick scheinen die Aktionen jener meist hocheitlen Wunder-Menschen eine respektable und recht praktische Angelegenheit zu sein, suggerieren sie doch, dass es bei irgendwelchen Problemen im Alltag das Allerbeste sei, einen starken Mann oder eine starke Frau um sich zu haben, die alles wieder ins Lot bringen, die „Bösen“ bestrafen und die „Guten“ belohnen.

Und mal ehrlich, geben wir nicht gerne Verantwortungen für Schwierigkeiten in unserem Leben, die uns selbst als zu unbequem erscheinen, an andere ab, von denen wir glauben, dass sie wesentlich fähiger als wir selbst sind, diese zu lösen? Ach ja, und wer in unserer heutigen Zeit wirklich „die Bösen“ und „die Guten“ sind, das zu unterscheiden wird in Anbetracht des nicht immer gleich erkennbaren und oft einseitigen „schwarz/weiß“ Denkens unserer komplexer werdenden Medienlandschaft wesentlich schwieriger und undurchschaubarer.

Die Wunder in sich selbst entdecken!

Auch die Märchen sprechen gerne von Helden oder Heldinnen. Allerdings unterscheidet sich ihr Wirken von obigen vermeintlichen Supermenschen dadurch, dass dies keinesfalls durch zur Schau stellen von irgendwelchen Äußerlichkeiten geschieht, wie z. B. das „Muskeln spielen lassen“ oder ein trendmäßiges Schönheitsideal, etc. Auch werden sie nie oder nur selten namentlich genannt. Oft sind es sogar die Dummlinge, die man vielleicht sogar als Anti-Helden bezeichnen darf und die nicht durch brachiale Gewalt das sogenannte „Böse“ vernichten, sondern „es“ durch Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude überwinden, ja sogar verwandeln.

Jene stillen und unscheinbaren Märchen-Helden sind keinesfalls in der übersteigerten, künstlich erschaffenen Figur eines veräußerlichten Supermans oder dergleichen zu finden, sondern im INNEREN (auf dem „Seelengrund“) eines jeden Menschen selbst! Dort wäre das Wunder zu finden und wer weiß, welche positiven Auswirkungen dann die Erkenntnis und die Gewissheit über jenes Wunder in einem selbst auf die eigenen sichtbaren und unsichtbaren Fähigkeiten und Kräfte hätte. Womöglich wären wir zu Leistungen imstande, von denen wir zuvor nicht zu träumen wagten.

Unser Alltag ist die größte Herausforderung!

Ob es nun gerade jene Wunder-Kraft sein muss, über Wasser zu gehen, das wiederum wage ich zu bezweifeln. Schließlich bietet der ganz gewöhnliche Alltag an sich unzählige nützliche Herausforderungen und Möglichkeiten, die es zu bewältigen oder umzusetzen gilt. Und wer dabei auch noch seinen Mitmenschen hilft, ihre eigenen Wunder-Kräfte in sich zu entdecken und anzuwenden, der braucht dann keineswegs mehr einen starken Mann oder eine starke Frau im Äußeren „anzubeten“ oder zu verherrlichen, die es richten sollen. Denn was sogenannte „starke Männer“ in unserer geschichtlichen Vergangenheit so alles angerichtet haben, das wiederum wäre eine andere, selten rühmliche Geschichte.

Übernehmen wir also die Verantwortung für uns selbst und machen wir es wie der gute alte Baron von Münchhausen, der sich nebst Pferd an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.

Und wie auch Sie als Geschichten- und MärchenerzählerIn mehr Wunder, Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude unter die Menschen bringen können, das erfahren Sie in der Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn oder im Lernprogramm „Märchen erzählen lernen beginnt schon zu Hause“.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

 

Eine Geschichte über den Ort, an dem es keine Probleme mehr gibt.

Probleme Türen für ein noch erfüllteres LebenNeulich traf ich einen Bekannten, der jammerte und schließlich ganz verzweifelt sprach: „Ach hätte ich doch keine Probleme mehr! Mein Leben könnte so ruhig sein!“ Zunächst konnte ich sein Anliegen ganz gut verstehen, aber kurz danach wurde ich doch stutzig und dachte über den tieferen Sinn der menschlichen Probleme nach.

Sind es nun irgendwelche Strafen, welche die „Schöpfung“ für die Dummheiten seiner Kreaturen vorgesehen hat oder Konsequenzen eines menschlichen Erfahrungs- bzw. Entwicklungsprozesses, der eigentlich als Wegweiser dienen könnte, um endlich für das wahre Ziel wach zu werden, anstatt die Ignoranz von „gestern“ in einem „neuen Kleid“ zu wiederholen?

Gleich darauf erinnerte ich mich an folgende Geschichte, die ich meinem Bekannten auf sein Jammern hin erzählte:

„Eines Tages traf ich einen recht wohlhabenden Freund. Er machte einen niedergeschlagenen Eindruck und als ich ihn fragte, was er auf dem Herzen habe, da antwortete er: ‚Ach, ich fühle mich so elend. Jeden Tag nichts als Probleme.‘ Und er schilderte mir alles bis ins einzelne, so dass ich mich selbst nach einigen Minuten des Zuhörens tot unglücklich fühlte. ‚Wenn Du mir hilfst,‘ so sprach er weiter, ‚meine Probleme loszuwerden, dann verspreche ich Dir, regelmäßig Geld an einen wohltätigen Verein zu spenden‘.

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und ich erinnerte mich an einen Ort, der tausende von Menschen beherbergt und von dem ich glaubte, das dort keiner ein Problem mehr hat. Mein Freund war begierig, diesen Ort sofort zu besuchen und wir machten uns beide gleich auf den Weg. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir ans Ziel und durchquerten schließlich die Eingangspforte des städtischen Friedhofes.“ 

(Verfasser der Geschichte unbekannt,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

„Ach, ich werde mir doch mächtig fehlen, wenn ich einst gestorben bin.“
(Kurt Tucholsky)

Ob nun die Seelen jener verstorbenen Menschen, deren leibliche Hüllen unter der Erde gebettet sind, wirklich keine Probleme mehr haben, ist Ansichts- und Glaubenssache. Für uns noch lebende scheint es jedenfalls so, als ob es im Jenseits keine Probleme mehr gäbe und es ist wohl auch noch niemand in seiner leiblichen Gestalt von dort zurück gekommen, der uns davon hätte berichten können.

Doch sieht man einmal von dererlei Mutmaßungen und Glaubensanschichten ab und wendet sich den noch lebenden Menschen zu, dann können Probleme durchaus „Türen“ in ein noch erfüllteres Leben sein. Je wacher und offener sich ein Mensch in solchen Krisensituationen für seine Umwelt und besonders seine Innenwelt zeigt, desto schneller können sich auch Lösungen für meist festgefahrene Probleme im Alltag offenbaren.

Und wie im kleinen, so verhält es sich auch im großen. Nahezu alles hängt davon ab, ob wir nun die „Dummheiten“ von gestern in einem „neuen Kleid“ oder besser gesagt, in einer „neuen Zwangsjacke“ wiederholen und das Wohl und Wehe der Menschheit weiterhin von umweltzerstörenden, gewinnmaximierenden wirtschaftlichen Interessen abhängig machen, oder aber von der Freiheit im Geist, der Gleichheit im Menschlichen und der Brüderlichkeit (Schwesterlichkeit) im Wirtschaftlichen.

Neue Wege gehen und ungewöhnliche Lösungen finden!

Dass schon längst andere Wege möglich wären, zeigt eines von vielen, aber sehr entscheidenden Beispielen aus der Vergangenheit:

Nikola Tesla (Geboren 1856 in Smiljan, Österreich-Ungarn, gestorben 1943 in New York) war ein serbisch-stämmiger Erfinder, der 1884 in die USA emigrierte und der zur Nutzbarmachung des Wechselstroms durch die Erfindung des Wechselstrommotors beitrug. John Pierpont Morgan (ab 1895 J. P. Morgan & Co firmierendes Bankhaus) spielte eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung der Forschungen von Nikola Tesla. Unter dem Vorwand einen extrem leistungsfähigen Rundfunksender schaffen zu wollen, ließ Tesla sich den Bau des Wardenclyffe-Towers finanzieren.

Tesla selbst glaubte allerdings daran, auf diese Weise drahtlos über die Ionosphäre (Teil der Atmosphäre eines Himmelskörpers, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält) elektrische Energie verteilen zu können, die dann von jedem Punkt der Welt kostenlos abgegriffen werden könnte. Als Morgan davon erfuhr, zog er seine Finanzierung zurück und soll das ganze mit den Worten kommentiert haben: „Gratis Strom gut und recht, wo bring ich aber den Stromzähler für den Kunden an“.

Tesla wird nachgesagt, dass er über nicht publiziertes Wissen bezüglich freier Energien verfügt haben soll. Immerhin wurden seine Aufzeichnungen nach seinem Tod 1943 beschlagnahmt und sie sollen noch heute –  wider allem aufklärerischen Denken – unter Verschluss gehalten werden.

(Weitere Informationen darüber z. B. in Wikipedia)

Probleme dienen dazu, das eigene Leben erst recht zu ergreifen!

Wie immer ist es ein leichtes, „die Bösen“ als Verursacher der eigenen Probleme woanders zu suchen. Aber jeder Mensch weiß im Grunde seines Herzens, dass bei jeder Verwirklichung einer Idee, eines Projektes, eines Lebenswerkes und nicht zuletzt bei der ganz „gewöhnlichen“ Bewältigung des Alltags der Widerstand oder die Probleme nicht lange auf sich warten lassen.

Kein Tesla, kein noch so bekannter oder unbekannter Erfinder und auch sonst kein Mensch würde etwas Ungewöhnliches oder Außergewöhnliches auf die Beine stellen, wenn er sich gleich von Hinderungen oder negativen Meinungen in der Öffentlichkeit davon abhalten ließe. Und viele auf diesem Gebiet erfahrene „alte Hasen“ sagen sogar, je mehr Gegenwind oder Probleme man auf diesem Weg hat, desto sicherer kann man sein, dass es der richtige Weg ist! Selbst wenn es auch für den Moment nicht den erhofften Erfolg bringt, den man sich dabei wünscht, so kann letztendlich niemand sagen, wie sich diese Bemühungen zum Wohl der Menschen in Zukunft auswirken werden. Denn nicht selten sind Personen, die sich gerade in Zeiten der maßlosen Veräußerlichung ihren innersten Offenbarungen öffnen, weit ihrer Zeit voraus.

Ergreifen wir also mit Herz und gesundem Menschenverstand das eigene Leben mit all seinen Offenbarungen, Problemen und Lösungen und bleiben uns dabei selbst treu! Wie das geht, zeigen uns sinnbildlich unzählige Märchen und Geschichten.

Wie auch Sie als Geschichten- und MärchenerzählerIn mehr Zuversicht, Kreativität, außergewöhnliche Lösungsbereitschaft und Lebensfreude unter die Menschen bringen können, erfahren Sie in der Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn oder im Lernprogramm „Märchen erzählen lernen beginnt schon zu Hause“.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

 

Fundevogel. Ein Märchen. Oder gemeinsam sind wir stark!

Fundevogel

„Es war einmal ein Förster, der ging in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als ob’s ein kleines Kind wäre. Er ging dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben darauf saß ein kleines Kind.“ …

Das ganze Märchen vom Fundevogel (KHM 51) aus der Sammlung
der Brüder Grimm von 1857 finden Sie mit einem Klick >>> H I E R <<<.

Wie immer verblüffen uns die wundersamen Geschehnisse in den Märchen, denen unser Verstand keinen Glauben schenken kann. Wie soll er auch, denn es liegt nicht in seinem Aufgabenbereich. Er ist mehr für das Erinnern, Strukturieren und Organisieren zuständig, aber nicht um intuitive Lösungen im Leben zu finden.

Vom Flüchten und Verdrängen,
von Chancen und Möglichkeiten!

Auch dieses Märchen zeigt uns keine historischen Figuren, sondern schildert sinnbildlich seelisch-spirituelle Prozesse, die sich in uns abspielen und die auf verdrängte oder ungelöste Geschehnisse, aber auch großartige Fähigkeiten und Möglichkeiten in unserem Inneren hinweisen.

Wenn ein Mensch seine Probleme nicht lösen kann oder will, dann flüchtet er vor ihnen oder verdrängt sie, was am Ende auf dasselbe hinausläuft. Doch flüchten oder verdrängen bedeutet, dass die Schwierigkeiten keinesfalls behoben sind und meist in kurzer Zeit wieder auftauchen werden, womöglich sogar noch massiver.

Fundevogel – Nur gemeinsam sind wir stark!

Und so finden wir unter anderem in diesem Märchen vom Fundevogel ein schönes Sinnbild, das uns zeigt, zu welchen Lösungsmöglichkeiten Verstand und Intuition gemeinsam imstande wären, wenn sie sich vereinen könnten.

Diese Verbundenheit wird in dem Sprüchlein „Verlässt Du mich nicht, so verlass ich Dich auch nicht“. „Nun und nimmermehr“, immer wieder von Neuem bekräftigt. Jener Spruch aber ist mehr als eine routinemäßige Bekundung zwischen „Tür und Angel“. Es ist ein lebenslanges Versprechen, eine tiefe Bejahung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Einzigartigkeit und selbstverständlich die des anderen.

Dies kann aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn sich beide in Liebe vereinen. Nur so können sich ihre Kräfte ergänzen und entfalten. Denn wer sich der Liebe hingegeben hat, der kämpft nicht gegen einen vermeintlichen Feind, sondern für sein höchstes Lebensziel. Er richtet sein Augenmerk auf das, was es wahrhaftig gilt zu bewahren, zu erneuern und zu verwirklichen auf dem Weg zum Glück: die Liebe und Weisheit.

Was das Märchen vom Fundevogel noch alles an tiefen Weisheiten offenbaren kann und wie dies ganz praktisch für einen erfüllteren und glücklicheren Alltag angewandt werden kann, erfahren Sie in Kürze in dem im Verlag Märchenhaft leben erscheinenden Betrachtungs-Büchlein mit Meditations-CD zur Selbstbetrachtung.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Märchen-Seminar Erzählen lernen

Was haben Querdenker mit Märchen zu tun?

Was haben Querdenker mit Märchen zu tun?Wissen Sie was ein Querdenker ist? Meist denkt man bei diesem Begriff an einen Menschen, der sich nicht anpassen kann oder will und immer eine „Extrawurst“ braucht. Aber nein, es geht hier um Menschen, die über ihren „Tellerrand hinaus schauen“ und auch für schwierige Probleme im Alltag ungewöhnliche Lösungen finden können.

Jeder Mensch ist ein Querdenker

Eigentlich ist jeder Mensch ein Querdenker, denn bei Kindern ist diese Fähigkeit noch sehr stark ausgeprägt. Und da jeder Erwachsene einmal Kind war, trägt er diese Fähigkeit bis zu seinem Lebensende in sich. Querdenker können sich nämlich aus dem engen, scheinbar vorgegebenen Rahmen eines Problems befreien und dieses auf einer höheren, erweiternden Ebene betrachten und schließlich lösen.

Das spielerische Betrachten von Märchenbildern, also jener Figuren, Landschaften, Objekte und Wunder, die insbesondere als seelisch-spirituelle „Brücken“ in den Volksmärchen vorkommen, kann das intuitive Querdenken im Erwachsenen wieder anregen und in Kürze zu ungeahnten Höchstleistungen entfalten. Dies hat rein gar nichts mit schulischem oder universitärem „Pauken“ und „Büffeln“ zu tun.

Das Neunkronen-Problem. Machen Sie den Test!

Aber werden wir doch einmal ganz praktisch. Wenn Sie herausfinden möchten, wie stark Ihr Querdenken ausgeprägt ist, dann machen wir doch folgenden Test, den ich der Einfachheit halber das „Neunkronen-Problem“ nenne:

Intuitive und märchenhafte QuerdenkerSie haben nun die Aufgabe, diese neun Kronen mit einem Stift durch 3 gerade Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen.

Was meinen Sie, wie lange werden Sie brauchen? Versuchen Sie es und erinnern Sie sich an die eingangs erwähnten querdenkerischen Fähigkeiten, die in jedem Menschen schlummern und die mehr durch Intuition als Verstand zur Lösung beitragen.

Aber keine Angst, selbst wenn es nicht gleich oder womöglich gar nicht klappt. Das macht nichts. Es geht vielen so, da die meisten Menschen sich lange Zeit von dieser intuitiven Lösungsfindung seit ihrer Kindheit entfremdet haben oder seither mit dieser Möglichkeit kaum oder gar nicht konfrontiert wurden. Viel wichtiger ist die Offenheit und Bereitschaft, sich wieder diesen mehr „inneren“ Lösungsfindungen zuzuwenden und sie zu pflegen.

Und wie erwähnt, gerade Märchenbetrachtungen können dabei eine wertvolle Hilfe sein, sich mit Freude, auf spielerische und intuitive Art so mancher Lösung oder manchem offenbaren Geheimnis im Leben zu nähern, die/das meist viel näher liegt, als wir glauben.

Die Neunkronen-Lösung finden Sie übrigens hier:

Und wenn Sie es gar nicht mehr aushalten, dann dürfen Sie gerne einmal einen Blick auf die Lösung dieses Neunkronen-Problems werfen. Aber bitte – versuchen Sie es und geben nicht gleich auf! Bitten Sie lieber Ihr Innerstes (nicht den Verstand!), Ihnen bei der Lösungsfindung zu helfen.
>>> Zur Lösung – aber erst klicken, wenn es gar nicht mehr geht 😉 <<<

Mehr intuitives Querdenken durch Märchen-Betrachtungen

Ach ja, in Kürze wird Ihnen das Team vom „Märchenhaft leben“ Verein im Märchenshop eine Fülle von Märchen (Märchen aus Lothringen, Märchen gesammelt von den Brüdern Grimm, neue Weisheitsgeschichten, etc.) als eBooks und Broschüren präsentieren, die alle „querdenkerisch“ und sehr ausführlich betrachtet wurden.

Und das Beste daran ist, dass in jeder Broschüre eine CD dabei ist, auf der Sie das Märchen, vom Autor der Märchen-Betrachtungen gesprochen, hören. Gleichzeitig erhalten Sie auf dieser CD eine Anleitung, wie Sie selbst diese Märchen auf Ihre Weise innerlich erkunden, betrachten und für Ihren Alltag sinnvoll nutzen können:
>>> Hier geht’s zum Märchenshop „Märchenhaft leben“ <<<

Machen Sie die Märchen-Betrachtungen
zu Ihrem individuellen und erfüllenden Erlebnis!

Selbstverständlich kann kein Märchen vollständig erkundet werden, da es immer wieder neue Aspekte aufwirft. Es gibt keine allgemeingültige und über allen anderen stehende Deutung der Geschehnisse, die in den Märchen geschildert werden. Jeder Mensch sollte und wird seinem Entwicklungsstand gemäß einen eigenen Zugang zu diesen seelisch-spirituellen „Brücken“ finden.

Hier finden Sie kurze Auszüge von Märchen-Betrachtungen:

>>> Frau Holles Brunnen – vom Tor zum Ursprung der Dinge <<<
>>> Rotkäppchen – oder Gier fressen Seele auf <<<
>>> Wie die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens heilsam wirken <<<

Daher können und wollen diese Betrachtungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und sollten mehr als Anregung dienen, sich selbst und immer tiefer mit den Märchen zu beschäftigen. Und je öfter, je offener und mit Freude man sich diesen Märchenbildern widmet, desto mehr geben sie – wie von alleine – von ihrer einfachen und natürlichen Weisheit preis. So lassen sie jeden Menschen aus dem offenbaren Geheimnis schöpfen, das im Brunnen des Lebens allen zugänglich ist.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Geschichten von der Einzigartigkeit jedes Menschen

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Ist das nicht ein unbeschreibliches Wunder, wie einzigartig alle Wesen auf dieser Welt doch sind? Noch deutlicher wird es beim Menschen, ob Kind oder Erwachsener. Keiner gleicht dem anderen – alle sind wir Individualitäten mit unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten. Doch viele Menschen leben heute ein Leben, das überhaupt nicht ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht und sie immer unglücklicher und kränker macht.

Geschichten, die das wahre Leben schreibt

Was haben wir nicht alles in der Schule gelernt, meist soviel, dass es zur Abschluss-Prüfung reichte. Aber wie wenig verwenden wir noch von all diesem Wissen im täglichen Leben? Warum wurden gerade jene lebenswichtigen Fächer des Lebens wie Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit in der Schule nicht gelehrt und folgende lebenswichtige Fragen vernachlässigt?

Wie finde ich meine individuellen Stärken heraus und lerne sie immer mehr zu entfalten und im Alltag umzusetzen?

Was benötige ich, um glücklich, geliebt, erfolgreich, und gesund zu leben?

So können Märchen, Geschichten und Meditative Texte helfen

Gott sei Dank gibt es ja die Märchen, die trotz aller Widrigkeiten immer gut ausgehen und uns gerade jene Tugenden auf bildhafte und spielerische Weise näher bringen, die wir für ein glückliches Leben benötigen. Oder Lehrgeschichten bzw. Weisheitsgeschichten, die auf humorvolle und besinnliche Art Lösungen für Probleme zeigen können.

Eine weitere, sehr tiefgehende Möglichkeit sind Meditative Texte, die helfen, die eigene innere Stimme immer besser wahrzunehmen oder innere Bilderreisen, die entspannen, auf ein erstrebenswertes Ziel lenken und innere Blockaden lösen.

Mehr über diese großartigen Möglichkeiten erfahren Sie hier!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Das Glück ist viel näher, als wir oftmals denken!

Glück

Das Glück ist ganz nahe!

Ein Mönch hörte eines Tages von einem Ort, an dem der Himmel die Erde küssen solle. Jeder, der diesen Ort aufsuche, wäre sofort mit unendlicher Weisheit, fortwährendem Glück und nie versiegendem Wohlstand gesegnet.

Ohne zu zögern verließ der Mönch seine Klosterzelle und machte sich auf den Weg, diesen Ort zu suchen. Viele viele Jahre wanderte er durch die Welt, traf Philosophen, Schriftgelehrte, Rechthaber und Besserwisser. Aber den Weg zu diesem wunderbaren Ort konnte ihm niemand sagen. Endlich aber, sollte sein Wunsch in Erfüllung gehen und eines Tages stand er vor einem großen Tor, hinter dem sich dieser sagenumwobene Ort befinden sollte.

Ganz aufgeregt und voller Erwartungen öffnete er vorsichtig das Tor und schloß dabei seine Augen. Er trat ein und als er die Augen wieder öffnete, da stand er wieder in seiner eigenen Klosterzelle.

(Nach einer alten Lehrgeschichte, bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Haben Sie Ihr Glück gefunden?

Kennen Sie solche Seminare, aus denen man beglückt herauskommt und nach einigen Tagen zu Hause feststellt, dass einen der graue Alltag mit seiner täglichen Routine wieder erfasst hat und allmählich die aus diesem Seminar gewonnenen Glücksmomente zunichte zu machen scheint?

Wie viele Bücher und Schriften haben Sie schon gelesen, wie viele Vorträge haben Sie besucht, die Ihnen ein glücklicheres Leben versprochen haben und von deren Versprechungen sich nur sehr wenige erfüllt haben? Wie oft haben Sie sich selbst schon gefragt, dass Lebensglück, Liebe, Erfolg und Gesundheit Privilegien sind, die nur für auserwählte Persönlichkeiten bestimmt sind? Was haben Sie sich für Ihre innere Entfaltung aus finanziellen Gründen nicht geleistet, weil Sie sich selbst dafür nicht genügend wert gefühlt haben?

Viele Menschen glauben, dass ihre Schwierigkeiten im Leben von äußeren Faktoren abhängig sind und auch nur dort zu lösen sind. Aber das ist ein Irrtum! Krisen oder Probleme sind Chancen, die das Leben einem schenkt, um zunächst die eigene innere Einstellung zu ändern, Konsequenzen aus alten Vorstellungen, Meinungen und Handlungen zu erkennen und sich an das Wesentliche im Leben zu erinnern:

– Was kann ich ohne Zwang und ohne komplizierte Übungen mit Freude tun, um selbst in kurzer Zeit und dauerhaft immer mehr in Lebensglück, Liebe, Erfolg und Gesundheit zu leben?

– Wie kann ich anderen Menschen beistehen, dasselbe zu tun?

Sie möchten sich weiter in dieses Thema vertiefen? Nichts leichter als das!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Wer vom Wasser des Lebens trinkt, der wird gesund!

Wasser des Lebens

Ich bin doch immer wieder erstaunt darüber, wie wenig die Märchen der Brüder Grimm bei Erwachsenen bekannt sind. Und selbst die bekanntesten Märchen werden nur fragmentarisch oder in einem ganz anderen Zusammenhang  wiedergegeben, sobald man nach dem Inhalt fragt.

Eigentlich schade, denn diese Märchen sind voll von unschätzbaren Weisheiten und aktueller denn je! Gerade das Märchen vom „Wasser des Lebens“ zeigt, welche Konsequenzen die Absichten eines Menschen mit sich bringen.

Das Wasser des Lebens

So ziehen drei Königssöhne aus, um das Wasser des Lebens zu suchen. Nur mit diesem Wasser kann ihr Vater, der König, wieder gesunden. Die Absicht der ersten beiden ist sinngemäß: Bringen wir dem Vater das Wasser des Lebens, so sind wir die Nr. 1 und erben das ganze Königreich!

Der Jüngste aber hatte keine Hintergedanken, seine Absicht war eindeutig: Wenn ich dem Vater das Wasser des Lebens bringe, so wird er wieder gesund.

Welche Konsequenzen solche Einstellungen haben, erfahren Sie in diesem überaus spannenden, aktuellen und tiefgehenden Märchen am Ende der E-Mail im Tages-Tipp.

Sollten Sie nun aus den Absichten der beiden älteren Söhne Parallelen zu den großen Einrichtungen wie z. B. dem Gesundheitswesen oder der Wirtschaft ziehen, dann liegen Sie sicherlich nicht falsch.

Im Märchen-Erlebnis-Wochenende werden Sie entdecken, wie diese Weisheiten Ihr eigenes Leben bereichern und sehr naheliegende Lösungen für oftmals festgefahrene Probleme zeigen können.

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier:
http://www.maerchen-erzaehler.de

Ich kann Ihnen jedenfalls versprechen, dass die Weisheiten in den (Volks-)Märchen äußerst alltagstauglich sind und wenn Sie nach diesem Seminar ein Grimmsches Märchen noch frei vor Publikum erzählen können, dann werden Sie sicherlich auch Menschen aus Ihrem Umfeld damit begeistern.

Mein TAGES-TIPP:

Nun ist es ja immer leicht, Verantwortungen oder Schuld an andere abzugeben,besonders wenn es sich um große Institutionen handelt. Doch ändern kann ich nur selbst etwas, andere werden und können es nicht für mich tun. Beobachten Sie doch einmal, mit welcher Absicht Sie selbst Ihre tagtäglichen Handlungen bestimmen. Dient es Ihrem UND dem Wohl der anderen? Dient es dem Wohl der Natur, etc.? Lassen Sie sich ruhig etwas inspirieren von diesem Märchen, das Sie hier finden: http://erfolgsmaerchen.de/wasserdeslebens

© Karlheinz Schudt
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