Märchen als Selbsterfahrung und Seelennahrung

selbsterfahrungSo einiges hat die Wissenschaft über das Märchen geschrieben, doch bis heute ist kein Ende abzu­sehen. Wen wundert‘s, denn das Märchen ist zeitlos und in sei­ner Art nicht fassbar. Es drückt in Bildern Ereignisse aus, die jenseits unseres meist überbetonten Verstandesden­kens liegen. Da ist es nur allzu natürlich, dass Kinder mit ihrem noch unbefangenem Staunen die Botschaft des Märchens auf ihre Weise erfassen können.

Märchen für Erwachsene?

Nun bezeichnen die Brüder Grimm ja in Ihrer Sammlung die Märchen als KHM = Kinder und Hausmärchen. Durch diese Unterscheidung kann man erahnen, dass es sich hier nicht ausschließlich um Kindermärchen handelt, sondern, und vielleicht sogar in überwiegender Anzahl, um Märchen für Erwachsene.

So ist es nicht verwunderlich, dass schon lange nicht mehr „nur“ die Kinder von den einfachen und natürlichen Weisheiten der Volksmärchen profitieren, sondern eben auch die Erwachsenenwelt durch Selbsterfahrung und Seelennahrung. Was früher noch als „Erzähl mir doch kei­ne Märchen …“ galt, das zeigt sich schon lange als Möglichkeit, an zeitlose, seelisch-spirituelle Weis­heiten und Wahrheiten zu gelangen.

Märchen als Selbsterfahrung!

Die Psychoanalytiker Carl Gustav Jung und Siegmund Freud waren in dieser Beziehung ihrer Zeit voraus. Gerade C. G. Jung war einer der bedeutendsten Vorreiter in der Arbeit mit Märchen- und Traumbildern. Der Schweizer hat dadurch wesentliches zur Entschlüsselung der geistigen Tradition der Menschheit bei­getragen, die sich in Religion, My­thos und eben in Märchen ausdrückt.

Er fand z. B. heraus, dass das persönliche Unbewuss­te eines jeden Menschen sich in Träumen und Visionen ausdrückt und eine tiefe Ver­wandtschaft mit dem kollektiven Unbewussten hat. Diese Art der menschlichen Ur-Erfahrung drückt sich überall auf der Welt bei den verschiedensten Völkern in der Darstellung von märchenhaften Bildern aus.

Märchen = Maerlin: Kleine Geschichte, Botschaft, Kunde.

Nun gibt es den Namen „Mär­chen“ ja schon im Mittelhochdeutschen. Dort wurde er in der Verkleinerungsform „Maerlin“ angewandt, was nichts anderes als kleine Geschichte, Botschaft oder Kunde bedeutete.

Und jene Märchen haben neben dem Vermitteln von tiefen Weisheiten und zeitlosen Wahrheiten auch noch die Eigenschaft, dem Erwachsenen, sofern er sich dafür offen zeigt, eine Hilfe zur Selbstfindung und Selbsterfahrung zu sein und schließlich zur eige­nen Heilung von innen heraus.

Wer nun märchenhafter leben und sich ein Bild über diese zeitlosen Weisheiten und Wahrheiten machen möchte, der findet in der Märchenzeitschrift und in den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens eine großartige Hilfe.

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Gerade jene Menschen, die ihr inneres Gemüt in Märchen oder Weisheitsgeschichten wiederfinden oder neu entdecken, erleben in diesen einfachen und poetischen Schilderungen eine Bejahung ihrer ureigenen Lebensaufgabe und ihres höchsten Lebensziels.

Den Alltag NICHT flüchten, sondern zum Fest machen!

Der Alltag zeigt sich so in einem ganz anderen Licht. Kein Märchen und auch keine Weisheitsgeschichte der Welt hatte oder hat jemals zum Inhalt, dass der Mensch seinen Alltag flüchten sollte.

Ganz im Gegenteil – in seelisch-spirituellen Bildern wird märchenhaft geschildert, wie die Herausforderungen des Alltags gemeistert werden sowie sanfte und wirkungsvolle Wege zu mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit eingeschlagen werden könnten. Der Alltag wird nicht mehr als graues, notwendiges Übel gesehen, sondern als lebensfrohes Fest, das jeden Tag von Neuem beginnt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Wie die 7 Urbilder heilsam wirken – Mit Märchen heilen, Teil 3

Wie Urbilder wirkenMärchen, wie auch Träume, sind in der Lage, seelische Zusammenhänge im Menschen anzusprechen und Wege zu Problemlösungen aufzuzeigen. Die Märchenbilder setzen sich über Blockaden und Ängste hinweg und verschaffen dem Menschen einen di­rekten Zugang zu seinem Unbewuss­ten.

Märchenbilder haben eine tiefe Verwandtschaft mit den indivi­duellen Gefühlen und Erlebnissen eines jeden Menschen und können so seinen Problemkern treffen und zur Klärung beitragen.

Was nun in psychologischen Kreisen seit Jahrzehnten mit Märchen praktiziert wird, findet neuerdings eine einzigartige seelisch-spirituelle Ergänzung in der therapeu­tischen Arbeit des Märchen- und Lichtimpulses in Vlotho. Die vom Urheber Jean Ringenwald entwickelte Märchentherapie wird seit Anfang der 80er Jahre erfolgreich prak­tiziert. Es ist keine medizinische The­rapie, sondern eine Therapie im ei­gentlichen Sinne des Wortes: Ein „heiliger“ Dienst am Menschen, eine Pflege von Seele und Geist.

Die Märchentherapie gründet auf einer möglichen Fassung des sogenannten Urmärchens „Die goldene Kugel“. Durch die sieben Stufen (nach Jean Ringenwald) hindurch beschreibt dieses Märchen den Weg des Märchenhelden aus sei­nem Elternhaus hinaus in die Welt, die ihn mit Prüfungen konfrontiert und aus denen er gestärkt hervorgeht. Am Ende jedoch er­reicht er in der Vereinigung mit seiner Braut das strahlende Glück, die Hochzeit und Krö­nung.

1. Der Königliche Ursprung (Urvertrauen)

Der königliche Ursprung, so heißt die erste Stufe des Urmärchens, be­ginnt mit der Geburt des Märchen­helden in einen, wenn auch manchmal nur sehr kurzen paradiesischen Zu­stand hinein. Dort erfährt der Märchen­held, wie auch das kleine Kind im Leben, die Kraft des Urvertrauens, die ihm sein ganzes Le­ben lang bleibt, auch wenn sie oft mit zunehmendem Alter vergessen wird.

2. Die Trennung und Verbindung (Selbstvertrauen)

Die zweite Stufe, die Trennung, zeigt dem Protagonisten, wie er sich von diesem para­diesischen Zustand ablösen kann. Er geht seinen Weg in die Welt hinein und lernt die polaren Kräfte kennen, wie z.B. „Gut“ und „Böse“, Licht und Schatten. Diese Trennung ist der erste Schritt zum Selbstvertrauen.

3. Helfer und Herzensprüfung (Mitgefühl)

Hat der Protagonist oder Märchenheld dieses Vertrau­en in sich errungen, trifft er in der dritten Stufe des Urmärchens seinen Helfer an, der ihn aus seiner Orientierungslosigkeit herausführt. Dies setzt aber Mitgefühl und Offenheit des Märchenhelden voraus. Ein un­scheinbarer alter, grauer Mann oder eine alte Frau stehen ihm oft bei in seiner Not. Aber nicht nur äußere Hel­fer begegnen ihm auf seiner Lebensreise, sondern ebenso innere Helfer, die das Märchen meist mit z. B. Zwergen, Naturgeistern und spre­chenden Tieren symbolisch beschreibt.

4. Kampf und Verwandlung (Vewirklichung)

Die vierte Stufe bildet das Zentrum und den Kern des Urmärchens: Kampf und Verwandlung. Der Märchenheld kämpft voller Mut mit dem Dra­chen, unterstützt durch seinen Helfer oder dessen Geschenk. Er verliert Kraft, aber letztendlich siegt er und erlöst somit seine Braut. An dieser Stelle klingt das sogenannte „Urmotiv“ des Todes und der Auferstehung an, das alle Mythen, Religionen und Schulung­swege der Welt durchzieht.

5. Die Rückkehr (Gleichgewicht)

Nach der Verwandlung oder Auferstehung findet in der fünften Stufe des Urmärchens die Rückkehr ins „verlorene Paradies“ oder ins goldene Schloss statt. In diesem Lebensabschnitt wird der Märchenheld noch­mals mit seinen sogenannten „düsteren“ Kräften kon­frontiert. Diesmal jedoch kämpft er nicht mehr, sondern hat sein höchstes Ziel voll und ganz im Blick. Er verbindet sich nicht mehr mit den alten Kräften, sondern nützt oder integriert sie, damit sie ihn noch schneller an sein Ziel bringen. Die polaren Kräfte helfen ihm nun, sein inne­res Gleichgewicht zu stärken.

6. Die Ankunft. Wahre oder falsche Braut? (Wachheit)

Die Ankunft im goldenen Schlosse behandelt die sechste Stufe des Urmärchens. Hier erwartet den Märchenhelden eine Prüfung, die große Wachsamkeit von ihm fordert. Nun hängt es von ihm ab, ob er das Neue annehmen oder sich wieder mit dem Alten verbinden möchte. Gelingt es ihm nicht, so fällt er in eine Art Dämmerschlaf, aus dem ihn nur noch die Liebe und Klugheit seiner wahren Braut erwecken kann.

7. Hochzeit und Krönung – Liebe und Weisheit! (Vereinigung)

Ist diese Hürde gemeistert, findet die glückliche Hochzeit und Krö­nung statt, die Wiedervereinigung von männlich/weiblich, die Versöhnung mit all dem, was man geliebt aber auch gehasst hat. Die Verbindung mit dem Göttlichen, von dem die aller­meisten Märchen berichten und die in der siebten Stufe des Urmärchens aus­gedrückt ist.

Die Basis der Märchentherapie:
die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens

Die Märchentherapie begleitet den Menschen durch diese sieben Stufen des Urmärchens oder Lebens hindurch und hilft ihm so, seine ureigene Lebensaufgabe in sich selbst zu entdecken. Sie ermöglicht ihm anhand z. B. innerer Be­trachtungen (Einkehr, Meditation, etc.) das eigene höhere Ziel im Leben wahrzunehmen und es in stän­dig zunehmendem Kontakt mit der inneren Stimme, dem „Allerhöchsten“ in sich im Alltag mit Freude und Begeisterung zu verwirklichen.

Mehr über die 7 Urbilder erfahren Sie hier:

>>> „Märchenhaft leben“ Märchenzeitschrift zu den 7 Urbildern <<<
>>> Märchen „Die Goldene Kugel“ <<<
>>> Auf zum höchsten Ziel – die 7 Urbilder des Märchens und Lebens <<<
>>> Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens (Lernprogramm) <<<
>>> Mit Märchen heilen – Die Heilwirkungen des Märchens <<<
>>> Die Märchen- und Licht-Therapie (Lernprogramm) <<<
>>> Die Geburt in der Wüste: Doppel-Hörbuch-CD <<<

Hier gehts zu den beiden ersten Teilen „Mit Märchen heilen“:

>>> Teil 2 <<<
>>> Teil 1 <<<

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Märchenhafte Feste in Vlotho, Hannover und Fischerhude

In fast allen Seminaren und Schulungen des Märchenhaft leben Impulses sind zu über 80% Frauen vertreten und auch andere Seminarveranstalter, die seelisch-spirituelle Inhalte anbieten, sprechen von einem ähnlichen Phänomen. Sind Frauen nun besonders empfänglich für seelisch-geistige Inhalte oder nehmen sie sich einfach viel mehr Zeit, sich solchen, für viele Männer befremdlichen Themen, zuzuwenden?

Dass Frauen weniger verstandesbetont sind als ihre männlichen Kollegen, ist ein Trugschluss, aber bedingt durch ihr weibliches Naturell haben sie es gewiss leichter, sich diesen mehr inneren Themen zu öffnen. Dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Männer zu diesen Welten keinen Zugang finden, aber ihre Angst vor dieser inneren Tiefe, ihrer Konfrontation mit sich selbst oder ihrer eigenen Weiblichkeit lässt sie vor solchen Themen zurückschrecken.

Der Weg des Herzens

Gerade der weibliche Weg, der Weg des Herzens, der Weg der Intuition wäre in Anbetracht der vielen Krisen und Naturkatastrophen in der Welt eine Möglichkeit, nach innen zu gehen, um dort, direkt an der „Quelle“, Lösungen für viele scheinbar unlösbare Probleme im Alltag zu finden. Vor allen Dingen könnte man so allmählich eine lebensbejahende Perspektive für die Zukunft schaffen, die jedem Menschen, ob Mann oder Frau, zugänglich wäre.

„Das ewig Weibliche zieht uns hinan“,
sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe.

Wäre dies nicht ein wesentlicher Ansatz, um sich wieder diesen Aspekt jener Kraft bewusst zu machen, die ganz besonders in der heutigen Zeit notwendiger denn je wäre, um aus dem Kreislauf der unendlichen Diskussionen, Besserwisser und Rechthaber allmählich herauszukommen?

4 mal im Jahr gibt es „Die Märchen- und Lichttage“

Die Märchen- und Lichttage finden jährlich und regelmäßig zu Himmelfahrt im Märchenzentrum in Vlotho, zu Pfingsten in der Lebenskunstschule „Die Blaue Rose“ bei Fischerhude, voraussichtlich im Juni im Märchen- und Lichthaus Großarl (Salzburger Land) und im September im Märchen- und Lichthaus Hannover statt. Diese festlichen, entspannenden und erfüllenden Kreativ-Tage widmen sich besonders den 7 weisheitsvollen Urbildern des Lebens und des Märchens und den 4 wichtigsten Bereichen des Alltags „Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit“.

Das Hauptthema 2016 der Märchen- und Lichttage wird sein:

Lebe Dein Helfer-Dasein,
im Inneren, wie im Äußeren.
Gib und empfange die Hilfe,
die gebraucht wird.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Die Märchen- und Lichttage in Vlotho

Karneval, Fastnacht oder Fasching – die närrischen Tage

narrenhimmel

Wussten Sie übrigens, dass Karneval ursprünglich ein vorchristliches Fest gewesen sein soll, das am Übergang vom Winter zum Frühling gefeiert wurde? Kurz vor der Fastenzeit hat man alles aufgegessen, was von den Wintervorräten übrig blieb, damit auch nichts während der Fastenzeit verdarb. Besonders das Tragen von Kostümen und Masken diente dazu, die Wintergeister zu vertreiben.

Heidnisches Fest?

So feierten auch die alten Griechen Ende Februar ein Fest zu Ehren Dionysos, dem Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit und Ekstase. An diesem dreitägigen Fest soll der erste neue Wein ausgeschenkt worden sein. Dionysos fuhr nach Schilderung der griechischen Mythologie in einem Schiffskarren (lateinisch: = carrus navalis, spätere Ableitung „Karneval“) in die Stadt Hellas ein.

Christliche Erziehungs-Maßnahme?

Im Christentum hatte die Obrigkeit der katholischen Kirche ein besonderes Auge auf den „heidnischen“ Karneval geworfen und wollte ihn unterbinden, da er besonders den fleischlichen und irdischen Bedürfnissen zugewandt war. Dies war ein aussichtsloses Unterfangen. So sollten die Begriffe Karneval oder Fasching Inbegriff dafür sein, wie die Verantwortlichen der Kirche ein ihrer Ansicht nach gottloses und zu naturverbundenes Leben verachteten. Beide Begriffe dienten als erzieherische Maßnahme der Gläubigen, da diese an den Faschings-Tagen selbst erleben durften, was es hieß, wenn der „Teufel und Mensch“ an Gottes Stelle regieren.

Carne vale = „Fleisch lebe wohl“ …

Für die Erklärung des Wortes Karneval gibt es unterschiedliche Übersetzungen aus der lateinischen Sprache: Karneval = carne (Fleisch) und vale (lebe wohl) = „Fleisch lebe wohl!“, was den Beginn der Fastenzeit einleiten sollte.

… oder  Carne valere = „Fleisch regiert“ …

Eine weitere Variante wäre Karneval = carne (Fleisch) und valere (regieren) und sollte sich auf die Zeit beziehen, in der das „Fleisch regiert“ und das Essen von Fleisch sowie das Ausleben „fleischlicher“ Gelüste im Vordergrund stand.

… oder gar doch Fastnacht = die Nacht vor dem Fasten?

In weiten Teilen Süddeutschlands, Ostdeutschlands und Österreich wird hauptsächlich das Wort Fasching verwendet. Fasching oder Fastnacht wird von dem Wort Fastenschank abgeleitet und verweist auf den letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern hin.

schuhedesnarren

Alles ist miteinander verwandt!

Sieht man einmal von allen ideologischen Vereinnahmungen und religiösen Besserwissereien ab, so ist doch im Grunde alles irgendwie miteinander verwandt. Eigentlich schön, denn so unterschiedlich dürften die Menschen auf der Welt und ihre Kulturen in ihrem tiefsten Empfinden zu sich selbst, den Mitmenschen, der Natur und der Schöpfung gegenüber dann doch nicht sein.

Weniger Kultur und Bildung, mehr Oberflächlichkeiten.

Allen Karneval-, Fastnacht- oder Faschings- Freunden sei in diesem Sinne und in diesen „närrischen Tagen“ viele ausgelassene Stunden und frohe Tage gewünscht. Doch leider ist auch hier, wie bei vielen anderen kulturellen oder religiösen Höhepunkten und Festen die eigentliche Bedeutung zugunsten von Oberflächlichkeiten und Ablenkungen verloren gegangen, was manchen Kreisen gar nicht einmal so unlieb ist. Denn je weniger Kultur und Bildung in einem Volk leben, desto weniger kommt es zu einem selbstbewussten Denken und desto besser lässt es sich manipulieren und entmündigen.

Mythen, Legenden, Sagen, Märchen.

Ähnlich verhält es sich mit Mythen, Legenden, Sagen und Märchen, denn auch sie verbannt man gerne in die Kategorie fantastische Erzählungen mit geringem Wahrheitsgehalt. Da es sich aber bei jenen Kulturgütern – wenn überhaupt – nur zu einem geringen Teil um historische Begebenheiten handelt, sondern vielmehr um Sinnbilder, Lebensweisheiten und, insbesondere bei Märchen, um Seelenprozesse und spirituelle Botschaften, das wird meist ignoriert, belächelt oder missbraucht.

Märchen als Seelennahrung!

Gönnen Sie sich doch einfach einmal wieder einen grenzüberschreitenden und erlebnisreichen Streifzug durch die märchenhafte Kultur der Völker und lesen Sie z. B. jeden Abend vor dem Schlafen-Gehen ein Volksmärchen von den Brüdern Grimm oder eines aus 1001 Nacht. Selbstverständlich gibt es auf der ganzen Welt unzählige wunderschöne und tiefsinnige Märchen, die Einblick in das „Herz“ des jeweiligen Volkes geben und das eigene „Herz“ vortrefflich nähren und begeistern können.

Staunen Sie über die farbenprächtige und poetische Sprache dieser Märchen der Völker und wundern Sie sich nicht wenn Sie entdecken (sieht man einmal von dem jeweiligen „Lokalkolorit“ der einzelnen Länder ab), dass wir ALLE miteinander verwandt sind.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Weisheitsgeschichte Märchen vom lachenden Schmetterling

Was das Märchen oder die Weisheitsgeschichte vom lachenden Schmetterling auch mit Deinem Leben zu tun haben könnte und wie sich Deine tiefsten und wahrhaftigsten Träume allmählich im Alltag erfüllen könnten, erfährst Du gleich hier.

Hier der Beginn dieser NEUEN Weisheitsgeschichte:

Mitten auf einem Feld lebte ein großes Volk von Regenwürmern. Den ganzen Tag über wühlten sie in der Erde, kamen nur bei Regen ans Tageslicht und fürchteten sich vor der Sonne. Das war ihr Leben. Es war gut so. Sie kannten es nicht anders und außerdem hatten es bereits ihre Vorfahren so getan.

Unter ihnen lebte ein komischer Sonderling. Er trug nicht wie alle anderen Regenwürmer braune Anzüge, sondern ein wunderschönes grünes Kleid mit bunten Tupfen darauf. Wie er zu den Regenwürmern gekommen war, das wusste keiner, nur dass er ein seltsamer Kauz mit einer dummen Idee war:

Er wollte die Sonne sehen.

„Bist Du lebensmüde?“, sprachen die anderen zu ihm. „Die Sonne ist der größte Feind aller Regenwürmer und würde dich sofort verbrennen und auffressen. Lass ab von Deinem verrückten Gedanken und verhalte Dich wie jeder normale Regenwurm: Wühle in der Erde und gib Dich mit dem Regen zufrieden. Etwas anderes kannst Du nicht.“

Aber das Herz des kleinen, farbigen Regenwurms war so voller Sehnsucht nach der Sonne, dass nicht einmal die Drohungen der anderen Regenwürmer ihn von seinem Ziel abhalten konnten …

© 2009 Karlheinz Schudt und Troubadour Verlag, Vlotho

Und wie es weiter geht, erfährst Du hier:
http://klickjetzt.de/schmetterling

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchenfilm – Erfüllendes über den Märchen- und Lichtimpuls

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Wenn man bedenkt, mit wie viel Anstrengungen heute die Menschen eine ausgeklügelte Technik vorantreiben, um ihren Körper über diese Erde zu bewegen, ihn zu nähren und zu unterhalten und wie wenig Aufmerksamkeit sie den „inneren Welten“, ihrem Seelenleben widmen, dann ist es nicht verwunderlich, dass noch niemand so recht glücklich damit geworden ist.

Wenn das eine „Spielzeug“ seinen Zweck nicht mehr erfüllt, dann wird es weggeworfen, um sich mit den größten Anstrengungen ein Neues zu (ver-)schaffen.

Gegensätze ziehen sich an
und bringen sich wieder ins Gleichgewicht

Kein äußerer Wohlstand oder Reichtum ohne tieferen Lebenssinn kann einen Menschen glücklich machen, genauso wenig wie innerer Reichtum ohne eine zumindest materielle und würdige Grundversorgung ihn jemals zufriedenstellen wird.

Seit uralten Zeiten gibt es den Begriff der „Goldenen Mitte“. Dieses Lebensprinzip bewirkt immer den Ausgleich der Polaritäten, der Gegensätze, der Extreme und bringt sie wieder ganz natürlich ins Gleichgewicht.

Es ist meist alles nur eine Frage der Zeit.

Die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens

Wir alle kennen diese „irdische“ Komödie in vielerlei Hinsicht, wie z. B. in gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen sowie in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Gerade mit den 7 Urbildern des Märchens- und des Lebens kann jeder Mensch in sich selbst entdecken, wie er sein Leben gelassener, erfüllter, zuversichtlicher und mit Weitblick gestaltet. So wird er in kürzester Zeit, meist rechtzeitig, dieses nicht selten recht schmerzhafte „Spielchen“ zwischen den Polaritäten durchschauen und allmählich wieder ins Gleichgewicht bringen.

Diese 7 Urbilder des Märchens und des Lebens bilden die Grundlage sämtlicher Methoden und Verfahren des Märchen- und Lichtimpulses, die von 1983 – 2013 entstanden sind und ganz praktisch in Veranstaltungen, Seminaren, Schulungen, Festen, Schriften, Videos, CDs und vielem mehr angewandt wurden und werden.

Märchenfilm – Video-Trailers über den Märchen- und Lichtimpuls

Klicken Sie sich einfach mal rein in unser Märchenfilm Video-Archiv und schauen sich zu den bereits genannten Themen, insbesondere aber zu den vier wichtigsten Lebensbereichen Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit unsere erlebnisreichen Video-Trailers an.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen, Entspannung und Inspiration dabei:
Märchenfilm-Video-Archiv

Übrigens, in der NEUEN erlebnisorientierten Märchenzeitschrift „Mit den 7 Urbildern zu Weisheit und Liebe“ bekommen Sie einen tiefen Einblick in diese Ur-Prozesse. Am Ende dieses Beitrages können Sie sich sogar gratis eine Kostprobe aus dem Inhalt dieser Märchenzeitschrift bestellen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Märchenzeitschrift: Mit den 7 Urbildern zu Weisheit und Liebe

Märchenzeitschrift

Die NEUE Märchenzeitschrift ist da

mit dem Thema: „Gehe mit den 7 Urbildern des Lebens auf Deinem Weg zur Weisheit und Liebe.“

Mit NEUEN Märchen, NEUEN Weisheits-Geschichten, Natur-Erleben, Kreativem, Witzen, Wohlfühlen für Leib und Seele, ein Mini-Seminar, Feste feiern und vieles mehr.

Zum Thema der Märchenzeitschrift: die 7 Urbilder

Wenn sich ein Mensch mit den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens (© 1987 Troubadour Märchenzentrum e.V. und Jean Ringenwald) beschäftigt, dann zeigen ihm gerade jene Urbilder Stationen seines Lebens, in denen er sich gerade befindet. Er kann dadurch entdecken, was nun im Augenblick für eine glückliche und lösungsorientierte Handlung zur Bewältigung seiner momentanen Lebenssituation wichtig wäre.

Alles, was der Mensch anhand dieser Ur-Bilder für sein Leben erkennen mag, ist bereits in ihm selbst vorhanden. Wäre dies nicht der Fall, dann hätte es auch für sein Leben keine Bedeutung und er würde niemals auf die Idee kommen, sich damit bewusst zu beschäftigen. Je tiefer und inniglicher sich ein Mensch damit auseinander setzt, desto mehr wird er im Alltag mit Situationen konfrontiert, die diese Lebensprozesse beschleunigen.

Im Märchen „Die Goldene Kugel“ sind die sieben weisheitsvollen Ur-Bilder nahezu lückenlos zu entdecken.

Was sind die 7 Urbilder?

Das Leben selbst hat ein Ur-Bild, eine Ur-Idee, aus der alles entstanden ist. Dieses Ur-Prinzip wirkt hinter allen Dingen, Ereignissen und Erlebnissen. Es bringt alles hervor, lässt es entfalten, versorgt es fortwährend mit Lebens-Energie und löst es eines Tages wieder auf.

Was diese 7 Ur-Bilder sind und wie sie in Ihrem Alltag und Beruf wirken, erfahren Sie am besten in der Märchenzeitschrift, denn der große Nutzen der 7 Urbilder liegt darin,

– das Leben zu bejahen, zu ergreifen und zu erfüllen,
– das Wunder des Lebens zu entdecken, zu bestaunen und dafür dankbar zu sein,
– den tiefen Sinn und die hohen Ziele des eigenen Daseins wahrzunehmen,
  zu bewegen und zu verwirklichen.

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Märchen-Zeitschrift für Erwachsene: lichtvoll und märchenhaft

Märchen Zeitschrift

Im Märchen und im Leben geht es zunächst alles andere als lichtvoll zu, denn die Märchenheldinnen und -helden begegnen zuweilen Herausforderungen, die sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Dennoch scheuen sie sich nicht, diese Herausforderungen dankbar, ohne Jammern und Klagen anzunehmen, und jede/r MärchenliebhaberIn weiß, dass die Prüflinge gerade daran wachsen und ihrem Ziel immer näher kommen. Nur so können sie es schließlich auch erreichen!

Dabei möchten Ihnen alle Autorinnen und Autoren dieser zeitlosen Märchenzeitschrift „Alles fließt in Fülle“ mit ihren Anregungen beistehen. Aber bitte erwarten Sie nicht, dass diese Zeitschrift nur etwas für’s „Köpfchen“ ist! Seit jeher ist der Märchen und Licht-Impuls bestrebt, den Menschen zu zeigen, dass wahre Lebensfreude, Schöpferkraft, das Glück und die Liebe aus dem Herzen kommen! Auf diesem Wege kann uns das „Köpfchen“ ein wenig dienen, aber auch nicht mehr! Daher unsere Empfehlung:

Lesen Sie diese Zeitschrift von Herzen! Spüren Sie nach, was die einzelnen Beiträge, Mini-Seminare, Märchen und Lehrgeschichten oder Meditativen Texte in Ihnen bewegen, was sie auslösen an Lichtvollem und zuweilen auch weniger Lichtvollem! Es hat alles etwas mit Ihrem Weg zu tun! Nützen Sie es als Hinweis, als Chance, Ihren eigenen Alltag noch glücklicher, liebevoller und erfolgreicher zu gestalten!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Glücklich leben – Märchen und Geschichten als innere Reisebegleiter

Glücklich leben

© aboutpixel.de, Konstantin Gastmann

Ein Kaufmann wollte von einem weisen Mann wissen, was das Geheimnis eines erfolgreichen und erfüllten Lebens sei. Da sagte der Weise: „Um glücklich leben zu können, mach jeden Tag einen Menschen glücklich!“ Als nachträglichen Gedanken fügte er noch hinzu: „…selbst wenn dieser Mensch Du selbst bist.“ Nur einen Augenblick später sagte er: „Vor allem, wenn dieser Mensch Du selbst bist!“

(nach einer alten orientalischen Lehrgeschichte)

Wie viele Menschen hasten ihr Leben lang dem Glück, der Liebe, dem Erfolg und der Gesundheit hinterher und bemerken nicht, dass diese wertvollen Lebensbereiche schon immer – egal wo sie sich befinden – in ihnen selbst sind!

Märchen und Lehrgeschichten geben einen tiefen Einblick in viele Kulturen der Menschheit. Jedes Märchen ist von der Kultur und der Mentalität des entsprechenden Landes geprägt und kann durchaus als kultureller Reiseführer dienen.

Märchen können aber noch viel mehr! Über alle kulturellen Eigenheiten setzt sich die tiefe Weisheit des Märchens hinweg und führt den Menschen zum Kern seines eigenen Wesens – in sein Herz!

Märchenbilder und -stimmungen sind Reisestationen auf dem Weg in die eigene, innere Seelenwelt. Erkunden Sie einmal Ihre inneren, märchenhaften Landschaften und staunen Sie über so manche spannende Überraschung und glückliche Verwandlung, die zu einem großartigen und unvergesslichen Erlebnis werden kann.

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Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Lachen oder lächeln siegt: Mit Freundlichkeit lebt man länger!

Der große Komiker Charlie Chaplin sagte einmal: „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“. Wie recht hatte er damit! Lachen oder lächeln allein vermindert nicht nur die Sorgen, sondern es macht das Leben leichter und kann für andere überaus ansteckend sein. Lachen hat auch eine heilsame Wirkung, denn wie sagt der Volksmund:

„Wer lacht, lebt viel länger – und vor allem gesünder“.

Lachen entspannt die Muskeln und befreit gestaute Emotionen. Es setzt unzählige Glückshormone frei und gerade bei Kindern ist diese Gefühlsregung ganz deutlich zu beobachten. Laut wissenschaftlicher Untersuchung sollen sie ca. 400 Mal mehr am Tag lachen, als Erwachsene. Jene wiederum lachen nur 15 Mal täglich. Schade eigentlich, denn Freundlichkeit und damit verbundenes Lachen oder Lächeln kann die Menschheit mehr als genug gebrauchen.

Wenngleich der Alltag uns zwar nicht immer Situtationen bietet, die zum Lachen anregen, so ist diese Gemütsregung des Menschen dennoch ein Mittel, das uns vieles leichter bewältigen lässt. Gerade humorvolle Lehrgeschichten und auch einige Märchen entlocken dem Menschen nicht selten jenes erfüllende Lächeln, das ihn Abstand nehmen lässt von den Problemen des Alltags und auf ungewöhnliche Lösungsmöglichkeiten hinweist.

Ich wünsche Ihnen noch viele märchenhafte Tage, die Sie mit einem innerlich oder äußerlich erfüllten Lächeln beginnen können!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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