Wie die 7 Urbilder heilsam wirken – Mit Märchen heilen, Teil 3

Wie Urbilder wirkenMärchen, wie auch Träume, sind in der Lage, seelische Zusammenhänge im Menschen anzusprechen und Wege zu Problemlösungen aufzuzeigen. Die Märchenbilder setzen sich über Blockaden und Ängste hinweg und verschaffen dem Menschen einen di­rekten Zugang zu seinem Unbewuss­ten.

Märchenbilder haben eine tiefe Verwandtschaft mit den indivi­duellen Gefühlen und Erlebnissen eines jeden Menschen und können so seinen Problemkern treffen und zur Klärung beitragen.

Was nun in psychologischen Kreisen seit Jahrzehnten mit Märchen praktiziert wird, findet neuerdings eine einzigartige seelisch-spirituelle Ergänzung in der therapeu­tischen Arbeit des Märchen- und Lichtimpulses in Vlotho. Die vom Urheber Jean Ringenwald entwickelte Märchentherapie wird seit Anfang der 80er Jahre erfolgreich prak­tiziert. Es ist keine medizinische The­rapie, sondern eine Therapie im ei­gentlichen Sinne des Wortes: Ein „heiliger“ Dienst am Menschen, eine Pflege von Seele und Geist.

Die Märchentherapie gründet auf einer möglichen Fassung des sogenannten Urmärchens „Die goldene Kugel“. Durch die sieben Stufen (nach Jean Ringenwald) hindurch beschreibt dieses Märchen den Weg des Märchenhelden aus sei­nem Elternhaus hinaus in die Welt, die ihn mit Prüfungen konfrontiert und aus denen er gestärkt hervorgeht. Am Ende jedoch er­reicht er in der Vereinigung mit seiner Braut das strahlende Glück, die Hochzeit und Krö­nung.

1. Der Königliche Ursprung (Urvertrauen)

Der königliche Ursprung, so heißt die erste Stufe des Urmärchens, be­ginnt mit der Geburt des Märchen­helden in einen, wenn auch manchmal nur sehr kurzen paradiesischen Zu­stand hinein. Dort erfährt der Märchen­held, wie auch das kleine Kind im Leben, die Kraft des Urvertrauens, die ihm sein ganzes Le­ben lang bleibt, auch wenn sie oft mit zunehmendem Alter vergessen wird.

2. Die Trennung und Verbindung (Selbstvertrauen)

Die zweite Stufe, die Trennung, zeigt dem Protagonisten, wie er sich von diesem para­diesischen Zustand ablösen kann. Er geht seinen Weg in die Welt hinein und lernt die polaren Kräfte kennen, wie z.B. „Gut“ und „Böse“, Licht und Schatten. Diese Trennung ist der erste Schritt zum Selbstvertrauen.

3. Helfer und Herzensprüfung (Mitgefühl)

Hat der Protagonist oder Märchenheld dieses Vertrau­en in sich errungen, trifft er in der dritten Stufe des Urmärchens seinen Helfer an, der ihn aus seiner Orientierungslosigkeit herausführt. Dies setzt aber Mitgefühl und Offenheit des Märchenhelden voraus. Ein un­scheinbarer alter, grauer Mann oder eine alte Frau stehen ihm oft bei in seiner Not. Aber nicht nur äußere Hel­fer begegnen ihm auf seiner Lebensreise, sondern ebenso innere Helfer, die das Märchen meist mit z. B. Zwergen, Naturgeistern und spre­chenden Tieren symbolisch beschreibt.

4. Kampf und Verwandlung (Vewirklichung)

Die vierte Stufe bildet das Zentrum und den Kern des Urmärchens: Kampf und Verwandlung. Der Märchenheld kämpft voller Mut mit dem Dra­chen, unterstützt durch seinen Helfer oder dessen Geschenk. Er verliert Kraft, aber letztendlich siegt er und erlöst somit seine Braut. An dieser Stelle klingt das sogenannte „Urmotiv“ des Todes und der Auferstehung an, das alle Mythen, Religionen und Schulung­swege der Welt durchzieht.

5. Die Rückkehr (Gleichgewicht)

Nach der Verwandlung oder Auferstehung findet in der fünften Stufe des Urmärchens die Rückkehr ins „verlorene Paradies“ oder ins goldene Schloss statt. In diesem Lebensabschnitt wird der Märchenheld noch­mals mit seinen sogenannten „düsteren“ Kräften kon­frontiert. Diesmal jedoch kämpft er nicht mehr, sondern hat sein höchstes Ziel voll und ganz im Blick. Er verbindet sich nicht mehr mit den alten Kräften, sondern nützt oder integriert sie, damit sie ihn noch schneller an sein Ziel bringen. Die polaren Kräfte helfen ihm nun, sein inne­res Gleichgewicht zu stärken.

6. Die Ankunft. Wahre oder falsche Braut? (Wachheit)

Die Ankunft im goldenen Schlosse behandelt die sechste Stufe des Urmärchens. Hier erwartet den Märchenhelden eine Prüfung, die große Wachsamkeit von ihm fordert. Nun hängt es von ihm ab, ob er das Neue annehmen oder sich wieder mit dem Alten verbinden möchte. Gelingt es ihm nicht, so fällt er in eine Art Dämmerschlaf, aus dem ihn nur noch die Liebe und Klugheit seiner wahren Braut erwecken kann.

7. Hochzeit und Krönung – Liebe und Weisheit! (Vereinigung)

Ist diese Hürde gemeistert, findet die glückliche Hochzeit und Krö­nung statt, die Wiedervereinigung von männlich/weiblich, die Versöhnung mit all dem, was man geliebt aber auch gehasst hat. Die Verbindung mit dem Göttlichen, von dem die aller­meisten Märchen berichten und die in der siebten Stufe des Urmärchens aus­gedrückt ist.

Die Basis der Märchentherapie:
die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens

Die Märchentherapie begleitet den Menschen durch diese sieben Stufen des Urmärchens oder Lebens hindurch und hilft ihm so, seine ureigene Lebensaufgabe in sich selbst zu entdecken. Sie ermöglicht ihm anhand z. B. innerer Be­trachtungen (Einkehr, Meditation, etc.) das eigene höhere Ziel im Leben wahrzunehmen und es in stän­dig zunehmendem Kontakt mit der inneren Stimme, dem „Allerhöchsten“ in sich im Alltag mit Freude und Begeisterung zu verwirklichen.

Mehr über die 7 Urbilder erfahren Sie hier:

>>> „Märchenhaft leben“ Märchenzeitschrift zu den 7 Urbildern <<<
>>> Märchen „Die Goldene Kugel“ <<<
>>> Auf zum höchsten Ziel – die 7 Urbilder des Märchens und Lebens <<<
>>> Die Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens (Lernprogramm) <<<
>>> Mit Märchen heilen – Die Heilwirkungen des Märchens <<<
>>> Die Märchen- und Licht-Therapie (Lernprogramm) <<<
>>> Die Geburt in der Wüste: Doppel-Hörbuch-CD <<<

Hier gehts zu den beiden ersten Teilen „Mit Märchen heilen“:

>>> Teil 2 <<<
>>> Teil 1 <<<

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Mit Märchen heilen, Teil 1

Heilen mit MärchenEs gibt doch viel mehr Ärzte und Therapeuten, die die Erkenntnis nutzen, dass nahezu jede Krankheit ihren Ursprung in der Seele hat, genauer gesagt in einer Unstimmigkeit zwischen innerem Empfinden und äußerem Handeln. Je weniger jemand auf seine innere Stimme, sein Herz hört oder wie immer man diese innere Intelligenz auch nennen mag, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Missachtung mit der Zeit auf den Körper in Form von Schmerz und Leid auswirkt.

Heilen mit Schulmedizin, Homöopathie oder Seelenkunde?

Die therapeutischen Angebote sind sehr vielfaltig. Eine weitverbreitetste davon ist wohl die schulmedizinische Behandlung unter Verwendung von meist pharmazeutischen Medikamenten. Sie konzentriert sich mehr auf die Beseitigung der Krankheits-Symptome, als auf die möglichen seelischen Ursachen. Leider lässt sie dabei häufig außer Acht, dass die Nebenwirkungen einer solchen oftmals kurzfristigen Behandlung für den Körper recht hoch und zuweilen nicht minder gefährlich sein können, als die Krankheit selbst.

Eine Alternative bzw. Ergänzung hingegen wäre z. B. die sanftere Homöopathie. Durch Einnahme von Natur­heilmitteln, die dem Krankheitsbild des Patienten zugeordnet werden, wird die Krankheit verstärkt. So werden z. B. die Abwehrkräfte des Körpers aktiviert, was zu einer tiefer greifenden Gesundung des Pa­tienten führen kann. Eine solche Alternative setzt allerdings voraus, dass der Patient für eine derartige Methode offen ist und am Gesundungsprozess aktiv mitwirkt.

Aber auch die psychoanalytische Behandlung, deren therapeutischer Ansatz die Erfor­schung und Auflösung von seelischen Problemen ist, gewann einen stetig zunehmen­den Stellenwert.

Heilen mit Märchen – die Märchentherapie

Neben all diesen bekannten Heil­methoden gibt es bereits eine ganze Reihe neuer therapeutischer Ansätze. So finden sich z. B. Musiktherapien, Kunsttherapien, Atemtherapien, Farbtherapien, Blütentherapien, Aromatherapien, Lachtherapien und – man höre und staune – auch eine Märchentherapie in der Anwendung.

Märchen, jene weisheitsvollen Volkserzählungen, von denen größtenteils immer noch angenommen wird, dass sie einzig und allein für Kinder erfunden wurden, haben uns weitaus mehr zu erzählen, als die Brüder Grimm in ihrer Sammler-Leidenschaft uns haben wissen lassen.

So sagte bereits der Dichter Christian Morgenstern:

„Man wird wieder aus Himmel und Sternen Bilder machen und die Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen.“

Woher stammen eigentlich die Märchen?

Obwohl man auch heute noch nicht genau weiß, wie alt und aus wel­chen Quellen die meisten Märchen sind, ist ihre Aussage mehr denn je von aktueller Bedeutung.

Die einen behaupten, Märchen seien Tröpfchen der alten Mythen und Sa­gen und ihre Entstehung in vor­christlichen Zeiten zu finden, andere wiederum meinen, dass sie jüngeren Datums sind und so, wie sie sich uns in Form und Aussage zeigen erst seit dem 17. bis 18. Jahrhundert bekannt.

Nun, vielleicht mag beides seine Richtigkeit haben, fest steht, dass die alten Volksmärchen keine bekannten Urheber haben und in frü­heren Zeiten offenbar nur mündlich mitgeteilt wurden. Dennoch sind sie unabhän­gig von Zeit und Kultur gültig. Sie spre­chen in einfachen, klaren und wundersamen Bildern, denen sich niemand entziehen kann.

Übersinnliche Wahrnehmung, kollektives Unbewusstes,
hellseherischer Zustand?

Zur Entstehung der Märchen äußerte sich einmal Hermann Grimm, der Sohn von Wilhelm Grimm:

„Gemeinsam allen Märchen sind die Überreste eines in die älteste Zeit hin­auf reichenden Glaubens, der sich in bildlicher Auffassung übersinnlicher Dinge ausspricht.“

Was nun Hermann Grimm als Aus­druck übersinnlicher Wahrnehmung sieht, umschreibt der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung mit dem kollektiven Unbewussten. Er fand heraus, dass das persönliche Un­bewusste eines einzelnen Menschen sich in Träumen und Visionen aus­drückt und eine tiefe Verwandtschaft mit dem kollektiven Unbewussten hat. Jene menschliche Urerfahrung drückt sich in den verschiedensten Völkern überall auf der Welt seit Urzeiten in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen aus.

Mit diesen Ansichten hat auch Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, einiges gemein. Sei­nen Forschungen nach zu urteilen, hatten die Menschen in früheren Zei­ten noch die Fähigkeit, in einem hellseherischen Zustand Bilder und Visionen geschaut, die dann in Mär­chen und Mythen ihren Ausdruck fan­den. Dieser Zustand war wohl mit dem vergleichbar, den wir kurz vor dem Einschlafen erleben können. So waren die meisten Märchen weniger für Kinder gedacht, sondern mehr für Erwach­sene.

>>> Hier geht’s mit einem Klick zu Teil 2: „Mit Märchen heilen“ <<<

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Unterstützen Sie bitte die Arbeit vom Verein „Märchenhaft leben“

maerchenlichthausblog

Wissen Sie, was ein Märchen- und Lichthaus ist?

Lassen Sie sich überraschen und treten Sie ein! Erleben Sie diesen märchenhaft festlichen, künstlerischen, therapeutischen, kulturellen, naturorientieren und spielerischen Impuls, der sowohl Kindern wie auch Erwachsenen verhilft, immer mehr ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit zu führen.

Dieses Haus gibt es schon …

Ja, dieses Haus gibt es schon. Im Jahr 1990 zog eine kleine märchenhaft künstlerische, kreative und therapeutische Gruppe von Idealisten aus Süddeutschland ins westfälische Vlotho (Wesergebirge) und kaufte dort ein großes altes Haus. Dieses Haus wurde zum Großteil in Eigenarbeit renoviert, ausgebaut und wird seit dieser Zeit für schulische, seminaristische und verlegerische Zwecke genutzt.

Selbstverständlich können die Seminar- und SchulungsteilnehmerInnen dort übernachten. Einfach, aber gemütlich, umgeben von einer wunderschönen Landschaft, die auch noch zum Wandern und Entspannen einlädt. Darüberhinaus werden sie sogar biologisch und vegetarisch verköstigt. Es versteht sich von selbst, dass nicht nur gesund, sondern auch mit Liebe gekocht wird!

… aber es braucht jetzt Ihre Hilfe!

Nun ist dieses Haus, das einen solch märchenhaften und einzigartigen Impuls beheimatet, keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Die Gründer und Initiatoren dieses Impulses (seit 1983) haben in dieser Zeit noch keine öffentlichen oder sonstigen Subventionen erhalten und leben seither von ihrer Tätigkeit. Ein solch professionelles, praxisorientiertes und unabhängiges Arbeiten über die Jahrzehnte hinweg spiegelt sich natürlich äußerst positiv im Inhalt und der Qualität dieses Angebotes wieder.

Ja und dies soll auch so bleiben. Wie schnell werden heutzutage Subventionen der öffentlichen Hand gestrichen, insbesondere im kulturellen, sozialen und therapeutischen Bereich. Was dann? Wer nicht gelernt hat, seine Dienste und Produkte bedarfs- und erfolgsorientiert seinen Interessenten und Kunden zu präsentieren, für den sieht es düster aus.

Nichtsdestotrotz würde dieses märchenhafte Team ihre Arbeit noch besser und intensiver machen können, wenn ihnen gerade bei der Renovierung und Verschönerung jenes Hauses mit finanziellen Mitteln unter die Arme gegriffen würde. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Unterstützung an keinerlei Bedingungen geknüpft werden darf. Schließlich soll ja weiterhin durch das unabhängige Arbeiten die Qualität erhalten und noch wesentlich verbessert werden.

Nicht alles ist Gold, was glänzt!

Der eigentliche Schatz und Reichtum jenes märchenhaften Teams ist ihre jahrzehntelange Tätigkeit für den Menschen, damit er seinem individuellen Naturell gemäß immer besser ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit führen kann.

Nun wird ja der Wert einer Sache heute gerne am äußeren Erscheinungsbild gemessen. Doch bereits jedes Kind weiß, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt und in den meisten Fällen mehr „Schein“ als „Sein“ dahinter steckt.

Wir brauchen also kein finanziell „hochgezüchtetes“ Haus, wie am jüngsten Beispiel des Limburger Bistums, sondern ganz einfach

– energiesparende Fenster,
– dringende Dach- und Fassadenreparaturen,
– Renovierungen und Verschönerungen im Innenbereich des Hauses,
– eine umweltfreundliche Heizung (z. B. Solarbetrieb),
– Regenwasser-Aufbereitung und Nutzung,

und vieles vieles mehr, damit unsere Gäste neben unseren märchenhaften Diensten und Produkten auch noch besser die Qualitäten unseres Hauses, nebst Garten und wunderschöner Landschaft, im vollen Umfang nutzen und genießen können.

Unterstützen Sie bitte dieses Märchen- und Lichthaus!

Helfen Sie bitte mit und unterstützen mit Ihrem Beitrag dieses märchenhafte Haus! Einen Kurzüberblick über die Aktivitäten, die in diesem oder in einem anderen der mittlerweile 4 Märchen- und Lichthäuser in Deutschland und Österreich durchgeführt werden, finden Sie auf nachfolgender Internetseite:
http://www.maerchen-und-lichthaus.de

Über folgenden Link können Sie dieses Projekt unterstützen:
http://wirfoerdern.maerchenhaft-leben.de/freundeskreis/

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Urbilder wirken, ob Sie daran glauben oder nicht!

urbilder

Die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens, © Verein „Märchenhaft leben“ in Vlotho

In meinen Beiträgen haben Sie immer wieder mal etwas von den 7 URBILDERN des Märchens und des Lebens gehört und sich sicherlich gefragt:

„Was ist denn das, bitteschön?

Nun kann ich Ihnen diese tiefen und doch so einfachen und natürlichen Lebensprozesse nicht in wenigen Zeilen schildern, aber eines garantiere ich Ihnen, SIE WIRKEN – ob Sie daran glauben oder nicht!

Die weisheitsvollen 7 Urbilder wirken,
ob Sie daran glauben oder nicht …

… denn je bewusster Sie wahrgenommen werden, desto heilsamer, wohltuender und erfolgreicher können Sie angewandt werden:

    im persönlichen Alltag durch alle Höhen und Tiefen,
    bei der Umsetzung der eigenen Ziele und Wünsche,
    in der Pädagogik für Eltern, LehrerIn, ErzieherIn,
    in der Therapie mit Kindern und Erwachsenen,
    zu mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit,
    sowie als Märchen- und GeschichtenerzählerIn.

Gerade in unserer Ausbildung zum/r Märchen- und GeschichtenerzählerIn erfahren Sie nicht nur, wie erfüllend und beglückend das freie Erzählen vor Publikum sein kann, sondern wie gerade die 7 Urbilder heilsam, versöhnend und erlösend wirken.

Wie Sie gleich starten können, erfahren Sie hier:
http://www.maerchen-ausbildung.de

Mehr über die 7 Urbilder finden Sie hier:
http://klickjetzt.de/zeitschrift7urbilder

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

lernprogrammlang

7 Urbilder des Märchens und des Lebens

UrbilderWas Urbilder mit der Zahl „7“ zu tun haben

Wussten Sie übrigens, dass unterschiedliche Experimente in der Verhaltensforschung gezeigt haben, dass die Lieblingszahl des Menschen meist die Sieben ist? Nun wissen wir ja alle, dass die Woche sieben Tage hat, aber war Ihnen bewusst, dass das weiße Licht der Sonne auch die sieben Spektralfarben enhält, jene Farben, die wir im Regenbogen als rot, organge, gelb, grün, hellblau, indigo und violett erkennen können?

Auch im Märchen kommt uns die Sieben entgegen, in den „sieben Raben“, beim Schneewittchen die „sieben Zwerge“, die kleinen Geißlein beim Wolf und die „sieben Geißlein“ und schließlich noch beim tapferen Schneiderlein mit den „sieben auf einen Streich“. Diese siebener Reihe könnte man endlos fortsetzen und besonders in den Märchen der Brüder Grimm taucht die Zahl 7 immer wieder auf. Das kommt nicht von ungefähr, denn sie ist seit Jahrtausenden ein Symbol für Glück und Vollkommenheit.

Aber kennen Sie auch die sieben Urbilder des Märchens und des Lebens?

Anhand dieser Urbilder kann sowohl die Biographie des Menschen wie auch die der gesamten Menschheit erkundet werden. Weit mehr noch, denn diese Urbilder schildern nicht nur seelisch-spirituelle Prozesse, sondern bewirken diese auch! Daher sind sie besonders hilfreich und heilsam in der Märchen-Erzähler-Ausbildung und in der Märchen-Therapie. Obwohl es diese 7 Urbilder (wie auch viele anderen „Menschheitsgeschenke“) schon seit Ewigkeiten gibt, so sind sie in dieser Art, wie sie im Märchen- und Lichtimpuls in Vlotho entdeckt, entwickelt und angewandt werden, noch nie dagewesen!

Die 7 Urbilder in der MärchenerzählerInnen-Ausbildung

Gerade in den Seminaren zum/r Geschichtenerzähler/in oder Märchenerzähler/in sind diese 7 Urbilder eine große Hilfe, sowohl die Geheimnisse hinter den Märchen und Geschichten zu entdecken, wie auch die eigenen Lebensprozesse besser zu verstehen, zu ergründen und sie für ein erfüllteres Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit anzuwenden.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Hochzeit von Sonne und Mond

Hochzeit von Sonne und Mond

„Einst lebten Sonne und Mond noch ganz eng beieinander und man hätte sie am Himmelsgewölbe sicherlich miteinander vertraut spielen sehen, wenn, ja wenn es zu dieser Zeit schon Menschen gegeben hätte.

Nun trug es sich zu, dass der Mond eines Tages bei einem besonders leidenschaftlichen Spiel sich mit seinen beiden Spitzen in den unzähligen Strahlen der Sonne verhakte und einfach nicht mehr von ihr loskam. Das  war eigentlich gar nicht so übel, denn die Wärme der Sonne tat dem etwas kühlen Mond doch recht gut, so dass er sich dabei ganz wonniglich und geborgen fühlte. Und auch die zuweilen etwas hitzige Sonne empfand die Nähe und die erfrischende Kühle des Mondes als sehr beruhigend.

So ging es eine lange Zeit, beide fühlten sich gut und wenn zwei so unterschiedliche Wesen über eine Zeit so inniglich, liebevoll und geborgen ineinander verschlungen sind, dann dauert es meist nicht lange, bis sich etwas Großartiges und Neues ereignet. Und so etwas geschah auch bei diesen beiden.

Eines Tages, da wurde der Mond immer dicker und sein Bauch wuchs beträchtlich. Als er nun ganz voll und kugelrund war, da hielt er es vor Leib-Schmerzen einfach nicht mehr aus und fing an zu drücken und zu pressen und hast du nicht gesehen, da purzelte der erste Mensch aus ihm heraus und plumpste auf die Erde nieder.

Mond und Sonne erschraken darüber so sehr, dass sie beide für lange Zeit ihre Augen schlossen. Durch die Wucht des Schreckens wurde der Mond auf die andere Seite des Himmels geschleudert, auf der er nun getrennt von seiner geliebten Sonne leben musste.

Das neue Wesen aber, das auf die Erde fiel, staunte nicht schlecht, als es sich so anschaute und nach langem Überlegen sprach es zu sich: „Was bin ich? Wo bin ich? Was suche ich hier?“ …

Wie es weitergeht erfahren Sie in der Doppel-Hörbuch-CD
>>> Die Geburt in der Wüste <<<

mit 12 märchenhaften Weisheits-Geschichten von Karlheinz Schudt
oder in dem gleichnamigen >>> Büchlein „Die Geburt in der Wüste“ <<<

mit 13 Weisheitsgeschichten und Märchen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Schöpfe Kraft und Inspiration

Schöpfe Kraft und Inspiration im Herzen Deines Wesens und verwirkliche in Gemeinschaft das Werk der Liebe. Jahresmotto 2010 des Märchen- und Lichtimpulses.

Meditativer Text zum Jahresmotto 2010
Schöpfe Kraft und Inspiration

Aus DER LIEBE geboren
bist Du jetzt und immer
in IHR geborgen
und empfängst zu jederzeit
DIE KRAFT, DAS GLÜCK
und DIE FÜLLE DES LEBENS.

Sobald Du die Werte,
die Fähigkeiten und die Möglichkeiten
Deines Lebens in Gang setzt
und sie entflammst,
vertiefst und anwendest,
wird sich auch Deine Energie,
Deine Beweglichkeit
und Deine Lebensqualität
wesentlich vermehren,
ganz besonders, wenn Du Dich
ständig am tiefsten Traum,
Wunsch und Bedarf
Deiner Mitmenschen orientierst.

Strecke Deine helfende Hand aus
und gib von Herzen dem Anderen
was er sich wünscht,
nimm selbst dankbar
die Hilfen Deiner Helfer in Anspruch
und wirke rege und täglich
mit Deinen Helfern zusammen.

Verwirkliche in jedem Augenblick
Deine allerbeste Aufgabe,
Deine inniglichste Berufung,
Dein erfüllendes Lebenswerk
und DAS HOHE WERK DER LIEBE.

Aus dem tiefsten Quell
in Deiner Seele,
schöpfe zu jeder Zeit
Deine Ideen, Deine Vorstellungen,
Deine Vorgehensweise
und Deine Impulse zu Taten
und setze diese gleich um,
mit Begeisterung, Schwung
und Ausdauer.

Bleibe stetig Deinem tiefsten Traum,
Wunsch und Ziel
zugeneigt, treu und aktiv.
Gehe weiter auf DAS LICHT zu
und lasse Dich von IHM
auf Deinem Weg begleiten.

Vollziehe JETZT und allezeit
in Gemeinschaft,
DAS HOHE und WEISE WERK
DER LIEBE.
Schätze, ernte und genieße
in jedem Augenblick
die ewig wahren Früchte des Lebens.

© 2010 Verein „Märchenhaft leben“ Vlotho

maerchenlernprogramminfo