Alltagsflucht: Es gibt viel zu tun – nichts wie weg!

Alltagsflucht„Märchen helfen mir, den Alltag zu flüchten“, sagte vor kurzem eine Frau zu mir, die jene märchenhaften Geschichten über alles liebte. Zunächst freute ich mich wieder einen Menschen zu treffen, dem Märchen nicht gleichgültig sind. Mit der Zeit jedoch kamen mir so meine Bedenken, denn wenn ich etwas brauche, selbst wenn es Märchen sind, womit ich am besten den Alltag flüchten kann, dann bin ich doch irgendwie nicht richtig glücklich in meinem Leben?

Wozu sollte ich überhaupt Alltagsflucht betreiben, zumal der Alltag den größten Teil meines Lebens (abgesehen vom Schlaf) ausmacht? Ähnlich verhält es sich mit dem dringenden Wunsch nach Urlaub oder nach einem freien Wochenende.

Regeneration und Inspiration richten sich nicht nach „freier Zeit“

Selbstverständlich benötigt der Mensch eine Zeit für sich, die ihm Regeneration oder Inspiration ermöglicht. Warum aber braucht man dafür eine sogenannte „freie Zeit“? Als ob sich Regeneration und Inspiration nach einer „freien Zeit“ richten würden? Die sind doch permanent vorhanden, die Frage ist nur, erkenne ich sie zu jeder Zeit und wie kann ich sie am besten nutzen?

Abgesehen davon, dass die meisten Menschen nach ihrem Urlaub bzw. dem freien Wochenende trotz der angeblichen Regeneration in der „freien Zeit“ in Kürze genau da wieder anfangen, wo sie vor der sogenannten „freien Zeit“ aufgehört haben. Und daran wird auch ein Urlaub oder ein Wochenende nichts ändern können.

Rezept gegen Alltagsflucht: Glück und Zufriedenheit

Die eigentlich wichtigen Fragen müssten doch sein, ob ich z. B. an meinem Arbeitsplatz richtig und glücklich bin? Mache ich tagein tagaus nicht irgendwelche Dinge, die überhaupt nicht meinen wahren Fähigkeiten und Neigungen entsprechen? Wie aber kann ich mit meinen wahren Fähigkeiten mir und meinen Mitmenschen wesentlich mehr dienen, als dies bisher der Fall war?

Märchen helfen, den Alltag zu ergreifen und ein Fest daraus zu machen!

Ja, es stimmt! Die Märchen können auf andere Gedanken bringen und gleichzeitig entspannen. Sie zeigen aber auch, dass es keinesfalls sinnvoll ist, Alltagsflucht zu betreiben und sich in eine Welt zu stürzen, die alles sogenannte „Böse“, „Schlechte“ oder „Unangenehme“ ausblendet.

Im Gegenteil, sie schildern in seelisch-spirituellen Bildern (nicht historisch) wie wichtig es ist, ALLE Prozesse des Lebens mit wachen Augen, nach Möglichkeit wertfrei zu betrachten und dahinter zu „blicken“, das Wesentliche zu entdecken. Und womöglich offenbart es dem Betrachter eine neue, noch erfüllendere Seite seines Alltags, die er vorher so noch nicht wahrgenommen hat?

Gerade an den Missgeschicken und Herausforderungen des Alltags, die in den Märchen immer wieder als Prüfungen geschildert werden, können wir wachsen und uns entfalten. Das Märchen ermutigt, den Alltag dankbar anzunehmen und so zu verwandeln, dass er zu einem Fest wird. Womöglich entdecken wir so immer mehr unser wahres Wesen und erleben, wie es gerade im Alltag einfach, natürlich und märchenhaft zu leben ist.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Die Poesie der Märchen – das Fenster zur Innenwelt

Die Poesie der Märchen oder das Fenster zur Innenwelt„Es ist leichter, dem Einfachen etwas hinzu zu träumen,
als dem allzu Reichen etwas weg zu denken.“

Daher kommt es dem spielerischen Naturell des Menschen viel näher, wenn er selbst in seiner Vorstellung, seiner Imagination kreativ ist, als sich unzählige Bilder von außen aufdrängen zu lassen, die weder seiner Natur noch seinem seelischen Wohlbefinden entsprechen.

Je mehr von außen eine dem eigenen Naturell nicht entsprechende Vorstellung oder Dramatik in die Seele des Menschen gebracht wird, desto mehr schwindet seine persönliche Imagination und sein individuelles Erleben. Ähnlich verhält es sich beim Lesen eines Buches. Wie farbenprächtig und stimmungsvoll erleben wir doch mit dem Protagonisten des Märchens, der Geschichte oder des Romans dieses Geschehen vor dem inneren Auge und in unserer Seele.

Anders verhält es sich bei der Verfilmung z. B. jenes Märchens, das wir zuvor beim bildhaften Lesen so klar und lebendig vor unserem inneren Auge hatten. Jetzt hingegen sind wir stark reduziert auf die Bilder- und Stimmungswelten, die der Filmemacher, Regisseur und die Einstellung der Kamera präsentieren.

Der Betrachter erlebt nun das Geschehen durch die Augen der MacherInnen im Hintergrund, die meist hochdramatisch und nach ihren Vorstellungen dieses Geschehen bestimmen. Die Imagination des Betrachters hat somit weder genügend Freiheit noch ausreichend Zeit, um sich auf das Wesentliche so einzulassen, als dass auch die Seele tief berührt wird und Nahrung erhält.

Betrachtung Märchen: Im Paradiesgarten der Frau Holle

Märchen – ein faszinierendes Genre!
Eigene innere Bilder und Stimmungen sind die größten Erlebnisse!

Gerade die Volksmärchen in ihrer einfachen, weisheitsvollen und natürlichen Poesie sind für die individuelle Imagination, Unterhaltung und Entspannung ein faszinierendes Genre! Sowohl Kinder, als auch Erwachsene auf der ganzen Welt lieben diese Erzählungen, die sich in unterschiedlichsten Kulturen finden lassen.

Und wer dann auch noch in den Genuss gekommen ist, diese voller Poesie steckenden Märchen oder Geschichten frei erzählen zu können und dabei sein Publikum direkt anschaut, der fühlt und sieht in den Augen seines kleinen oder großen Publikums, welche märchenhaften, farbenprächtigen Landschaften und wohltuenden, wundervollen Geschehnisse sich da in den Innenwelten seiner ZuhörerInnen auftun.

Märchenerzähler oder Märchenerzählerin,
ein alter und neuer Beruf mit Zukunft!

In der Märchen- und GeschichtenerzählerIn-Ausbildung in Vlotho erleben Sie, wie es möglich ist, frei, bildhaft, stimmungsvoll und natürlich zu erzählen und sein Publikum zu faszinieren. Jede(r) ZuhörerIn kann somit gelassen und in tiefer Ruhe die eigene innere Bilder- und Gefühlswelt entdecken, die noch reicher, farbenprächtiger und stimmungsvoller ist, als es jedes Theaterstück, jeder Film oder jedes noch so von außen künstlich inszenierte Event zu erschaffen vermag.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Märchen als Selbsterfahrung und Seelennahrung

selbsterfahrungSo einiges hat die Wissenschaft über das Märchen geschrieben, doch bis heute ist kein Ende abzu­sehen. Wen wundert‘s, denn das Märchen ist zeitlos und in sei­ner Art nicht fassbar. Es drückt in Bildern Ereignisse aus, die jenseits unseres meist überbetonten Verstandesden­kens liegen. Da ist es nur allzu natürlich, dass Kinder mit ihrem noch unbefangenem Staunen die Botschaft des Märchens auf ihre Weise erfassen können.

Märchen für Erwachsene?

Nun bezeichnen die Brüder Grimm ja in Ihrer Sammlung die Märchen als KHM = Kinder und Hausmärchen. Durch diese Unterscheidung kann man erahnen, dass es sich hier nicht ausschließlich um Kindermärchen handelt, sondern, und vielleicht sogar in überwiegender Anzahl, um Märchen für Erwachsene.

So ist es nicht verwunderlich, dass schon lange nicht mehr „nur“ die Kinder von den einfachen und natürlichen Weisheiten der Volksmärchen profitieren, sondern eben auch die Erwachsenenwelt durch Selbsterfahrung und Seelennahrung. Was früher noch als „Erzähl mir doch kei­ne Märchen …“ galt, das zeigt sich schon lange als Möglichkeit, an zeitlose, seelisch-spirituelle Weis­heiten und Wahrheiten zu gelangen.

Märchen als Selbsterfahrung!

Die Psychoanalytiker Carl Gustav Jung und Siegmund Freud waren in dieser Beziehung ihrer Zeit voraus. Gerade C. G. Jung war einer der bedeutendsten Vorreiter in der Arbeit mit Märchen- und Traumbildern. Der Schweizer hat dadurch wesentliches zur Entschlüsselung der geistigen Tradition der Menschheit bei­getragen, die sich in Religion, My­thos und eben in Märchen ausdrückt.

Er fand z. B. heraus, dass das persönliche Unbewuss­te eines jeden Menschen sich in Träumen und Visionen ausdrückt und eine tiefe Ver­wandtschaft mit dem kollektiven Unbewussten hat. Diese Art der menschlichen Ur-Erfahrung drückt sich überall auf der Welt bei den verschiedensten Völkern in der Darstellung von märchenhaften Bildern aus.

Märchen = Maerlin: Kleine Geschichte, Botschaft, Kunde.

Nun gibt es den Namen „Mär­chen“ ja schon im Mittelhochdeutschen. Dort wurde er in der Verkleinerungsform „Maerlin“ angewandt, was nichts anderes als kleine Geschichte, Botschaft oder Kunde bedeutete.

Und jene Märchen haben neben dem Vermitteln von tiefen Weisheiten und zeitlosen Wahrheiten auch noch die Eigenschaft, dem Erwachsenen, sofern er sich dafür offen zeigt, eine Hilfe zur Selbstfindung und Selbsterfahrung zu sein und schließlich zur eige­nen Heilung von innen heraus.

Wer nun märchenhafter leben und sich ein Bild über diese zeitlosen Weisheiten und Wahrheiten machen möchte, der findet in der Märchenzeitschrift und in den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens eine großartige Hilfe.

Mehr über die Märchenzeitschrift finden Sie per Klick hier:

>>> Märchenzeitschrift: „Die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens“ <<<
>>> Märchenzeitschrift: „Alles fließt in Fülle“ <<<
>>> Alle noch erhältlichen Märchenzeitschriften bis zum Jahr 2000 <<<

Gerade jene Menschen, die ihr inneres Gemüt in Märchen oder Weisheitsgeschichten wiederfinden oder neu entdecken, erleben in diesen einfachen und poetischen Schilderungen eine Bejahung ihrer ureigenen Lebensaufgabe und ihres höchsten Lebensziels.

Den Alltag NICHT flüchten, sondern zum Fest machen!

Der Alltag zeigt sich so in einem ganz anderen Licht. Kein Märchen und auch keine Weisheitsgeschichte der Welt hatte oder hat jemals zum Inhalt, dass der Mensch seinen Alltag flüchten sollte.

Ganz im Gegenteil – in seelisch-spirituellen Bildern wird märchenhaft geschildert, wie die Herausforderungen des Alltags gemeistert werden sowie sanfte und wirkungsvolle Wege zu mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit eingeschlagen werden könnten. Der Alltag wird nicht mehr als graues, notwendiges Übel gesehen, sondern als lebensfrohes Fest, das jeden Tag von Neuem beginnt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Unterstützen Sie bitte die Arbeit vom Verein „Märchenhaft leben“

maerchenlichthausblog

Wissen Sie, was ein Märchen- und Lichthaus ist?

Lassen Sie sich überraschen und treten Sie ein! Erleben Sie diesen märchenhaft festlichen, künstlerischen, therapeutischen, kulturellen, naturorientieren und spielerischen Impuls, der sowohl Kindern wie auch Erwachsenen verhilft, immer mehr ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit zu führen.

Dieses Haus gibt es schon …

Ja, dieses Haus gibt es schon. Im Jahr 1990 zog eine kleine märchenhaft künstlerische, kreative und therapeutische Gruppe von Idealisten aus Süddeutschland ins westfälische Vlotho (Wesergebirge) und kaufte dort ein großes altes Haus. Dieses Haus wurde zum Großteil in Eigenarbeit renoviert, ausgebaut und wird seit dieser Zeit für schulische, seminaristische und verlegerische Zwecke genutzt.

Selbstverständlich können die Seminar- und SchulungsteilnehmerInnen dort übernachten. Einfach, aber gemütlich, umgeben von einer wunderschönen Landschaft, die auch noch zum Wandern und Entspannen einlädt. Darüberhinaus werden sie sogar biologisch und vegetarisch verköstigt. Es versteht sich von selbst, dass nicht nur gesund, sondern auch mit Liebe gekocht wird!

… aber es braucht jetzt Ihre Hilfe!

Nun ist dieses Haus, das einen solch märchenhaften und einzigartigen Impuls beheimatet, keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Die Gründer und Initiatoren dieses Impulses (seit 1983) haben in dieser Zeit noch keine öffentlichen oder sonstigen Subventionen erhalten und leben seither von ihrer Tätigkeit. Ein solch professionelles, praxisorientiertes und unabhängiges Arbeiten über die Jahrzehnte hinweg spiegelt sich natürlich äußerst positiv im Inhalt und der Qualität dieses Angebotes wieder.

Ja und dies soll auch so bleiben. Wie schnell werden heutzutage Subventionen der öffentlichen Hand gestrichen, insbesondere im kulturellen, sozialen und therapeutischen Bereich. Was dann? Wer nicht gelernt hat, seine Dienste und Produkte bedarfs- und erfolgsorientiert seinen Interessenten und Kunden zu präsentieren, für den sieht es düster aus.

Nichtsdestotrotz würde dieses märchenhafte Team ihre Arbeit noch besser und intensiver machen können, wenn ihnen gerade bei der Renovierung und Verschönerung jenes Hauses mit finanziellen Mitteln unter die Arme gegriffen würde. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Unterstützung an keinerlei Bedingungen geknüpft werden darf. Schließlich soll ja weiterhin durch das unabhängige Arbeiten die Qualität erhalten und noch wesentlich verbessert werden.

Nicht alles ist Gold, was glänzt!

Der eigentliche Schatz und Reichtum jenes märchenhaften Teams ist ihre jahrzehntelange Tätigkeit für den Menschen, damit er seinem individuellen Naturell gemäß immer besser ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit führen kann.

Nun wird ja der Wert einer Sache heute gerne am äußeren Erscheinungsbild gemessen. Doch bereits jedes Kind weiß, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt und in den meisten Fällen mehr „Schein“ als „Sein“ dahinter steckt.

Wir brauchen also kein finanziell „hochgezüchtetes“ Haus, wie am jüngsten Beispiel des Limburger Bistums, sondern ganz einfach

– energiesparende Fenster,
– dringende Dach- und Fassadenreparaturen,
– Renovierungen und Verschönerungen im Innenbereich des Hauses,
– eine umweltfreundliche Heizung (z. B. Solarbetrieb),
– Regenwasser-Aufbereitung und Nutzung,

und vieles vieles mehr, damit unsere Gäste neben unseren märchenhaften Diensten und Produkten auch noch besser die Qualitäten unseres Hauses, nebst Garten und wunderschöner Landschaft, im vollen Umfang nutzen und genießen können.

Unterstützen Sie bitte dieses Märchen- und Lichthaus!

Helfen Sie bitte mit und unterstützen mit Ihrem Beitrag dieses märchenhafte Haus! Einen Kurzüberblick über die Aktivitäten, die in diesem oder in einem anderen der mittlerweile 4 Märchen- und Lichthäuser in Deutschland und Österreich durchgeführt werden, finden Sie auf nachfolgender Internetseite:
http://www.maerchen-und-lichthaus.de

Über folgenden Link können Sie dieses Projekt unterstützen:
http://wirfoerdern.maerchenhaft-leben.de/freundeskreis/

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Lachen oder lächeln siegt: Mit Freundlichkeit lebt man länger!

Der große Komiker Charlie Chaplin sagte einmal: „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“. Wie recht hatte er damit! Lachen oder lächeln allein vermindert nicht nur die Sorgen, sondern es macht das Leben leichter und kann für andere überaus ansteckend sein. Lachen hat auch eine heilsame Wirkung, denn wie sagt der Volksmund:

„Wer lacht, lebt viel länger – und vor allem gesünder“.

Lachen entspannt die Muskeln und befreit gestaute Emotionen. Es setzt unzählige Glückshormone frei und gerade bei Kindern ist diese Gefühlsregung ganz deutlich zu beobachten. Laut wissenschaftlicher Untersuchung sollen sie ca. 400 Mal mehr am Tag lachen, als Erwachsene. Jene wiederum lachen nur 15 Mal täglich. Schade eigentlich, denn Freundlichkeit und damit verbundenes Lachen oder Lächeln kann die Menschheit mehr als genug gebrauchen.

Wenngleich der Alltag uns zwar nicht immer Situtationen bietet, die zum Lachen anregen, so ist diese Gemütsregung des Menschen dennoch ein Mittel, das uns vieles leichter bewältigen lässt. Gerade humorvolle Lehrgeschichten und auch einige Märchen entlocken dem Menschen nicht selten jenes erfüllende Lächeln, das ihn Abstand nehmen lässt von den Problemen des Alltags und auf ungewöhnliche Lösungsmöglichkeiten hinweist.

Ich wünsche Ihnen noch viele märchenhafte Tage, die Sie mit einem innerlich oder äußerlich erfüllten Lächeln beginnen können!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Mit offenen Augen durch die Welt gehen

offenen Augen

Mit offenen Augen durch die Welt

Wer mit offenen Augen durch die Welt wandert, kann unzählige Hinweise z. B. in der Natur, sinnbildliche „Tore“ und „Türen“ entdecken, dass es auch eine „Welt“ hinter den äußeren Dingen gibt, die weitaus mehr über uns selbst und das Geheimnis des Lebens erzählt, als wir gemeinhin glauben. Märchen und Weisheitsgeschichten sind ebenfalls „Tore“ und „Türen“, um auf einfache Weise die Welt und uns selbst besser zu begreifen und zu lieben.

Im Einführungs-Seminar in die Märchen-ErzählerInnen-Ausbildung erleben Sie, wie diese märchenbhaften „Tore“ und „Türen“ auch Ihr Leben bereichern und wie sie diese märchenhaften „Botschaften“ anderen Menschen frei erzählen können:

Für weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten klicken Sie bitte folgenden Link:
>>> http://www.maerchen-erzaehler.de/einfuehrungsseminar

Und falls Sie schon zuhause damit beginnen möchten, wie man natürlich und von Herzen Märchen, Geschichten, oder Vorträge vor Publikum ohne Angst frei erzählen bzw. halten kann, dann klicken Sie hier:
>>> http://www.maerchen-erzaehler.de/lernprogramm

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
maerchenlernprogramminfo

Wo ist der Himmelsschluessel versteckt?

Himmelsschluessel

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

Sicherlich kennen Sie diese Weisheit aus dem Volksmund. Aber was ist dran an dieser Aussage und vor allen Dingen, wie nahe liegt das „Gute“? Vielleicht kann uns folgende Weisheitsgeschichte etwas zur Aufklärung verhelfen:

Eine Himmelsschluessel Geschichte

Zu Beginn aller Zeiten war Gott – und Gott war All-Ein. Das war IHM mit der Zeit einfach zu langweilig und ER schuf aus sich heraus die ersten Wesen, um mit ihnen zu spielen und sich selbst kennen zu lernen. Aber diese Wesen kannten ihren Ursprung und fanden die Welt keineswegs interessant. So kehrten sie zu Gott zurück.

Das allerdings war nicht Sinn der Sache und so berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er eigens dafür geschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt ein wenig zur Hand gingen. Sie schlugen ihm nun vor, den Himmel einfach abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken. Aber wo? Die menschlichen Wesen, die nun die Erde bevölkerten, waren sehr intelligent und würden den Schlüssel sicher überall suchen: in den Weltmeeren, auf der Spitze der höchsten Berge, ja sogar auf dem Mond. Jeder empfahl IHM etwas anderes.

“Nein, keiner eurer Vorschläge ist brauchbar“, tönte Gott, „der Mensch wird auf Dauer jeden Winkel des Universums entdecken. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen”. Nach einer Zeit des betretenen Schweigens rief Gott schließlich aus: “Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch den goldenen Himmelschlüssel nicht so schnell finden wird! In seinem eigenen Herzen werde ich den Himmelsschlüssel verbergen und der Mensch wird ihn nur entdecken können, wenn er immer tiefer nach innen geht”.

Und so geschah es auch. Seit dieser Zeit beobachtet Gott den Menschen, wie er bei seiner Suche vorangeht und wartet geduldig, bis er wieder zu IHM zurückkehrt und sich mit IHM verbindet.

Nach einer alten Lehrgeschichte

Es gibt viele Wege, nach Innen zu gehen aber nur einen einzigen, der auch zum Ziel führt! Aber welcher?

Ganz einfach – der ureigene Weg selbst!

Aber meist werden wir getrieben von unseren Sorgen, dem Alltags-Stress und den damit zusammenhängenden Verpflichtungen und es ist nicht immer einfach, Zeit und Muße zu finden, wieder auf die „eigene Spur“ zu kommen, da nicht wir unseren Alltag bestimmen, sondern der Alltag uns. Wir sind viel mehr mit unseren vielen Ablenkungen beschäftigt und den „gutgemeinten“ Ratschlägen anderer, als mit dem eigentlich Wesentlichen in unserem Leben.

Vielleicht hilft Ihnen beim Finden oder Bejahen Ihres ureigenen Wegs eine kleine Auszeit von nur wenigen Tagen. Begleiten Sie uns doch etwas auf unserer märchenhaften Pilgerreise. Wo, wann und wie so eine (Pilger-)Reise in Deutschland aussehen kann, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Krankheit ist nicht Abwesenheit von Gesundheit

Krankheit ist nicht die Abwesenheit von Gesundheit,
sondern die Ablehnung von Veränderung!

Dies sagte einst eine alte weise Frau zu einem kranken König. Aber lesen Sie doch selbst die ganze Weisheitsgeschichte:

„Es war einmal ein König, der war sehr traurig, denn Zeit seines Lebens hatte er immer ein anderes Gebrechen. Er konnte sich an seiner königlichen Natur einfach nicht richtig erfreuen, da ihm eine Krankheit nach der anderen Schmerzen bereitete.

Eines Tages ließ er eine heilkundige weise Frau zu sich kommen, die ihm Linderung verschaffen sollte. Die Frau aber sprach: ‚Keine Medizin und kein Arzt der Welt wird Euch auf Dauer helfen können, da ihr die Krankheit nicht in ihrer wahren Gestalt erkennen wollt. Krankheit ist nicht die Abwesenheit von Gesundheit, sondern die Ablehnung von Veränderung.‘

Der König ließ sich die Aussage der Frau lange durch sein Gemüt ziehen und erkannte mit jedem Moment die tiefe Weisheit darin. Er richtete sein Leben darauf ein und jede Krankheit, die ihn besuchte, nahm er dankbar an, denn er wusste, dass es Zeit für Veränderung war.“

(Copyright © 2010 Karlheinz Schudt, Veröffentlichung dieser Weisheitsgeschichte nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Autors)

Märchenhaft leben und frei Märchen und Geschichten erzählen lernen

Weisheitsgeschichten und Märchen sind viel mehr, als wir gemeinhin glauben, denn sie machen uns auf eine Sichtweise aufmerksam, die viel tiefer geht, als dies der äußere Verstand jemals zu tun vermag. Falls Sie Freude daran haben, diese Sichtweise(n) anhand der 7 weisheitsvollen Urbilder des Märchens und des Lebens individuell zu erkunden und wie Ihnen diese zu einem noch märchenhafteren Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit verhelfen können, dann schauen Sie doch gleich hier:

http://maerchen-ausbildung.de

Und außerdem, Sie können hier nahezu mühelos lernen, wie Sie diese sieben weisheitsvollen Urbilder „verpackt“ in Märchen und Geschichten auch noch frei vor anderen Menschen und ohne Angst erzählen können.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
maerchenausbildungblog

Und sie lebten in Glück und Reichtum und regierten ihr Königreich in Weisheit und Liebe.

So oder so ähnlich enden unzählige Volksmärchen. Dass es sich in diesen weisheitsvollen Geschichten nicht um äußere Könige oder Königinnen handelt, zeigt schon alleine die Tatsache, dass keine(r) in diesen Märchen mit Namen genannt wird: „Es war einmal ein König …“. Wir sind folglich ALLE „Königskinder“ auf dieser Erde und sollten in Würde und Freiheit leben dürfen!

Mit Weisheit und Liebe zum Erfolg!

Doch viele kulturelle und spirituelle Kreise beschränken die Freiheit „nur“ auf das Geistige, was aber mit Erfolg und Wohlstand im praktischen Leben zu tun hat, behandeln sie als Tabu-Thema. Finanzielle Freiheit aber beginnt schon im Alltag, nämlich dann, wenn ich mir jedesmal (heimlich) die (Geld-)Fragen stelle:

„Muss ich nun das billige Discounterbrot kaufen oder kann ich mir das teurere Bio-Brot aus dem Naturkostladen leisten, das sicherlich menschen- und umweltfreundlicher hergestellt wurde?“

„Kann ich mir jetzt dieses Seminar leisten, das mich innerlich erfüllt, motiviert und meinem Alltag neuen Schwung bringt oder muss ich weiterhin meine persönliche Fort- und Weiterbildung zu Lasten meiner individuellen Entwicklung streichen?“

„Muss ich nun weiterhin die teuren Strompreise bezahlen oder kann ich mir jetzt endlich eine umweltfreundliche Solaranlage aufs Dach bauen, die mich immer unabhängiger von den Energie-Konzernen macht?“

Sie sehen, das sind nur einige Fragen, die sich fast jeder Mensch in seinem Leben einmal stellt. Aber was wäre, wenn Sie sich solche oder ähnliche Fragen einfach nicht mehr stellen müssten und es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Sie nur Wert auf Produkte oder Dienste legen, die umweltfreundlich und lebensbejahend sind und auch sonst für alle Beteiligten fair gehandelt werden.

Wäre das nicht eine Wohltat für das eigene Selbswertgefühl und vor allem die persönliche Lebensqualität?

Welche ganz praktischen Möglichkeiten uns dazu die märchenhafte Geschichte zeigt „Wie Prinz Einkommen Prinzessin Leben befreit“, erfahren Sie in diesem äußerst aktuellen Film gleich oben. Einfach Kopfhörer oder Lautsprecher einschalten und auf das Startsymbol oben im Film klicken.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Anmeldung Affiliate Programm Märchenshop