Welche Meinung ist die richtige? Eine Geschichte über Ansichten.

Welche Meinung ist die richtige?

Ein König rief einmal drei blindgeborene Menschen aus seinem Land zu sich, um ihnen einen Elefanten vorzustellen. Er führte sie vor das Tier und bat sie, ihm doch mitzuteilen, um welches Wesen es sich da handelte. Die Blinden wussten nichts über jenes für sie fremde Tier und betasteten es mit ihren Händen. Nach einer Weile sprach der König: „Nun, meine lieben Gäste, habt Ihr erkannt, um welches Tier es hier geht?“

Alle riefen wie aus einem Munde: „Ja, wir wissen nun, was ein Elefant ist!“ Und der erste Blinde, der das große Ohr des Elefanten abtastete, fuhr fort und sprach: „Der Elefant ist wie eine große Schaufel.“ Gleich darauf hörte man die Stimme des zweiten Blinden, der den Rüssel berührt hatte: „Nein, der Elefant ist wie eine Schlange.“ Ja und schließlich rief der dritte, der das Schwanzende des Tieres in seinen Händen hielt: „Auf gar keinen Fall, der Elefant ist wie ein Besen“.

So ging das eine ganze Weile. Jeder hatte die Meinung, den Elefanten in seiner Art erfasst zu haben. Mittlerweile gerieten sie in einen solchen Streit über das Aussehen des Elefanten, dass es immer bedrohlicher wurde. Jeder wollte recht haben und traute nur seinen eigenen Erfahrungen. Das Ganze jedoch, wie ein Elefant in Wahrheit von seiner Gestalt beschaffen ist, vermochten sie nicht zusammen zu bringen. Hätten sie nur einmal die Plätze getauscht, sie hätten sich gewiss ein umfassenderes und wahres Bild des Elefanten machen können und auch verstanden, was der andere meinte.

(Nach einer indischen Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

„Ich finde einfach niemanden, der so häufig recht hat, wie ich!“

Selbstverständlich ist es immer eine Ansichtsache, wie man Dinge im Leben betrachtet, insbesonders, wenn es sich um Glaubensfragen handelt. Aber das ist schließlich die Freiheit des Menschen und so verhält es sich in Bezug auf jede Weltanschauung, Religion oder Lebenseinstellung. Gefährlich wird es nur, wenn eine dieser Ansichten zur allgemein gültigen Meinung erkoren wird und andere Menschen aufgrund ihrer Ansichten oder Erfahrungen ausgeschlossen oder bekämpft werden.

Ähnlich zeigt es sich bei der Interpretation, Deutung, Analyse oder Betrachtung von Märchen. Auch hier ist es immer eine Frage des Standpunktes, der eigenen Meinung und Lebenseinstellung, was man darin sehen möchte und was sie schließlich tatsächlich offenbaren. Nur wer genügend Bereitschaft und Offenheit mitbringt, seinen Blickwinkel zu ändern, wird weitaus mehr vom „Ganzen“ oder vom Geheimnis des Märchens (und des Lebens) erfahren, als jemand, der mit aller Macht und Vehemenz seinen Standpunkt oder seine Meinung verteidigt.

Rotkäppchen, nur eine harmlose Kindergeschichte?

So sagte einmal eine Teilnehmerin während einer Märchenfortbildung für Pädagoginnen:

„Ich dachte immer, dass es sich beim Märchen vom Rotkäppchen um eine pädagogische Moral-Geschichte mit erhobenem Zeigefinger handelt. Aber jetzt wird mir so langsam klar, dass es gar nicht darum geht, sondern um den ureigenen Weg, die Lebensaufgabe und das Lebensziel des Menschen in Gestalt von Rotkäppchen mit all den vielen äußeren Verlockungen und Ablenkungen, die es von seinem Weg abbringen. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint mir auch die Erkenntnis in einem ganz anderen Licht, die Rotkäppchen am vermeintlichen Ende des Märchens offenbart: ‚Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dir’s die Mutter verboten hat.'“

Wenn auch Sie eine besondere und freilassende Methode kennenlernen möchten, mit der Sie nicht nur die offensichtlichen Seiten von Märchenbildern und -prozessen (oder die des Lebens) erkunden, sondern auch und besonders jene Offenbarungen, die weitaus tiefer (oder höher) liegen, dann besuchen Sie doch eines unserer Seminare, z. B. die Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn. Sie werden staunen, wie vielfältig, variationsreich und wahr die Märchen in Bezug auf das Leben eigentlich sind.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

„Die Geister, die ich rief …“ ist mehr als nur eine Geschichte

Die Geister, die ich rief - mehr als nur eine Geschichte!Einmal, da kam ein unzufriedener Mann zu einem alten Weisen. Er war mit seinem Leben nicht einverstanden und klagte: „Ach, hätte ich doch nur einen dienstbaren Geist. Ich bräuchte mich um nichts mehr zu kümmern, alles würde er für mich tun und ich könnte ein Leben in Glück und großem Reichtum führen.“ Der Weise lächelte und sprach: „Nun, es ist für mich eine Kleinigkeit, dir einen jener Geister zu besorgen, der dir all deine Wünsche erfüllt. Aber ich muss dich warnen, er muss immer beschäftigt werden und darf keinen Moment zur Ruhe kommen, sonst frisst er dich auf.“ Der Mann lachte laut auf und rief: „Ich habe so viele Wünsche, dass ich ihn mein ganzes Leben lang beschäftigen kann.“

Also gab ihm der Weise eine Lampe und sprach: „Wenn du zuhause bist, dann reibe an der Lampe und der Geist wird erscheinen. Zu Hause angekommen, da rieb er an der Lampe und wenige Augenblicke später, stand vor ihm ein riesenhafter Geist, der sich ehrerbietig vor ihm verneigte und sprach: „Was befiehlt mein Gebieter?“ Der Mann lies sich das nicht zweimal sagen. „Ich wünsche mir ein wunderschönes Schloss mit prächtigem Garten und viel Platz.“ Kaum hatte er dies gesagt, so flog der Geist davon und nach einigen Minuten kam er wieder und brachte den Mann dorthin, wo er das Gewünschte vorfand.

Erstaunt und voller Freude trat er ins Schloss ein, um sich die Pracht etwas genauer anzuschauen. Doch der Geist verneigte sich abermals vor ihm und sprach: „Was wünscht mein Gebieter nun?“ „Ich wünsche mir Bedienstete, schöne Frauen, Gold und Edelsteine und viele Ländereien.“ Wieder kaum ausgesprochen, so verschwand der Geist und nach kurzer Zeit war auch dies erfüllt. Dann sprach er: „Was soll ich jetzt für meinen Gebieter tun?“ Der Mann wurde immer unsicherer und ängstlicher, sah er doch wohl, dass der Geist binnen weniger Augenblicke all seine Wünsche erfüllen konnte.

So wünschte er sich alles Mögliche und Unmögliche, nur um ja den Geist zu beschäftigen. Aber es dauerte nicht lange, da waren sogar die seltsamsten Wünsche erfüllt und der Geist bat um neue Anweisungen. Doch der Mann hatte keine neuen Wünsche mehr und er sah schon, wie der Geist unruhig wurde und ihn mit feurigen, wütenden Augen anstarrte. Er stammelt noch die letzten und ausgefallensten Wünsche und trug sie dem Geist vor. Augenblicklich verschwand der Geist, um sie in kurzer Zeit zu erfüllen.

Unser Mann aber lief eilig zum Weisen und bat um seine Hilfe: „Rettet mich vor diesem arbeitswütigen Geist. Ich habe keine Wünsche mehr und kann diese Verantwortung nicht mehr tragen und befürchte, er wird mich nun töten.“ „Da wirst du wohl recht haben“, murmelte der Weise. „Aber ich will dir helfen“.

Er zog sich ein Haar aus dem Kopf, nahm es zwischen seine beiden Fingernägel und zog solange daran, bis es sich kräuselte. Dann sprach er: „Gib dem Geist das Haar und befiehl ihm, er soll es wieder gerade ziehen.“ Der Mann ging nach Hause und reichte das gekräuselte Haar dem Geist mit eben jenem Befehl des Weisen. Der Geist zog das Haar gerade, aber in dem Moment, wo er es wieder losließ, da kräuselte es sich. Er zog es erneut gerade, aber beim Loslassen, da kräuselte es sich wieder.

Seit dieser Zeit hatte der Mann seine Ruhe. Er hatte auch gar keine Sehnsucht mehr, nach einem dienstbaren Geist und freute sich über jeden Tag seines Lebens, der ihm geschenkt wurde. Der Geist aber, der zieht noch heute an diesem Haar und er wird es auch sicherlich noch eine lange lange Zeit tun. Oder?

(Nach einer alten Lehrgeschichte, bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Der dienstbare Geist

Wer wünscht sich nicht einen jener dienstbaren Geister, der einem die sehnlichsten Wünsche erfüllt? Nun ist aber das Wesen der Wünsche schon etwas tückisch, denn ist ein Wunsch einmal erfüllt, dann kommt auch gleich der nächste. Ist der erfüllt, dann lässt auch der übernächste nicht lange auf sich warten.

Doch eigentlich sind nicht die Wünsche das Problem, sondern die Einstellung des Menschen zu ihnen. Leider glauben wir immer noch, dass äußere Wunscherfüllung gleich zu setzen ist mit innerer Erfüllung. Und das wiederum ist ein großer Trugschluss.

Also dann doch lieber keine Geister?

Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht wieder los …

Ist vielleicht besser so, denn so manches, was man zunächst als großen Segen betrachtet hat, wird auf einmal zum Fluch. Davon berichten ja viele Märchen (Z. B. Vom Fischer und seiner Frau, Kinder- und Hausmärchen, gesammelt durch die Brüder Grimm).

Aber Gott sei Dank gibt es ja weitaus ungefährlichere Wege ohne dienstbaren Geist sich seine Wünsche zu erfüllen, vorausgesetzt man ist offen für neue Sicht- und Denkweisen und dem eigenen, wahren Herzens-Ziel. Von diesem Ziel aus mit Begeisterung gefühlt und mit Liebe und Weisheit gedacht wird sich so manches ganz von alleine verwirklichen, ohne es willentlich forcieren zu müssen.

Und mal ehrlich, was gäbe es denn sonst noch für uns auf dieser Erde zu tun, wenn alles von dienstbaren Geistern erledigt würde? Wie sonst könnten wir uns entwickeln, etwas aufbauen und das Dasein entdecken, wenn wir keine Widerstände mehr als Herausforderungen erleben könnten?

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

Selbsterkenntnis – Nichts verdrängen, nicht dran hängen!

Selbsterkenntnis

Es war einmal eine junge Frau, die lebte in einem kleinen Dorf. Eines Tages, da beschloss sie, einige Rosen anzupflanzen. Sie grub die Erde um und pflanzte die schönsten Rosen ein, die sie finden konnte. Nach einiger Zeit, als die Rosen immer prächtiger wurden, da freute sich die Frau über ihre außergewöhnliche Schönheit.

Doch mit Schrecken musste sie feststellen, dass zwischen den wunderschönen Rosen auch eine Menge Löwenzahn hervorkam. Nun war guter Rat teuer. Alles was sie tat, um den Löwenzahn zu vernichten, schlug fehl. Der Löwenzahn wurde sogar immer kräftiger und unberechenbarer und kam an Stellen zum Vorschein, an die sie vorher gar nicht gedacht hatte. Das ärgerte die Frau, da ja nun die ganze Schönheit der Rosen darunter litt und sie wurde beinahe krank davon.

Eines Tages, da kam eine alte, weise Frau vorbei. Beide begrüßten sich freundlich und die jüngere der beiden klagte der älteren ihr Leid und was sie schon alles getan hatte, den Löwenzahn auszumerzen. Die ältere hörte geduldig zu und nach einer Weile da sprach sie ganz ruhig: „Tja, in diesem Falle kann ich Dir nur raten: Lerne den Löwenzahn lieben!“

(nach einer alten Sufigeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Alles was wir bekämpfen, wird stärker …

Der Dichter und Schriftsteller Christian Morgenstern (1871 – 1914) ließ einmal in seinen Veröffentlichungen das Zitat verlautbaren: „Liebe das Böse gut!“

Nun klingt das ja für viele Menschen sehr abwegig, zumal wir eher noch nach dem alttestamentarischen Grundsatz handeln, „Auge um Auge, Zahn um Zahn!“ Obwohl wir uns als christliches Abendland  bezeichnen und die Lehren von Jesus gerne auf unsere Fahne schreiben, so wird es doch bei „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“ oder „Wenn einer Dich auf die eine Wange schlägt, so halte ihm auch die andere hin“ schon etwas schwieriger, vor allem wenn es uns ganz persönlich betrifft. 

Nun geht es ja in der Regel und im Alltag selten um Differenzen und Streitigkeiten, die wir mit anderen Personen haben. Meist oder zunächst sind es Schwierigkeiten oder Disharmonien, die wir mit uns und in uns selbst zu bewältigen oder zu verwandeln haben und die sich nicht selten in seelischen Unstimmigkeiten bis hin zu Krankheiten ausdrücken. Dass dies dann Auswirkungen auf unsere Mitmenschen hat, ist naheliegend. Denn wer seine eigenen Probleme nicht löst oder sich selbst nicht schätzt und „liebt“, der kann auch niemand anderen lieben.

… und kommt da zum Vorschein, wo wir es nicht vermuten!

Wie aber in der obigen Geschichte sinnbildlich beschrieben, sind eben gerade jene unbewältigten oder immer wiederkehrenden, häufig leidvollen Schwierigkeiten oder Ärgernisse diejenigen, die wir am liebsten verdrängen oder ausrotten möchten. Aber sind gerade jene Schwierigkeiten nicht Herausforderungen, ja womöglich großartige Hinweise, um nach innen zu „hören“, was sie uns „sagen“ möchten, wie wir sie sinnvoll nutzen können und wozu sie für unser Leben gut sind? Denn jedes Verdrängen oder Auslöschen von vermeintlich Unangenehmen führt mittelfristig nur noch zu größeren Problemen, deren Lösung immer komplizierter wird. 

Und wer weiß, vielleicht verhält es sich dann wie in dem Grimmschen Märchen „Vom Sommer und vom Wintergarten“, auch bekannt in der französischen Fassung als „Die Schöne und das Biest“. Aus dem vermeintlich Bösen, Unliebsamen und Abstoßenden wird dann am Ende sogar etwas Königliches und Liebenswertes, etwas, das wir zu Beginn unseres begrenzten Verstandes und Vorstellungsvermögens niemals vermutet hätten.

Somit liegt es hauptsächlich an unserer inneren Einstellung zum Leben, nicht am Leben selbst. Und wie ein altes Sprichwort sagt: „Wie ein Mensch in den Wald hinein ruft, kommt es wieder heraus!“, so könnte man auch anders formulieren: „Wie ich mich und alle meine Seelenanteile betrachte, achte und schätze, so werden es auch meine Mitmenschen, mein Umfeld tun!“.

In diesem Sinne und sinnbildlich: „Lernen wir auch den Löwenzahn lieben!“

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Selbsterkenntnis durch kreativ schreiben lernen

Adler oder Huhn? Wir sehen die Welt nur so, wie wir sie sehen wollen!

Adler oder Huhn?Vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein.

Eines Tages fand ein Mann ein Adlerei. Dies legte er in das Nest eines gewöhnlichen Huhns. Nach einiger Zeit schlüpfte daraus ein Adlerjunges, das zusammen mit den gewöhnlichen Hühnerküken aufwuchs.

Sein ganzes Leben lang benahm sich der Adler wie ein Hühnerküken. Schließlich kannte er es ja nicht anders und er dachte, er sei ein Küken aus dem Hinterhof. Manchmal gackerte er und zuweilen flog er auch ein Stück – eben so, wie ein Hühnerküken. Viele Jahre vergingen und der Adler wurde sehr alt.

Eines Tages sah er einen herrlichen Vogel hoch über sich am Himmel. Majestätisch und elegant schwebte er durch die Lüfte, ohne groß mit seinen kräftigen Flügeln zu schlagen. Der alte Adler blickte staunend und sehnsüchtig empor und fragte dann seine Nachbarin, ein Huhn: „Wer ist das?“ Das Huhn sprach: „Das ist der Adler, der König der Vögel. Aber reg dich nicht auf. Du und ich gehören nicht dazu.“

So dachte der alte Adler nicht weiter an den Vogel. Er starb in der Überzeugung, ein Küken im Hinterhof zu sein.

(Nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Adler oder Huhn?
Wir sehen die Welt nur so, wie wir sie sehen wollen!

Sie kennen sicherlich die Geschichten von Pippi Langstrumpf, dem kleinen, selbstbewussten und starken Mädchen, das mit ihren Tieren in einer alten Villa lebte und gemeinsam mit ihren beiden Freunden viele lustige Abenteuer erlebte. Die Autorin dieser Pippi Langstrumpf Geschichten, Astrid Lindgren, hatte sich für Pippi ein schönes Liedchen ausgedacht, in dem im Refrain folgender Satz vorkam: … „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“…

Steckt in diesem kleinen Satz nicht eine große Wahrheit, die sowohl das Leben der Kinder bestimmt, als auch das von uns Erwachsenen? Ob dies von der Autorin beabsichtigt war oder ob es sich einfach um ein Kinderlied handelte, das sich „nur“ reimen sollte, sei jetzt einfach einmal dahin gestellt. 

Wir Menschen mit unseren großartigen Fähigkeiten und Möglichkeiten sehen meist nur das im Leben, was wir angeblich nicht gut können oder was uns im Alltag belastet. Und wie in der obigen Geschichte identifizieren wir uns mit unserem Umfeld, von dem wir glauben, dass die Umstände es geschaffen haben und wir uns Zeit unseres Lebens damit abfinden müssen. Wen wundert es, dass wir allmählich einen „Lebensstil“ entwickeln, der uns nötigt, nur noch die vermeintlich anderen für unser Wohl und Wehe verantwortlich zu machen. Und dabei übersehen wir immer mehr jene großartigen Fähigkeiten, Stärken und Möglichkeiten in uns, so dass wir am Ende glauben, das zu sein, was wir oder andere von uns glauben oder halten. 

Märchen und Weisheitsgeschichten als Hilfe zur Selbstverwirklichung 

Ein Hühnerküken oder Huhn hat natürlich in den „Augen“ der Schöpfung oder Natur dieselbe Daseinsberechtigung wie ein Adler und somit dasselbe Recht zu leben. Und dennoch drückt diese Geschichte sinnbildlich aus, dass wir Menschen eher das in uns sehen, was klein, hilflos und unfähig ist, anstatt uns der „königlichen“ Natur in uns bewusst zu werden und uns über altgewohnte Glaubenssätze hinaufzuschwingen in jene „Spähren“, die uns weitaus mehr Möglichkeiten und Chancen offenbaren, als wir in unserem selbstgebauten „Gefängnis“ jemals zu erträumen wagten. 

Gewiss, erheben sollten wir uns schon selbst und zugegeben, der Schritt ist nicht einfach, vor allen Dingen, wenn wir schon so viele Jahre in diesem selbstgebastelten „Gefängnis“ sitzen. Aber Gott sei Dank gibt es ja eine Menge an Hilfsmitteln, die uns auf diesem Wege unterstützen könnten. Weisheitsgeschichten und Märchen jedenfalls gehören dazu und wer sie mit dem Herzen hört, der weiß welche nahezu unerschöpflichen Kraftquellen darin verborgen sind. 

Ach ja, und wer mit diesen in Seelenbildern ausgedrückten „Kraftquellen“ auch noch andere Menschen, ob Kinder oder Erwachsene, beglücken möchte, für den ist z.  B. der Beruf eines Geschichten- oder Märchenerzählers, der sowohl als Hobby, neben- oder hauptberuflich ausgeführt werden kann, sehr erfüllend und nützlich. 

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Märchenhafte Feste in Vlotho, Hannover und Fischerhude

In fast allen Seminaren und Schulungen des Märchenhaft leben Impulses sind zu über 80% Frauen vertreten und auch andere Seminarveranstalter, die seelisch-spirituelle Inhalte anbieten, sprechen von einem ähnlichen Phänomen. Sind Frauen nun besonders empfänglich für seelisch-geistige Inhalte oder nehmen sie sich einfach viel mehr Zeit, sich solchen, für viele Männer befremdlichen Themen, zuzuwenden?

Dass Frauen weniger verstandesbetont sind als ihre männlichen Kollegen, ist ein Trugschluss, aber bedingt durch ihr weibliches Naturell haben sie es gewiss leichter, sich diesen mehr inneren Themen zu öffnen. Dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Männer zu diesen Welten keinen Zugang finden, aber ihre Angst vor dieser inneren Tiefe, ihrer Konfrontation mit sich selbst oder ihrer eigenen Weiblichkeit lässt sie vor solchen Themen zurückschrecken.

Der Weg des Herzens

Gerade der weibliche Weg, der Weg des Herzens, der Weg der Intuition wäre in Anbetracht der vielen Krisen und Naturkatastrophen in der Welt eine Möglichkeit, nach innen zu gehen, um dort, direkt an der „Quelle“, Lösungen für viele scheinbar unlösbare Probleme im Alltag zu finden. Vor allen Dingen könnte man so allmählich eine lebensbejahende Perspektive für die Zukunft schaffen, die jedem Menschen, ob Mann oder Frau, zugänglich wäre.

„Das ewig Weibliche zieht uns hinan“,
sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe.

Wäre dies nicht ein wesentlicher Ansatz, um sich wieder diesen Aspekt jener Kraft bewusst zu machen, die ganz besonders in der heutigen Zeit notwendiger denn je wäre, um aus dem Kreislauf der unendlichen Diskussionen, Besserwisser und Rechthaber allmählich herauszukommen?

4 mal im Jahr gibt es „Die Märchen- und Lichttage“

Die Märchen- und Lichttage finden jährlich und regelmäßig zu Himmelfahrt im Märchenzentrum in Vlotho, zu Pfingsten in der Lebenskunstschule „Die Blaue Rose“ bei Fischerhude, voraussichtlich im Juni im Märchen- und Lichthaus Großarl (Salzburger Land) und im September im Märchen- und Lichthaus Hannover statt. Diese festlichen, entspannenden und erfüllenden Kreativ-Tage widmen sich besonders den 7 weisheitsvollen Urbildern des Lebens und des Märchens und den 4 wichtigsten Bereichen des Alltags „Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit“.

Das Hauptthema 2016 der Märchen- und Lichttage wird sein:

Lebe Dein Helfer-Dasein,
im Inneren, wie im Äußeren.
Gib und empfange die Hilfe,
die gebraucht wird.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Die Märchen- und Lichttage in Vlotho

Märchen lernen – Ausbildung Märchenerzählerin und Märchenerzähler

monikaerzaehlerin

 

Liebes Märchenteam,

Ihr Angebot, (siehe HIER) in drei Tagen Märchenerzählerin werden zu können, finde ich nicht einfach, denn Märchenerzählerin kann man doch nicht in drei Tagen werden!?
J. S.-D., Märchenerzählerin.

Liebe Frau J. S.-D.,

danke für Ihre kritische Anmerkung. Ja, Sie haben recht. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob es in dieser Zeit nicht möglich ist, als Teilnehmerin oder Teilnehmer genügend „Input“ zu bekommen, um eine neben- oder hauptberufliche Tätigkeit als Märchenerzählerin oder Märchenerzähler ausüben zu können.

Märchen lernen und erzählen – eine intensive und effektive Methode!

Aber wie Sie vielleicht bemerkt haben, ist das besagte Seminar eine Basis-Ausbildung, also das 1. Intensiv-Seminar einer ganzheitlichen Ausbildung, die insgesamt 7 Intensiv-Seminare umfasst und in unserer Berufsbeschreibung noch einmal näher erzaehlerinritaerläutert wird. Es ist also immer eine Frage des Teilnehmers selbst, was er/sie als Märchenerzähler oder Märchenerzählerin letztendlich verwirklichen möchte und daraus macht.

Die Intensiv-Basis-Ausbildung (1. Seminar) ist besonders für jene Menschen eine großartige Hilfe, die mehr die Erzählertätigkeit als Hobby, im Rahmen ihres bestehenden Berufes oder im Bekannten- und Freundeskreis ausüben möchten.

Die gesamte Ausbildung von 7 Intensiv-Seminaren zum Geschichten und Märchen lernen spricht mehr solche Menschen an, die, je nach ihrem eigenen Engagement, neben- oder hauptberuflich als Märchen- und GeschichtenerzählerIn tätig sein möchten.

Die 1. intensive Ausbildung zum/r MärchenerzählerIn und GeschichtenerzählerIn

Doch lassen Sie mich Ihre Kritik zum Anlass nehmen, ein wenig auszuholen, um Ihnen den Weg etwas zu verdeutlichen, wie es zu dieser Entwicklung kam, seit unser Team 1986 in Süddeutschland (Heilbronn) mit der ersten Intensiv-Ausbildung zur Märchen- und GeschichtenerzählerIn begann.

Die ersten TeilnehmerInnen unserer Ausbildung im Rahmen des Troubadour Märchenzentrums e.V. (Gründung 1983) hatten noch das Glück, ein ganzes Jahr lang von morgens bis abends dieser Schulung beiwohnen zu dürfen. Neben praktischen Unterweisungen zum Geschichten und Märchen lernen bis hin zur theoretischen Erarbeitung mitorganisierten und planten die TeilnehmerInnen Auftritte unserer aktiven MärchenerzählerInnen und PuppenspielerInnen. Sie führten mit ihnen gemeinsam diese Veranstaltungen durch, bis hin zu Tourneen im deutschsprachigen Raum.

Das 1. Märchenfest mit Märchentagung

Als praktische Abschlussarbeit veranstalteten sie am Ende ihrer Ausbildung ein Märchenfest mit Märchentagung, was 1987 auf der Burg Stettenfels (Untergruppenbach) in dieser Art zum ersten Mal durchgeführt wurde und damals an einem Wochenende über 2000 Menschen anzog und ein voller Erfolg war.

willierzaehlerSowohl diese intensive und ganztägige Ausbildung zum/r MärchenerzählerIn und GeschichtenerzählerIn war ein Novum, wie auch damals das Märchenfest selbst, das durchaus als „1. Märchenfest der Welt“ bezeichnet werden kann und heute viele Nachahmer findet. Wenngleich die Inhalte so mancher „Nachahmer“- Märchenfeste in Bezug auf Märchen zuweilen recht fragwürdig erscheinen.

Gerade einmal die Europäische Märchengesellschaft bzw. einige ihrer Mitglieder führten zu jener Zeit noch Märchenworkshops oder –Seminare durch, die sich mit Märchen-Interpretationen und dem textgebundenen Erzählen beschäftigten.

Von der Ganztages-Ausbildung, über praxisorientierte Märchenseminare
mit Fernkurs bis zur heutigen Märchen Ausbildung

Nach dieser Zeit hatten wir einen großen Andrang von Interessenten, die uns baten, ja regelrecht dazu drängten, eine Ausbildung zu konzipieren, die auch berufstätigen Menschen ermöglicht, an dieser Schulung teilzunehmen. Wer kann schon als Berufstätiger 1 Jahr lang eine solche Ausbildung nonstop durchführen, ohne sich dafür eine berufliche Auszeit zu gönnen?

Also entwickelten wir einen monatlichen schriftlichen Fernkurs mit Unterweisungen und Aufgaben kombiniert mit verschiedenen Wochen-Seminaren, in denen es in die lernprogrammerzaehlerAusbildungs-Praxis ging.

Ja, und nach verschiedenen inhaltlichen Ergänzungen, Erweiterungen und wesentlichen Vertiefungen, insbesondere durch die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens (Urheber Jean Ringenwald), kamen wir schließlich zu unserer „klassischen“ Ausbildungs-Form.

Diese praktizieren wir seit Anfang der 90er Jahre mit einem Starterset-Lernprogramm, dem Einführungs-Seminar-Wochenende, den 7 Intensiv-Seminaren zu je 1 Woche im Abstand von ca. 3 Monaten und einem abschließenden 4-tägigen Prüfungs-Seminar.

Alles mündete in ein von den TeilnehmerInnen organisiertes und durchgeführtes Märchenfest inkl. Abgabe ihrer schriftlichen Arbeiten über das Märchen.

Als Krönung der klassischen Märchenerzähler-Ausbildung erweiterten wir nun das Konzept mit noch tieferen und auf den Bedarf des Teilnehmers ausgerichteten Inhalten und einer individuellen Begleitung mit viel effektiveren Lernprozessen.

Noch intensiver, noch erfüllender, noch effektiver

Diese individuell begleitete SOLO-MärchenerzählerIn-Ausbildung ist nicht nur eine Alternative zur Klassischen Märchenerzähler Ausbildung, sondern übertrifft diese sogar noch bei Weitem in wesentlichen Punkten:

1. Der/die Teilnehmer/in bestimmt den Zeitpunkt dieser 3 Tage eines jeden Intensiv-Seminares, d. h. es gibt keine lästige Wartezeit mehr auf einen nächsten Kurs, da die Termine zwischen TeilnehmerIn und Ausbilder immer individuell abgesprochen werden und somit auch für Berufstätige mit vollem Terminkalender flexibel gehandhabt werden können.

2. Der/die Teilnehmer/in wird individuell und bedarfsorientiert gefördert, d. h. die Inhalte werden auf die jeweiligen Fähigkeiten, Stärken und Neigungen des Teilnehmers so abgestimmt, dass er/sie den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann.

3. Der/die Teilnehmer/in erlebt tiefe Erfüllung, ohne Gruppen-Ablenkung, d. h. alle Inhalte auf dem äußeren Weg in der „Erzähler-Werkstatt“ und auf dem inneren Weg „Märchenhaft leben“ werden intensiv und ganz individuell praktiziert und erlebt, da das ganze Ausbildungs-Team nur für die Teilnehmerin zur Verfügung steht.

So schön es auch sein kann, innerhalb einer Gruppe als Teilnehmer eine solche Ausbildung zu absolvieren, so groß ist auch die Ablenkung von den eigentlichen und wesentlichen Inhalten einer solchen Schulung. Schließlich kommt die Teilnehmerin wegen der Inhalte und nicht z. B. aufgrund eines vermeintlich guten Gesprächs oder Kontaktes mit einem anderen Teilnehmer.

logoerzaehler4. Der/die Teilnehmer/in bekommt in jedem Intensiv-Seminar das nötige „Gewusst wie“ mit auf den Weg, um nicht erst am Ende seiner Erzähler-Ausbildung als Märchenerzählerin oder Geschichtenerzähler aktiv zu sein. Er kann unmittelbar nach jedem Intensiv-Seminar praktizieren, je nach seinem eigenen Engagement, seinen entwickelten Fähigkeiten und Möglichkeiten und mit regelmäßigen Coachings durch das Ausbildungs-Team.

Diese Märchenerzähler und Geschichtenerzähler Ausbildung ist keine universitäre oder schulische Ausbildung, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine praktische Lebensschule, die nicht stehen bleibt, sich ständig erweitert, wächst und sich innovativ auf den wahren Bedarf des heutigen Menschen einstellt.

Jede Ausbildung ist nur so gut,
wie die TeilnehmerInnen das Erlebte auch praktisch umsetzen

Doch jede Schulung ist eben immer nur so gut, wie der Teilnehmer oder die Teilnehmerin auch bereit ist, die Inhalte aufzunehmen und das Erlebte bzw. Gelernte im Alltag praktisch und regelmäßig umzusetzen.

So gibt es Teilnehmer/innen, die nach der Ausbildung das Märchen Erzählen als Hobby betreiben und die durch die Inhalte dieser Schulung für sich selbst eine inspirierende, innerlich erfüllte und besonders für ihr Selbstvertrauen stärkende Zeit erlebt haben.

Andere wiederum nehmen diese Ausbildung zum Anlass, gelegentlich nebenberuflich Märchen und Geschichten zu erzählen und bekommen dafür ein für diesen Berufsstand angemessenes Honorar.

Und schließlich gibt es noch jene, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen und als Märchenerzählerin oder Geschichtenerzählerin freiberuflich tätig sind. Auch dies ist möglich, setzt natürlich voraus, dass man sich selbst und seinen Dienst schätzt, alle notwendigen Schritte regelmäßig vollzieht (Werbung!), um das Publikum bzw. die Zielgruppe zu finden, welche die Dienste eines Märchenerzählers gerne in Anspruch nimmt und dem Berufsstand entsprechend angemessen honoriert.

Wieviele Auftritte mit angemessener Gage im Monat dies für einen Märchenerzähler bedeutet, um davon leben zu können, lässt sich – gemessen an dem individuellen Lebensstandard des einzelnen – leicht ausrechnen. Wie und wo man im einzelnen erfolgreich akquiriert und wieviel Zeit man dafür als freiberuflicher Märchenerzähler einkalkulieren sollte, erfahren die TeilnehmerInnen u. a. in den Profi-Seminaren nach der Basis-Ausbildung, sofern sie diesen Weg des neben- oder hauptberuflichen Erzählens forcieren.

Märchen lernen: Pioniere mit neuen Methoden!

Wir haben als Pioniere die intensive Schulung zum Märchenerzähler oder Geschichtenerzähler seit 1986 in Deutschland maßgeblich mitgeprägt und seit dieser Zeit ausbildungsgruppeunzählige Menschen in kleinen und großen Gruppen (teilweise bis zu 30 Personen pro Gruppe) ausgebildet. Wir haben ihre Stärken, ihren Bedarf aber auch ihre Sorgen, Nöte und Schwächen kennengelernt und angemessen darauf reagiert, indem wir unsere Lern-Methoden verfeinert und effektiver gestaltet haben, sodass sie den bestmöglichen Nutzen daraus ziehen konnten.

Methoden wie Meditation, Bilderreisen, das freie Erzählen, Erkunden und Märchen lernen anhand von inneren Bildern und Stimmungen, u. v. m. waren damals für viele noch undenkbar, noch weniger die Tatsache, dass man aus dieser Berufung des Märchen und Geschichten Erzählens einen Beruf machen kann, der einem den nötigen Lebensunterhalt ermöglicht. Wir leben dies seit über 30 Jahren auch vor!

Gerade die Verantwortlichen der Europäischen Märchengesellschaft bekämpften uns damals recht massiv, obwohl keiner jener meist promovierten AkademikerInnen sich mit dieser Ausbildung wirklich auseinandergesetzt, geschweige denn selbst den Beruf des Märchenerzählers freiberuflich ausgeübt und sich damit den Lebensunterhalt verdient hatte.

zeitschriftneuDie 1. Märchenzeitschrift der Welt

Weitere Furore machte in jenen akademischen Kreisen die von uns gegründete und 1987 zum ersten Mal erschienene 1. Märchenzeitschrift der Welt, die dann alle 2 Monate regelmäßig publiziert wurde. Bis zu diesem Jahr gab es so etwas noch nicht, vor allen Dingen nicht für die Öffentlichkeit, die wir damals mit der Zeitschrift in recht hohen Auflagen über Mitglieder, Abonnenten, im Freiverkauf, über Bahnhofs- und Zeitschriftenkioske und andere Verteilerstellen versorgten.

Original oder Kopie?
„Auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen“

Auch einige unserer damaligen SchülerInnen und deren SchülerInnen nahmen ihre Ausbildung zur MärchenerzählerIn zum Anlass, mit unseren Inhalten in verschiedenen Ecken von Deutschland, Österreich und der Schweiz „Nachahmer-ErzählerInnen-Ausbildungen“ ins Leben zu rufen. Obwohl dies von uns keineswegs so angelegt war, da dafür die nötige Ausbildung und das erforderliche Hintergrundwissen fehlten, um als AusbilderIn für diese Inhalte tätig sein zu können.

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ heißt ein Sprichwort, und es ist absolut nichts dagegen einzuwenden, dass es verschiedene Richtungen gibt, in denen man sich erfolgreich zum Märchenerzähler und Geschichtenerzählerin ausbilden lassen kann. Doch wenn ursprüngliche Inhalte nicht weiterentwickelt werden und mit anderen, meist sachfremden Inhalten vermischt und „verwässert“ werden, dann bleibt vom eigentlichen Impuls nur noch ein seichtes „Wässerchen“ oder eine billige Kopie übrig.

Wer „auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt“ und sich hauptsächlich an anderen orientiert, als an seinem eigenen schöpferischen Inneren, der muss sich nicht wundern, wenn er stehen bleibt.

Aus seinem Innersten schöpfen!

Die Zeiten ändern sich und der Verstand kann Dinge nicht erfassen, die er nicht nachvollziehen kann. Das ist menschlich. Um aber hinter die Dinge zu schauen, bräuchte man Vertrauen, Offenheit und Mitgefühl, so wie es uns viele Märchenhelden und -Heldinnen immer wieder im Märchen vorleben.

Wenn Sie möchten, dürfen Sie gerne einmal an einem unserer Seminare oder Schulungen teilnehmen und sich selbst ein Bild davon machen. Denn selbst als praktizierende Märchenerzählerin kann man ja niemals auslernen. Es gibt ja noch genug und so viel Neues zu entdecken!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Märchen Kindergarten – Brauchen Kinder überhaupt Märchen?

maerchenkindergarten

Der Märchen Kindergarten – Brauchen Kinder Märchen?

Im Zeitalter von Radio, Fernsehen, Kino, Computer und Internet stellt sich doch die Frage, ob die Form des freien Erzählens von Märchen und Geschichten vor Kindern noch angebracht ist. Ist es nicht einfacher, die Kinder vor den Fernseher zu setzen, um sie dort meist höchst dramatische und nicht selten überzogene Bilder und Gefühle erleben zu lassen, bei denen ihre eigene Vorstellung und individuelle Empfindung für die Dauer des Films in den Hintergrund gestellt werden?

Sicherlich wäre es nicht ratsam, diese technische Entwicklung zu verleugnen oder gar zu bekämpfen, gehört sie offenbar zu einem menschlichen Entfaltungs-Prozess dazu, der durchaus auch seine positiven Seiten beinhaltet. Dies zeigt u. a. das starke Interesse an der „Bild- und Stimmungs-Sehnsucht“ der Kinder und Erwachsenen, die im Grunde ein tiefes Bedürfnis nach inneren Bildern und Empfindungen sichtbar macht.

Freies Erzählen von Märchen und Geschichten im Kindergarten

Wer aber einmal bei einer Märchen-Veranstaltung z. B. im Kindergarten frei erzählte Märchen von unterschiedlichen MärchenerzählerInnen erlebt und dabei sich selbst und auch die Kinder beobachtet hat, der kann sehr schnell feststellen, dass die aktive Art des Märchen Hörens ganz anders auf die menschliche Seele wirkt, als z. B. „Bilder und Stimmungen aus der (Steck-)Dose“.

Das innerlich aktive Hören und ganz besonders das ruhige, individuelle und lebendige FREIE Erzählen von Märchen mit direktem Blickkontakt zu den Kindern bewirkt, dass sich das Gemüt der Kinder auf eine sanfte und friedliche Weise beruhigt. Die Konzentration wird auf spielerische Weise gestärkt, die Kreativität ganz natürlich angeregt und neue Ideen können „empfangen“ werden, da sich die Kinder ihre eigenen inneren Bilder und Stimmungen machen, ohne dabei durch manipulative und wirkungspsychologische Darstellungen von häufig einseitigen Film- und Fernsehbildern abgelenkt zu werden.

Märchen mit Happy End im Kindergarten

Leider gibt es heute noch Menschen, die der Meinung sind, dass Märchen grausam sind und aus der „mittelalterlichen Folterkammer“ stammen. Doch Märchen schildern nichts Historisches und wurden ursprünglich auch nicht erzählt, um Kindern angst zu machen, sondern im Gegenteil, um ihnen in Gleichnissen und Seelenbildern zu zeigen, dass jeder Mensch mit Urvertrauen und Mitgefühl, selbst durch die schwierigsten Lebens-Situationen hindurch, zu seinem Ziel gelangen kann, dass „äußeres“ Glück nur durch „inneres“ Glück entstehen und bestehen kann, und dass selbst jedes „Unglück“ den Keim zu einer glücklichen Wendung in sich trägt.

Das typische Märchenalter beginnt ja mit ca. 4 Jahren, also im Kindergarten. Selbstverständlich gibt es auch Kinder, die durchaus schon mit 3 Jahren höchst interessiert zuhören können, wohingegen andere wiederum erst einige Jahre später für Märchen zu begeistern sind. Auch wenn sich bestimmte Entwicklungs-Zyklen im menschlichen Leben ablesen lassen, so ist das individuelle Kind (und auch der Erwachsene) keine „Schraube“, die nach einer DIN Norm festgelegt werden kann. Dieses Prinzip der Gleichmacherei hat im technischen am Beispiel der Schraube durchaus seinen Vorteil, für das Kind jedoch birgt es die größte Gefahr, da so die eigene Persönlichkeit massiv in den Hintergrund gestellt wird und individuelle Fähigkeiten und Neigungen kaum zum Tragen kommen geschweige denn angemessen gefördert werden können.

So können Sie Märchen im Kindergarten erzählen

Im Alltag sind wir unzähligen Herausforderungen ausgesetzt, die ganz schön an unseren Kräften zehren. Kinder machen da übrigens keine Ausnahme, schaut man einmal auf den gut durchstrukturierten Tagesplan eines heutigen Kindes, bei dem der Punkt „Spielen“ (und damit ist Smartphone und Co. NICHT gemeint) nur noch selten zu finden ist.

Manchmal reicht einfach eine kurze Zeit, um nach Innen zu gehen und zu entspannen. Wie gut, dass es da die Märchen und Geschichten gibt, die zur Ruhe führen und gleichzeitig beim Hören ohne viele Erklärungen tiefe Lebens-Weisheiten vermitteln. Dieses Hören von Märchen und Geschichten ohne überzogene Dramatik stärkt und nährt wohltuend die menschliche Seele, da die eigene innere Bilderwelt noch im Vordergrund steht, sowohl im Kindergarten, in der Schule und auch später noch in der Berufswelt.

Sollten Sie als Erzieherin oder Erzieher im Kindergarten, als Lehrerin oder Lehrer in der Schule oder sonst in einem pädagogischen Umfeld tätig sein, dann erzählen Sie doch die Märchen und Geschichten frei, mit direktem Blickkontakt zu den Kindern. Es ist viel einfacher als man gemeinhin denkt, vor allem aber weitaus beglückender für alle Beteiligten. Fordern Sie gleich anschließend und kostenlos die 7 Märchentipps zum freien Erzählen von Märchen und Geschichten an.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Publikum dabei viel Freude und tiefe Erfüllung.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

In nur 21 Tagen zum/r Märchen- und GeschichtenerzählerIn

Im 3-Tage Basisseminar zum (zur) Hobby-Märchenerzähler (in).
Märchen sind wertvoll und zeitgemäß!

„Sind Märchen wirklich wertvoll und zeitgemäß?“ Nun, sie werden sicherlich verstehen, dass ein/e MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn eine solche Frage eindeutig mit „JA“ beantwortet.

Ungeachtet unzähliger Forschungen über Sinn und Gehalt der Märchen und deren positive Wirkung auf das Kind UND den Erwachsenen, spricht auch unsere über 30 jährige praktische Erfahrung dafür, dass die echten Märchen Urvertrauen, Mitgefühl und Zuversicht vermitteln.

Besonders FREI ERZÄHLTE Märchen und Geschichten sind dabei überaus wohltuend für das menschliche Gemüt, da man sich hinter keinem Buch oder gar einer Vorlage verstecken muss, schließlich sind die Augen Spiegel der Seele. Und solange es nicht mindestens ein/e aktive/n Märchen- und GeschichtenererzählerIn in jedem Dorf oder jeder Stadt gibt, der/die regelmäßig diese märchenhaften Kostbarkeiten Kindern und Erwachsenen erzählt, werden die unzähligen echten Märchen aus der ganzen Welt ihre wohltuenden Seelenbilder nur einem kleinen, bescheidenen Publikum zugänglich machen können.

In 21 Intensiv-Tagen zum neben- oder hauptberuflichen Märchenerzähler!
Sie bestimmen den Termin des Seminares!

„Ach, gerne würde ich eine solche Schulung machen, aber das klappt nie so richtig mit den vorgegebenen Terminen!“ Ja, das kennen wir und so geht es vielen. Als berufstätiger Mensch hat man kaum noch Möglichkeiten, sich seinem tiefsten Herzenswunsch zu widmen, z. B. Märchen- und GeschichtenerzählerIn zu werden. Nie will es so richtig klappen mit den Terminen. Hätte man einmal Zeit, dann gibts kein Märchen-Seminar und wenn eines angeboten wird, dann ist man schon verplant.

Doch das ist jetzt ganz anders, denn Sie bestimmen den Termin, an dem Sie dieses erste 3-Tages-Intensiv-Basisseminar (= 3 Tage) oder die weiteren und aufbauenden 6 x 3 Tages-Intensiv-Seminare (= 18 Tage) bis hin zur professionellen Tätigkeit als MärchenerzählerIn und GeschichtenerzählerIn durchführen möchten. Ob dieser Termin über ein Wochenende geht, unter der Woche stattfindet, in den Schulferien, während der Urlaubszeit – das ist völlig egal. Denn Sie schlagen uns Ihre freien Wunsch-Termine vor und wir machen es möglich.

Noch individueller, noch intensiver, noch erfüllender!
Hier die Vorteile in Kürze:

logoerzaehlerDiese individuell begleitete SOLO-MärchenerzählerIn-Ausbildung ist nicht nur eine Alternative zur Klassischen Märchenerzähler Ausbildung, sondern übertrifft diese sogar noch bei Weitem in wesentlichen Punkten:

1. Durch ein erweitertes Konzept mit speziellen Inhalten, individueller Begleitung und effektiveren Lernprozessen wird der/die Teilnehmer/in mit weniger Kosten in kürzester Zeit diese Schulung absolvieren können.

2. Der/die Teilnehmer/in bestimmt den Zeitpunkt dieser 3 Tage eines jeden Intensiv-Seminares, d. h. es gibt keine lästige Wartezeit mehr auf einen nächsten Kurs, da die Termine zwischen TeilnehmerIn und Ausbilder immer individuell abgesprochen werden und somit auch für Berufstätige mit vollem Terminkalender flexibel gehandhabt werden können.

3. Der/die Teilnehmer/in wird individuell und bedarfsorientiert gefördert, d. h. die Inhalte werden auf die jeweiligen Fähigkeiten, Stärken und Neigungen des Teilnehmers so abgestimmt, dass er/sie den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann.

4. Der/die Teilnehmer/in erlebt tiefe Erfüllung, ohne Gruppen-Ablenkung, d. h. alle Inhalte auf dem äußeren Weg in der „Erzähler-Werkstatt“ und auf dem inneren Weg „Märchenhaft leben“ werden intensiv und ganz individuell praktiziert und erlebt, da das ganze Ausbildungs-Team nur für die Teilnehmerin zur Verfügung steht.

So schön es auch sein kann, innerhalb einer Gruppe als Teilnehmer eine solche Ausbildung zu absolvieren, so groß ist auch die Ablenkung von den eigentlichen und wesentlichen Inhalten einer solchen Schulung. Schließlich kommt die Teilnehmerin wegen der Inhalte und nicht z. B. aufgrund eines vermeintlich guten Gesprächs oder Kontaktes mit einem anderen Teilnehmer.

5. Der/die Teilnehmer/in bekommt in jedem Intensiv-Seminar das nötige „Gewusst wie“ mit auf den Weg, um nicht erst am Ende seiner Erzähler-Ausbildung als Märchenerzählerin oder Geschichtenerzähler aktiv zu sein. Er kann unmittelbar nach jedem Intensiv-Seminar praktizieren, je nach seinem eigenen Engagement, seinen entwickelten Fähigkeiten und Möglichkeiten und mit regelmäßigen Coachings durch das Ausbildungs-Team.

Diese Märchenerzähler und Geschichtenerzähler Ausbildung ist keine universitäre oder schulische Ausbildung, sondern im wahrsten Sinne des Wortes eine praktische Lebensschule, die nicht stehen bleibt, sich ständig erweitert, wächst und sich innovativ auf den wahren Bedarf des heutigen Menschen einstellt.

Alle weiteren Infos zum 3-tägigen Intensiv-Basiskurs sowie
die Voraussetzungen für die Anmeldung erhalten Sie hier:

http://klickjetzt.de/intensivbasiskurs

Und wenn Sie das freie Geschichten und Märchen Erzählen (lernen) gleich zu Hause starten möchten, dann ist das einmalige Starterset-Lernprogramm eine ausgezeichnete Möglichkeit dazu, das übrigens auch die Voraussetzung ist, um die 3-tägige Basis-Ausbildung machen zu können, die übrigens auch auf diesem Lernprogramm aufbaut:

http://klickjetzt.de/maerchenlernprogramm

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Märchenerzähler /in – ein Traumberuf, der durchaus Realität werden kann!

Märchenerzähler oder Märchenerzählerin als Beruf

„Einst träumte ich, ich wäre ein Schmetterling, der sich glücklich, frei und geborgen fühlte. Plötzlich wachte ich aus meinem Traum auf. Nun weiß ich nicht so recht, ob ich nur geträumt habe, ich wäre ein Schmetterling, oder ob der Schmetterling träumte, er sei ich.“

Gleichnis des altchinesischen Philosophen Zhuangzi

Vom Traum zur Verwirklichung. Wie man/frau Maerchenerzaehler /in wird!

Nun, lassen wir den alten chinesischen Philosophen sich in seinen Gedanken noch etwas sortieren, aber wo er recht hat, hat er recht! Traum und Wirklichkeit sind sich doch viel näher als wir gemeinhin denken, schade ist nur, dass wir unsere Träume viel zu wenig in die Tat umsetzen. Aber dies ist ein großer Garant dafür, um im Leben wahrhaftig glücklich zu sein.

Als kleine Anregung zu diesem märchenhaften und traumhaften Thema schauen Sie sich doch einfach folgendes Video an: http://klickjetzt.de/traumverwirklichung

Und falls auch Sie schon lange den Traum oder die Vision haben, Märchenerzähler bzw. Märchenerzählerin oder Geschichtenerzähler bzw. Geschichtenerzählerin zu werden, dann finden Sie hier einen erfüllenden und praxisorientierten Weg dazu:
http://maerchen-erzaehler.de/seminare

Neben der Klassischen Ausbildung gibt es jetzt auch ganz neu die Solo Ausbildung zum/r Märchenerzähler/in und Geschichtenerzähler/in.

Besonders effektiv, tief erfüllend und praxisorientiert: die SOLO-Ausbildung:

Wie immer Sie auch mit dem freiem Erzählen und der Weisheit von Märchen und Geschichten Ihren persönlichen Alltag oder den Ihrer Mitmenschen bereichern und beglücken möchten, wir haben für Sie die Seminar-Reihe, die bestimmt auch Ihren Bedürfnissen entspricht.

Hier die Vorteile der Solo-ausbildung in Kürze:

* Ausrichtung der Ausbildungs-Inhalte auf Ihre speziellen Bedürfnisse
* Intensive und erfüllende Schulung, da Einzel-Förderung und Betreuung
* Individuelle Terminabsprache zwischen Ausbilder und Ihnen persönlich
* So können Sie die Basis-Ausbildung in nur 3 Intensiv-Tagen absolvieren
* So können Sie die Profi-Ausbildung in nur 21 Intensiv-Tagen absolvieren

Alles weitere zur Solo-Ausbildung finden Sie ebenfalls über folgenden Link:
http://maerchen-erzaehler.de/seminare

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Geschichten über Schätze, Reichtum und Talente

Geschichten und Märchen

So sprach der Weise zu seinen Zuhörern: „Wer seine Talente und Fähigkeiten nicht nutzt, der gleicht dem geizigen Mann, der in seinem Garten einen Schatz vergraben hatte. Einmal in der Woche grub er ihn nachts heimlich aus und betrachtete ihn stundenlang. Zufällig hatte ihn ein Dieb beobachtet und raubte den Schatz am nächsten Tag. Als der Geizige wiederkam, da war sein Schatz verschwunden. Er verfluchte und beschimpfte den Dieb, doch der Schatz kam dadurch nicht wieder.

Ein Nachbar hörte sein Schimpfen und fragte ihn: ‚Hast du denn niemals etwas von dem Schatz für deinen Lebensunterhalt gebraucht?‘ ‚Nie hätte ich mich von einem der Goldstücke, Edelsteine und Perlen getrennt, rief der Geizige entrüstet. Ich hab sie nur einmal in der Woche für mich betrachtet.‘ Da sagte der Nachbar: ‚Wenn du deinen Schatz bisher nicht gebraucht hast, kannst du auch weiterhin jede Woche hier herkommen und genauso gut in das leere Loch starren.'“

Nach einer alten Geschichte

Nütze Deine Talente!

Geht es Ihnen nicht auch manchmal so, wie diesem Mann mit seinem Schatz in der Weisheitsgeschichte „Nütze Deine Talente“? Man weiß, dass weitaus mehr Talente und Fähigkeiten in einem selbst stecken, als jene, die man gerade mal so für den Alltag nutzt. Anstatt sie aber zu entfalten, in die Praxis umzusetzen, sich selbst und andere Menschen damit zu beglücken, gibt man sich zufrieden, eben nur zu wissen, dass man solche besitzt.

Ähnlich verhält es sich mit dem freien Märchen Erzählen! Viele Seminar-TeilnehmerInnen ahnten sehr wohl, welche großartigen Talente und Fähigkeiten als MärchenerzählerInnen in ihnen steckten. Jedoch der Mut zum ersten Schritt, diese Fähigkeiten zu bejahen und allmählich auch zu entfalten, war der schwerste. Wie groß aber war dann die Freude, als man diese Hürde ganz natürlich und wesentlich einfacher, als gedacht, überwunden hatte und das Resultat in der Praxis sah!

Wenn auch Sie den Eindruck haben, dass Sie ein großes Potential z. B. als Geschichtenerzählerin, Geschichtenerzähler oder Märchenerzählerin, Märchenerzähler in sich verbergen, dann gönnen Sie sich doch einfach einmal ein märchenhaftes Erlebnis-Wochenende, das Ihnen „Türen“ öffnet, hinter denen märchenhafte Talente und Möglichkeiten verborgensind, die Ihnen bisher vielleicht nur als Ahnung durch das Gemüt gezogen sind. >>> Klicken Sie HIER für weitere Infos <<<

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen