Die Prinzessin und der Schweinehirte

Die Prinzessin und der Schweinehirte
Ein Märchen von Karlheinz Schudt, im Video frei erzählt vom Autor selbst.
© 2011 Karlheinz Schudt und Verlag Märchenhaft leben e.V.

Schönheit ist nichts, ohne Wahrheit und Güte. Und wer sein Augenmerk zu sehr auf die Schönheit lenkt, der braucht sich nicht wundern, wenn er immer mehr die Wahrheit und Güte vergisst.

So geht es jedenfalls einigen Prinzessinnen (und selbstverständlich auch Prinzen) im Märchen. Eine davon ist ja gut bekannt. Es ist die jüngste Prinzessin, die so schön war, dass selbst die Sonne sich wunderte, wenn sie ihr ins Gesicht schien …

Jene hatte mit einem Wesen zu tun, das sie gar nicht mochte, ja sogar ablehnte und verleugnete, obwohl es ihr zum eigenen Glück verhalf. Doch nahezu alles, was man ablehnt oder verleugnet kommt (meist über die „Hintertüre“) zurück.

Im Märchen von der Prinzessin und dem Schweinehirten geht es um etwas Ähnliches. Aber hören und sehen sie selbst … 

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Märchen im Zaubergarten

Märchen im ZaubergartenZwischen dem 6. und 7. Intensivseminar machen alle TeilnehmerInnen der Ausbildung zum/r Märchen- und  GeschichtenerzählerIn ihre praktische Abschlussarbeit. Gabriele aus der Nähe von Kiel hat dies am 2. September 2018 in einem wunderschönen Garten in ihrem Heimatort getan. Der Titel dieser Veranstaltung war: „Märchen im Zaubergarten – Ein märchenhafter Spaziergang mit Märchen zum Schmunzeln und Träumen“.

Nahezu jedes Alter war im Publikum (ca. 70 Personen) vertreten und so konnten sowohl Kinder als auch Erwachsene sich an diesen von Gabriele frei erzählten Geschichten und Märchen erfreuen und gleichzeitig in dem märchenhaften Zaubergarten sich wohl und geborgen fühlen.

Einen kleinen Eindruck von diesem Tag finden Sie hier:

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Die Ruhelosen entspannen, die Kraftlosen begeistern

Die Ruhelosen entspannen, die Kraftlosen begeistern

Entspannen: „Märchen vertreiben die Langeweile, die Unlust und die Verzagtheit. Sie besänftigen die Ruhelosen und ermutigen die Kraftlosen.“ (Aus 1001 Nacht)

Mit Märchen entspannen und begeistern

Wenn man es nicht besser wüsste, dass dieses Zitat aus den Erzählungen von 1001 Nacht stammt, dann könnte man doch meinen, ein Seelendoktor war hier am Werk. Obwohl die Märchen auch heute noch nicht für voll genommen werden, so entdecken immer mehr Erwachsene – was Kinder übrigens schon lange und sehr früh bereits tun -, dass in den Märchen nicht nur Unterhaltsames zu finden ist, sondern jede Menge Heilung, Entspannung und Motivation.

Nicht von ungefähr schreibt der Dichter Christian Morgenstern über Märchen:
„Man wird wieder aus Himmel und Sternen Bilder machen und die Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen.“

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Der halbe Mann und sein Schicksal

Über das Schicksal
Der halbe Mann – eine Geschichte aus Nepal

Wir Menschen sind doch recht seltsame Wesen. Wir vergleichen uns gern mit anderen Menschen, freuen uns wenn wir vermeintlich besser sind und ärgern uns, wenn wir nicht so gut sind, wie der oder die andere.

Dabei übersehen wir unsere wahre Natur, unsere besonderen Eigenschaften, Stärken und Fähigkeiten und sind nur noch mit dem beschäftigt, was uns immer weiter von unserer wahren Natur entfernt.

Wir sind mit nichts längere Zeit zufrieden im Leben und wünschen uns ein anderes, ein besseres Los, ohne dabei zu bedenken, dass jedes andere, vermeintlich bessere Schicksal, ebenso seine Tücken und Fallen hat.

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Der Narr und das Glück

Der Narr und das Glück
Eine märchenhafte Weisheitsgeschichte

Was macht eigentlich das wahre Glück im Leben aus? In den Märchen können wir jedenfalls eine Menge Hinweise dazu finden. Wie es aber jemandem geht, der sein Glück von anderen oder den äußeren Umständen abhängig macht, das erfahren wir in der Geschichte „Der Narr und das Glück“, frei erzählt vom Märchenerzähler Karlheinz Schudt:

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Die Wahrheit und das Märchen

Die Wahrheit und das Märchen
Eine jüdische Geschichte

Märchen sind KEINE Lügengeschichten! Ihre Geheimnisse können nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Herzen erlebt und entschlüsselt werden. Wie eng Wahrheit und Märchen zusammen leben, hören Sie in der jüdischen Geschichte, erzählt vom Märchenerzähler Karlheinz Schudt. Klicken Sie dazu auf das Video oben oder folgen Sie untenstehendem Link:

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Die weiße Taube – Wahres Glück findest du in Dir!

Die weiße Taube

Wer kennt nicht die bekannten Märchen der Brüder Grimm? Rumpestilzchen, Rotkäppchen, Dornröschen, Aschenputtel – über 200 Märchen und Fragmente haben die beiden Brüder gesammelt, die von Beruf eigentlich Sprachforscher, -wissenschaftler und Volkskundler waren.

Viele der von den Brüdern Grimm gesammelten Märchen schildern in seelisch-spirituellen Bildern den Weg des Märchenhelden (oder der Märchenheldin) durch viele Prüfungen hindurch bis er (oder sie) schließlich die Herausforderungen meistert und das Glück findet, die Vereinigung mit der zweiten, „verlorenen Hälfte“.

Man glaubt ja immer noch, dass die Märchen für Kinder sind, aber in früheren Zeiten wurden sie sowohl Kindern, wie auch Erwachsenen erzählt. Daher schildern sie als Sinnbilder auch keine historischen, sondern innere Reife- oder Unreifeprozesse des Menschen. Märchen sind eben poetische Geschichten der Seele und deren Wahrheit kann eben nur mit dem Herzen verstanden werden.

Das Streben nach Glück

Schließlich hat noch kein Mensch eine Taube gesehen, die sich in eine Prinzessin verwandelt, wie zu hören in dem gleichnamigen Märchen „Die weiße Taube“. So schildern uns die Märchen immer wieder von Neuem in unzähligen Varianten, dass sich wahres Glück nur im Inneren des Menschen finden lässt und jede Bestrebung nach äußerem Glück kurz- oder mittelfristig zu immer mehr Frust und Unzufriedenheit führt.

Der Märchenerzähler Karlheinz Schudt von der Märchenbühne aus Vlotho erzählt in obigem Video vor Kindern und Erwachsenen das relativ unbekannte Märchen von der weißen Taube, das erstmals in der Grimmschen Urfassung von 1810 veröffentlicht wurde.

Wahres Glück findest Du in Dir - Broschüre und Hör-CD


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