Eine Geschichte vom Leben und Tod

Wenn der Tod kommt, dann ist Sense!

Aber ist das wirklich so? Haben wir nicht eine mit Angst behaftete Vorstellung vom Tod oder von dem, was danach kommt oder kommen könnte? Wissen wir denn überhaupt, wie und ob wir wahrhaftig leben, gemäß unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten?

Doch diese Angst ist allzu menschlich. Alles was der Mensch nicht kennt, macht ihn unsicher. Besonders wir westlichen Menschen leben in einer Zeit, in der viel auf Sicherheit gesetzt wird, Versicherungen Hochkonjunktur haben, in politischen Wahlversprechungen kaum ein Satz ohne den Begriff „Sicherheit“ zu hören ist und auch sonst alles Neue meist mit Argwohn betrachtet wird.

Aber wie sieht es denn wirklich aus mit der vermeintlichen Sicherheit?

Auf die kürzliche Frage an einen 19 jähringen jungen Mann, warum er so engagiert und abseits des gesellschaftlichen Sicherheit- und Karriere-Denkens seinem eigenen Herzens-Impuls folgt, antwortete dieser sinngemäß:

„In bin seit meinem 15. Lebensjahr in meiner Freizeit bei einer Hilfsorganisation in Deutschland tätig, die sich als Ersthelfer an Ort und Stelle Menschen widmet, die in einen Unfall verwickelt sind. Wenn ich da in meinen jungen Jahren zusammen mit einem nur wenige Jahre älteren Kollegen oder einer Kollegin alleine oftmals bei Nacht und Nebel am Unfallort eintraf und, noch bevor der Notfallarzt zur Stelle war, dieses Schicksal miterleben musste, das zuweilen für die betroffenen Personen mit dem Tod endetet, dann bekommt der Begriff Sicherheit für mich eine ganz andere Bedeutung. So möchte ich mich in meinem Leben nicht mit Dingen beschäftigen, die nicht mit meinen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Stärken in Einklang zu bringen sind. Letztendlich kann ich nur wahrhaftig anderen und schließlich mir selbst gutes tun, wenn ich dem Ruf meines Herzens folge.“

Lebe so, als wäre morgen dein letzter Tag!

Wie schnell kann man überraschend aus dem Leben gerissen werden und jede noch so gute und teure Versicherung oder Sicherheits-Versprechung kann dies verhindern.

Der Mystiker, Lyriker, Theologe und Arzt Johann Scheffler (alias Angelus Silesius, 1624 – 1677) offenbarte in seinem Werk „Der cherubinische Wandersmann“ folgendes:

In jedem lebt ein Bild des,
der er werden soll;
solang er dies nicht ist,
ist nicht sein Frieden voll.

Wer nicht stirbt,
bevor er stirbt,
der verdirbt,
bevor er stirbt.

Mensch, werde wesentlich;
denn wenn die Welt vergeht,
so fällt der Zufall weg.
Das Wesen, das besteht.

Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren
und nicht in dir,
du bleibst noch ewiglich verloren.

Wie in der im Video gehörten „Geschichte vom Leben und vom Tod“ ist letztendlich die eigene Sichtweise und Einstellung zu jenem unausweichlichen Zustand entscheidend. Sie kann so dem Leben eine wesentlich erfüllendere und glücklichere Komponente schenken, als die lange Jahre geschürte aber auch selbstgemachte Angst vor dem letztendlich Unvermeintlichen. Und wer weiß, vielleicht ist es doch nicht „Sense“ mit dem Tod, sondern es geht da weiter, wo es aufgehört hat.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Geschichte vom Leben und Tod - Weisheitsgeschichte

Der Himmel stürzt ein – ein Märchen

Der Himmel stürzt ein - ein MärchenEin großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten.

Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte. Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel. Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an: „Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!“

Der Spatz aber entgegnete ganz keck: „Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten.“ Ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Spatzen, stieg der Samurai von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach:

„Sage mir, was ist denn so wichtig, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?“
„Oh“, sagte der Spatz, „man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen.“

Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend: „Was, du kleines Federknäulchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?“ Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: „Tja, man tut was man kann!“

(Nach einer alten Japanischen Lehrgeschichte.
Bearbeitet von Karlheinz Schudt.)

Mit Märchen aus der Krise!

Die Welt scheint voller Krisen zu sein – wohin das Auge blickt. Ob wir jemals in der Menschheitsgeschichte ein Zeitalter hatten, in dem es mehr oder weniger Krisen gab, beruht auf Spekulationen und dem Glauben an die Wahrhaftigkeit unserer Geschichtsschreiber. Hinzu kommt, dass in der Neuzeit die Wichtigkeit einer Krise durch die weltumspannende und häufig einseitige und emotionale Berichterstattung der Medien je nach deren gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung dramatisiert oder heruntergespielt wird.

Doch welchen Sinn haben Krisen für die Menschen? Sind es jene „Strafen“, die der „liebe Gott“ als Konsequenzen für die Dummheiten seiner menschlichen Schöpfungen vorgesehen hat? Gibt es überhaupt einen „strafenden Gott“ oder sind diese Konsequenzen in Wahrheit „Wegweiser“, um endlich für die wahre Lebensaufgabe und das ureigene Lebensziel wach zu werden, anstatt die Dummheiten von „Gestern“ in einem „neuen Kleid“ zu wiederholen?

Mit Märchen über den eigenen „Tellerrand“ schauen!

In jeder Krise scheint alles Erreichte zusammenzubrechen. Große Hochachtung vor diesem unscheinbaren, kleinen Tierchen, das sich durch nichts von seinem Ziel abbringen lässt. Entgegen der Einschüchterungs-Versuche des arroganten Samurais, glaubt der Spatz noch an die Verwirklichung seiner Aufgabe – die Welt zu retten.

Aber mal ehrlich! Kennen wir nicht irgendwie diesen Samurai? Ist er nicht mit unserem Verstand verwandt, der gemäß seiner Natur nur das gelten lässt, was seiner althergebrachten Glaubens-Vorstellung und seinen eintrainierten Mustern entspricht? Wenn es mal nicht so läuft, wie es vorgesehen ist, dann zweifelt er, flüchtet vor sich selbst oder sucht die Schuld für die eigene Misere bei anderen.

„Ja, aber“ – werden Sie vielleicht denken, „ein Spatz, der den Himmel auffängt? Das ist doch unmöglich!“ Richtig! Aber haben Sie schon einmal gesehen, dass der Himmel auf die Erde fällt? Oder, dass ein Samurai mit einem Spatzen spricht?? Oder, dass ein Spatz überhaupt spricht???

Märchen führen nach Innen und vermitteln Zuversicht!

Offenbar geht es um viel tiefere Prozesse, die vor allem das Märchen aber auch viele Weisheitsgeschichten in Seelenbildern schildern. Wie in den Märchen, insbesonders den Volksmärchen, gibt es Situationen, in denen der Märchenheld bzw. die -heldin eine undurchführbare Aufgabe bewältigen muss. Im Märchen vom „Trommler“, gesammelt von den Brüdern Grimm, muss er mit einem Fingerhut vor Einbruch der Dunkelheit einen See ausschöpfen. Schafft er wohl diese Aufgabe? Na klar – im Märchen ist alles möglich. Aber wie ist es in der sogenannten Realität?

Wenn die Märchen oder Märchen Bilder tatsächlich Ausdruck einer „inneren Realität“ sind, dann sind sie doch auch verwandt mit unserer „äußeren Realität“, denn schließlich entsteht jede Idee, jeder Verwirklichungs-Gedanke, jede Lösung immer im Inneren. Folglich muss in dieser Situation auch eine Lösung des Problems oder der Krise liegen.

schlafenWas tut der Märchenheld in Anbetracht einer unlösbaren Aufgabe? Er setzt sich ans Ufer, trägt sein Schicksal und beginnt, Fingerhut um Fingerhut den See auszuschöpfen – trotz der scheinbaren Unmöglichkeit seines Unterfangens. Aber was geschieht? Es erscheint eine weise Frau, schlägt ihm vor, er solle sich doch schlafen legen, und als er wieder aufwacht, ist der ganze See ausgeschöpft.

Märchen führen in die innere Ruhe und entschleunigen,
denn aus der Ruhe wächst Kraft und Inspiration!

Wird hier nicht deutlich, dass ein Problem, eine schwerwiegende Krise gar nicht mehr äußerlich zu lösen ist? Im Gegenteil, je massiver und wütender ich mich mit aller Gewalt gegen ein auftretendes Problem stelle, desto massiver, unkontrollierter und gefährlicher wird es sich entwickeln und mich gerade dort überraschen, wo ich es nicht unbedingt erwarte.

Märchen fördern das Mitgefühl und die Kreativität!

Glauben Sie, dass der Spatz es schaffen wird? Natürlich, denn er ist voller Liebe, Hingabe und Vertrauen in das Gelingen seines Vorhabens zum Wohle der ganzen Erde. Und er ist frei von Angst, Vorurteil, Hochmut und Arroganz. Mit solchen Eigenschaften stehen ihm alle verfügbaren „himmlischen Kräfte“ bei.

Jede Krise ist ein „Sprungbrett“ in ein noch erfüllteres Leben. Um so wacher und offener sich ein Mensch in solchen Schwellensituationen für seine Mitmenschen, seine Umwelt und Innenwelt zeigt, desto größer ist die Hilfe, die ihm zuteil wird. Je früher er dies erkennt, desto eher wird er sein Leben darauf ausrichten. Er wird sich in schwierigen Situationen mit seinen inneren und äußeren Helfern verbinden können und voller Kreativität und Zuversicht sein Leben meistern.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Märchenzeitschrift: Mit den 7 Urbildern zu Weisheit und Liebe

Märchenzeitschrift

Die NEUE Märchenzeitschrift ist da

mit dem Thema: „Gehe mit den 7 Urbildern des Lebens auf Deinem Weg zur Weisheit und Liebe.“

Mit NEUEN Märchen, NEUEN Weisheits-Geschichten, Natur-Erleben, Kreativem, Witzen, Wohlfühlen für Leib und Seele, ein Mini-Seminar, Feste feiern und vieles mehr.

Zum Thema der Märchenzeitschrift: die 7 Urbilder

Wenn sich ein Mensch mit den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens (© 1987 Troubadour Märchenzentrum e.V. und Jean Ringenwald) beschäftigt, dann zeigen ihm gerade jene Urbilder Stationen seines Lebens, in denen er sich gerade befindet. Er kann dadurch entdecken, was nun im Augenblick für eine glückliche und lösungsorientierte Handlung zur Bewältigung seiner momentanen Lebenssituation wichtig wäre.

Alles, was der Mensch anhand dieser Ur-Bilder für sein Leben erkennen mag, ist bereits in ihm selbst vorhanden. Wäre dies nicht der Fall, dann hätte es auch für sein Leben keine Bedeutung und er würde niemals auf die Idee kommen, sich damit bewusst zu beschäftigen. Je tiefer und inniglicher sich ein Mensch damit auseinander setzt, desto mehr wird er im Alltag mit Situationen konfrontiert, die diese Lebensprozesse beschleunigen.

Im Märchen „Die Goldene Kugel“ sind die sieben weisheitsvollen Ur-Bilder nahezu lückenlos zu entdecken.

Was sind die 7 Urbilder?

Das Leben selbst hat ein Ur-Bild, eine Ur-Idee, aus der alles entstanden ist. Dieses Ur-Prinzip wirkt hinter allen Dingen, Ereignissen und Erlebnissen. Es bringt alles hervor, lässt es entfalten, versorgt es fortwährend mit Lebens-Energie und löst es eines Tages wieder auf.

Was diese 7 Ur-Bilder sind und wie sie in Ihrem Alltag und Beruf wirken, erfahren Sie am besten in der Märchenzeitschrift, denn der große Nutzen der 7 Urbilder liegt darin,

– das Leben zu bejahen, zu ergreifen und zu erfüllen,
– das Wunder des Lebens zu entdecken, zu bestaunen und dafür dankbar zu sein,
– den tiefen Sinn und die hohen Ziele des eigenen Daseins wahrzunehmen,
  zu bewegen und zu verwirklichen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Geschichten von der Einzigartigkeit jedes Menschen

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Ist das nicht ein unbeschreibliches Wunder, wie einzigartig alle Wesen auf dieser Welt doch sind? Noch deutlicher wird es beim Menschen, ob Kind oder Erwachsener. Keiner gleicht dem anderen – alle sind wir Individualitäten mit unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten. Doch viele Menschen leben heute ein Leben, das überhaupt nicht ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht und sie immer unglücklicher und kränker macht.

Geschichten, die das wahre Leben schreibt

Was haben wir nicht alles in der Schule gelernt, meist soviel, dass es zur Abschluss-Prüfung reichte. Aber wie wenig verwenden wir noch von all diesem Wissen im täglichen Leben? Warum wurden gerade jene lebenswichtigen Fächer des Lebens wie Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit in der Schule nicht gelehrt und folgende lebenswichtige Fragen vernachlässigt?

Wie finde ich meine individuellen Stärken heraus und lerne sie immer mehr zu entfalten und im Alltag umzusetzen?

Was benötige ich, um glücklich, geliebt, erfolgreich, und gesund zu leben?

So können Märchen, Geschichten und Meditative Texte helfen

Gott sei Dank gibt es ja die Märchen, die trotz aller Widrigkeiten immer gut ausgehen und uns gerade jene Tugenden auf bildhafte und spielerische Weise näher bringen, die wir für ein glückliches Leben benötigen. Oder Lehrgeschichten bzw. Weisheitsgeschichten, die auf humorvolle und besinnliche Art Lösungen für Probleme zeigen können.

Eine weitere, sehr tiefgehende Möglichkeit sind Meditative Texte, die helfen, die eigene innere Stimme immer besser wahrzunehmen oder innere Bilderreisen, die entspannen, auf ein erstrebenswertes Ziel lenken und innere Blockaden lösen.

Mehr über diese großartigen Möglichkeiten erfahren Sie hier!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchen-Zeitschrift für Erwachsene: lichtvoll und märchenhaft

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Im Märchen und im Leben geht es zunächst alles andere als lichtvoll zu, denn die Märchenheldinnen und -helden begegnen zuweilen Herausforderungen, die sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Dennoch scheuen sie sich nicht, diese Herausforderungen dankbar, ohne Jammern und Klagen anzunehmen, und jede/r MärchenliebhaberIn weiß, dass die Prüflinge gerade daran wachsen und ihrem Ziel immer näher kommen. Nur so können sie es schließlich auch erreichen!

Dabei möchten Ihnen alle Autorinnen und Autoren dieser zeitlosen Märchenzeitschrift „Alles fließt in Fülle“ mit ihren Anregungen beistehen. Aber bitte erwarten Sie nicht, dass diese Zeitschrift nur etwas für’s „Köpfchen“ ist! Seit jeher ist der Märchen und Licht-Impuls bestrebt, den Menschen zu zeigen, dass wahre Lebensfreude, Schöpferkraft, das Glück und die Liebe aus dem Herzen kommen! Auf diesem Wege kann uns das „Köpfchen“ ein wenig dienen, aber auch nicht mehr! Daher unsere Empfehlung:

Lesen Sie diese Zeitschrift von Herzen! Spüren Sie nach, was die einzelnen Beiträge, Mini-Seminare, Märchen und Lehrgeschichten oder Meditativen Texte in Ihnen bewegen, was sie auslösen an Lichtvollem und zuweilen auch weniger Lichtvollem! Es hat alles etwas mit Ihrem Weg zu tun! Nützen Sie es als Hinweis, als Chance, Ihren eigenen Alltag noch glücklicher, liebevoller und erfolgreicher zu gestalten!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchen und Geschichten vom Schlüssel des Herzens

Märchen und Geschichten

Märchen vom Schlüssel des Herzens

Vor Anbeginn der Zeit war nur das große Lebensprinzip, das die Menschen Gott nannten. Das war für Gott mit der Zeit einfach zu langweilig. Daher schuf er die ersten Wesen, um mit ihnen spielen zu können. Aber die kannten ihre Herkunft und fanden die Welt uninteressant und gingen den Weg schnell zurück zu Gott.

Schließlich berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er eigens dazu geschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt ein wenig zur Hand gingen. Sie schlugen ihm nun vor, den Himmel einfach abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken. Aber wo?

Die menschlichen Wesen, die nun die Erde bevölkerten, waren sehr intelligent und würden ihn sicher überall suchen: in den Weltmeeren, wo das Wasser am tiefsten ist, auf der Spitze der höchsten Berge, ja sogar auf dem Mond. Jeder empfahl etwas anderes. 

Dann schüttelte Gott den Kopf und sprach: „Nein, keiner eurer Vorschläge ist brauchbar. Der Mensch wird auf Dauer jeden Winkel des Universums auskundschaften. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen“. Alles schwieg betreten aber schließlich rief Gott aus: „Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch den goldenen Himmelschlüssel nicht so schnell finden wird!

Nicht zu früh und nicht zu spät – aber dennoch zur rechten Zeit. In seinem Herzen selbst werde ich den Himmelsschlüssel verbergen und der Mensch wird ihn nur entdecken können, wenn er immer tiefer nach innen geht“.

Seit dieser Zeit beobachtet Gott den Menschen, wie er bei seiner Suche vorangeht und wartet geduldig, bis er wieder zu IHM zurückkehrt und sich mit IHM verbindet.

Weisheitsgeschichte

Tanken Sie einfach innere Sonnenstrahlen!

Tanken Sie einfach wieder innere Sonnenstrahlen! Dabei können Märchen und Lehrgeschichten helfen. Sie wurden in früheren Zeiten Erwachsenen erzählt und haben bis heute – Dank der Kinder – überlebt. Denn sie können noch staunen und sich für Dinge begeistern, die nur mit dem Herzen erfahrbar sind. Deshalb nehmen sie auch die einfache Weisheit der Märchen ganz intuitiv auf – schließlich gehen die echten Märchen trotz aller Widrigkeiten immer gut aus und zeigen selbst in schwierigen Lebenssituationen ungewöhnliche Lösungen auf.

Besonders an unfreundlichen, verregneten und kalten Tagen ist Zeit für Märchen, jene weisheitsvollen und entspannenden Geschichten, die schon seit Jahrhunderten Erwachsene und Kinder immer wieder aufs Neue erfreut haben. In diesen düsteren Tagen bringen sie den Menschen „innere Sonnenstrahlen“, um sie ausreichend mit Herzenswärme, Vertrauen und Zuversicht zu versorgen.

Denken Sie also beim nächsten Mal daran! Machen Sie gerade Ihre düsteren Tage zu Ruhe-Momenten, in denen Sie Ihren inneren „Akku“, Ihre innere „Tankstelle“ mit den weisheitsvollen und mutmachenden Botschaften der Märchen auftanken! Sie werden sehen, das Leben wird dadurch leichter und noch erfüllter.

Es genügt, wenn Sie einfach ein echtes Volksmärchen lesen (sehr geeigent die Märchen der Brüder Grimm oder die Volksmärchen der Welt) und sich dabei bildhaft und farbenprächtig das vorstellen, was Sie gerade lesen. Noch besser wäre, Sie fühlen sich in jede Situation des Märchens bzw. des Märchenhelden oder der Märchenheldin beim Lesen hinein und empfinden mit ihm/ihr mit. Ich garantiere Ihnen, das wirkt nach einer gewissen Zeit der Regelmäßigkeit wahre Wunder und ist durchaus Balsam für die Seele.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Gedanken und Gefühle wirken!

Gedanken und GefühleSie kennen sicher das alte Sprichwort, „so wie man in den Wald hineinruft, kommt es auch wieder heraus!“ Aber nicht nur das wirkt, was man äußerlich mit Worten vollzieht, sondern auch und ganz besonders unsere Gedanken und Gefühle.

Tipp: Gibt es nicht eine/n Nachbarn, Bekannten oder ArbeitskollegIn in Ihrem Umfeld, den oder die Sie absolut nicht ausstehen können? Versuchen Sie doch einfach einmal beim nächsten Anflug von Ärger dieser Person gegenüber, die Gunst der Stunde zu nutzen und sich in sie ein wenig positiv einzufühlen und ihr innerlich wohlwollende Gedanken und Gefühle zukommen zu lassen.

Wenn es auch nicht gleich beim ersten Mal klappt, ich kann Ihnen garantieren, je öfter sie die Gunst der Stunde nutzen, desto freundlicher werden Ihnen mit der Zeit die vormals so scheinbar unausstehlichen Menschen entgegenkommen.

Gerade Märchen, Lehrgeschichten und Weisheitsgeschichten können dabei von unschätzbarem Nutzen sein, Menschen und Situationen nicht nur von einem Blickwinkel aus zu betrachten, sondern von mehreren. Durch ihre sinnbildliche und entspannende Art beschreiben sie weniger körperliche, sondern vielmehr seelisch-geistige Zusammenhänge.

So können viele schwierige und zunächst unlösbare Probleme im Alltag von einer „übergeordneten“ Warte aus betrachtet und erkannt werden. Nicht selten ergeben sich daraus Lösungen, die einem vorher nie in den Sinn gekommen wären.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Sei doch (k)ein Frosch! Glaube an Dein Lebensziel!

Lebensziel„Einst lebten in einem Teich ein paar Frösche, die den sehnlichsten Wunsch verspürten, ihr größtes Lebensziel, den höchsten Berg ganz in der Nähe zu erklimmen, um endlich einmal den Sonnenaufgang in seiner ganzen Pracht bewundern zu können. Sogleich machten sie sich auf den Weg.

Schon nach einer kleinen Wegstrecke in Richtung Ziel, gaben die ersten auf und riefen: ‚Den Gipfel des Berges erreichen wir niemals, wir sind ja nur Frösche!‘ Nach einer Weile riefen wieder ein paar: ‚Der Berg ist viel zu hoch, das ist unmöglich!‘ und blieben zurück. Schließlich, einige Stunden später, da keuchten die letzten: ‚Die anderen haben bereits aufgegeben, warum sollten wir uns noch abhetzen für einen sinnlosen und verrückten Traum?‘ So kehrten auch sie wieder um.

Nur einer, ein einziger Frosch hüpfte ungeachtet der Mahnungen und Zweifel der anderen Frösche weiter. Was immer ihm die zurückgebliebenen auch zuriefen, wie sinnlos sein Unterfangen wäre und welche Gefahren ihm unterwegs begegnen könnten, er ließ von seinem Vorhaben nicht ab und erreichte schließlich den Gipfel des Berges, von dem er auch heute noch die wunderschönsten Sonnenauf- und Sonnenuntergänge bewundern konnte.

Wollt Ihr wissen, warum er sein Lebensziel erreicht hat?
Ganz einfach – er war taub!“

(Verfasser unbekannt, neu bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Sei doch (k)ein Frosch! Glaube an Dein Lebensziel!

Sicherlich kennen Sie das auch: Sie haben einen Traum, eine Vision, ein Lebensziel, das Sie schon seit vielen Jahren umsetzen wollen. Aber immer wieder werden Sie von den Meinungen und angeblich gut gemeinten Ratschlägen Ihrer Mitmenschen von der Verwirklichung abgehalten.

Ich jedenfalls kenne diese Situation sehr gut und ein solches Szenario wiederholt sich Zeit meines Lebens in nahezu regelmäßigen Abständen. Mittlerweile habe ich diesen „menschlichen Mechanismus“ durchschaut und er hilft mir jetzt sogar dabei, noch schneller an mein Lebensziel zu kommen. Dabei sind mir die Märchen, Lehrgeschichten oder Weisheitsgeschichten immer eine sehr große Hilfe gewesen!

Wer diese Märchen oder Geschichten frei und von Herzen erzählen kann, hat eine beglückende Tätigkeit für sich und andere gefunden. Wie man aus dieser Leidenschaft ein Hobby, eine Berufung oder sogar einen Beruf machen kann, das erfahren Sie beim Klick auf nachfolgenden Link oder auf das linke Bild unten:
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Und wenn es sich dabei auch noch um die EIGENEN Märchen oder Geschichten handelt, dann ist das Glück komplett! Mehr darüber erfahren Sie im einmaligen  Schreibkurs für kreative. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link oder auf das rechte Bild unten:
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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Hochzeit von Sonne und Mond

Hochzeit von Sonne und Mond

„Einst lebten Sonne und Mond noch ganz eng beieinander und man hätte sie am Himmelsgewölbe sicherlich miteinander vertraut spielen sehen, wenn, ja wenn es zu dieser Zeit schon Menschen gegeben hätte.

Nun trug es sich zu, dass der Mond eines Tages bei einem besonders leidenschaftlichen Spiel sich mit seinen beiden Spitzen in den unzähligen Strahlen der Sonne verhakte und einfach nicht mehr von ihr loskam. Das  war eigentlich gar nicht so übel, denn die Wärme der Sonne tat dem etwas kühlen Mond doch recht gut, so dass er sich dabei ganz wonniglich und geborgen fühlte. Und auch die zuweilen etwas hitzige Sonne empfand die Nähe und die erfrischende Kühle des Mondes als sehr beruhigend.

So ging es eine lange Zeit, beide fühlten sich gut und wenn zwei so unterschiedliche Wesen über eine Zeit so inniglich, liebevoll und geborgen ineinander verschlungen sind, dann dauert es meist nicht lange, bis sich etwas Großartiges und Neues ereignet. Und so etwas geschah auch bei diesen beiden.

Eines Tages, da wurde der Mond immer dicker und sein Bauch wuchs beträchtlich. Als er nun ganz voll und kugelrund war, da hielt er es vor Leib-Schmerzen einfach nicht mehr aus und fing an zu drücken und zu pressen und hast du nicht gesehen, da purzelte der erste Mensch aus ihm heraus und plumpste auf die Erde nieder.

Mond und Sonne erschraken darüber so sehr, dass sie beide für lange Zeit ihre Augen schlossen. Durch die Wucht des Schreckens wurde der Mond auf die andere Seite des Himmels geschleudert, auf der er nun getrennt von seiner geliebten Sonne leben musste.

Das neue Wesen aber, das auf die Erde fiel, staunte nicht schlecht, als es sich so anschaute und nach langem Überlegen sprach es zu sich: „Was bin ich? Wo bin ich? Was suche ich hier?“ …

Wie es weitergeht erfahren Sie in der Doppel-Hörbuch-CD
>>> Die Geburt in der Wüste <<<

mit 12 märchenhaften Weisheits-Geschichten von Karlheinz Schudt
oder in dem gleichnamigen >>> Büchlein „Die Geburt in der Wüste“ <<<

mit 13 Weisheitsgeschichten und Märchen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Wo ist der Himmelsschluessel versteckt?

Himmelsschluessel

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

Sicherlich kennen Sie diese Weisheit aus dem Volksmund. Aber was ist dran an dieser Aussage und vor allen Dingen, wie nahe liegt das „Gute“? Vielleicht kann uns folgende Weisheitsgeschichte etwas zur Aufklärung verhelfen:

Eine Himmelsschluessel Geschichte

Zu Beginn aller Zeiten war Gott – und Gott war All-Ein. Das war IHM mit der Zeit einfach zu langweilig und ER schuf aus sich heraus die ersten Wesen, um mit ihnen zu spielen und sich selbst kennen zu lernen. Aber diese Wesen kannten ihren Ursprung und fanden die Welt keineswegs interessant. So kehrten sie zu Gott zurück.

Das allerdings war nicht Sinn der Sache und so berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er eigens dafür geschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt ein wenig zur Hand gingen. Sie schlugen ihm nun vor, den Himmel einfach abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken. Aber wo? Die menschlichen Wesen, die nun die Erde bevölkerten, waren sehr intelligent und würden den Schlüssel sicher überall suchen: in den Weltmeeren, auf der Spitze der höchsten Berge, ja sogar auf dem Mond. Jeder empfahl IHM etwas anderes.

“Nein, keiner eurer Vorschläge ist brauchbar“, tönte Gott, „der Mensch wird auf Dauer jeden Winkel des Universums entdecken. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen”. Nach einer Zeit des betretenen Schweigens rief Gott schließlich aus: “Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch den goldenen Himmelschlüssel nicht so schnell finden wird! In seinem eigenen Herzen werde ich den Himmelsschlüssel verbergen und der Mensch wird ihn nur entdecken können, wenn er immer tiefer nach innen geht”.

Und so geschah es auch. Seit dieser Zeit beobachtet Gott den Menschen, wie er bei seiner Suche vorangeht und wartet geduldig, bis er wieder zu IHM zurückkehrt und sich mit IHM verbindet.

Nach einer alten Lehrgeschichte

Es gibt viele Wege, nach Innen zu gehen aber nur einen einzigen, der auch zum Ziel führt! Aber welcher?

Ganz einfach – der ureigene Weg selbst!

Aber meist werden wir getrieben von unseren Sorgen, dem Alltags-Stress und den damit zusammenhängenden Verpflichtungen und es ist nicht immer einfach, Zeit und Muße zu finden, wieder auf die „eigene Spur“ zu kommen, da nicht wir unseren Alltag bestimmen, sondern der Alltag uns. Wir sind viel mehr mit unseren vielen Ablenkungen beschäftigt und den „gutgemeinten“ Ratschlägen anderer, als mit dem eigentlich Wesentlichen in unserem Leben.

Vielleicht hilft Ihnen beim Finden oder Bejahen Ihres ureigenen Wegs eine kleine Auszeit von nur wenigen Tagen. Begleiten Sie uns doch etwas auf unserer märchenhaften Pilgerreise. Wo, wann und wie so eine (Pilger-)Reise in Deutschland aussehen kann, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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