Helfer sein und Helfer finden!

Leben Dein Helfer DaseinLebe Dein Helfer-Dasein, im Inneren wie im Äußeren.
Gib und empfange die Hilfe, die gebraucht wird.

© Jahresmotto 2016, Märchen- und Lichtimpuls Vlotho

Würde es Ihnen Freude machen, ein ganzes Jahr lang mit einem Thema zu verbringen, das Ihnen ganz besonders in Bezug auf die Anforderungen des Alltags immer wieder neue Inspiration, innere Ruhe und Kraft für Ihren Weg schenken könnte?

Keine Angst, Sie müssen sich damit nicht lange beschäftigen. Aber schon ein paar Minuten am Tag würden ausreichen, sich diesem Jahresmotto 2016 des Märchen- und Lichtimpuls zu widmen.

Sie werden sehen, wie Ihnen diese Zuwendung in kürzester Zeit viele neue Ideen bringen wird und wie Sie Ihrem Naturell gemäß die Inhalte des neuen Jahresmottos 2016 für Ihr persönliches Leben sinnvoll umsetzen können.

Außerdem kommen Sie immer mehr in die innere Ruhe und gerade die benötigen wir Menschen am meisten, ganz besonders in dieser hektischen und zuweilen recht überdrehten Zeit. Nur so können wir unseren Alltag am besten mit all seinen Herausforderungen souverän, lösungsorientiert und freudig meistern.

Wie das alles geht?

Ganz einfach! Laden Sie sich das Jahresmotto als kleine Minibroschüre kostenlos gleich mit einem Klick auf anschließenden Download-Link herunter. Sie können sich dann diese Schrift ausdrucken, schneiden und im Postkartenformat zusammen legen. So haben Sie diese jederzeit in einem handlichen Format griffbereit:

>>> Download-Link: Broschüre Jahresmotto 2016 als PDF-Datei <<<

Und wenn Sie dieses Logo als Hintergrundbild für Ihren PC, Laptop oder Ihr Tablet wünschen, dann finden Sie den Download-Link gleich hier:

>>> Download-Link: Bildschirmhintergrund Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Ach ja, auch regelmäßige Smartphone-Nutzer können sich dieses schöne und inhaltsvolle Logo als Hintergrund für ihren technischen Begleiter gratis downloaden:

>>> Download-Link: Smartphone-Bildschirm Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Anleitung, wie Sie diese Helfer Inhalte
effektiv und innerlich erfüllend anwenden können:

1. Schauen Sie sich das Logo des Jahresmottos auf der Broschüre eine kleine Weile ganz entspannt an. Achten Sie dabei auf Ihre Gedanken und Gefühle, die bei dieser sanften Bildbetrachtung auftauchen. Wichtig dabei ist, dass Sie diese nicht werten, sondern nur wahrnehmen.

2. Dann nehmen Sie sich die meditativen Texte aus der Minibroschüre vor, die Sie sich ausgedruckt haben. Selbstverständlich können Sie die Broschüre auch an Ihrem Computer lesen. Doch in ausgedruckter Form sind diese schönen und tiefgehenden Texte für viele bequemer zu lesen und nahezu jederzeit griffbereit.

3. Sie können zunächst einmal alle Texte lesen und sich in späteren Tagen intuitiv einen nach dem anderen vornehmen. Hierbei ist es wichtig, nicht „schulisch“ oder „universitär“ zu lesen, sondern bildhaft und von Herzen. Lassen Sie die Inhalte durch Ihr Gemüt ziehen und stören Sie sich nicht an der Terminologie. Worte können immer auch missverständlich sein und was dem einen eine Offenbarung ist, zeigt sich für den anderen als Herausforderung.

Aber es geht hier viel weniger darum, wie es ausgedrückt wird, sondern WAS darin sich offenbaren möchte. So können diese Inhalte in Ihrem Herzen umso tiefer wirken, wenn Sie sich nicht vom Rahmen oder den äußeren Dingen ablenken lassen.

Ob nun als Offenbarung oder als Herausforderung, in jedem Falle können diese einfühlsamen und weisheitsvollen Texte große Auswirkungen und Wohltaten auf das innere und äußere Leben haben. Und regelmäßig verinnerlicht, werden diese Inhalte, auch wenn oder gerade weil es sich um dieselben Texte handelt, immer neue Inspirationen eröffnen.

Und mit Ihren Gefühlen und Gedanken, die bei der Betrachtung entstehen,
halten Sie es wie bereits schon erwähnt:

Beobachten Sie nur, werten Sie nicht und haben Sie etwas Geduld. Wie von alleine kommen dann zu gegebener Zeit die erfüllenden Aha-Erlebnisse.

Einen kleinen Auszug vergangener Jahresmottos inkl. Videos
finden Sie auch über nachfolgende Links:

>>> Jahresmotto 2103 <<<
>>> Jahresmotto 2011 <<<
>>> Jahresmotto 2010 <<<

Ich wünsche Ihnen dabei jede Menge neue Inspirationen,
viel Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Der Drache als Seelenbild

DracheSie wissen sicherlich, welche Schätze Drachen bewachen? Richtig, meist sind es Prinzessinnen oder gewaltige Schatztruhen. Nun ist ja ein Drache in den Märchen oder Sagen alles andere als die billige Kopie eines Dinosauriers oder das sensationsträchtige Produkt eines aus dem Hirn entsprungenen Hollywood – Filmemachers.

Drachen sind Wesen, die in unserer eigenen Seele hausen und die, weiß Gott, nichts anderes als all jene negativen Gedanken, Gefühle, Widerstände und Abneigungen symbolisieren, die wir im Laufe unseres Lebens angezogen oder sogar eintrainiert haben.

Das ist in der Regel nicht unbedingt eine Katastrophe, schließlich gibt es wohl kaum einen Menschen auf diesem Erdenrund, der von solchen einseitig emotionalen und  verstandesbetonten Extremen verschont wird. Aber wer sie verneint, verdrängt oder sogar bekämpft, der wird bald unangenehm bemerken, dass sie noch wuchtiger werden.

Der Drache als ein Bild unserer Seele

Doch wie wir ja wissen sind Drachen, bzw. die bildliche Vorstellung jener Wesen, aus unserer Fantasie entstanden. Schließlich kann der Mensch nur das verstehen, was er sich vorstellen kann. Und dafür sind Bilder meist eine geeignete Form, selbst wenn sie völlig unterschiedlicher Natur sind.

Sobald wir uns eine Vorstellung von jenen Wesen machen, dann müssten wir uns gleich bewusst sein, dass diese Imagination nur ein Versuch ist, unsere innere Welt damit ein klein wenig auszudrücken.

Und so wenig unsere Innenwelt auf Dauer zu verleugnen ist, so wenig lassen sich eben Drachen bekämpfen bzw. besiegen. Je mehr man gegen sie kämpft, desto mächtiger werden sie.

Wie kann man auch etwas bekämpfen, das in unserer Seele steckt? Denn je mehr wir unsere negativen Gedanken bekämpfen, verleugnen oder weghaben wollen, desto massiver werden sie sich zeigen und vor uns aufbäumen.

Den Drachen bekämpfen oder besser integrieren?

Doch wie können wir all jene negativen Gedanken sinnvoll integrieren, so dass sie uns ständige Helfer sind auf unserem Weg zum Ziel?

Und was können wir tun, damit wir jederzeit rechtzeitig erkennen, wenn der Drache wieder sein giftiges Feuer versprüht bzw. die negativen Gedanken unseren Alltag beherrschen?

In der asiatischen Kultur ist ein Drache eher ein helfendes Wesen, selbst wenn er eine gewaltige Zerstörungskraft in sich birgt. Die Hilfe jedoch kann erst dann dienen, wenn man ihn nun ständig im Blick behält und mit dem beschäftigt, was allen auch von Nutzen ist. Schließlich bleibt er ja ein Drache und verwandelt sich keineswegs in ein braves Schoßhündchen.

Die Prinzessin als Symbol für Schönheit und Inspiration

Nun ist uns ja bekannt, dass ein Drache besonders scharf auf Prinzessinnen ist. Mit anderen Worten könnte das bedeuten, dass die Prinzessin das Schöne und Inspirierende in uns ist. Der Drache allerdings, als Sinnbild unserer negativen Gedanken und Gefühle, beherrscht und unterdrückt sie und wird keinerlei Interesse zeigen, diese Vorherrschaft aufzugeben.

Es sei denn, er findet seine wahre Aufgabe, die allen dient. Und wenn dies nicht der Fall ist, dann sollten wir ein wenig nachhelfen.

Mein Tipp für den Alltag:

Beobachten Sie immer wieder Ihre Gedanken und Gefühle. Doch werten Sie nicht. Meist werden wir mit unserem inneren Drachen konfrontiert, wenn wir eine Botschaft unserer Seele missachtet, verdrängt, abgelehnt oder einen sonstigen inneren Mangel nicht genügend ernst genommen haben. Je früher wir das erkennen und rechtzeitig beheben, desto weniger wird der Drache an Macht gewinnen. Fragen Sie sich, wo könnte Ihr „Seelen-Drache“ sinnvoll dienen? Märchen und Weisheitsgeschichten können dabei besonders helfen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenausbildungblog

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

© Foto von aboutpixel.de, maçka

Neulich fragte mich eine Erzieherin nach einer Märchen-Erzähl-Veranstaltung: „Haben Sie auch den Eindruck, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren seltsam verändert haben und immer unruhiger werden?“

Ich war zunächst etwas verblüfft, denn auch ich hatte mir immer wieder einmal in den nun über 30 Jahren meiner Tätigkeit als Märchenerzähler und Geschichtenerzähler u. a. in Kindergärten und Schulen diese Frage gestellt, ohne sie mir jemals erschöpfend beantwortet zu haben.

Sind Kinder und Jugendliche heute gehetzter als früher?

Aber jetzt, wo ich die Frage von einem Menschen hörte, der ebenfalls viele Jahrzehnte mit Kindern und Jugendlichen zu tun hatte, da musste ich ihr insofern zustimmen, als dass viele davon in den letzten 15 Jahren immer gehetzter und unkonzentrierter wirkten, als dies Jahrzehnte früher der Fall war.

Selbstverständlich kann man dies nicht für alle jungen Menschen sagen und derartige Pauschal-Aussagen sollte man immer mit Vorsicht genießen, denn es gibt – insbesondere was das Märchen und Geschichten erzählen betrifft – noch unzählige Kinder (und auch Jugendliche), die liebend gerne zuhören. Ganz besonders auch jene, die gerne als notorische Störenfriede betrachtet werden.

Doch gerade dieses „Gehetzte“, dieses immer woanders sein wollen, als da, wo man gerade ist, fällt mir besonders extrem im Vergleich zu früher auf. Wen wundert’s, sieht man sich einmal den „Terminkalender“ eines heutigen Kindes an, so ist dieser fast vergleichbar mit dem eines berufstätigen Erwachsenen. Neben dem Kindergarten oder der Schule gibt es frühkindliche Erziehung, Reiten, Sport, Tanzen, Ballet, Nachhilfe und vieles mehr.

Mehr entschleunigen als beschleunigen!

Neulich kam mir ein kleiner 4 jähriger Junge entgegen, der ein T-Shirt trug mit der Aufschrift: „ABI 2028“. Wer unter einem solchen (Karriere-)Druck steht oder leidet, der kann sich kaum noch dem wahrhaft kindlichen Spiel hingeben und innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude entfalten oder sich bewahren.

Welcher Jugendliche mit einer solchen Kindheit hat da noch Muse und Raum, sich seiner inneren (Lebens-)Vision, seiner wahren Berufung im Leben hinzugeben? Alles steht unter einem gewissen Erfolgs-Druck: schöner, besser, größer, reicher und intelligenter zu sein.

Klar, Märchen sind kein Allerheil-Mittel, aber durch ihre Art und Weise entschleunigen sie wie von alleine, verschaffen besonders den Kindern (aber auch den Jugendlichen und Erwachsenen) innere Erholungsphasen, in denen sie sich selbst wieder wahrnehmen sowie ihr Mitgefühl, ihre innere Ruhe, Konzentration und Inspiration pflegen können.

Mit Märchen und Geschichten entschleunigen

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie in dieser „Welt“ leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon all zu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum noch Zeit und Muße finden, uns auf das Wesentliche der Märchen(-Sprache) einzulassen. Schließlich zeigen sie, wie man trotz aller Ablenkungen, Verirrungen und Herausforderungen in unserer Zeit zu innerem Glück finden kann.

Anhand von (Sinn-)Bildern und Stimmungen vermitteln sie eine weisheitsvolle und lebensbejahende Sichtweise, die den Zugang zu manch ungewöhnlichen Lösungen für Alltagskonflikte in den vier wichtigsten Bereichen Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit ermöglichen könnte.

Und wenn Sie sich selbst in Ihrem Alltag entschleunigen und gleichzeitig innerlich erfüllen und auch noch anderen Menschen dabei helfen möchten, dann lassen Sie sich doch einmal von dem „Berufsbild“ eines Märchenerzählers und Geschichtenerzählers oder einer Märchenerzählerin und Geschichtenerzählerin überraschen.

Mehr darüber finden Sie hier:
http://www.maerchen-ausbildung.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenlernprogramminfo

Inspiration, inneres Kind und Lebensquelle

innereskindSchauen Sie gerne Fernsehen? Ja, dann wissen Sie sicherlich auch, dass im Abendprogramm (und auch sonst!?) wirklich wenige anspruchsvolle und die Inspiration fördernde Filme zu finden sind.

Schwindende Inspiration durch passiven Konsum!?

Action und Krimi-Liebhaber kommen selbstverständlich mehr als genügend auf ihre Kosten, aber auch jene, die gerne in die Wohnzimmer anderer Menschen schauen und sich am Leid bzw. an den Problemen jener unterhalten. Und selbst höchst intellektuelle Beiträge oder Nachrichten (nach wem soll man sich eigentlich richten?) so mancher öffentlich-rechtlichen Sender vermitteln nicht selten den Eindruck, dass sie wirkungspsychologisch unterwandert bzw. gefärbt sind.

Das Augenmerk der meisten Fernsehmacher liegt augenscheinlich auf Sensation, Leid und Brutalität. Nun wäre es ein leichtes, die Schuld bei den Machern jener Unterhaltungs-Sendungen zu suchen, aber dies wäre zu einfach und würde die ganze Angelegenheit nur am Rande tangieren. Denn die Einschaltquote ist offenbar das höchste Maß der meisten Fernsehproduzenten und richtet sich in den meisten Fällen nach dem Bedarf der ZuschauerInnen, die fast nur noch passiv konsumieren.

Wo sind die inspirierenden und seelennährenden Dichter und Denker?

Deutschland hatte einmal den Ruf der „Dichter und Denker“. Was von diesem einstmals so berühmten Ruf noch übrig geblieben ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Sicher jedenfalls ist, dass die Zeiten der kulturellen und seelennährenden Höchstleistungen u. a. auch Dank der unzähligen Fernsehprogramme schon seit vielen Jahren am Schwinden ist.

Qualität braucht Inspiration, innere Stille und Zeit

Wie sollte es auch anders sein? Qualität braucht Inspiration, innere Stille und Zeit, um zu reifen. Das ist selten möglich, zumal das Publikum täglich und rund um die Uhr von außen unterhalten werden möchte. Hier steht eindeutig die Quantität weit über der Qualität!

Doch jede Kultur, die immer weniger Seelennährendes, Aufbauendes und Erfüllendes für seine Menschen hervorbringt, muss sich nicht wundern, wenn Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, persönliche und nationale Egoismen immer mehr an der Tagesordnung stehen.

Und hier wären schon einige der ungeahnten Aufgabengebiete eines Märchenerzählers oder einer Märchenerzählerin in unserer heutigen Zeit.

Auch wenn die echten Märchen keinesfalls eine heile Welt schildern, so zeigen sie doch, dass es trotz aller Herausforderungen immer gut ausgeht. Und wer die Märchen mit „inneren Augen“, dem „Herzen“ betrachten kann, der weiß, dass besonders jene seelisch-spirituellen Wurzeln der Volksmärchen viel mehr mit unserem ganz alltäglichen Leben zu tun haben. Sie können inspirierende und ungewöhnliche Ideen und Lösungsmöglichkeiten für unsere Engpässe offenbaren, aber auch großartige Ausblicke für ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Wie wir Menschen wieder unser inneres Kind, unsere individuelle
Inspiration und wahre Lebensquelle entdecken können!

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie in dieser „Welt“ leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon allzu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum Zeit und Muße finden, uns auf die wahre „Botschaft“ der Märchen einzulassen und uns lieber von vielen äußeren Dingen vom Wesentlichen ablenken. Dabei vergessen wir immer mehr unser „inneres Kind“, unsere persönliche Inspiration und eigentliche Lebensquelle.

Sollten Sie aber den tiefen Wunsch verspüren, als Hobby-, neben- oder hauptberufliche/r MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Inspiration, Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

Mehr über diese Ausbildung zum/r Märchenerzähler oder Märchenerzählerin finden Sie beim Klicken auf folgenden Link: http://www.maerchen-ausbildung.de

Und wenn es Sie „brennt“, aus Ihrer inneren Lebensquelle selbst Märchen und Geschichten zu schöpfen und zu schreiben, dann ist der Schreibkurs für Kreative gerade das Richtige für Sie: http://maerchenhaft-schreiben.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenausbildungblog

Der Himmel stürzt ein – ein Märchen

Der Himmel stürzt ein - ein MärchenEin großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten.

Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte. Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel. Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an: „Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!“

Der Spatz aber entgegnete ganz keck: „Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten.“ Ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Spatzen, stieg der Samurai von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach:

„Sage mir, was ist denn so wichtig, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?“
„Oh“, sagte der Spatz, „man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen.“

Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend: „Was, du kleines Federknäulchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?“ Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: „Tja, man tut was man kann!“

(Nach einer alten Japanischen Lehrgeschichte.
Bearbeitet von Karlheinz Schudt.)

Mit Märchen aus der Krise!

Die Welt scheint voller Krisen zu sein – wohin das Auge blickt. Ob wir jemals in der Menschheitsgeschichte ein Zeitalter hatten, in dem es mehr oder weniger Krisen gab, beruht auf Spekulationen und dem Glauben an die Wahrhaftigkeit unserer Geschichtsschreiber. Hinzu kommt, dass in der Neuzeit die Wichtigkeit einer Krise durch die weltumspannende und häufig einseitige und emotionale Berichterstattung der Medien je nach deren gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung dramatisiert oder heruntergespielt wird.

Doch welchen Sinn haben Krisen für die Menschen? Sind es jene „Strafen“, die der „liebe Gott“ als Konsequenzen für die Dummheiten seiner menschlichen Schöpfungen vorgesehen hat? Gibt es überhaupt einen „strafenden Gott“ oder sind diese Konsequenzen in Wahrheit „Wegweiser“, um endlich für die wahre Lebensaufgabe und das ureigene Lebensziel wach zu werden, anstatt die Dummheiten von „Gestern“ in einem „neuen Kleid“ zu wiederholen?

Mit Märchen über den eigenen „Tellerrand“ schauen!

In jeder Krise scheint alles Erreichte zusammenzubrechen. Große Hochachtung vor diesem unscheinbaren, kleinen Tierchen, das sich durch nichts von seinem Ziel abbringen lässt. Entgegen der Einschüchterungs-Versuche des arroganten Samurais, glaubt der Spatz noch an die Verwirklichung seiner Aufgabe – die Welt zu retten.

Aber mal ehrlich! Kennen wir nicht irgendwie diesen Samurai? Ist er nicht mit unserem Verstand verwandt, der gemäß seiner Natur nur das gelten lässt, was seiner althergebrachten Glaubens-Vorstellung und seinen eintrainierten Mustern entspricht? Wenn es mal nicht so läuft, wie es vorgesehen ist, dann zweifelt er, flüchtet vor sich selbst oder sucht die Schuld für die eigene Misere bei anderen.

„Ja, aber“ – werden Sie vielleicht denken, „ein Spatz, der den Himmel auffängt? Das ist doch unmöglich!“ Richtig! Aber haben Sie schon einmal gesehen, dass der Himmel auf die Erde fällt? Oder, dass ein Samurai mit einem Spatzen spricht?? Oder, dass ein Spatz überhaupt spricht???

Märchen führen nach Innen und vermitteln Zuversicht!

Offenbar geht es um viel tiefere Prozesse, die vor allem das Märchen aber auch viele Weisheitsgeschichten in Seelenbildern schildern. Wie in den Märchen, insbesonders den Volksmärchen, gibt es Situationen, in denen der Märchenheld bzw. die -heldin eine undurchführbare Aufgabe bewältigen muss. Im Märchen vom „Trommler“, gesammelt von den Brüdern Grimm, muss er mit einem Fingerhut vor Einbruch der Dunkelheit einen See ausschöpfen. Schafft er wohl diese Aufgabe? Na klar – im Märchen ist alles möglich. Aber wie ist es in der sogenannten Realität?

Wenn die Märchen oder Märchen Bilder tatsächlich Ausdruck einer „inneren Realität“ sind, dann sind sie doch auch verwandt mit unserer „äußeren Realität“, denn schließlich entsteht jede Idee, jeder Verwirklichungs-Gedanke, jede Lösung immer im Inneren. Folglich muss in dieser Situation auch eine Lösung des Problems oder der Krise liegen.

schlafenWas tut der Märchenheld in Anbetracht einer unlösbaren Aufgabe? Er setzt sich ans Ufer, trägt sein Schicksal und beginnt, Fingerhut um Fingerhut den See auszuschöpfen – trotz der scheinbaren Unmöglichkeit seines Unterfangens. Aber was geschieht? Es erscheint eine weise Frau, schlägt ihm vor, er solle sich doch schlafen legen, und als er wieder aufwacht, ist der ganze See ausgeschöpft.

Märchen führen in die innere Ruhe und entschleunigen,
denn aus der Ruhe wächst Kraft und Inspiration!

Wird hier nicht deutlich, dass ein Problem, eine schwerwiegende Krise gar nicht mehr äußerlich zu lösen ist? Im Gegenteil, je massiver und wütender ich mich mit aller Gewalt gegen ein auftretendes Problem stelle, desto massiver, unkontrollierter und gefährlicher wird es sich entwickeln und mich gerade dort überraschen, wo ich es nicht unbedingt erwarte.

Märchen fördern das Mitgefühl und die Kreativität!

Glauben Sie, dass der Spatz es schaffen wird? Natürlich, denn er ist voller Liebe, Hingabe und Vertrauen in das Gelingen seines Vorhabens zum Wohle der ganzen Erde. Und er ist frei von Angst, Vorurteil, Hochmut und Arroganz. Mit solchen Eigenschaften stehen ihm alle verfügbaren „himmlischen Kräfte“ bei.

Jede Krise ist ein „Sprungbrett“ in ein noch erfüllteres Leben. Um so wacher und offener sich ein Mensch in solchen Schwellensituationen für seine Mitmenschen, seine Umwelt und Innenwelt zeigt, desto größer ist die Hilfe, die ihm zuteil wird. Je früher er dies erkennt, desto eher wird er sein Leben darauf ausrichten. Er wird sich in schwierigen Situationen mit seinen inneren und äußeren Helfern verbinden können und voller Kreativität und Zuversicht sein Leben meistern.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Was haben Märchen, Riesen, Eier und Ostern gemeinsam?

Ostern mit Märchen und GeschichtenMittlerweile weiß ja fast jedes Kind, dass der Osterhase keine Eier legt, obwohl „Hase“ und „Ei“ traditionell mit Ostern in Verbindung gebracht werden. Doch beide deuten auf die (Wieder-)Geburt von etwas Neuem hin. Dass all dies auch in den ersten Wochen des Frühlings geschieht, ist aufgrund des neu entstehenden Lebens in der Natur kein Zufall.

Wer Hasen kennt, weiß, wie äußerst fruchtbar diese Tiere sind und auch im Dreihasenbild im Paderborner Dom, auf dem 3 Hasen gleichzeitig 3 Ohren haben, und doch keinem eines fehlt, vermutet man ein Symbol der Dreieinigkeit „Vater, Heiliger Geist, Sohn“.

Vom „Ur-Ei“ zur „Ur-Familie!

Wer immer auch hinter dem geheimnisvollen „Heiligen Geist“ stecken mag, in Kreisen, die dem Weiblichen ebenfalls zugeneigt sind, wird diese Ur-Familie einfach „Vater, Mutter, Kind“ genannt. Was das Ei betrifft, so ist es doch fast schon ein Wunder, dass aus einem nahezu leblosen Gegenstand aktives Leben entsteht! Im alten Ägypten, in Phönizien und in Persien galt das Ei als Ursprung der Welt. Alles Leben kam aus dem Ur-Ei, das eines Tages vom Himmel fiel.

Inspiration zu Ostern mit Märchen und Weisheitsgeschichten

Ach ja, haben Sie bereits erraten, in welchem Grimmschen Märchen ein Ei und zwei Riesen eine wichtige und erlösende Rolle spielen? Nein? Dann genießen Sie das Märchen und lesen Sie meinen Tipp:

Das Märchen finden Sie übrigens mit einem Klick hier:
>>> Märchen von der Kristallkugel <<<

Mein TIPP zu Ostern:

Lassen Sie sich niemals von Ihrem wahren, inneren Lebensziel abhalten! Auch wenn Sie schon unzählige Um- und Irrwege gegangen sind, konzentrieren Sie sich immer wieder auf das Wesentliche in Ihrem Leben und machen Sie es wie der Jüngling im Grimmschen Märchen „Die Kristallkugel“. Der bewahrte sein Ziel so tief in seinem Herzen, dass er sich nicht einmal von zwei gewaltigen Riesen ablenken ließ und schließlich mit einem glühenden Ei und seinem kostbaren Inhalt die wahre Liebe entdeckte!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schöpfe Kraft und Inspiration

Schöpfe Kraft und Inspiration im Herzen Deines Wesens und verwirkliche in Gemeinschaft das Werk der Liebe. Jahresmotto 2010 des Märchen- und Lichtimpulses.

Meditativer Text zum Jahresmotto 2010
Schöpfe Kraft und Inspiration

Aus DER LIEBE geboren
bist Du jetzt und immer
in IHR geborgen
und empfängst zu jederzeit
DIE KRAFT, DAS GLÜCK
und DIE FÜLLE DES LEBENS.

Sobald Du die Werte,
die Fähigkeiten und die Möglichkeiten
Deines Lebens in Gang setzt
und sie entflammst,
vertiefst und anwendest,
wird sich auch Deine Energie,
Deine Beweglichkeit
und Deine Lebensqualität
wesentlich vermehren,
ganz besonders, wenn Du Dich
ständig am tiefsten Traum,
Wunsch und Bedarf
Deiner Mitmenschen orientierst.

Strecke Deine helfende Hand aus
und gib von Herzen dem Anderen
was er sich wünscht,
nimm selbst dankbar
die Hilfen Deiner Helfer in Anspruch
und wirke rege und täglich
mit Deinen Helfern zusammen.

Verwirkliche in jedem Augenblick
Deine allerbeste Aufgabe,
Deine inniglichste Berufung,
Dein erfüllendes Lebenswerk
und DAS HOHE WERK DER LIEBE.

Aus dem tiefsten Quell
in Deiner Seele,
schöpfe zu jeder Zeit
Deine Ideen, Deine Vorstellungen,
Deine Vorgehensweise
und Deine Impulse zu Taten
und setze diese gleich um,
mit Begeisterung, Schwung
und Ausdauer.

Bleibe stetig Deinem tiefsten Traum,
Wunsch und Ziel
zugeneigt, treu und aktiv.
Gehe weiter auf DAS LICHT zu
und lasse Dich von IHM
auf Deinem Weg begleiten.

Vollziehe JETZT und allezeit
in Gemeinschaft,
DAS HOHE und WEISE WERK
DER LIEBE.
Schätze, ernte und genieße
in jedem Augenblick
die ewig wahren Früchte des Lebens.

© 2010 Verein „Märchenhaft leben“ Vlotho

maerchenlernprogramminfo