Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften

Über Sinn und Unsinn von Wunder-KräftenEin in spirituellen Dingen äußerst belesener und weitgereister Mann brüstete sich eines Tages seiner übermenschlichen Wunder-Fähigkeit, über Wasser gehen zu können. „Nur durch harte spirituelle Arbeit, gnadenlose Enthaltsamkeit und manigfaltige Buße“, so sprach er, „war es mir möglich, im Laufe von 20 Jahren diese außergewöhnliche Kunst zu entwickeln“.

Nachdem er nun so einige Zeit vor einer Menge Menschen gesprochen und sich voller Eitelkeit unendlich selbst gelobt hatte, erhob sich eine Stimme aus der Menge, die fragte ihn: „Wieviel kostet die Fähre über den Fluß?“ „10 Kreuzer“, antwortete der wunderkräftige Mann. Da lächelte der unbekannte Jemand aus der Menge und rief: „Das ist doch schon seltsam. Du hast 20 Jahre darauf verwendet, etwas zu tun, was dich nur 10 Kreuzer gekostet hätte?“

(nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften.

Kennen Sie Superman oder Superwoman? Wahrscheinlich schon, denn wer sich ein wenig in der Comic-Welt auskennt und auch gelegentlich das Kino- oder Fernsehprogramm verfolgt, der wird an diesen oder ähnlichen, nach alter Hollywood-Manier agierenden, Superhelden oder -heldinnen nicht vorbei kommen. Es sind jene künstlichen Übermenschen oder Halbgötter, die alles wieder gerade biegen, was der gewöhnliche Mensch vermasselt hat. Und nicht nur das, sie beschützen die Menschheit vor Unglück, Umweltkatastrophen, Anschlägen, Kriminalität und vielem mehr.

Auf den ersten Blick scheinen die Aktionen jener meist hocheitlen Wunder-Menschen eine respektable und recht praktische Angelegenheit zu sein, suggerieren sie doch, dass es bei irgendwelchen Problemen im Alltag das Allerbeste sei, einen starken Mann oder eine starke Frau um sich zu haben, die alles wieder ins Lot bringen, die „Bösen“ bestrafen und die „Guten“ belohnen.

Und mal ehrlich, geben wir nicht gerne Verantwortungen für Schwierigkeiten in unserem Leben, die uns selbst als zu unbequem erscheinen, an andere ab, von denen wir glauben, dass sie wesentlich fähiger als wir selbst sind, diese zu lösen? Ach ja, und wer in unserer heutigen Zeit wirklich „die Bösen“ und „die Guten“ sind, das zu unterscheiden wird in Anbetracht des nicht immer gleich erkennbaren und oft einseitigen „schwarz/weiß“ Denkens unserer komplexer werdenden Medienlandschaft wesentlich schwieriger und undurchschaubarer.

Die Wunder in sich selbst entdecken!

Auch die Märchen sprechen gerne von Helden oder Heldinnen. Allerdings unterscheidet sich ihr Wirken von obigen vermeintlichen Supermenschen dadurch, dass dies keinesfalls durch zur Schau stellen von irgendwelchen Äußerlichkeiten geschieht, wie z. B. das „Muskeln spielen lassen“ oder ein trendmäßiges Schönheitsideal, etc. Auch werden sie nie oder nur selten namentlich genannt. Oft sind es sogar die Dummlinge, die man vielleicht sogar als Anti-Helden bezeichnen darf und die nicht durch brachiale Gewalt das sogenannte „Böse“ vernichten, sondern „es“ durch Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude überwinden, ja sogar verwandeln.

Jene stillen und unscheinbaren Märchen-Helden sind keinesfalls in der übersteigerten, künstlich erschaffenen Figur eines veräußerlichten Supermans oder dergleichen zu finden, sondern im INNEREN (auf dem „Seelengrund“) eines jeden Menschen selbst! Dort wäre das Wunder zu finden und wer weiß, welche positiven Auswirkungen dann die Erkenntnis und die Gewissheit über jenes Wunder in einem selbst auf die eigenen sichtbaren und unsichtbaren Fähigkeiten und Kräfte hätte. Womöglich wären wir zu Leistungen imstande, von denen wir zuvor nicht zu träumen wagten.

Unser Alltag ist die größte Herausforderung!

Ob es nun gerade jene Wunder-Kraft sein muss, über Wasser zu gehen, das wiederum wage ich zu bezweifeln. Schließlich bietet der ganz gewöhnliche Alltag an sich unzählige nützliche Herausforderungen und Möglichkeiten, die es zu bewältigen oder umzusetzen gilt. Und wer dabei auch noch seinen Mitmenschen hilft, ihre eigenen Wunder-Kräfte in sich zu entdecken und anzuwenden, der braucht dann keineswegs mehr einen starken Mann oder eine starke Frau im Äußeren „anzubeten“ oder zu verherrlichen, die es richten sollen. Denn was sogenannte „starke Männer“ in unserer geschichtlichen Vergangenheit so alles angerichtet haben, das wiederum wäre eine andere, selten rühmliche Geschichte.

Übernehmen wir also die Verantwortung für uns selbst und machen wir es wie der gute alte Baron von Münchhausen, der sich nebst Pferd an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.

Und wie auch Sie als Geschichten- und MärchenerzählerIn mehr Wunder, Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude unter die Menschen bringen können, das erfahren Sie in der Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn oder im Lernprogramm „Märchen erzählen lernen beginnt schon zu Hause“.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

 

„Die Geister, die ich rief …“ ist mehr als nur eine Geschichte

Die Geister, die ich rief - mehr als nur eine Geschichte!Einmal, da kam ein unzufriedener Mann zu einem alten Weisen. Er war mit seinem Leben nicht einverstanden und klagte: „Ach, hätte ich doch nur einen dienstbaren Geist. Ich bräuchte mich um nichts mehr zu kümmern, alles würde er für mich tun und ich könnte ein Leben in Glück und großem Reichtum führen.“ Der Weise lächelte und sprach: „Nun, es ist für mich eine Kleinigkeit, dir einen jener Geister zu besorgen, der dir all deine Wünsche erfüllt. Aber ich muss dich warnen, er muss immer beschäftigt werden und darf keinen Moment zur Ruhe kommen, sonst frisst er dich auf.“ Der Mann lachte laut auf und rief: „Ich habe so viele Wünsche, dass ich ihn mein ganzes Leben lang beschäftigen kann.“

Also gab ihm der Weise eine Lampe und sprach: „Wenn du zuhause bist, dann reibe an der Lampe und der Geist wird erscheinen. Zu Hause angekommen, da rieb er an der Lampe und wenige Augenblicke später, stand vor ihm ein riesenhafter Geist, der sich ehrerbietig vor ihm verneigte und sprach: „Was befiehlt mein Gebieter?“ Der Mann lies sich das nicht zweimal sagen. „Ich wünsche mir ein wunderschönes Schloss mit prächtigem Garten und viel Platz.“ Kaum hatte er dies gesagt, so flog der Geist davon und nach einigen Minuten kam er wieder und brachte den Mann dorthin, wo er das Gewünschte vorfand.

Erstaunt und voller Freude trat er ins Schloss ein, um sich die Pracht etwas genauer anzuschauen. Doch der Geist verneigte sich abermals vor ihm und sprach: „Was wünscht mein Gebieter nun?“ „Ich wünsche mir Bedienstete, schöne Frauen, Gold und Edelsteine und viele Ländereien.“ Wieder kaum ausgesprochen, so verschwand der Geist und nach kurzer Zeit war auch dies erfüllt. Dann sprach er: „Was soll ich jetzt für meinen Gebieter tun?“ Der Mann wurde immer unsicherer und ängstlicher, sah er doch wohl, dass der Geist binnen weniger Augenblicke all seine Wünsche erfüllen konnte.

So wünschte er sich alles Mögliche und Unmögliche, nur um ja den Geist zu beschäftigen. Aber es dauerte nicht lange, da waren sogar die seltsamsten Wünsche erfüllt und der Geist bat um neue Anweisungen. Doch der Mann hatte keine neuen Wünsche mehr und er sah schon, wie der Geist unruhig wurde und ihn mit feurigen, wütenden Augen anstarrte. Er stammelt noch die letzten und ausgefallensten Wünsche und trug sie dem Geist vor. Augenblicklich verschwand der Geist, um sie in kurzer Zeit zu erfüllen.

Unser Mann aber lief eilig zum Weisen und bat um seine Hilfe: „Rettet mich vor diesem arbeitswütigen Geist. Ich habe keine Wünsche mehr und kann diese Verantwortung nicht mehr tragen und befürchte, er wird mich nun töten.“ „Da wirst du wohl recht haben“, murmelte der Weise. „Aber ich will dir helfen“.

Er zog sich ein Haar aus dem Kopf, nahm es zwischen seine beiden Fingernägel und zog solange daran, bis es sich kräuselte. Dann sprach er: „Gib dem Geist das Haar und befiehl ihm, er soll es wieder gerade ziehen.“ Der Mann ging nach Hause und reichte das gekräuselte Haar dem Geist mit eben jenem Befehl des Weisen. Der Geist zog das Haar gerade, aber in dem Moment, wo er es wieder losließ, da kräuselte es sich. Er zog es erneut gerade, aber beim Loslassen, da kräuselte es sich wieder.

Seit dieser Zeit hatte der Mann seine Ruhe. Er hatte auch gar keine Sehnsucht mehr, nach einem dienstbaren Geist und freute sich über jeden Tag seines Lebens, der ihm geschenkt wurde. Der Geist aber, der zieht noch heute an diesem Haar und er wird es auch sicherlich noch eine lange lange Zeit tun. Oder?

(Nach einer alten Lehrgeschichte, bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Der dienstbare Geist

Wer wünscht sich nicht einen jener dienstbaren Geister, der einem die sehnlichsten Wünsche erfüllt? Nun ist aber das Wesen der Wünsche schon etwas tückisch, denn ist ein Wunsch einmal erfüllt, dann kommt auch gleich der nächste. Ist der erfüllt, dann lässt auch der übernächste nicht lange auf sich warten.

Doch eigentlich sind nicht die Wünsche das Problem, sondern die Einstellung des Menschen zu ihnen. Leider glauben wir immer noch, dass äußere Wunscherfüllung gleich zu setzen ist mit innerer Erfüllung. Und das wiederum ist ein großer Trugschluss.

Also dann doch lieber keine Geister?

Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht wieder los …

Ist vielleicht besser so, denn so manches, was man zunächst als großen Segen betrachtet hat, wird auf einmal zum Fluch. Davon berichten ja viele Märchen (Z. B. Vom Fischer und seiner Frau, Kinder- und Hausmärchen, gesammelt durch die Brüder Grimm).

Aber Gott sei Dank gibt es ja weitaus ungefährlichere Wege ohne dienstbaren Geist sich seine Wünsche zu erfüllen, vorausgesetzt man ist offen für neue Sicht- und Denkweisen und dem eigenen, wahren Herzens-Ziel. Von diesem Ziel aus mit Begeisterung gefühlt und mit Liebe und Weisheit gedacht wird sich so manches ganz von alleine verwirklichen, ohne es willentlich forcieren zu müssen.

Und mal ehrlich, was gäbe es denn sonst noch für uns auf dieser Erde zu tun, wenn alles von dienstbaren Geistern erledigt würde? Wie sonst könnten wir uns entwickeln, etwas aufbauen und das Dasein entdecken, wenn wir keine Widerstände mehr als Herausforderungen erleben könnten?

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

Ab sofort als eBook erhältlich: Im Paradiesgarten der Frau Holle

Im Paradiesgarten der Frau Holle - eBookSeit Oktober 2016 gibt es die Schrift „Im Paradiesgarten der Frau Holle“ bereits als Druckversion (Print) inkl. HörCD zur Selbstbetrachtung. Seit dem gestrigen Tag (22.02.2017) finden Sie diese Veröffentlichung nun auch als eBook im Internet. Gleich anschließend kommen Sie mit einem Klick Ihrer Wahl zu bekannten Stores, über die Sie das eBook bestellen können:

Amazon Kindle eBook Store:
http://klickjetzt.de/paradiesgartenamazon

Thalia eBook Store:
http://klickjetzt.de/paradiesgartenthalia

Hugendubel eBook Store:
http://klickjetzt.de/paradiesgartenhugendubel

Bücher.de eBook Store:
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eBook.de eBook Store:
http://klickjetzt.de/paradiesgartenebookde

Weiterhin finden Sie auf allen Tolino eBook Stores, bei itune, Libri, Google Play, Buchhandel.de, Reader’s Digest Deutschland und in weiteren fast 200 eBook Stores im Internet dieses eBook: „Im Paradiesgarten der Frau Holle von Karlheinz Schudt“.

Im Paradiesgarten der Frau Holle

Dass es sich bei der Figur der Frau Holle um keine historische Person handelt, sondern um eine Art himmlische oder geistige Helferin, dürfte wohl jedem Menschen klar sein, der Märchen mit den inneren Augen sieht und mit dem Herzen hört. Diese seelisch-spirituellen Bilder der Märchen schildern wundervolle und für den Verstand unerklärliche Geschehnisse, die auf eine „höhere“ Ebene (Metaebene) der menschlichen Vorstellung führen.

Aber wie können diese Märchenbilder so entschlüsselt werden, damit sie im Alltag nützliche Helfer für unser Glück sind? Welche Hinweise kann uns Frau Holle geben, um selbst die schwierigsten Herausforderungen unseres Lebens konstruktiv zu meistern? Welches weisheitsvolle Lebensprinzip liegt allen Märchen zugrunde und wird doch immer wieder so unterschiedlich und variationsreich geschildert?

Erfüllende Märchenbetrachtung mit Selbstbetrachtung

In dieser Märchenbetrachtung von Karlheinz Schudt mit Anleitung zur Selbstbetrachtung werden Sie das Märchen der Frau Holle ganzheitlich erleben. Und noch viel mehr – denn wie Sie eine solche erfüllende Betrachtung zuhause und ganz individuell durchführen können, so dass die Märchenbilder von alleine zu Ihnen sprechen, das finden Sie ebenfalls in diesem eBook.

Diese Betrachtung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollte mehr eine Anregung sein, sich selbst und immer weiter mit den Märchen zu beschäftigen. Je öfter, je offener und mit Freude man sich diesen märchenhaften Geschichten widmet, desto mehr geben sie von ihrer einfachen und natürlichen Weisheit preis und lassen uns aus dem offenbaren Geheimnis schöpfen, das im Brunnen des Lebens jedem Menschen zugänglich ist.

Betrachte das Märchen!

Weitere Broschüren mit Betrachtungen zu den gesammelten Märchen der Brüder Grimm von Karlheinz Schudt werden unter der Reihe „Betrachte das Märchen“ im Verlag Märchenhaft leben, Vlotho, erscheinen:

1. Frau Holle (KHM 24 aus der Sammlung von 1857).
(Erschienen im Oktober 2016 als Print inkl. HörCD, im Februar 2017 als eBook)

2. Fundevogel (KHM 51 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD im April 2017, wie auch als eBook)

3. Rotkäppchen (KHM 26 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD im Sommer 2017, wie auch als eBook)

4. Die Alte im Wald (KHM 123 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD im Herbst 2017, wie auch als eBook)

5. Die Goldene Gans (KHM 64 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Weihnachten 2017, wie auch als eBook)

6. Dornröschen (Märchen aus der Urfassung von 1810).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Frühjahr 2018, wie auch als eBook)

7. Rumpelstilzchen (KHM 55 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Sommer 2018, wie auch als eBook)

8. Die Bienenkönigin (KHM 62 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Herbst 2018, wie auch als eBook)

9. Die Kristallkugel (KHM 197 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Winter 2018, wie auch als eBook)

10. Der Froschkönig (KHM 1 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Frühjahr 2019, wie auch als eBook)

11. Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren. (KHM 29 a. d. S. von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Sommer 2019, wie auch als eBook)

12. Das tapfere Schneiderlein (KHM 20 aus der Sammlung von 1857).
(Erscheint voraussichtlich als Print inkl. HörCD Herbst 2019, wie auch als eBook)

Helfer sein und Helfer finden!

Leben Dein Helfer DaseinLebe Dein Helfer-Dasein, im Inneren wie im Äußeren.
Gib und empfange die Hilfe, die gebraucht wird.

© Jahresmotto 2016, Märchen- und Lichtimpuls Vlotho

Würde es Ihnen Freude machen, ein ganzes Jahr lang mit einem Thema zu verbringen, das Ihnen ganz besonders in Bezug auf die Anforderungen des Alltags immer wieder neue Inspiration, innere Ruhe und Kraft für Ihren Weg schenken könnte?

Keine Angst, Sie müssen sich damit nicht lange beschäftigen. Aber schon ein paar Minuten am Tag würden ausreichen, sich diesem Jahresmotto 2016 des Märchen- und Lichtimpuls zu widmen.

Sie werden sehen, wie Ihnen diese Zuwendung in kürzester Zeit viele neue Ideen bringen wird und wie Sie Ihrem Naturell gemäß die Inhalte des neuen Jahresmottos 2016 für Ihr persönliches Leben sinnvoll umsetzen können.

Außerdem kommen Sie immer mehr in die innere Ruhe und gerade die benötigen wir Menschen am meisten, ganz besonders in dieser hektischen und zuweilen recht überdrehten Zeit. Nur so können wir unseren Alltag am besten mit all seinen Herausforderungen souverän, lösungsorientiert und freudig meistern.

Wie das alles geht?

Ganz einfach! Laden Sie sich das Jahresmotto als kleine Minibroschüre kostenlos gleich mit einem Klick auf anschließenden Download-Link herunter. Sie können sich dann diese Schrift ausdrucken, schneiden und im Postkartenformat zusammen legen. So haben Sie diese jederzeit in einem handlichen Format griffbereit:

>>> Download-Link: Broschüre Jahresmotto 2016 als PDF-Datei <<<

Und wenn Sie dieses Logo als Hintergrundbild für Ihren PC, Laptop oder Ihr Tablet wünschen, dann finden Sie den Download-Link gleich hier:

>>> Download-Link: Bildschirmhintergrund Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Ach ja, auch regelmäßige Smartphone-Nutzer können sich dieses schöne und inhaltsvolle Logo als Hintergrund für ihren technischen Begleiter gratis downloaden:

>>> Download-Link: Smartphone-Bildschirm Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Anleitung, wie Sie diese Helfer Inhalte
effektiv und innerlich erfüllend anwenden können:

1. Schauen Sie sich das Logo des Jahresmottos auf der Broschüre eine kleine Weile ganz entspannt an. Achten Sie dabei auf Ihre Gedanken und Gefühle, die bei dieser sanften Bildbetrachtung auftauchen. Wichtig dabei ist, dass Sie diese nicht werten, sondern nur wahrnehmen.

2. Dann nehmen Sie sich die meditativen Texte aus der Minibroschüre vor, die Sie sich ausgedruckt haben. Selbstverständlich können Sie die Broschüre auch an Ihrem Computer lesen. Doch in ausgedruckter Form sind diese schönen und tiefgehenden Texte für viele bequemer zu lesen und nahezu jederzeit griffbereit.

3. Sie können zunächst einmal alle Texte lesen und sich in späteren Tagen intuitiv einen nach dem anderen vornehmen. Hierbei ist es wichtig, nicht „schulisch“ oder „universitär“ zu lesen, sondern bildhaft und von Herzen. Lassen Sie die Inhalte durch Ihr Gemüt ziehen und stören Sie sich nicht an der Terminologie. Worte können immer auch missverständlich sein und was dem einen eine Offenbarung ist, zeigt sich für den anderen als Herausforderung.

Aber es geht hier viel weniger darum, wie es ausgedrückt wird, sondern WAS darin sich offenbaren möchte. So können diese Inhalte in Ihrem Herzen umso tiefer wirken, wenn Sie sich nicht vom Rahmen oder den äußeren Dingen ablenken lassen.

Ob nun als Offenbarung oder als Herausforderung, in jedem Falle können diese einfühlsamen und weisheitsvollen Texte große Auswirkungen und Wohltaten auf das innere und äußere Leben haben. Und regelmäßig verinnerlicht, werden diese Inhalte, auch wenn oder gerade weil es sich um dieselben Texte handelt, immer neue Inspirationen eröffnen.

Und mit Ihren Gefühlen und Gedanken, die bei der Betrachtung entstehen,
halten Sie es wie bereits schon erwähnt:

Beobachten Sie nur, werten Sie nicht und haben Sie etwas Geduld. Wie von alleine kommen dann zu gegebener Zeit die erfüllenden Aha-Erlebnisse.

Einen kleinen Auszug vergangener Jahresmottos inkl. Videos
finden Sie auch über nachfolgende Links:

>>> Jahresmotto 2103 <<<
>>> Jahresmotto 2011 <<<
>>> Jahresmotto 2010 <<<

Ich wünsche Ihnen dabei jede Menge neue Inspirationen,
viel Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Die Sehnsucht nach Ganzheit – Mit Märchen heilen, Teil 2

Sehnsucht nach GanzheitWenn wir uns besonders dem Inhalt der Volksmärchen zuwenden, dann erfahren wir, dass der Protagonist mit einer Vielzahl von Prüfungen konfrontiert wird. Dies ist meist in den Motiven der drei Brüder zu erkennen, von de­nen in der Regel der jüngste, einfache und mitfühlende die Prüfungen besteht.

Der Mensch im Widerspruch zur Natur (zu seiner Natur)?

In der Natur haben wir eine in sich vollkommene, ja nahezu paradiesische Einheit. Tiere und Pflanzen stehen nicht zwangsläufig im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich im Sinne des Naturprinzips. Ein zerstö­render Eingriff, der letztendlich die ganze Erde bedroht, findet in diesem Ausmaß nicht statt, da Tiere und Pflanzen in einem ganzheitlich, göttlichen Bewusstsein leben.

Der Mensch aber stellt nun sich selbst, seine Schöpfung und das Naturprinzip „auf den Kopf“ bzw. in Frage. Er wird mit all seinen Tugenden und Untugenden (im Märchen z. B. durch die drei Brüder symbolisiert) in diese Welt hineingeboren, um darin seinen Weg zu finden. Schon alleine durch die Tatsache, dass er willentlich entscheiden kann, meist zugunsten von Macht, Gier und Eitelkeit (im Märchenbild der beiden älteren, gescheiteren Brüder symbolisiert), schließt er sich selbst aus diesem ganzheitlich, göttlichen Bewusstsein aus und wendet sich sogar gegen seine eigene, innere Natur.

Dieses Bewusstsein zwingt ihn in die Trennung. Er kann nicht anders und muss Entscheidungen treffen. Zwar darf er Fehler machen, muss aber die Konse­quenzen  tragen und die nötigen Er­kenntnisse daraus ziehen. Tut er dies nicht, dann würde er niemals zur Ganzheit, zum Heilwerden auf neue Weise zurückfinden.

Zurück – vorwärts zur Ganzheit, zum Heilsein …

Aber Gott sei Dank gibt es ja noch den jüngsten Bruder, den Dummling. Jener stellt sich kaum die Frage, welche Probleme und Hindernisse auf seinem Weg liegen. Der Dummling geht ihn ganz einfach und bewältigt alle Herausforderungen durch Wachheit, Offenheit, Mitgefühl, Lebensfreude, Einfachheit und Natürlichkeit. Nur dadurch kann er die scheinbare Trennung überwinden und die Ganzheit (das Heilsein) wieder erlangen. Keine Resignation, kein Hass, keine Gier, keine Eitelkeit und keine Selbstbeschränkung hindern ihn daran. Dadurch wird sein Herzens-Ziel immer deutlicher und nichts kann ihn mehr davon abhalten.

Jeder Mensch hat dieses höchste Ziel in sich, aber ist er sich dessen auch stets bewusst? Wie weit hat er sich davon bereits entfernt und ablenken lassen? Volksmärchen bedienen sich einer Bildsprache, die leicht für unsere Seele nachvollziehbar ist, vorausgesetzt, man öffnet sich innerlich diesen Bildern.

Das Märchen nimmt die Natur als Ausdruck, da diese in sich vollkommen ist. Der Mensch, ebenfalls Teil der Natur, spielt darin aber stets eine besondere Rolle, die sich in Trennung und Wiederverbindung ausdrückt. Im­mer geht es um einen Einbruch in diese Ganzheit und jedes Mal erhält er die Chance, diese auf einer neuen Stufe bewusst und heil wiederzufinden bzw. zu erschaffen.

Das Märchen – ein heilsamer Lebensweg in seelisch-geistigen Bildern

Das Märchen ist somit ein Lebensweg in seelisch-geistigen Bildern, die einen ständigen Prozess vom Inneren ins Äußere schildern und wieder zurück. Alle entscheidenden Stufen dieses Lebensweges sind von Anfang bis Ende sichtbar, je nach Schwer­punkt des Märchens. In diesem märchenhaften Lebensplan können wir das innere Selbstbildnis, das Urbild des Menschen entdecken.

Das Märchen begleitet uns aus der Ganzheit (Einheit) in die Zweiheit (Trennung), in die Dualität unseres irdischen Daseins. Es zeigt uns aber auch den Weg, wie wir diese Einheit, Ganzheit oder das Heilsein bewusst wieder neu erschaf­fen können.

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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

märchenerzählenlernen

Märchen-Zeitschrift für Erwachsene: lichtvoll und märchenhaft

Märchen Zeitschrift

Im Märchen und im Leben geht es zunächst alles andere als lichtvoll zu, denn die Märchenheldinnen und -helden begegnen zuweilen Herausforderungen, die sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Dennoch scheuen sie sich nicht, diese Herausforderungen dankbar, ohne Jammern und Klagen anzunehmen, und jede/r MärchenliebhaberIn weiß, dass die Prüflinge gerade daran wachsen und ihrem Ziel immer näher kommen. Nur so können sie es schließlich auch erreichen!

Dabei möchten Ihnen alle Autorinnen und Autoren dieser zeitlosen Märchenzeitschrift „Alles fließt in Fülle“ mit ihren Anregungen beistehen. Aber bitte erwarten Sie nicht, dass diese Zeitschrift nur etwas für’s „Köpfchen“ ist! Seit jeher ist der Märchen und Licht-Impuls bestrebt, den Menschen zu zeigen, dass wahre Lebensfreude, Schöpferkraft, das Glück und die Liebe aus dem Herzen kommen! Auf diesem Wege kann uns das „Köpfchen“ ein wenig dienen, aber auch nicht mehr! Daher unsere Empfehlung:

Lesen Sie diese Zeitschrift von Herzen! Spüren Sie nach, was die einzelnen Beiträge, Mini-Seminare, Märchen und Lehrgeschichten oder Meditativen Texte in Ihnen bewegen, was sie auslösen an Lichtvollem und zuweilen auch weniger Lichtvollem! Es hat alles etwas mit Ihrem Weg zu tun! Nützen Sie es als Hinweis, als Chance, Ihren eigenen Alltag noch glücklicher, liebevoller und erfolgreicher zu gestalten!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Innere Prozesse: Das Glück liegt in mir selbst!

Innere Prozesse

© Foto von aboutpixel.de, Rainer Sturm

Gewiss, es klingt schon etwas vermessen, so etwas zu behaupten! In einer Zeit, in der die meisten Menschen ihr Glück, die Liebe, den Erfolg und die Gesundheit fast ausschließlich im Äußeren suchen. Schließlich ist es ja sehr bequem, andere für das eigene Wohlbefinden verantwortlich zu machen.

So manche Weltanschauung würde auf den Kopf gestellt werden, denn es würde ja bedeuten, dass nahezu alles, was ich äußerlich antreffe, bzw. jede Situation, in die ich gerate, das Resultat von dem ist, was ich gedacht, gefühlt und getan habe. Folglich gibt es auch keine „äußere Instanz“, die Einfluss auf mein Leben oder Glück hat, es sei denn, ich habe mich mit ihr irgendwann einmal arrangiert und sie zu einer solchen gemacht.

Also liegt es doch an mir, ob ich mich z. B. für mein Glück und meine Gesundheit oder mein Unglück bzw. meine Krankheit entscheide?

Gewiss, es ist kein leichtes Unterfangen, sich aus alten Gesellschafts-Konventionen auszuklinken und neue Sichtweisen zu erforschen oder wenigstens in Betracht zu ziehen. Kaum ein Mensch würde doch jemals daran zweifeln, dass Krankheit ein notwendiges Übel sei. Folglich muss sie mit allen meist äußerlichen Mitteln ausgemerzt werden. Ob dies wirklich gelingt und welche „Nebenwirkungen“ langfristig dabei entstehen, ist eine andere Sache.

Aber wer käme jemals auf die Idee, zu glauben, dass z. B. Krankheit nichts anderes ist, als eine Konsequenz dessen, was ich an Herausforderungen in der Vergangenheit nicht annehmen wollte bzw. wo ich meinem eigenen Lebensweg, meiner wahren Lebensaufgabe und meinem Herzens-Ziel nicht treu geblieben bin.

Unter diesem Gesichtspunkt würde die Krankheit kein Übel mehr sein, sondern eine „Türe“, ein Hinweis oder eine Chance, sich wieder auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Das wiederum setzt aber voraus, sich innerlich zu öffnen und die Welt mit mehr als „nur“ zwei Augen oder einem Blickwinkel zu betrachten!

Märchen schildern innere Prozesse

Dabei können Märchen helfen! Leider werden immer noch die Märchen mit äußeren, historischen Begebenheiten in Verbindung gebracht. Das mag zu einem kleinen Teil richtig sein, aber niemand hat in der Geschichte der Menschheit jemals erlebt, dass z. B. ein einfacher und armer Schneider zum König gekrönt wurde (siehe das Märchen „Vom tapferen Schneiderlein“, Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm).

Auch werden in den echten Märchen Könige oder Königinnen nicht mit Namen genannt. „Es war einmal ein König und eine Königin …“ so beginnen zahlreiche Märchen und es lässt darauf schließen, dass hier der König und die Königin in jedem Menschen gemeint sind, denn sie „leben ja noch heute“. Es geht nicht um äußere machtvolle Monarchen oder diktatorische Herrscher, deren wahres „Königsein“ und „Menschsein“ zuweilen mehr als fragwürdig erscheinen.

Folglich schildern Märchen innere Prozesse, innere Prüfungen, Wandlungen und Lösungen, die es JEDEM Menschen ermöglichen, seinen inneren König, seine innere Königin zu entdecken und zu leben. Denn die echten Märchen führen immer zu der „Höchsten Instanz“ in sich selbst.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
maerchenausbildungblog