Macht Arbeit glücklich?

Glücklich durch Arbeit?Als das wunderschöne goldene Schloss zur Hälfte fertiggestellt war, da kam eines Tages ein Fremder auf die Baustelle. Er spazierte herum, sah sich alles interessiert an und fragte dann einen Arbeiter, was er da mache. „Ich bearbeite hier mühevoll die Steine“, war die unfreundliche Antwort des Steinhauers, der nicht einmal von seiner Arbeit aufschaute. Dann fragte der Fremde den zweiten Arbeiter: „Und was machst Du?“ „Ich verdiene hier so viel Geld, wie ich eben nur kann“, antwortete dieser mürrisch. Der Fremde ging weiter und fragte schließlich einen dritten Arbeiter, der einen großen Stein auf seiner Schulter trug, welche Tätigkeit er ausübe. Der Arbeiter schaute ihn freundlich an und sprach: „Ich baue ein Goldenes Schloss“.

Nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt.

Macht Arbeit glücklich?

Beobachten Sie sich einmal selbst, mit welcher Haltung Sie morgens aufstehen und zur Arbeit gehen. Fühlen Sie sich dabei innerlich erfüllt und motiviert oder ist es eher die lästige Alltagsroutine und der kollektive, tief eingepflanzte und alles überdeckende Gedanke des „Ich muss Geld verdienen, damit ich (über-)leben kann!“?

Bei den meisten Menschen wird es wohl letzteres sein, denn Arbeit kann doch unmöglich glücklich machen und womöglich auch noch Freude bereiten! Ja, sicher, dieses Motto „Arbeit macht glücklich“ wird oftmals gerne von jenen Menschen oder „Einrichtungen“ verwendet (oder missbraucht), die viele andere Menschen für sich (unter nicht selten unwürdigen Bedingungen) arbeiten lassen.

Mehr Frust als Lust!

Und die beschäftigen Menschen glauben dann, dass Arbeit sie „ausbrennt“ (burnout), krank oder gar abhängig macht. Ja, das ist richtig, dass die meisten Menschen im Rahmen ihrer Tätigkeit mittel- bis langfristig krank werden. Aber nicht durch die Arbeit selbst, sondern durch die inneren oder äußeren Bedingungen, unter denen sie diese Tätigkeiten ausüben oder verrichten müssen.

Wen wundert es da, dass schon seit längerer Zeit berechtigterweise der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen verstärkt aufkommt. Und dass der Mensch von Natur aus gerne arbeitet, kreativ ist und oftmals spielerische Lösungen für viele Probleme findet, zeigen uns ja immer wieder die Kinder, die nahezu unermüdlich und begeistert von dem sind, was sie selbst oder in Gemeinschaft tun.

Wer aber nicht seinen Fähigkeiten und Stärken gemäß gefördert und gefordert wird, den (höheren) Sinn in seiner Tätigkeit entdeckt, lösungsorientiert im Sinne aller Beteiligten handelt und mitfühlend gegenüber seinen Mitmenschen und der Natur ist, den macht Arbeit tatsächlich krank. Und da kann auch der beste finanzielle Lohn nichts daran ändern.

Daher ist diese alte Lehrgeschichte vom Goldenen Schloss aktueller denn je. Welche Lösungen weisheitsvolle Geschichten und Märchen in Bezug auf Erfolg, Glück, Liebe und Gesundheit anbieten, erfahren Sie beim Märchenseminar im schönen Weserbergland. Dort entdecken und erleben Sie auch die Chancen und Möglichkeiten, die ein(e) freiberufliche(r) MärchenerzählerIn heutzutage hat.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Was ist, wenn die Arbeit in Zukunft Maschinen übernehmen?

zukunft arbeitImmer mehr Maschinen bzw. Roboter nehmen dem Menschen die Arbeit weg. Ist das nun ein Fluch oder eher ein Segen? Gewiss, ein Mensch ohne Arbeit wird krank – aber auch ein Mensch mit einer Arbeit, die ihn nicht erfüllt und unglücklich macht. Und mal ehrlich, wer will denn wirklich täglich 8 Stunden z. B. in einer Fabrik stehen und Schrauben entgraten oder unzählige Male den Start-Knopf einer riesigen und lärmintensiven Karroserie-Presse drücken? Und das womöglich noch ein ganzes Leben lang!

Wie Maschinen das bedingungslose Grundeinkommen ermöglichen.

Neulich traf ich beim Bezahlen in einer Tankstelle zwei Bauarbeiter und sprach sie auf ihre doch recht anstrengende Arbeit beim Straßenbau an. Da lächelte der eine und sagte: „Ach wissen Sie, das ist heute gar nicht mehr so tragisch, wie das in früheren Zeiten mal der Fall war. Wir haben mittlerweile so viele hilfreiche Maschinen, die den Großteil unserer Schwerstarbeit übernehmen. Und das, was früher mit einer ganzen Mannschaft in Tagen bewältigt wurde, schaffen wir heute mit ein paar Männern weitaus gelassener und günstiger in wenigen Stunden.“

Nach Ansicht des Zukunftsforschers Sven Gábor Jánszky (von „2b AHEAD ThinkTanks“, der „Inovativen Denkfabrik“ aus Leipzig) gehen in naher Zukunft so viele Menschen in Rente, dass Millionen Jobs besetzt werden müssen. Ab 2040 soll es somit immer weniger Berufe geben, die mit der Herstellung von Produkten zu tun haben. Zwangsläufig werden neue Berufe entstehen. Wir wissen zwar nicht, was dies für Berufe im einzelnen sein werden – nur dass sie kommen!

Bis im Jahre 2070 wird des dann nach Ansicht des Zukunftsforschers das weltweite bedingungslose Grundeinkommen geben. Was nun die Zukunft genau bringen mag, das weiß sicherlich niemand so recht. Doch wenn alle immer weniger arbeiten, muss es zwangsläufig auch anders werden.

Berufe, die bisher belächelt wurden, gewinnen in Zukunft großen Wert.

„Wenn die Menschen keine Produkte mehr herstellen, weil das Maschinen übernommen haben, da diese besser, effizienter und viel billiger als Menschen sind, dann werden Menschen in die Jobs gehen, die Identität, Zwischenmenschlichkeit produzieren …

Jene aber, die andere motivieren und sie auf zwei oder drei Schritte begleiten können, die vielleicht eher als „Coach“ agieren, die werden gewinnen. Wir werden in Zukunft also immer mehr solche Menschen sehen, die als Coach im Finanzwesen, in der Bildung, Kultur, im Risikobereich, im Gesundheitswesen, eigentlich in jedem Bereich, in dem wir leben, aktiv sind …

Heute sehen wir Arbeit als etwas, womit man hart Geld verdienen muss. Das ist aber nur eine Definition von Arbeit und wenn genau diese Arbeit von Maschinen übernommen wird und somit die Dinge sehr kostengünstig produziert werden, dann wird sich der menschliche Fokus mehr auf die Tätigkeiten richten, die tatsächlich etwas anderes herstellen, wie z. B. Zwischenmenschlichkeit. Dann kommen eben solche Jobs zustande, die man heute ein bißchen belächelt. Nehmen Sie beispielsweise die Klinik-Clowns, also Menschen, die in Hospitäler hineingehen und Menschen zum Lachen bringen. Gerade solche Jobs werden in Zukunft immer mehr an Wert gewinnen.“

Auszüge aus dem Interview mit Sven Gàbor Jánszky
in der Kulturzeit von 3sat am 02.05.2016

Märchenerzähler, Klinik-Clowns und Co.
„Neue Berufe für Neue Zeiten“!

Was nun die Zukunftsforscher neuerdings prognostizieren, liegt voll in der Arbeit, die die Initiatoren und das Team des Märchenhaft leben Impulses (früher: Troubadour Jugend- und Kulturzentrum e.V., dann Troubadour Märchenzentrum e.V. oder Märchen- und Lichtimpuls, in Zusammenarbeit mit den Märchen- und Lichthäusern und der Märchen-Vertrieb GbR) seit Anfang der 80er Jahre bereits ganz praktisch tun.

Eine Ausbildung zum Klinik-Clown können wir Ihnen zwar nicht bieten, aber neben vielen anderen „Neuen Berufen für Neue Zeiten“ besonders eine fundierte, praxisorientierte und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ausgerichtete Ausbildung zum neben- oder hauptberuflichen Geschichten- und Märchenerzähler (Märchenerzählerin).

Sollten Sie also den tiefen Wunsch verspüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Zwischenmenschlichkeit, Identität, Inspiration, Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen tragen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Und sie lebten in Glück und Reichtum und regierten ihr Königreich in Weisheit und Liebe.

So oder so ähnlich enden unzählige Volksmärchen. Dass es sich in diesen weisheitsvollen Geschichten nicht um äußere Könige oder Königinnen handelt, zeigt schon alleine die Tatsache, dass keine(r) in diesen Märchen mit Namen genannt wird: „Es war einmal ein König …“. Wir sind folglich ALLE „Königskinder“ auf dieser Erde und sollten in Würde und Freiheit leben dürfen!

Mit Weisheit und Liebe zum Erfolg!

Doch viele kulturelle und spirituelle Kreise beschränken die Freiheit „nur“ auf das Geistige, was aber mit Erfolg und Wohlstand im praktischen Leben zu tun hat, behandeln sie als Tabu-Thema. Finanzielle Freiheit aber beginnt schon im Alltag, nämlich dann, wenn ich mir jedesmal (heimlich) die (Geld-)Fragen stelle:

„Muss ich nun das billige Discounterbrot kaufen oder kann ich mir das teurere Bio-Brot aus dem Naturkostladen leisten, das sicherlich menschen- und umweltfreundlicher hergestellt wurde?“

„Kann ich mir jetzt dieses Seminar leisten, das mich innerlich erfüllt, motiviert und meinem Alltag neuen Schwung bringt oder muss ich weiterhin meine persönliche Fort- und Weiterbildung zu Lasten meiner individuellen Entwicklung streichen?“

„Muss ich nun weiterhin die teuren Strompreise bezahlen oder kann ich mir jetzt endlich eine umweltfreundliche Solaranlage aufs Dach bauen, die mich immer unabhängiger von den Energie-Konzernen macht?“

Sie sehen, das sind nur einige Fragen, die sich fast jeder Mensch in seinem Leben einmal stellt. Aber was wäre, wenn Sie sich solche oder ähnliche Fragen einfach nicht mehr stellen müssten und es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Sie nur Wert auf Produkte oder Dienste legen, die umweltfreundlich und lebensbejahend sind und auch sonst für alle Beteiligten fair gehandelt werden.

Wäre das nicht eine Wohltat für das eigene Selbswertgefühl und vor allem die persönliche Lebensqualität?

Welche ganz praktischen Möglichkeiten uns dazu die märchenhafte Geschichte zeigt „Wie Prinz Einkommen Prinzessin Leben befreit“, erfahren Sie in diesem äußerst aktuellen Film gleich oben. Einfach Kopfhörer oder Lautsprecher einschalten und auf das Startsymbol oben im Film klicken.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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