Scherben bringen Glück, aber nur dem, der loslassen kann!

Scherben bringen GlückEin in spirituellen Dingen weit bekannter und hochgeschätzter Mann sieht eines Tages in der Küche seine Frau weinen. „Was ist mit Dir?“, fragte er besorgt, „Warum bist Du so traurig?“ „Ach“, schluchzte da die Frau, „Weil alle Dinge so vergänglich sind!“ Der Mann schaute sie ganz ernst an und erwiderte besserwissend und belehrend:

„Da musst Du noch härter werden und Dich daran gewöhnen, dass alles auf dieser Welt vergänglich ist.“ Plötzlich zieht die Frau aus ihrer Tasche eine Hand voller Porzellanscherben hervor, streckt sie ihrem Mann unter die Nase und sagt: „Nun, dann bin ich aber erleichtert, Deine Lieblings-Teetasse ist gerade eben ins Vergängliche entschwunden …“

(Nach einer alten Zen-Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Wie hätten Sie geantwortet?

Wie nun dieser höchst spirituelle Mann auf diese gewitzte Antwort seiner weisen Frau reagierte, darüber lässt uns die Geschichte im Dunkeln. Wir können es nur vermuten und uns selbst fragen, wie jede/r Einzelne von uns denn gehandelt hätte. Aber mal ehrlich, ist es nicht in vielen Fällen so, dass wir gerne Meinungen ungeprüft übernehmen und weiter „plappern“ oder Dinge von anderen erwarten, die wir nicht einmal selbst oder nur im Ansatz bewältigen bzw. umsetzen können?

Im Volksmund gibt es ein sehr weises Sprichwort:
„Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg‘ auch keinem andern zu!“
In einem anderen Zusammenhang könnte dies auch bedeuten:
„Was Du selbst nicht bereit bist zu tun, das erwarte auch nicht von einem anderen!“

„Sie predigten öffentlich Wasser und tranken heimlich Wein!“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den meisten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und spirituellen Kreisen, in denen gerne große Worte gemacht werden, Ernüchterung einkehren würde, wenn einer dieser obigen Grundsätze verinnerlicht würde.

Denn solange kein Staatsmann (oder keine Staatsfrau), kein/e Manager/in und auch kein/e noch so hochgeschätzte/r spirituelle/r „Oberlenker/in“ die wirklichen Probleme erlebt hat (oder zumindest wahrhaftig mitfühlen kann), die der „schwächste“ Mensch in seinem gesellschaftlichen Umfeld, seinem Regierungsbezirk, seiner Firma oder unter seiner spirituellen Verantwortung durchleidet, desto länger wird es bei jenen „großen Worten“ bleiben, denen wirklich selten auch große Taten folgen.

Die eigene Ausstrahlung und Anziehung machts!

Aber wie bereits erwähnt, fangen wir lieber bei uns selbst an, dort haben wir wahrlich genügend zu tun. Wie schwer, ja nahezu unmöglich es ist, jemand oder etwas anderes verändern zu wollen, ist vielen Menschen im Grunde ihres Herzens eigentlich bekannt. Und wer weiß, vielleicht ändert sich vieles um uns herum ganz natürlich und von alleine, wenn wir uns selbst verantwortlich fühlen für all das, was wir im Leben ausstrahlen und anziehen.

Ich jedenfalls wäre erfreut gewesen, wenn der Mann in der obigen Geschichte mit Humor und einer gehörigen Portion positiver Selbstkritik auf die wirklich pfiffige und weisheitsvolle Antwort seiner Frau reagiert hätte, anstatt womöglich mit Hochmut, Eitelkeit und Ärger. Und wer weiß, vielleicht sind nicht diejenigen die wahren Weisen, die in der breiten Öffentlichkeit stehen, sondern viel mehr jene, die im Stillen im Hintergrund wirken.

Sollten Sie also den tiefen Wunsch verspüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn im „stillen Hintergrund“ mit Geschichten und Märchen zu wirken, mehr Zwischenmenschlichkeit, Identität, Inspiration, Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen tragen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

Wie der Verstand auf die Nase fiel

verstandEinst betrat Nasrudin einen Laden. Da sprach der Inhaber des Ladens heimlich zu einem Kunden: „Das ist der dümmste Mensch der Welt! Ich werde es dir gleich beweisen!“ Er grüßte Nasrudin und hielt ihm seine beiden Hände entgegen. In der einen waren fünf Geldstücke und in der anderen nur zwei. Dann sprach er: „Nun, Nasrudin, willst du das Geld in dieser oder in jener Hand haben?“ Nasrudin überlegte nicht lange und ließ sich die zwei Geldstücke schenken. Dann verließ er den Laden. Der Kunde schaute ganz ungläubig und war sichtlich erstaunt über die vermeintlich unsinnige Handlung Nasrudins. Der Ladeninhaber aber lachte etwas gehässig und sprach: „Na, was habe ich dir gesagt? Dümmer gehts nicht!“

Als nun der Kunde den Laden verlassen hatte, da traf er zufällig Nasrudin, der gemütlich vor einem Teehaus saß und den köstlichsten Tee trank, den er sich für die zwei Geldstücke gekauft hatte. Noch immer ganz verwundert über die törichte Handlung Nasrudins, sprach er diesen an: „Sag einmal, Nasrudin, warum hast du denn nicht die fünf Geldstücke genommen, die dir angeboten wurden. Die sind doch viel mehr wert als nur zwei?“ Da lächelte Nasrudin gewitzt, trank noch genüsslich ein Schlücken Tee und sprach: „Hätte ich heute die fünf Geldstücke genommen, dann wäre das ganze Spiel vorbei gewesen und ich hätte meinen Tee selbst bezahlen müssen.“

Nach dem Motiv einer alten Lehrgeschichte,
neu erzählt von Karlheinz Schudt.

Mulla Nasrudin oder Till Eulenspiegel?
Von der Weisheit der Narren!

Mulla Nasrudin gehört ja zu jenen Gestalten des Orients, die durchaus etwas mit dem europäischen Till Eulenspiegel gemein haben. Sie führen gerne durch ihre für den menschlichen Verstand nicht nachvollziehbaren weisheitsvollen Handlungen (Eule) den Menschen ihre Eitelkeit, Oberflächlichkeit und Rechthaberei auf humorvolle Weise vor Augen (Spiegel).

Noch mehr von solchen Weisheits-Prozessen, die dem Verstand seine Grenzen aufzeigen, finden wir in den unterschiedlichsten Motiven der Märchen mit ihren seelisch-spirituellen Bildern. Ein besonders humorvolles Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm ist der rechthaberische „Meister Pfriem“, der im Himmel so seine Erfahrungen machten musste, wie beschränkt doch der menschliche Verstand ist.

Hier ein kleiner Auszug:

… Er ging weiter und sah einen Wagen, der in einem tiefen Loch steckengeblieben war. „Kein Wunder“, sprach er zu dem Mann, der dabeistand, „wer wird so unvernünftig aufladen? Was habt Ihr da?“

„Fromme Wünsche“, antwortete der Mann, „ich konnte damit nicht auf den rechten Weg kommen, aber ich habe den Wagen noch glücklich heraufgeschoben, und hier werden sie mich nicht steckenlassen.“ Wirklich kam ein Engel und spannte zwei Pferde vor.

„Ganz gut“, meinte Pfriem, „aber zwei Pferde bringen den Wagen nicht heraus, viere müssen wenigstens davor.“ Ein anderer Engel kam und führte noch zwei Pferde herbei, spannte sie aber nicht vorn, sondern hinten an.

Das war dem Meister Pfriem zuviel. „Tolpatsch“, brach er los, „was machst du da? Hat man je, solange die Welt steht, auf diese Weise einen Wagen herausgezogen? Da meinen sie aber, in ihrem dünkelhaften Übermut, alles besser zu wissen.“ Er wollte weiterreden, aber einer von den Himmelsbewohnern hatte ihn am Kragen gepackt und schob ihn mit unwiderstehlicher Gewalt hinaus. Unter der Pforte drehte der Meister noch einmal den Kopf nach dem Wagen und sah, wie er von vier Flügelpferden in die Höhe gehoben ward. …

Das vollständige Märchen finden Sie hier:
„Meister Pfriem“

Quadratisch oder rund? Verstand oder Intuition?
Was bevorzugen Sie?

Tja, so gehts im Alltag, wenn wir uns nur auf unseren Verstand verlassen. Der ist nämlich für Lösungen gänzlich unbrauchbar und kann nur das wiederkäuen, was er aus der Vergangenheit einmal gelernt hat. Situationsbedingte, gegenwartsbezogene Probleme aber, die weitaus mehr (höhere oder tiefere) Blickwinkel benötigen, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Mut und Vertrauen erfordern, können wir aber nur mit unserem Allerinnersten lösen, unserer inneren Stimme, Intuition oder all den „Werkzeugen“, die aus eben jener „Verwandtschaft“ stammen.

Als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn werden Sie mit diesen „Werkzeugen“ immer mehr in Berührung kommen und in der Lage sein, diese weisheitsvollen Märchen und Geschichten Kindern oder Erwachsenen frei zu erzählen. Sie werden ferner darüberhinaus noch entdecken, dass diese Berufung (als Hobby, Neben- oder Hauptberuf) sogar Ihre Intuition und Lebensfreude in kurzer Zeit steigern kann. Und diese haben zwangsläufig positive Auswirkungen auf Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg und last but not least, auf Ihre Gesundheit!

Ein Versuch wäre es sicherlich wert 😉

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

 

Was ist, wenn die Arbeit in Zukunft Maschinen übernehmen?

zukunft arbeitImmer mehr Maschinen bzw. Roboter nehmen dem Menschen die Arbeit weg. Ist das nun ein Fluch oder eher ein Segen? Gewiss, ein Mensch ohne Arbeit wird krank – aber auch ein Mensch mit einer Arbeit, die ihn nicht erfüllt und unglücklich macht. Und mal ehrlich, wer will denn wirklich täglich 8 Stunden z. B. in einer Fabrik stehen und Schrauben entgraten oder unzählige Male den Start-Knopf einer riesigen und lärmintensiven Karroserie-Presse drücken? Und das womöglich noch ein ganzes Leben lang!

Wie Maschinen das bedingungslose Grundeinkommen ermöglichen.

Neulich traf ich beim Bezahlen in einer Tankstelle zwei Bauarbeiter und sprach sie auf ihre doch recht anstrengende Arbeit beim Straßenbau an. Da lächelte der eine und sagte: „Ach wissen Sie, das ist heute gar nicht mehr so tragisch, wie das in früheren Zeiten mal der Fall war. Wir haben mittlerweile so viele hilfreiche Maschinen, die den Großteil unserer Schwerstarbeit übernehmen. Und das, was früher mit einer ganzen Mannschaft in Tagen bewältigt wurde, schaffen wir heute mit ein paar Männern weitaus gelassener und günstiger in wenigen Stunden.“

Nach Ansicht des Zukunftsforschers Sven Gábor Jánszky (von „2b AHEAD ThinkTanks“, der „Inovativen Denkfabrik“ aus Leipzig) gehen in naher Zukunft so viele Menschen in Rente, dass Millionen Jobs besetzt werden müssen. Ab 2040 soll es somit immer weniger Berufe geben, die mit der Herstellung von Produkten zu tun haben. Zwangsläufig werden neue Berufe entstehen. Wir wissen zwar nicht, was dies für Berufe im einzelnen sein werden – nur dass sie kommen!

Bis im Jahre 2070 wird des dann nach Ansicht des Zukunftsforschers das weltweite bedingungslose Grundeinkommen geben. Was nun die Zukunft genau bringen mag, das weiß sicherlich niemand so recht. Doch wenn alle immer weniger arbeiten, muss es zwangsläufig auch anders werden.

Berufe, die bisher belächelt wurden, gewinnen in Zukunft großen Wert.

„Wenn die Menschen keine Produkte mehr herstellen, weil das Maschinen übernommen haben, da diese besser, effizienter und viel billiger als Menschen sind, dann werden Menschen in die Jobs gehen, die Identität, Zwischenmenschlichkeit produzieren …

Jene aber, die andere motivieren und sie auf zwei oder drei Schritte begleiten können, die vielleicht eher als „Coach“ agieren, die werden gewinnen. Wir werden in Zukunft also immer mehr solche Menschen sehen, die als Coach im Finanzwesen, in der Bildung, Kultur, im Risikobereich, im Gesundheitswesen, eigentlich in jedem Bereich, in dem wir leben, aktiv sind …

Heute sehen wir Arbeit als etwas, womit man hart Geld verdienen muss. Das ist aber nur eine Definition von Arbeit und wenn genau diese Arbeit von Maschinen übernommen wird und somit die Dinge sehr kostengünstig produziert werden, dann wird sich der menschliche Fokus mehr auf die Tätigkeiten richten, die tatsächlich etwas anderes herstellen, wie z. B. Zwischenmenschlichkeit. Dann kommen eben solche Jobs zustande, die man heute ein bißchen belächelt. Nehmen Sie beispielsweise die Klinik-Clowns, also Menschen, die in Hospitäler hineingehen und Menschen zum Lachen bringen. Gerade solche Jobs werden in Zukunft immer mehr an Wert gewinnen.“

Auszüge aus dem Interview mit Sven Gàbor Jánszky
in der Kulturzeit von 3sat am 02.05.2016

Märchenerzähler, Klinik-Clowns und Co.
„Neue Berufe für Neue Zeiten“!

Was nun die Zukunftsforscher neuerdings prognostizieren, liegt voll in der Arbeit, die die Initiatoren und das Team des Märchenhaft leben Impulses seit Anfang der 1980er Jahre bereits ganz praktisch tun.

Eine Ausbildung zum Klinik-Clown können wir Ihnen zwar nicht bieten, aber neben vielen anderen „Neuen Berufen für Neue Zeiten“ besonders eine fundierte, praxisorientierte und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ausgerichtete Ausbildung zum neben- oder hauptberuflichen Geschichten- und Märchenerzähler (Märchenerzählerin).

Sollten Sie also den tiefen Wunsch verspüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Zwischenmenschlichkeit, Identität, Inspiration, Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen tragen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Das alte Denken erneuern und den eigenen Traum leben

Das alte Denken erneuernIn einem lettischen Volksmärchen sagt ein armer Vater zu seinem Sohn: „Geh hinaus zum Königsschloss und bring die Prinzessin zum Lachen. Du hast schon immer Glück im Leben gehabt und wirst es auch diesmal haben.“ Ist das nicht schön, wie der alte Vater großes Vertrauen in seinen Sohn setzt und ihm sogar Dinge zutraut, an denen andere, reichere und vermeintlich klügere Männer kläglich scheiterten?

Denken Sie, Sie gehören zu den Glückspilzen?

Können Sie sich in Ihrem Leben an solche Menschen erinnern, die ihnen soviel Mut gemacht und sie in allem bestärkt haben, was zu Ihrem Glück wichtig war? Falls ja, dann gratuliere ich! Sie gehören zu den wenigen Glückspilzen, denen ein solches zuteil wurde.

Falls nein, dann haben Sie bestimmt solche oder ähnliche Sprüche gehört:
„Das schaffst Du nie, das ist unmöglich!“, „Daraus wird nichts, das kannst Du nicht!“, „Das geht nicht!“, usw.

Hätte man auf solche Einflüsterungen gehört, so würde es viele dem Menschen dienliche Neuerungen und Erleichterungen in der Technik, der Kultur, der Kunst, dem Sozialen, dem Gesundheitswesen, der Religionen, u.v.m. auf dieser Erde nicht geben.

Auch ich musste mir das oft genug anhören, sei es als professioneller Geschichten- und Märchenerzähler, als Autor oder bei jeder anderen ungewöhnlichen Tätigkeit, die mit der Mode, dem aktuellen Trend oder der Tradition nicht konform ging. Wenn ich mich danach gerichtet hätte, wäre wohl kaum etwas Neues entstanden und selbst wenn ich noch heute in so manchen Kreisen belächelt werde, kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass ich es doch, durch viele Höhen und Tiefen hindurch, verwirklicht habe und weiterhin praktiziere.

Neues Denken: „Sich mehr beflügeln als belasten!“

Aber was treibt Menschen dazu, andere (und am meisten sich selbst) mit diesen negativen Glaubenssätzen zu belasten, anstatt sie zu beflügeln? Ist es der Neid, das mangelnde Vertrauen, der Mangel an sich oder die Angst, plötzlich mit Offenbarungen konfrontiert zu werden, die schon lange im tiefsten Innersten schlummern und auf Verwirklichung warten?

Wahrscheinlich mag von allem etwas eine Rolle spielen. Wer aber seine innerste Vision, seinen Traum entdeckt hat und sich mit Begeisterung und Herzblut daran macht, sie/ihn zu verwirklichen, der muss sich keinesfalls mit anderen Personen vergleichen und auch niemandem beweisen, was für ein toller Mensch er oder sie doch ist.

Was hätten diese Menschen nicht alles verwirklichen können, würden sie genügend auf ihr Urvertrauen hören und mit Selbstvertrauen handeln! Schließlich sind beide Kräfte nötig, um die eigene Vision verwirklichen zu können.

Mein Tipp:

Spüren Sie doch selbst einmal nach, was Sie denn von Herzen gerne im Leben alles verwirklicht hätten und was Sie davon, zu Gunsten anderer Tätigkeiten, aufgegeben haben? Welcher Mensch hat Sie darin bestärkt, Ihrem ursprünglichen Wunsch, Ihrem Traum oder Ihrer Vision treu zu bleiben? Wie können Sie sich heute unabhängig machen, von Meinungen und Ratschlägen anderer, die Sie von Ihrer Vision, Ihrem Traum abhalten wollen? Welche Möglichkeiten gibt es heute, zunächst einmal wenigstens schrittweise, Ihren ursprünglichen Traum zu verwirklichen?

Denken Sie niemals, es ist zu spät!

Vielleicht haben Sie ja den dringenden Wunsch, als Geschichten- oder MärchenerzählerIn neben oder sogar hauptberuflich tätig sein zu wollen? Wenn Sie sich also selbst in Ihrem Alltag inspirieren, entschleunigen, erfüllen und anderen Menschen dabei helfen möchten, dann lassen Sie sich doch einmal von dem Berufsbild eines Märchenerzählers und Geschichtenerzählers oder einer Märchenerzählerin und Geschichtenerzählerin überraschen.

Mehr darüber finden Sie hier:
http://www.maerchen-ausbildung.de

Oder Sie klicken gleich anschließend auf eines der Bilder unten und staunen, wie schnell und effektiv es möglich ist, eine solche Wunsch-Berufung mit dem Lernprogramm zuhause zu beginnen und anschließend, mit persönlicher Terminabsprache und ganz individuell, in unserem Basiskurs zu erlernen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Was hat die Goldene Gans mit Achtung und Mitgefühl zu tun?

Goldene GansDer beste Koch ist derjenige, der von den Düften seiner zubereiteten Mahlzeiten satt wird – so heißt es jedenfalls in manchen Kreisen. Aber wie kann ein Mensch sich von den Düften seiner Speise ernähren?

Dieser Vorgang ist zunächst nur dann zu verstehen, wenn man sich die Fähigkeit der inneren Verwandlungskraft vorstellen kann. So gibt es in vielen Märchen immer wieder Situationen, in denen schlichte Speise durch einen Vorgang der inneren Aktivität des Märchenhelden oder der Märchenheldin in eine edlere Speise verwandelt wird.

Die Goldene Gans als Lohn für Mitgefühl

>>> Hier gehts zum Märchen Goldene Gans <<<

Im von den Brüdern Grimm gesammelten Märchen die Goldene Gans bekommt der Dummling von seiner Mutter eine Flasche saures Bier mit auf den Weg und einen Kuchen, der war mit Wasser in Asche gebacken. Ohne zu klagen nimmt er diese Wegzehrung und teilt sie unterwegs mit einem seltsamen grauen Männchen, das ihn im Wald darum bittet.

Doch als er Speis und Trank aus seiner Tasche holt, da verwandelt sich beides in einen feinen Eierkuchen und eine Flasche köstlichen Wein.

Das Märchen versetzt den Leser durch solche und ähnliche Seelenbilder und Seelenprozesse immer wieder auf eine Ebene des Erkennens, die für den Verstand unerreichbar ist.

Nur durch die mitfühlende und teilende Bereitschaft des Dummlings, wird diese zunächst mindere Speise in „höhere Energie“ verwandelt. Ähnlich verhält es sich in den Schilderungen über die „Hochzeit zu Kana“ (Johannesevangelium). Dort verwandelte Jesus Wasser in Wein. Oder bei der „Speisung der fünftausend“ (Johannesevangelium). Hier genügte wenig Speise, um weitaus mehr Menschen satt zu machen, als augenscheinlich möglich gewesen wäre.

Mehr Bewusstsein für unsere äußere Nahrung!

Doch schauen sie sich einmal unsere Welt an. Gnadenlose Preisgestaltung von Landwirtschaftprodukten ermöglichen die egoistische Vernichtung von ganzen Getreide- und Obsternten.

Tiere werden für den maßlosen und billigen Fleischverzehr durch uns Menschen als gefühllose Massenwaren gehandelt. Ganze Landstriche werden erbarmungslos gerodet für den Anbau von einseitigen und höchst lukrativen Monokulturen, ohne jegliche Verantwortung dafür, was diese radikalen Umwelteinschnitte für die Zukunft der nächsten Generationen zu bedeuten haben.

Welche Wunde reißt dieses Handeln in eine Welt, in der Hunger und Durst mehr als 2/3 der Menschheit betreffen? Welches Bewusstsein für Nahrungsmittel allgemein und für die Schöpfung im besonderen muss in Menschen oder Organisationen stecken, die solche Taten vollbringen?

Die Nahrung degradiert innerlich und äußerlich zu einem Konsumgut. Regelmäßig im Abstand von wenigen Minuten sterben auf dieser Erde Kinder und Erwachsene an Hunger und Durst, obwohl doch allseits bekannt und bewiesen ist, dass mehr als genügend für alle Menschen auf dieser Erde bereit wäre.

Doch das bewusste Vernichten von Nahrungsmitteln in den Wohlstandsländern im Sinne einer lukrativen Wirtschaftlichkeit geht weiter. So ist die Produktion von Nahrungsmitteln eher auf Quantität (einseitige Monokulturen, Gentechnik, etc.) als auf Qualität (Kontrolliert biologische und regionale Produkte) ausgerichtet. Die Menge und die Schönheit der Produkte macht’s – nicht die Qualität.

Noch mehr Bewusstsein für unsere innere Nahrung!

Es soll ja Menschen geben, die mit wenig Nahrung auskommen, ohne dabei zu hungern und sich dabei trotzdem körperlich prächtig entwickeln. Das setzt natürlich eine hohe Qualität der Nahrung voraus, die diese Menschen zu sich nehmen. Noch mehr aber das Bewusstsein und das unerschütterliche Vertrauen in eine innere Kraft, deren Motor nichts anderes als die allumfassende Liebe ist.

„Unglaublich“, denken Sie?

Vielleicht, aber haben Sie selbst einmal die Erfahrung gemacht, mit knurrendem Magen an einem spärlich gedeckten Tisch zu sitzen. Völlig unerwartet kamen noch andere hungrige Menschen dazu, mit denen Sie die vorhandene Menge Essen von Herzen geteilt haben. Ihr Hunger wurde plötzlich auf unerklärliche Weise kleiner oder verschwand gänzlich.

Unterwegs mit der Goldenen Gans

Sollten Sie vielleicht gerade den tiefen „Hunger“ verspüren, mehr Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht als Hobby-, neben- oder hauptberufliche/r MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Ziehen Sie einfach los und nehmen Ihre Goldene Gans mit. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

© Foto von aboutpixel.de, maçka

Neulich fragte mich eine Erzieherin nach einer Märchen-Erzähl-Veranstaltung: „Haben Sie auch den Eindruck, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren seltsam verändert haben und immer unruhiger werden?“

Ich war zunächst etwas verblüfft, denn auch ich hatte mir immer wieder einmal in den nun über 30 Jahren meiner Tätigkeit als Märchenerzähler und Geschichtenerzähler u. a. in Kindergärten und Schulen diese Frage gestellt, ohne sie mir jemals erschöpfend beantwortet zu haben.

Sind Kinder und Jugendliche heute gehetzter als früher?

Aber jetzt, wo ich die Frage von einem Menschen hörte, der ebenfalls viele Jahrzehnte mit Kindern und Jugendlichen zu tun hatte, da musste ich ihr insofern zustimmen, als dass viele davon in den letzten 15 Jahren immer gehetzter und unkonzentrierter wirkten, als dies Jahrzehnte früher der Fall war.

Selbstverständlich kann man dies nicht für alle jungen Menschen sagen und derartige Pauschal-Aussagen sollte man immer mit Vorsicht genießen, denn es gibt – insbesondere was das Märchen und Geschichten erzählen betrifft – noch unzählige Kinder (und auch Jugendliche), die liebend gerne zuhören. Ganz besonders auch jene, die gerne als notorische Störenfriede betrachtet werden.

Doch gerade dieses „Gehetzte“, dieses immer woanders sein wollen, als da, wo man gerade ist, fällt mir besonders extrem im Vergleich zu früher auf. Wen wundert’s, sieht man sich einmal den „Terminkalender“ eines heutigen Kindes an, so ist dieser fast vergleichbar mit dem eines berufstätigen Erwachsenen. Neben dem Kindergarten oder der Schule gibt es frühkindliche Erziehung, Reiten, Sport, Tanzen, Ballet, Nachhilfe und vieles mehr.

Mehr entschleunigen als beschleunigen!

Neulich kam mir ein kleiner 4 jähriger Junge entgegen, der ein T-Shirt trug mit der Aufschrift: „ABI 2028“. Wer unter einem solchen (Karriere-)Druck steht oder leidet, der kann sich kaum noch dem wahrhaft kindlichen Spiel hingeben und innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude entfalten oder sich bewahren.

Welcher Jugendliche mit einer solchen Kindheit hat da noch Muse und Raum, sich seiner inneren (Lebens-)Vision, seiner wahren Berufung im Leben hinzugeben? Alles steht unter einem gewissen Erfolgs-Druck: schöner, besser, größer, reicher und intelligenter zu sein.

Klar, Märchen sind kein Allerheil-Mittel, aber durch ihre Art und Weise entschleunigen sie wie von alleine, verschaffen besonders den Kindern (aber auch den Jugendlichen und Erwachsenen) innere Erholungsphasen, in denen sie sich selbst wieder wahrnehmen sowie ihr Mitgefühl, ihre innere Ruhe, Konzentration und Inspiration pflegen können.

Mit Märchen und Geschichten entschleunigen

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie in dieser „Welt“ leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon all zu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum noch Zeit und Muße finden, uns auf das Wesentliche der Märchen(-Sprache) einzulassen. Schließlich zeigen sie, wie man trotz aller Ablenkungen, Verirrungen und Herausforderungen in unserer Zeit zu innerem Glück finden kann.

Anhand von (Sinn-)Bildern und Stimmungen vermitteln sie eine weisheitsvolle und lebensbejahende Sichtweise, die den Zugang zu manch ungewöhnlichen Lösungen für Alltagskonflikte in den vier wichtigsten Bereichen Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit ermöglichen könnte.

Und wenn Sie sich selbst in Ihrem Alltag entschleunigen und gleichzeitig innerlich erfüllen und auch noch anderen Menschen dabei helfen möchten, dann lassen Sie sich doch einmal von dem „Berufsbild“ eines Märchenerzählers und Geschichtenerzählers oder einer Märchenerzählerin und Geschichtenerzählerin überraschen.

Mehr darüber finden Sie hier:
http://www.maerchen-ausbildung.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Inspiration, inneres Kind und Lebensquelle

innereskindSchauen Sie gerne Fernsehen? Ja, dann wissen Sie sicherlich auch, dass im Abendprogramm (und auch sonst!?) wirklich wenige anspruchsvolle und die Inspiration fördernde Filme zu finden sind.

Schwindende Inspiration durch passiven Konsum!?

Action und Krimi-Liebhaber kommen selbstverständlich mehr als genügend auf ihre Kosten, aber auch jene, die gerne in die Wohnzimmer anderer Menschen schauen und sich am Leid bzw. an den Problemen jener unterhalten. Und selbst höchst intellektuelle Beiträge oder Nachrichten (nach wem soll man sich eigentlich richten?) so mancher öffentlich-rechtlichen Sender vermitteln nicht selten den Eindruck, dass sie wirkungspsychologisch unterwandert bzw. gefärbt sind.

Das Augenmerk der meisten Fernsehmacher liegt augenscheinlich auf Sensation, Leid und Brutalität. Nun wäre es ein leichtes, die Schuld bei den Machern jener Unterhaltungs-Sendungen zu suchen, aber dies wäre zu einfach und würde die ganze Angelegenheit nur am Rande tangieren. Denn die Einschaltquote ist offenbar das höchste Maß der meisten Fernsehproduzenten und richtet sich in den meisten Fällen nach dem Bedarf der ZuschauerInnen, die fast nur noch passiv konsumieren.

Wo sind die inspirierenden und seelennährenden Dichter und Denker?

Deutschland hatte einmal den Ruf der „Dichter und Denker“. Was von diesem einstmals so berühmten Ruf noch übrig geblieben ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Sicher jedenfalls ist, dass die Zeiten der kulturellen und seelennährenden Höchstleistungen u. a. auch Dank der unzähligen Fernsehprogramme schon seit vielen Jahren am Schwinden ist.

Qualität braucht Inspiration, innere Stille und Zeit

Wie sollte es auch anders sein? Qualität braucht Inspiration, innere Stille und Zeit, um zu reifen. Das ist selten möglich, zumal das Publikum täglich und rund um die Uhr von außen unterhalten werden möchte. Hier steht eindeutig die Quantität weit über der Qualität!

Doch jede Kultur, die immer weniger Seelennährendes, Aufbauendes und Erfüllendes für seine Menschen hervorbringt, muss sich nicht wundern, wenn Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, persönliche und nationale Egoismen immer mehr an der Tagesordnung stehen.

Und hier wären schon einige der ungeahnten Aufgabengebiete eines Märchenerzählers oder einer Märchenerzählerin in unserer heutigen Zeit.

Auch wenn die echten Märchen keinesfalls eine heile Welt schildern, so zeigen sie doch, dass es trotz aller Herausforderungen immer gut ausgeht. Und wer die Märchen mit „inneren Augen“, dem „Herzen“ betrachten kann, der weiß, dass besonders jene seelisch-spirituellen Wurzeln der Volksmärchen viel mehr mit unserem ganz alltäglichen Leben zu tun haben. Sie können inspirierende und ungewöhnliche Ideen und Lösungsmöglichkeiten für unsere Engpässe offenbaren, aber auch großartige Ausblicke für ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Wie wir Menschen wieder unser inneres Kind, unsere individuelle
Inspiration und wahre Lebensquelle entdecken können!

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie in dieser „Welt“ leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon allzu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum Zeit und Muße finden, uns auf die wahre „Botschaft“ der Märchen einzulassen und uns lieber von vielen äußeren Dingen vom Wesentlichen ablenken. Dabei vergessen wir immer mehr unser „inneres Kind“, unsere persönliche Inspiration und eigentliche Lebensquelle.

Sollten Sie aber den tiefen Wunsch verspüren, als Hobby-, neben- oder hauptberufliche/r MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Inspiration, Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

Mehr über diese Ausbildung zum/r Märchenerzähler oder Märchenerzählerin finden Sie beim Klicken auf folgenden Link: http://www.maerchen-ausbildung.de

Und wenn es Sie „brennt“, aus Ihrer inneren Lebensquelle selbst Märchen und Geschichten zu schöpfen und zu schreiben, dann ist der Schreibkurs für Kreative gerade das Richtige für Sie: http://maerchenhaft-schreiben.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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In der Ruhe liegt die Kraft

Ruhe, KraftUnter dem modernen Begriff „Kopfkino“ bezeichnet man heutzutage die Fähigkeit, mit Hilfe der menschlichen Vorstellungskraft (Imagination) oder Fantasie Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Märchen mit ihren einfachen und klaren (Seelen-) Bildern hingegen fördern besonders diese Vorstellungskraft, können aber noch wesentlich mehr!

Gerade in Schulen und Kindergärten höre ich als Märchen- und Geschichtenerzähler nahezu regelmäßig von den Pädagogen, dass Märchen ungemein entspannend, beruhigend und wohltuend auf die Kinder wirken und gleichzeitig auch noch eine Menge weisheitsvolle Zuversicht vermitteln.

Sehnsucht nach Ruhe, Einfachheit und Klarheit

In einer von Informationen und Sensationen überfluteten Zeit, in der es fast nur noch um „größer“, „besser“ und „schöner“ geht und nahezu jeder meint, überall nochmals „eins drauf setzen“ zu müssen, wächst immer mehr die Sehnsucht bei Kindern und Erwachsenen nach jenen einfachen, klaren und „stillen“ Worten, die lebendig, natürlich und von Herzen frei erzählt werden.

In der Ruhe liegt die Kraft tönt es mitunter recht vollmundig und werbewirksam in so manchen Kreisen, die sich dieses Motto erst einmal selbst zu Herzen nehmen sollten. Aber es stimmt und es hat auch nichts mit „faulenzen“, mit „nichts hören“, „nichts sehen“ und „nichts sagen“ zu tun.

Es geht darum, in der Ruhe jene guten Gedanken und Gefühle, nach Möglichkeit ungetrübt von äußeren manipulativen Ablenkungen, zu finden oder entstehen zu lassen, die nötig sind, um konstruktiv, lösungsorientiert und lebensbejahend an dieser Welt mitzuwirken.

Sollten auch Sie die Märchen gerne haben und den tiefen Wunsch verspüren, als Märchen- und Geschichtenerzähler mehr Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange.

In dieser Ausbildung zum/r Märchen- und GeschichtenerzählerIn erfahren Sie …

wie Sie die Kunst des freien Erzählens
von Märchen und Geschichten mühelos erlernen,

wie Sie sogar Vorträge und Präsentationen
zu verschiedenen Themen frei halten können,

wie Sie in jedem Alter mit Leichtigkeit und Freude
Ihr Gedächtnis trainieren können,

wie Sie von Herzen und natürlich
frei vor Publikum Geschichten und Märchen erzählen,

wie Sie dadurch mehr Ruhe, Vertrauen
und noch mehr Lebensfreude erhalten,

wie Sie aus Ihrer Lebensfreude ein sinnvolles Hobby,
eine Berufung oder sogar einen Beruf machen können,

wie Sie auch über diese Ausbildung hinaus
von uns gefördert werden können.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frei erzählen lernen von Geschichten und Märchen

Ein Hals, so lang wie ein Kamel

kamelhalsWie wäre es mit einem Hals, so lang wie ein Kamel?

Keine Angst, Sie brauchen sich nicht zu entstellen, denn wer läuft schon gerne als Mensch mit dem Hals eines Kamels herum. Auch so werden Sie ganz natürlich und auf sanfte Weise erleben, wie die Worte, die Sie sprechen, voller Leben und tiefer Weisheit sind. Aber lesen Sie zunächst das Märchen aus Dagestan:

Die Wünsche der drei Männer

Diese Geschichte begab sich unter der Regentschaft von Schah Abbas. Häufig mischte sich der Padischah verkleidet unter das Volk. Eines Tages, als der Schah wiederum durch die Straßen der Stadt schlenderte, hörte er, wie sich drei Männer unterhielten. „Wenn doch nur die Frau von Schah Abbas mir gehörte – einen größeren Wunsch hätte ich nicht“, sagte der erste. „Was soll ich mit seiner Frau – nein, seinen Reichtum möchte ich haben“, meinte der zweite. „Ich hätte gern einen so langen Hals wie das Kamel“, ließ sich der dritte vernehmen. „Mehr brauche ich nicht.“

Als Schah Abbas diese Unterhaltung vernommen hatte, eilte er in seinen Palast zurück und befahl der Palastwache, die drei Männer herbeizuschaffen. Umgehend wurde dieser Befehl ausgeführt. Der Schah hieß die drei Freunde die Rede, die sie geführt hatten, noch einmal vor ihm wiederholen. Wie sie sich auch schämten, sie mussten sich fügen. „Padischah, Allah beschere Euch Gesundheit, ich habe eine ungebührliche Rede geführt, ich habe gesagt, dass ich nichts anderes auf dieser Welt begehre als Euer Weib“, sagte der erste. „Padischah, Allah beschere Euch Gesundheit“, rief der zweite, „ich Unwürdiger, habe den Wunsch geäußert, all Euere Reichtümer zu besitzen.“

Der dritte aber schwieg. „Und was hast du dir gewünscht?“ wandte sich der Padischah an ihn. „Bei Allah, Padischah, ich habe mir gewünscht, einen so langen Hals zu haben wie das Kamel“, erwiderte er leise. Der Schah wunderte sich, dass einer einen Hals haben wollte, lang wie das Kamel, und er fragte den Mann nach dem Grund.

„Nun ja, wenn ich einen Hals hätte, so lang  wie das Kamel“, entgegnete jener, „würde jedes Wort, das ich äußern möchte, einen sehr langen Weg zurücklegen müssen, ehe es mir auf die Zunge kommt. Währenddessen würde ich über seinen Sinn und seine Bedeutung nachdenken. Ich könnte also lange überlegen und schließlich nur den klügsten Gedanken über die Lippen lassen, der keinem wehtäte. Deshalb hätte ich gern einen langen Hals.“ Dem Schah gefiel die Antwort des dritten Mannes. „Ohne deine kluge Antwort wärt ihr alle des Todes gewesen. So will ich deine Freunde entlassen, dich aber behalte ich in meinem Palast und nehme dich in meine Dienste als weisen Ratgeber.“

Sollten Sie nun den tiefen Wunsch verspüren, als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn mehr Vertrauen, Mitgefühl, Zuversicht und Weisheit in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Es gibt unzählige bekannte und unbekannte spannende Märchen und weisheitsvolle Geschichten auf der ganzen Welt, die nur darauf warten Kindern und/oder Erwachsenen erzählt zu werden.

Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen:
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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Seelennahrung mit Märchen – damals und heute

Seelennahrung mit Märchen„Der Prinz kam im neuen Porsche daher, zückte sein Smartphone und teilte per Facebook in Bild und Wort seiner geliebten Prinzessin mit, dass es später werden würde, da ein Stau auf der königlichen Autobahn ein Durchkommen nahezu unmöglich mache. Ein Drache, den nicht einmal die Verkehrspolizei des Königs aufhalten könne, bedrohe gerade das Königsschloss und habe mit seinem feurigen Atem Teile der Autobahn verwüstet …“

Märchen damals und heute

Na, wie klingt das? Kommt da noch Märchenstimmung auf?
Ist das noch weisheitsvolle Seelennahrung?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Märchen nicht in unserer heutigen Zeit entstanden sind? Gewiss, sicherlich gibt es Märchen, oder besser gesagt Geschichten, die, meist in Unkenntnis, als Märchen betitelt werden und gerne die klassischen Vorlagen verwenden, um die Vorstellungen des Autors oder der Autorin in zynischer oder ironischer Weise zu untermalen.

Die meisten neuen Geschichten, die als Märchen bezeichnet werden, sind schon sehr stark gefärbt von den Wünschen, Sehnsüchten und Problemen des Autors oder der Autorin. Viele davon gehen schon ins Fantastisches und könnten besser unter Fantasy Literatur oder Science-Fiction eingeordnet werden.

Andere wiederum versuchen gemessen an der Sehnsucht des Publikums am „Magischen“ oder aufgrund ihres Inhaltes gesellschafts- oder umweltpolitische Problemthemen aufzugreifen. Diese werden dann publikumsträchtig und nicht selten mithilfe einer gigantischen Marketing- und Werbemaschinerie dahinter zu großen Kassenschlagern vermarktet (siehe z. B. „Harry Potter“ oder „Avatar“).

Wenn dies dann wirklich etwas in der Welt zum Positiven verändert, dann ist ja nichts dagegen einzuwenden. Dient es allerdings nur dazu, um auf Kosten der klassischen Märchenmotive, zugunsten des „Mainstreams“ und mithilfe von Trend und Mode gehörig den Geldbeutel jener dahinter stehenden Marketingstrategen zu füllen, dann ist es sehr bedenklich und es liegt die Vermutung nahe, wie so oft in solchen Fällen, dass somit mehr Wert auf Oberflächlichkeit gelegt wird, als auf tiefen, weisheitsvollen Inhalt.

Was ist anders an den klassischen Märchen?

Nun, alle klassischen Märchen (Volksmärchen) überall auf der Welt haben keine Autoren, zumindest solche, die nachweisbar sind. Auch die Brüder Grimm haben „nur“ gesammelt und sprachlich verändert, nicht oder kaum selbst geschrieben. Wie sie entstanden sind und wer sie unter das Volk gebracht hat, ist nicht genau nachzuvollziehen, wenngleich es einige Mutmaßungen über Herkunft und Entstehung gibt.

Ob nun die Menschen in jenen Zeiten, als die wahren Märchen entstanden sind und erzählt wurden, besser oder schlechter als heute waren, sei einmal dahingestellt. Eines jedenfalls ist sicher – sie hatten keinesfalls die unzähligen äußeren Ablenkungs-Mechanismen und Verdrängungs-„Spielzeuge“, welche die Menschen heute benützen, um sich von den Botschaften, Visionen und Träumen ihrer inneren Welt zu distanzieren.

Auch wenn damals die äußeren Lebensumstände für eine Vielzahl von Menschen schlechter gewesen sein sollten (so wird jedenfalls gerne behauptet, was aber in Anbetracht der Not der Menschen und Natur heute dann doch wieder infrage zu stellen wäre), so hatten sie noch eine ganz andere Beziehung zu ihren inneren „Welten“ und kamen aufgrund dieser Geisteshaltung, insbesondere am Beispiel der Volksmärchen, vielmehr zum wesentlichen und ursprünglichen des Lebens und Mensch-Seins.

Märchen sind eigentlich Seelennahrung

Aber was naturgemäß dem Menschen gegeben wurde, kann auch nicht verloren gehen. Die Frage ist nur, wie entdecke und schätze ich meine „Innenwelten“ heute wieder und wie kann ich die Früchte dieser inneren Entdeckungen ganz praktisch umsetzen?

Nun, es gibt viele Möglichkeiten, eine jedenfalls könnte sein, als Märchen- und GeschichtenerzählerIn diese tiefe Weisheiten und Wahrheiten als Märchen weiterzuerzählen oder aus der eigenen inneren „Märchenquelle“, neue und wahrhaftige Märchen zu schöpfen.

Wie das gehen könnte, erfahren Sie hier:
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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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