Helfer sein und Helfer finden!

Leben Dein Helfer DaseinLebe Dein Helfer-Dasein, im Inneren wie im Äußeren.
Gib und empfange die Hilfe, die gebraucht wird.

© Jahresmotto 2016, Märchen- und Lichtimpuls Vlotho

Würde es Ihnen Freude machen, ein ganzes Jahr lang mit einem Thema zu verbringen, das Ihnen ganz besonders in Bezug auf die Anforderungen des Alltags immer wieder neue Inspiration, innere Ruhe und Kraft für Ihren Weg schenken könnte?

Keine Angst, Sie müssen sich damit nicht lange beschäftigen. Aber schon ein paar Minuten am Tag würden ausreichen, sich diesem Jahresmotto 2016 des Märchen- und Lichtimpuls zu widmen.

Sie werden sehen, wie Ihnen diese Zuwendung in kürzester Zeit viele neue Ideen bringen wird und wie Sie Ihrem Naturell gemäß die Inhalte des neuen Jahresmottos 2016 für Ihr persönliches Leben sinnvoll umsetzen können.

Außerdem kommen Sie immer mehr in die innere Ruhe und gerade die benötigen wir Menschen am meisten, ganz besonders in dieser hektischen und zuweilen recht überdrehten Zeit. Nur so können wir unseren Alltag am besten mit all seinen Herausforderungen souverän, lösungsorientiert und freudig meistern.

Wie das alles geht?

Ganz einfach! Laden Sie sich das Jahresmotto als kleine Minibroschüre kostenlos gleich mit einem Klick auf anschließenden Download-Link herunter. Sie können sich dann diese Schrift ausdrucken, schneiden und im Postkartenformat zusammen legen. So haben Sie diese jederzeit in einem handlichen Format griffbereit:

>>> Download-Link: Broschüre Jahresmotto 2016 als PDF-Datei <<<

Und wenn Sie dieses Logo als Hintergrundbild für Ihren PC, Laptop oder Ihr Tablet wünschen, dann finden Sie den Download-Link gleich hier:

>>> Download-Link: Bildschirmhintergrund Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Ach ja, auch regelmäßige Smartphone-Nutzer können sich dieses schöne und inhaltsvolle Logo als Hintergrund für ihren technischen Begleiter gratis downloaden:

>>> Download-Link: Smartphone-Bildschirm Jahresmotto 2016 als jpg-Datei <<<

Anleitung, wie Sie diese Helfer Inhalte
effektiv und innerlich erfüllend anwenden können:

1. Schauen Sie sich das Logo des Jahresmottos auf der Broschüre eine kleine Weile ganz entspannt an. Achten Sie dabei auf Ihre Gedanken und Gefühle, die bei dieser sanften Bildbetrachtung auftauchen. Wichtig dabei ist, dass Sie diese nicht werten, sondern nur wahrnehmen.

2. Dann nehmen Sie sich die meditativen Texte aus der Minibroschüre vor, die Sie sich ausgedruckt haben. Selbstverständlich können Sie die Broschüre auch an Ihrem Computer lesen. Doch in ausgedruckter Form sind diese schönen und tiefgehenden Texte für viele bequemer zu lesen und nahezu jederzeit griffbereit.

3. Sie können zunächst einmal alle Texte lesen und sich in späteren Tagen intuitiv einen nach dem anderen vornehmen. Hierbei ist es wichtig, nicht „schulisch“ oder „universitär“ zu lesen, sondern bildhaft und von Herzen. Lassen Sie die Inhalte durch Ihr Gemüt ziehen und stören Sie sich nicht an der Terminologie. Worte können immer auch missverständlich sein und was dem einen eine Offenbarung ist, zeigt sich für den anderen als Herausforderung.

Aber es geht hier viel weniger darum, wie es ausgedrückt wird, sondern WAS darin sich offenbaren möchte. So können diese Inhalte in Ihrem Herzen umso tiefer wirken, wenn Sie sich nicht vom Rahmen oder den äußeren Dingen ablenken lassen.

Ob nun als Offenbarung oder als Herausforderung, in jedem Falle können diese einfühlsamen und weisheitsvollen Texte große Auswirkungen und Wohltaten auf das innere und äußere Leben haben. Und regelmäßig verinnerlicht, werden diese Inhalte, auch wenn oder gerade weil es sich um dieselben Texte handelt, immer neue Inspirationen eröffnen.

Und mit Ihren Gefühlen und Gedanken, die bei der Betrachtung entstehen,
halten Sie es wie bereits schon erwähnt:

Beobachten Sie nur, werten Sie nicht und haben Sie etwas Geduld. Wie von alleine kommen dann zu gegebener Zeit die erfüllenden Aha-Erlebnisse.

Einen kleinen Auszug vergangener Jahresmottos inkl. Videos
finden Sie auch über nachfolgende Links:

>>> Jahresmotto 2103 <<<
>>> Jahresmotto 2011 <<<
>>> Jahresmotto 2010 <<<

Ich wünsche Ihnen dabei jede Menge neue Inspirationen,
viel Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchen als Selbsterfahrung und Seelennahrung

selbsterfahrungSo einiges hat die Wissenschaft über das Märchen geschrieben, doch bis heute ist kein Ende abzu­sehen. Wen wundert‘s, denn das Märchen ist zeitlos und in sei­ner Art nicht fassbar. Es drückt in Bildern Ereignisse aus, die jenseits unseres meist überbetonten Verstandesden­kens liegen. Da ist es nur allzu natürlich, dass Kinder mit ihrem noch unbefangenem Staunen die Botschaft des Märchens auf ihre Weise erfassen können.

Märchen für Erwachsene?

Nun bezeichnen die Brüder Grimm ja in Ihrer Sammlung die Märchen als KHM = Kinder und Hausmärchen. Durch diese Unterscheidung kann man erahnen, dass es sich hier nicht ausschließlich um Kindermärchen handelt, sondern, und vielleicht sogar in überwiegender Anzahl, um Märchen für Erwachsene.

So ist es nicht verwunderlich, dass schon lange nicht mehr „nur“ die Kinder von den einfachen und natürlichen Weisheiten der Volksmärchen profitieren, sondern eben auch die Erwachsenenwelt durch Selbsterfahrung und Seelennahrung. Was früher noch als „Erzähl mir doch kei­ne Märchen …“ galt, das zeigt sich schon lange als Möglichkeit, an zeitlose, seelisch-spirituelle Weis­heiten und Wahrheiten zu gelangen.

Märchen als Selbsterfahrung!

Die Psychoanalytiker Carl Gustav Jung und Siegmund Freud waren in dieser Beziehung ihrer Zeit voraus. Gerade C. G. Jung war einer der bedeutendsten Vorreiter in der Arbeit mit Märchen- und Traumbildern. Der Schweizer hat dadurch wesentliches zur Entschlüsselung der geistigen Tradition der Menschheit bei­getragen, die sich in Religion, My­thos und eben in Märchen ausdrückt.

Er fand z. B. heraus, dass das persönliche Unbewuss­te eines jeden Menschen sich in Träumen und Visionen ausdrückt und eine tiefe Ver­wandtschaft mit dem kollektiven Unbewussten hat. Diese Art der menschlichen Ur-Erfahrung drückt sich überall auf der Welt bei den verschiedensten Völkern in der Darstellung von märchenhaften Bildern aus.

Märchen = Maerlin: Kleine Geschichte, Botschaft, Kunde.

Nun gibt es den Namen „Mär­chen“ ja schon im Mittelhochdeutschen. Dort wurde er in der Verkleinerungsform „Maerlin“ angewandt, was nichts anderes als kleine Geschichte, Botschaft oder Kunde bedeutete.

Und jene Märchen haben neben dem Vermitteln von tiefen Weisheiten und zeitlosen Wahrheiten auch noch die Eigenschaft, dem Erwachsenen, sofern er sich dafür offen zeigt, eine Hilfe zur Selbstfindung und Selbsterfahrung zu sein und schließlich zur eige­nen Heilung von innen heraus.

Wer nun märchenhafter leben und sich ein Bild über diese zeitlosen Weisheiten und Wahrheiten machen möchte, der findet in der Märchenzeitschrift und in den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens eine großartige Hilfe.

Mehr über die Märchenzeitschrift finden Sie per Klick hier:

>>> Märchenzeitschrift: „Die 7 Urbilder des Märchens und des Lebens“ <<<
>>> Märchenzeitschrift: „Alles fließt in Fülle“ <<<
>>> Alle noch erhältlichen Märchenzeitschriften bis zum Jahr 2000 <<<

Gerade jene Menschen, die ihr inneres Gemüt in Märchen oder Weisheitsgeschichten wiederfinden oder neu entdecken, erleben in diesen einfachen und poetischen Schilderungen eine Bejahung ihrer ureigenen Lebensaufgabe und ihres höchsten Lebensziels.

Den Alltag NICHT flüchten, sondern zum Fest machen!

Der Alltag zeigt sich so in einem ganz anderen Licht. Kein Märchen und auch keine Weisheitsgeschichte der Welt hatte oder hat jemals zum Inhalt, dass der Mensch seinen Alltag flüchten sollte.

Ganz im Gegenteil – in seelisch-spirituellen Bildern wird märchenhaft geschildert, wie die Herausforderungen des Alltags gemeistert werden sowie sanfte und wirkungsvolle Wege zu mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit eingeschlagen werden könnten. Der Alltag wird nicht mehr als graues, notwendiges Übel gesehen, sondern als lebensfrohes Fest, das jeden Tag von Neuem beginnt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Einfach, natürlich, märchenhaft!

hannover2015Unter dem Motto „Gehe einfach, natürlich und märchenhaft Deinen Weg! Realisiere Dein märchenhaftes Leben“ fand nun zum dritten und letzten Mal im Jahr 2016 das Märchen- und Lichtfest statt. Begonnen hat es in den Himmelfahrts-Tagen in Vlotho (Weserbergland).

Glück, Liebe, Erfolg, Gesundheit

In Vlotho, dem „Mutterhaus“ der Märchenhaft leben-Bewegung, erfuhren die TeilnehmerInnen, wie sie in vier Tagen Ihr eigenes Glück vertiefen, Ihre Liebes-Beziehung harmonisieren, Ihren Erfolg verwirklichen und Ihre Gesundheit in Leib und Seele stärken konnten.

Jeder Mensch ist ein Künstler!

Zu Pfingsten ging es dann in der Lebenskunstschule „Die Blaue Rose (Märchen- und Lichthaus bei Ottersberg) weiter. Hier wurde in drei Tagen der künstlerische Aspekt eines jeden Menschen vertieft und erlebt. So erfuhren die TeilnehmerInnen, wie man in sich selbst schöpfen kann, um die eigenen Ideen zu entdecken und diese, ohne Begrenzung, mit unbefangener Freude künstlerisch umzusetzen.

Ruhe, Entspannung, Lebensfreude

Und schließlich machte das Märchen- und Lichthaus in Hannover für dieses Jahr den Abschluss. Zwei Tage lang konnte man dort Ruhe und Entspannung finden, innere Kräfte sammeln und sich auf märchenhafte Weise für den Alltag vorbereiten, um ihn gelassen, souverän und mit viel Lebensfreude zu meistern.

Die inneren und äußeren Wunder der Natur

Für die kommenden Jahre ist neben den drei bestehenden Märchen- und Lichtfesten ein viertes in den Salzburger Bergen geplant. Neben einem gemeinsamen Jahres-Motto, das in den Weihnachts-Tagen für alle Feste geboren wird, widmet sich dieses Märchen- und Lichtfest (Großarl, Österreich) den inneren und äußeren Wundern der Natur.

Hier die nächsten voraussichtlichen Termine im Überblick:

Mai in Vlotho (Märchenzentrum)
Mai oder Juni nahe Fischerhude, Ottersberg (Die Blaue Rose)
Juni in den Salzburger Bergen (Großarl, Österreich)
September im Märchen- und Lichthaus in Hannover

Werden Sie Fördermitglied oder Spender/in!

Selbstverständlich können Sie die Märchen- und Lichthausbewegung auch finanziell unterstützen. Mit einer Fördermitgliedschaft oder einer Spende.

Der Märchen- und Lichtimpuls dankt es Ihnen von Herzen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenlernprogramminfo

Unterstützen Sie bitte die Arbeit vom Verein „Märchenhaft leben“

maerchenlichthausblog

Wissen Sie, was ein Märchen- und Lichthaus ist?

Lassen Sie sich überraschen und treten Sie ein! Erleben Sie diesen märchenhaft festlichen, künstlerischen, therapeutischen, kulturellen, naturorientieren und spielerischen Impuls, der sowohl Kindern wie auch Erwachsenen verhilft, immer mehr ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit zu führen.

Dieses Haus gibt es schon …

Ja, dieses Haus gibt es schon. Im Jahr 1990 zog eine kleine märchenhaft künstlerische, kreative und therapeutische Gruppe von Idealisten aus Süddeutschland ins westfälische Vlotho (Wesergebirge) und kaufte dort ein großes altes Haus. Dieses Haus wurde zum Großteil in Eigenarbeit renoviert, ausgebaut und wird seit dieser Zeit für schulische, seminaristische und verlegerische Zwecke genutzt.

Selbstverständlich können die Seminar- und SchulungsteilnehmerInnen dort übernachten. Einfach, aber gemütlich, umgeben von einer wunderschönen Landschaft, die auch noch zum Wandern und Entspannen einlädt. Darüberhinaus werden sie sogar biologisch und vegetarisch verköstigt. Es versteht sich von selbst, dass nicht nur gesund, sondern auch mit Liebe gekocht wird!

… aber es braucht jetzt Ihre Hilfe!

Nun ist dieses Haus, das einen solch märchenhaften und einzigartigen Impuls beheimatet, keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Die Gründer und Initiatoren dieses Impulses (seit 1983) haben in dieser Zeit noch keine öffentlichen oder sonstigen Subventionen erhalten und leben seither von ihrer Tätigkeit. Ein solch professionelles, praxisorientiertes und unabhängiges Arbeiten über die Jahrzehnte hinweg spiegelt sich natürlich äußerst positiv im Inhalt und der Qualität dieses Angebotes wieder.

Ja und dies soll auch so bleiben. Wie schnell werden heutzutage Subventionen der öffentlichen Hand gestrichen, insbesondere im kulturellen, sozialen und therapeutischen Bereich. Was dann? Wer nicht gelernt hat, seine Dienste und Produkte bedarfs- und erfolgsorientiert seinen Interessenten und Kunden zu präsentieren, für den sieht es düster aus.

Nichtsdestotrotz würde dieses märchenhafte Team ihre Arbeit noch besser und intensiver machen können, wenn ihnen gerade bei der Renovierung und Verschönerung jenes Hauses mit finanziellen Mitteln unter die Arme gegriffen würde. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Unterstützung an keinerlei Bedingungen geknüpft werden darf. Schließlich soll ja weiterhin durch das unabhängige Arbeiten die Qualität erhalten und noch wesentlich verbessert werden.

Nicht alles ist Gold, was glänzt!

Der eigentliche Schatz und Reichtum jenes märchenhaften Teams ist ihre jahrzehntelange Tätigkeit für den Menschen, damit er seinem individuellen Naturell gemäß immer besser ein Leben in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit führen kann.

Nun wird ja der Wert einer Sache heute gerne am äußeren Erscheinungsbild gemessen. Doch bereits jedes Kind weiß, dass längst nicht alles Gold ist, was glänzt und in den meisten Fällen mehr „Schein“ als „Sein“ dahinter steckt.

Wir brauchen also kein finanziell „hochgezüchtetes“ Haus, wie am jüngsten Beispiel des Limburger Bistums, sondern ganz einfach

– energiesparende Fenster,
– dringende Dach- und Fassadenreparaturen,
– Renovierungen und Verschönerungen im Innenbereich des Hauses,
– eine umweltfreundliche Heizung (z. B. Solarbetrieb),
– Regenwasser-Aufbereitung und Nutzung,

und vieles vieles mehr, damit unsere Gäste neben unseren märchenhaften Diensten und Produkten auch noch besser die Qualitäten unseres Hauses, nebst Garten und wunderschöner Landschaft, im vollen Umfang nutzen und genießen können.

Unterstützen Sie bitte dieses Märchen- und Lichthaus!

Helfen Sie bitte mit und unterstützen mit Ihrem Beitrag dieses märchenhafte Haus! Einen Kurzüberblick über die Aktivitäten, die in diesem oder in einem anderen der mittlerweile 4 Märchen- und Lichthäuser in Deutschland und Österreich durchgeführt werden, finden Sie auf nachfolgender Internetseite:
http://www.maerchen-und-lichthaus.de

Über folgenden Link können Sie dieses Projekt unterstützen:
http://wirfoerdern.maerchenhaft-leben.de/freundeskreis/

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

Entschleunigen mit Märchen und Geschichten

© Foto von aboutpixel.de, maçka

Neulich fragte mich eine Erzieherin nach einer Märchen-Erzähl-Veranstaltung: „Haben Sie auch den Eindruck, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den letzten 20 Jahren seltsam verändert haben und immer unruhiger werden?“

Ich war zunächst etwas verblüfft, denn auch ich hatte mir immer wieder einmal in den nun über 30 Jahren meiner Tätigkeit als Märchenerzähler und Geschichtenerzähler u. a. in Kindergärten und Schulen diese Frage gestellt, ohne sie mir jemals erschöpfend beantwortet zu haben.

Sind Kinder und Jugendliche heute gehetzter als früher?

Aber jetzt, wo ich die Frage von einem Menschen hörte, der ebenfalls viele Jahrzehnte mit Kindern und Jugendlichen zu tun hatte, da musste ich ihr insofern zustimmen, als dass viele davon in den letzten 15 Jahren immer gehetzter und unkonzentrierter wirkten, als dies Jahrzehnte früher der Fall war.

Selbstverständlich kann man dies nicht für alle jungen Menschen sagen und derartige Pauschal-Aussagen sollte man immer mit Vorsicht genießen, denn es gibt – insbesondere was das Märchen und Geschichten erzählen betrifft – noch unzählige Kinder (und auch Jugendliche), die liebend gerne zuhören. Ganz besonders auch jene, die gerne als notorische Störenfriede betrachtet werden.

Doch gerade dieses „Gehetzte“, dieses immer woanders sein wollen, als da, wo man gerade ist, fällt mir besonders extrem im Vergleich zu früher auf. Wen wundert’s, sieht man sich einmal den „Terminkalender“ eines heutigen Kindes an, so ist dieser fast vergleichbar mit dem eines berufstätigen Erwachsenen. Neben dem Kindergarten oder der Schule gibt es frühkindliche Erziehung, Reiten, Sport, Tanzen, Ballet, Nachhilfe und vieles mehr.

Mehr entschleunigen als beschleunigen!

Neulich kam mir ein kleiner 4 jähriger Junge entgegen, der ein T-Shirt trug mit der Aufschrift: „ABI 2028“. Wer unter einem solchen (Karriere-)Druck steht oder leidet, der kann sich kaum noch dem wahrhaft kindlichen Spiel hingeben und innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude entfalten oder sich bewahren.

Welcher Jugendliche mit einer solchen Kindheit hat da noch Muse und Raum, sich seiner inneren (Lebens-)Vision, seiner wahren Berufung im Leben hinzugeben? Alles steht unter einem gewissen Erfolgs-Druck: schöner, besser, größer, reicher und intelligenter zu sein.

Klar, Märchen sind kein Allerheil-Mittel, aber durch ihre Art und Weise entschleunigen sie wie von alleine, verschaffen besonders den Kindern (aber auch den Jugendlichen und Erwachsenen) innere Erholungsphasen, in denen sie sich selbst wieder wahrnehmen sowie ihr Mitgefühl, ihre innere Ruhe, Konzentration und Inspiration pflegen können.

Mit Märchen und Geschichten entschleunigen

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie in dieser „Welt“ leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon all zu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum noch Zeit und Muße finden, uns auf das Wesentliche der Märchen(-Sprache) einzulassen. Schließlich zeigen sie, wie man trotz aller Ablenkungen, Verirrungen und Herausforderungen in unserer Zeit zu innerem Glück finden kann.

Anhand von (Sinn-)Bildern und Stimmungen vermitteln sie eine weisheitsvolle und lebensbejahende Sichtweise, die den Zugang zu manch ungewöhnlichen Lösungen für Alltagskonflikte in den vier wichtigsten Bereichen Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit ermöglichen könnte.

Und wenn Sie sich selbst in Ihrem Alltag entschleunigen und gleichzeitig innerlich erfüllen und auch noch anderen Menschen dabei helfen möchten, dann lassen Sie sich doch einmal von dem „Berufsbild“ eines Märchenerzählers und Geschichtenerzählers oder einer Märchenerzählerin und Geschichtenerzählerin überraschen.

Mehr darüber finden Sie hier:
http://www.maerchen-ausbildung.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Erfolg mit Märchen – Mit Weisheit und Liebe zum Ziel!

Erfolg mit Märchen

Was hat Erfolg mit Märchen zu tun? Nun, schauen wir uns die Märchen etwas näher an, so stellen wir fest, dass im Grunde jeder Märchenheld, und ganz besonders der Dummling, von vorn herein auf Erfolg eingestellt ist – er weiß es nur (noch) nicht!

Erstaunlicherweise gibt es im Märchen unzählige Dummlinge, die aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen und König werden. Und das ist etwas sehr Bemerkenswertes. Was den Dummling oder Einfältigen jedoch von vielen zeitgenössischen Erfolgsmenschen unterscheidet, ist die Tatsache, dass er weniger oder gar nicht an seinen persönlichen Erfolg denkt, sondern eher daran, wie er seine ihm eigene Lebensaufgabe und sein Lebensziel verwirklichen kann und anderen gleichermaßen dazu verhilft.

Das Ziel im Märchen (und im Leben):
Weisheit und Liebe!

Und dieses Ziel ist im Märchen die Weisheit und die Liebe, was sich sinnbildlich in der Vollendung und Vereinigung des inneren Königs und der inneren Königin ausdrückt. Wahres Königsein im Märchen (und im Leben) bedeutet also nicht, andere zu knechten oder zu beherrschen, sondern ihnen zu helfen, ebenfalls König oder Königin, HerrscherIn über ihr inneres und äußeres Reich zu werden, in dem sie in Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit leben können.

Nicht die Hochmütigen, Eitlen oder „Gescheiten“ werden König, sondern jene, die ein offenes, einfaches und kindliches Gemüt haben, die Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zeigen und die sich vollkommen und unbeirrbar der Aufgabe hingeben, die sie im Herzen tragen.

Wenngleich dieser Weg im Leben aufgrund vieler Anfechtungen von außen nicht immer ganz leicht ist, so ist er doch weitaus erfüllender, seine wahren Fähigkeiten und Stärken zu entdecken, bejahen und einzusetzen, als tagtäglich eine Aufgabe verwirklichen zu müssen, die nicht dem eigenen Naturell entspricht und meist von „außen“ bestimmt ist.

Am Beispiel des Grimmschen Märchens vom Wasser des Lebens können wir sehr schön erkennen, wie uns gerade der tiefste Herzens-Wunsch zum Ziel bringt.

Wie das „Wasser des Lebens“ zum Erfolg führt!

Da lässt sich die Königstochter eine Straße von Gold bauen und spricht zu ihren Dienern, wer darauf geritten käme, das wäre der rechte Bräutigam. Wer nicht, den sollen sie wieder zurückschicken.

So kamen nun also die drei Prinzen daher, einer nach dem anderen. Dem Ältesten war die Straße zu schade, da er beim Überqueren etwas beschädigen könnte und er ritt nebenher. Am Schloss aber wurde er abgewiesen mit den Worten, dass er nicht der Rechte wäre. So ging es auch dem zweitältesten Prinz.

Erst der jüngste, der sich nicht um die Straße kümmerte und sich von ihr nicht verblenden ließ, führte sein Pferd geradewegs über die Straße hinweg zur Königstochter. Er sah die goldene Straße nicht einmal, sondern benutzte sie und hatte dabei nur sein Ziel im Sinn, die Hochzeit mit der Königstochter, die Verbindung mit seiner fehlenden Hälfte, die Liebe.

Den vollständigen Text dieses von den Brüdern Grimm gesammelten Märchens finden Sie beim Klicken auf folgenden Link:

>>> Märchen vom Wasser des Lebens <<<

Ich wünsche auch Ihnen, dass Sie Ihr inneres Ziel nicht aus dem Auge verlieren und sich nicht durch äußere Bestimmungen, Anfechtungen und Ablenkungen vom Wesentlichen entfernen. Sie werden sehen, der glückliche Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.

Schließlich endet ja jedes echte Märchen gut. Und falls einmal doch nicht, dann war dies noch nicht das Ende …

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenlernprogramminfo

Intelligenz: Märchen fördern das lebendige Wissen

Märchen fördern die Intelligenz

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Physiker Albert Einstein mit Märchen zu tun hat? Ja, Sie haben richtig gelesen, jener Albert Einstein, der auch heute noch als Inbegriff des ungewöhnlichen und humorvollen Forschers und Genies gilt. Er nutzte seine große Bekanntheit auch fernab der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem unermüdlichen Einsatz für mehr Völkerverständigung und Frieden.

Nun, als Genie wird man ja ganz gerne mit einer besonders ausgeprägten Intelligenz in Verbindung gebracht, wenngleich der Begriff Intelligenz doch recht unterschiedlich interpretiert wird.

Wie entsteht Intelligenz?

Ist Intelligenz nun das Wissen, das sich viele Menschen in Schule und Universität aneignen und – sofern es überhaupt im Leben noch gebraucht wird – für anstehende Prüfungen oder Abschlüsse gebetsmühlenartig nachplappern?

Oder geht es mehr um jene „Intelligenz der Gefühle“, die unabhängig von den meisten schulischen und universitären „Wissensfabriken“ vielmehr dem tatsächlichen Leben gerecht wird und ungewöhnliche Lösungen für so manche Alltagssituation bereithält?

Warum werden wirklich wichtige Dinge
wie z. B. Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit nicht vermittelt?

Nebenbei bemerkt – haben Sie sich schon einmal gefragt, warum heute so viel Wert auf jenes nachgeplapperte Wissen gelegt wird, als auf im Leben wirklich wichtige Dinge wie z. B. Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit?

Ist es Eitelkeit, Karriere, Besserwisserei oder einfach nur Dummheit? Oder sind Menschen, die alles nachplappern besser zu handhaben, als jene, die selbstständig und eigenverantwortlich, mit Herz und gesundem Menschenverstand ihr Leben ergreifen?

Aber lassen wir nochmals Albert Einstein zu Wort kommen, der für die damals hochrangigen Personen aus Politik und Wissenschaft immer ein unbequemer Zeitgenosse war:

„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Gibt es wirklich dumme Menschen?

Nein, bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ein Mensch, der ein tiefes und lebendiges, dem Leben gerechtes Wissen besitzt, ist keinesfalls dumm, es sei denn, er plappert es aus rein eigennützigen und wirtschaftlichen Zwecken nach. Aber dann ist dieses Wissen auch nicht mehr lebendig.

Außerdem würde ich persönlich in Einsteins obigem Zitat „Dummheit“ mit „Ignoranz“ ersetzen, zumal ich nicht an angeborene Dummheit glaube, sondern viel mehr an gemachte Dummheit aufgrund fehlender oder vorenthaltener Bildung und Kultur, insbesondere in den Bereichen Glück (= kein Lottogewinn), Liebe (= nicht nur körperliche), Erfolg (= nicht nur finanzieller) und Gesundheit (= nicht nur Pharmaindustrie und Schulmedizin).

Albert Einstein und das Märchen

Aber lassen wir doch einmal das Märchen sprechen, zu dem Einstein ein weiteres Zitat auf Lager hatte:

„Wenn du intelligente Kinder willst, lies ihnen Märchen vor. Wenn du noch intelligentere Kinder willst, lies ihnen noch mehr Märchen vor.“

Ja, jedes echte Märchen zeigt dies besonders im Bild der drei Brüder aufs Neue. Märchenhelden oder Märchenheldinnen sind meist diejenigen, die von anderen ausgeschlossen und verlacht werden. Sie werden kurzerhand Dummling genannt. Jener Dummling aber fragt sich niemals, in welche Schwierigkeiten er denn während seines Lebens geraten könnte.

Der Dummling im Märchen ist nicht dumm,
sondern einfach und natürlich!

Er geht seinen Weg voller Vertrauen auf das Gelingen seines Vorhabens. Aber nicht mit einem Kopf voller Meinungen, Vorurteile und Wissen, sondern mit einem freudigem Gemüt, einer gehörigen Portion Offenheit und Mitgefühl für die Welt und mit der Bereitschaft, ungewöhnliche und lebensbejahende Lösungen zur Bewältigung all seiner Probleme zu finden. Und er kommt damit, wenn auch mit Hindernissen, immer ans Ziel, was man von seinen beiden älteren, meist höchst intelligenten aber eitlen und berechnenden Brüdern nicht sagen kann.

Märchen drücken in Seelenbildern Wahrheiten aus

Echte Märchen fließen somit einfach und unkompliziert in die Seele der ZuhörerInnen ein und wirken dort wie Balsam. Sie steigern die Konzentration, beruhigen das Gemüt und fördern sogar die (lebendige) Intelligenz. Besonders in einer stark verstandesgeprägten und Konkurrenz fördernden Zeit geben sie die Möglichkeit, auch mit dem Herzen dabei zu sein und die Kreativität, das Mitgefühl und die Offenheit nicht verkümmern zu lassen.

So sind gerade Märchenerzähler und Märchenerzählerinnen heute mehr denn je gefragt und sofern nicht jedes Dorf oder jede Stadt in einem Land nicht wenigstens 1 praktizierenden Märchenerzähler oder Märchenerzählerin hat, solange gibt es noch jede Menge zu tun, um dies aufzuholen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Der Himmel stürzt ein – ein Märchen

Der Himmel stürzt ein - ein MärchenEin großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten.

Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte. Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel. Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an: „Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!“

Der Spatz aber entgegnete ganz keck: „Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten.“ Ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Spatzen, stieg der Samurai von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach:

„Sage mir, was ist denn so wichtig, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?“
„Oh“, sagte der Spatz, „man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen.“

Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend: „Was, du kleines Federknäulchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?“ Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: „Tja, man tut was man kann!“

(Nach einer alten Japanischen Lehrgeschichte.
Bearbeitet von Karlheinz Schudt.)

Mit Märchen aus der Krise!

Die Welt scheint voller Krisen zu sein – wohin das Auge blickt. Ob wir jemals in der Menschheitsgeschichte ein Zeitalter hatten, in dem es mehr oder weniger Krisen gab, beruht auf Spekulationen und dem Glauben an die Wahrhaftigkeit unserer Geschichtsschreiber. Hinzu kommt, dass in der Neuzeit die Wichtigkeit einer Krise durch die weltumspannende und häufig einseitige und emotionale Berichterstattung der Medien je nach deren gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ausrichtung dramatisiert oder heruntergespielt wird.

Doch welchen Sinn haben Krisen für die Menschen? Sind es jene „Strafen“, die der „liebe Gott“ als Konsequenzen für die Dummheiten seiner menschlichen Schöpfungen vorgesehen hat? Gibt es überhaupt einen „strafenden Gott“ oder sind diese Konsequenzen in Wahrheit „Wegweiser“, um endlich für die wahre Lebensaufgabe und das ureigene Lebensziel wach zu werden, anstatt die Dummheiten von „Gestern“ in einem „neuen Kleid“ zu wiederholen?

Mit Märchen über den eigenen „Tellerrand“ schauen!

In jeder Krise scheint alles Erreichte zusammenzubrechen. Große Hochachtung vor diesem unscheinbaren, kleinen Tierchen, das sich durch nichts von seinem Ziel abbringen lässt. Entgegen der Einschüchterungs-Versuche des arroganten Samurais, glaubt der Spatz noch an die Verwirklichung seiner Aufgabe – die Welt zu retten.

Aber mal ehrlich! Kennen wir nicht irgendwie diesen Samurai? Ist er nicht mit unserem Verstand verwandt, der gemäß seiner Natur nur das gelten lässt, was seiner althergebrachten Glaubens-Vorstellung und seinen eintrainierten Mustern entspricht? Wenn es mal nicht so läuft, wie es vorgesehen ist, dann zweifelt er, flüchtet vor sich selbst oder sucht die Schuld für die eigene Misere bei anderen.

„Ja, aber“ – werden Sie vielleicht denken, „ein Spatz, der den Himmel auffängt? Das ist doch unmöglich!“ Richtig! Aber haben Sie schon einmal gesehen, dass der Himmel auf die Erde fällt? Oder, dass ein Samurai mit einem Spatzen spricht?? Oder, dass ein Spatz überhaupt spricht???

Märchen führen nach Innen und vermitteln Zuversicht!

Offenbar geht es um viel tiefere Prozesse, die vor allem das Märchen aber auch viele Weisheitsgeschichten in Seelenbildern schildern. Wie in den Märchen, insbesonders den Volksmärchen, gibt es Situationen, in denen der Märchenheld bzw. die -heldin eine undurchführbare Aufgabe bewältigen muss. Im Märchen vom „Trommler“, gesammelt von den Brüdern Grimm, muss er mit einem Fingerhut vor Einbruch der Dunkelheit einen See ausschöpfen. Schafft er wohl diese Aufgabe? Na klar – im Märchen ist alles möglich. Aber wie ist es in der sogenannten Realität?

Wenn die Märchen oder Märchen Bilder tatsächlich Ausdruck einer „inneren Realität“ sind, dann sind sie doch auch verwandt mit unserer „äußeren Realität“, denn schließlich entsteht jede Idee, jeder Verwirklichungs-Gedanke, jede Lösung immer im Inneren. Folglich muss in dieser Situation auch eine Lösung des Problems oder der Krise liegen.

schlafenWas tut der Märchenheld in Anbetracht einer unlösbaren Aufgabe? Er setzt sich ans Ufer, trägt sein Schicksal und beginnt, Fingerhut um Fingerhut den See auszuschöpfen – trotz der scheinbaren Unmöglichkeit seines Unterfangens. Aber was geschieht? Es erscheint eine weise Frau, schlägt ihm vor, er solle sich doch schlafen legen, und als er wieder aufwacht, ist der ganze See ausgeschöpft.

Märchen führen in die innere Ruhe und entschleunigen,
denn aus der Ruhe wächst Kraft und Inspiration!

Wird hier nicht deutlich, dass ein Problem, eine schwerwiegende Krise gar nicht mehr äußerlich zu lösen ist? Im Gegenteil, je massiver und wütender ich mich mit aller Gewalt gegen ein auftretendes Problem stelle, desto massiver, unkontrollierter und gefährlicher wird es sich entwickeln und mich gerade dort überraschen, wo ich es nicht unbedingt erwarte.

Märchen fördern das Mitgefühl und die Kreativität!

Glauben Sie, dass der Spatz es schaffen wird? Natürlich, denn er ist voller Liebe, Hingabe und Vertrauen in das Gelingen seines Vorhabens zum Wohle der ganzen Erde. Und er ist frei von Angst, Vorurteil, Hochmut und Arroganz. Mit solchen Eigenschaften stehen ihm alle verfügbaren „himmlischen Kräfte“ bei.

Jede Krise ist ein „Sprungbrett“ in ein noch erfüllteres Leben. Um so wacher und offener sich ein Mensch in solchen Schwellensituationen für seine Mitmenschen, seine Umwelt und Innenwelt zeigt, desto größer ist die Hilfe, die ihm zuteil wird. Je früher er dies erkennt, desto eher wird er sein Leben darauf ausrichten. Er wird sich in schwierigen Situationen mit seinen inneren und äußeren Helfern verbinden können und voller Kreativität und Zuversicht sein Leben meistern.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Lebensglück kommt von Innen ODER Alles wird gut!

Lebensglück kommt von innen

Erinnern Sie sich noch an das glückliche Ende aus vielen Märchen, in denen das Lebensglück so treffend ausgedrückt wurde:

“ … und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende und mussten nie mehr Mangel leiden.“

Klingt das nicht sehr aufbauend? Gerade die echten Märchen schildern das Lebensglück so oder so ähnlich. Das kommt nicht von ungefähr, denn viele Märchenerzähler und Märchenerzählerinnen in früheren Tagen hatten noch ein inneres lebendiges Wissen, dass gerade die 4 wichtigen Bereiche des Lebens „Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit“ die Lebensqualität eines Menschen entscheidend prägten.

Wahres Lebensglück kommt von Innen!

Gewiss schilderten sie auch, dass diese Zustände durch Höhen und Tiefen hindurch vom Märchenhelden oder der Märchenheldin immer wieder neu errungen werden mussten, aber sie gaben auch Ausblick, dass alles gut ausgeht und schließlich jeder sein Lebensglück findet, oder besser ausgedrückt, wieder in sich entdeckt!

Das ist wie im so genannten „realen“ Leben. Leider suchen wir jenes scheinbar nur kurzfristige Lebensglück im Äußeren mit allerlei Ablenkungen und Zerstreuungen und wundern uns, dass es dort eben nicht oder nur sehr spärlich und äußerst kurzzeitig vorhanden ist.

Die Märchen und auch viele Weisheitsgeschichten schildern aber immer wieder und unermüdlich davon, dass gerade wahres Lebensglück nur im Inneren unvergänglich ist und selbst wenn es einmal nicht da sein sollte, so ist das nicht das Fehlen jenes „stillen“ Glücks-Zustandes, sondern unsere mangelnde Aufmerksamkeit oder unser Bewusstsein, das sich mit etwas ganz anderem beschäftigt.

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Ich wünsche Ihnen damit viel (Lebens-) Freude, Lebensglück und eine innerlich und äußerlich aufbauende (Lebens-) Zeit.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Sterntaler, die auch Ihnen vom Himmel „zufallen“ können

Sterntaler Märchen der Brüder Grimm

„Ach wäre das schön“, mag wohl so mancher denken, „einmal so viel Geld haben, dass man sich um nichts mehr Sorgen machen müsste!“

…“Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.“

Nun, im Märchen vom Sterntaler aus der Sammlung der Brüder Grimm ist es möglich, aber schauen Sie sich doch dieses recht kurze Märchen etwas näher an und Sie werden entdecken, dass das arme Mädchen vor diesem „goldenen Himmelsregen“ eine recht schwere Zeit hatte und trotz ihrer Armut schließlich alles, bis hin zu ihrem letzten Hemd, hergeben musste.

Sterntaler ist nicht historisch

Historisch ist diese Geschichte vom Sterntaler selbstverständlich nicht, da es sich bei den echten Märchen um Seelenbilder handelt, aber dass noch weitaus mehr hinter diesen scheinbar harmlosen Geschichten steckt, als man gemeinhin meint, wird immer mehr Menschen bewusst.

Wenn Sie selbst diese Seelenbilder für mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit in Ihrem Leben erkunden wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgenden kostbaren Schatz:

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Ich wünsche Ihnen jedenfalls ein märchenhaftes und erfülltes Leben!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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