Eine Geschichte über den Ort, an dem es keine Probleme mehr gibt.

Probleme Türen für ein noch erfüllteres LebenNeulich traf ich einen Bekannten, der jammerte und schließlich ganz verzweifelt sprach: „Ach hätte ich doch keine Probleme mehr! Mein Leben könnte so ruhig sein!“ Zunächst konnte ich sein Anliegen ganz gut verstehen, aber kurz danach wurde ich doch stutzig und dachte über den tieferen Sinn der menschlichen Probleme nach.

Sind es nun irgendwelche Strafen, welche die „Schöpfung“ für die Dummheiten seiner Kreaturen vorgesehen hat oder Konsequenzen eines menschlichen Erfahrungs- bzw. Entwicklungsprozesses, der eigentlich als Wegweiser dienen könnte, um endlich für das wahre Ziel wach zu werden, anstatt die Ignoranz von „gestern“ in einem „neuen Kleid“ zu wiederholen?

Gleich darauf erinnerte ich mich an folgende Geschichte, die ich meinem Bekannten auf sein Jammern hin erzählte:

„Eines Tages traf ich einen recht wohlhabenden Freund. Er machte einen niedergeschlagenen Eindruck und als ich ihn fragte, was er auf dem Herzen habe, da antwortete er: ‚Ach, ich fühle mich so elend. Jeden Tag nichts als Probleme.‘ Und er schilderte mir alles bis ins einzelne, so dass ich mich selbst nach einigen Minuten des Zuhörens tot unglücklich fühlte. ‚Wenn Du mir hilfst,‘ so sprach er weiter, ‚meine Probleme loszuwerden, dann verspreche ich Dir, regelmäßig Geld an einen wohltätigen Verein zu spenden‘.

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und ich erinnerte mich an einen Ort, der tausende von Menschen beherbergt und von dem ich glaubte, das dort keiner ein Problem mehr hat. Mein Freund war begierig, diesen Ort sofort zu besuchen und wir machten uns beide gleich auf den Weg. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir ans Ziel und durchquerten schließlich die Eingangspforte des städtischen Friedhofes.“ 

(Verfasser der Geschichte unbekannt,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

„Ach, ich werde mir doch mächtig fehlen, wenn ich einst gestorben bin.“
(Kurt Tucholsky)

Ob nun die Seelen jener verstorbenen Menschen, deren leibliche Hüllen unter der Erde gebettet sind, wirklich keine Probleme mehr haben, ist Ansichts- und Glaubenssache. Für uns noch lebende scheint es jedenfalls so, als ob es im Jenseits keine Probleme mehr gäbe und es ist wohl auch noch niemand in seiner leiblichen Gestalt von dort zurück gekommen, der uns davon hätte berichten können.

Doch sieht man einmal von dererlei Mutmaßungen und Glaubensanschichten ab und wendet sich den noch lebenden Menschen zu, dann können Probleme durchaus „Türen“ in ein noch erfüllteres Leben sein. Je wacher und offener sich ein Mensch in solchen Krisensituationen für seine Umwelt und besonders seine Innenwelt zeigt, desto schneller können sich auch Lösungen für meist festgefahrene Probleme im Alltag offenbaren.

Und wie im kleinen, so verhält es sich auch im großen. Nahezu alles hängt davon ab, ob wir nun die „Dummheiten“ von gestern in einem „neuen Kleid“ oder besser gesagt, in einer „neuen Zwangsjacke“ wiederholen und das Wohl und Wehe der Menschheit weiterhin von umweltzerstörenden, gewinnmaximierenden wirtschaftlichen Interessen abhängig machen, oder aber von der Freiheit im Geist, der Gleichheit im Menschlichen und der Brüderlichkeit (Schwesterlichkeit) im Wirtschaftlichen.

Neue Wege gehen und ungewöhnliche Lösungen finden!

Dass schon längst andere Wege möglich wären, zeigt eines von vielen, aber sehr entscheidenden Beispielen aus der Vergangenheit:

Nikola Tesla (Geboren 1856 in Smiljan, Österreich-Ungarn, gestorben 1943 in New York) war ein serbisch-stämmiger Erfinder, der 1884 in die USA emigrierte und der zur Nutzbarmachung des Wechselstroms durch die Erfindung des Wechselstrommotors beitrug. John Pierpont Morgan (ab 1895 J. P. Morgan & Co firmierendes Bankhaus) spielte eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung der Forschungen von Nikola Tesla. Unter dem Vorwand einen extrem leistungsfähigen Rundfunksender schaffen zu wollen, ließ Tesla sich den Bau des Wardenclyffe-Towers finanzieren.

Tesla selbst glaubte allerdings daran, auf diese Weise drahtlos über die Ionosphäre (Teil der Atmosphäre eines Himmelskörpers, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält) elektrische Energie verteilen zu können, die dann von jedem Punkt der Welt kostenlos abgegriffen werden könnte. Als Morgan davon erfuhr, zog er seine Finanzierung zurück und soll das ganze mit den Worten kommentiert haben: „Gratis Strom gut und recht, wo bring ich aber den Stromzähler für den Kunden an“.

Tesla wird nachgesagt, dass er über nicht publiziertes Wissen bezüglich freier Energien verfügt haben soll. Immerhin wurden seine Aufzeichnungen nach seinem Tod 1943 beschlagnahmt und sie sollen noch heute –  wider allem aufklärerischen Denken – unter Verschluss gehalten werden.

(Weitere Informationen darüber z. B. in Wikipedia)

Probleme dienen dazu, das eigene Leben erst recht zu ergreifen!

Wie immer ist es ein leichtes, „die Bösen“ als Verursacher der eigenen Probleme woanders zu suchen. Aber jeder Mensch weiß im Grunde seines Herzens, dass bei jeder Verwirklichung einer Idee, eines Projektes, eines Lebenswerkes und nicht zuletzt bei der ganz „gewöhnlichen“ Bewältigung des Alltags der Widerstand oder die Probleme nicht lange auf sich warten lassen.

Kein Tesla, kein noch so bekannter oder unbekannter Erfinder und auch sonst kein Mensch würde etwas Ungewöhnliches oder Außergewöhnliches auf die Beine stellen, wenn er sich gleich von Hinderungen oder negativen Meinungen in der Öffentlichkeit davon abhalten ließe. Und viele auf diesem Gebiet erfahrene „alte Hasen“ sagen sogar, je mehr Gegenwind oder Probleme man auf diesem Weg hat, desto sicherer kann man sein, dass es der richtige Weg ist! Selbst wenn es auch für den Moment nicht den erhofften Erfolg bringt, den man sich dabei wünscht, so kann letztendlich niemand sagen, wie sich diese Bemühungen zum Wohl der Menschen in Zukunft auswirken werden. Denn nicht selten sind Personen, die sich gerade in Zeiten der maßlosen Veräußerlichung ihren innersten Offenbarungen öffnen, weit ihrer Zeit voraus.

Ergreifen wir also mit Herz und gesundem Menschenverstand das eigene Leben mit all seinen Offenbarungen, Problemen und Lösungen und bleiben uns dabei selbst treu! Wie das geht, zeigen uns sinnbildlich unzählige Märchen und Geschichten.

Wie auch Sie als Geschichten- und MärchenerzählerIn mehr Zuversicht, Kreativität, außergewöhnliche Lösungsbereitschaft und Lebensfreude unter die Menschen bringen können, erfahren Sie in der Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn oder im Lernprogramm „Märchen erzählen lernen beginnt schon zu Hause“.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

 

Was sind und wie wirken Naturgeister?

Naturgeist - was sind und wie wirken sie?In vielen Mythen und Märchen der Völker sind sie zu finden: jene Wesen, die auf das Geschick der Menschen einwirken können und die man gemeinhin als Elementar- oder Naturgeister bezeichnet. Wie immer gibt der Mensch jenen Elementar-Kräften ein Bild, damit er sie mit Worten fassen und verstehen kann. Doch wie sie jeder Mensch ganz individuell erlebt, sieht, hört oder fühlt, ist eine andere Sache und sollte nicht auf äußere und vorgegebene Bilder beschränkt werden, da dies die eigene Wahrnehmung sehr schnell trüben kann.

Naturgeister in den Märchen der Brüder Grimm

Als Naturwesen sind uns die Zwerge in Schneewittchen bekannt, die tief im Inneren der Berge nach Edelsteinen suchen und die Schätze der Erde bewachen. Im Märchen von der Nixe im Teich hören wir von einem weiblichen Naturgeist, der sich in den Tiefen des Gewässers nach menschlicher Nähe und Wärme sehnt. In der Gänsemagd wird uns sogar von einer jungen Frau erzählt, die sich mit Hilfe der Luft- und Windgeister einen Jungen vom Leib hält. Und im Märchen von der Kristallkugel wird von einem Feuervogel berichtet, der in sich ein glühendes Ei trägt und mit dessen Dotter, einer Kristallkugel, am Ende alles erlöst werden kann.

Leider haben die Menschen in Mitteleuropa zu den Elementar- oder Naturgeistern eine viel geringere Beziehung, als Menschen in Ländern wie z. B. Mexiko, Java, Island, Bali, Nepal, Guatemala. Das mag wohl mitunter am mitteleuropäischen Erziehungs- und Bildungssystem mit seinem äußerst kopflastigen Unterricht liegen. Eine Ausnahme in Europa bildet da wohl Irland. Dort wurden kostspielige Kurven beim Bau einer Straße um alte Bäume und Felsen gebaut, um die dort lebenden Naturwesen nicht durch Motorenlärm zu stören.

Der Schweizer Schriftsteller Erwin Jaeckle schrieb in einer modernen Fassung angelehnt an die Seligpreisungen im „Liber de Nymphis“ (Lehre der Elementargeister) von Paracelsus (Richtiger Name: Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Er war Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker und Philosoph und lebte von ca. 1493 – 1541):

„Seliger wäre es, sich die Nymphen (Wassergeister) zu gewinnen, als ihre Gewässer zu vergiften. Seliger wäre es, den Geistern der Winde zu lauschen, als die Lüfte zu vergasen. Seliger wäre es, die Hüter unserer Schätze der Erde zu achten, als ihre Lager auszubeuten. Seliger wäre es, über den Feuern zu wachen, als sie in Atommeilern zu bannen.“

Naturgeister im Menschen

Doch jene Wesen sind nicht nur im äußeren Kräftespiel der Natur zu entdecken. Auch jeder Mensch hat diese Kräfte in sich. Wie kann es anders sein, da er ja selbst ein Teil der Natur ist.

Das Element Erde erleben wir im Bereich der Beine, des Unterleibes und der Genitalien. Hier hat unsere Leben spendende und schaffende Urkraft ihre Aufgabe.

Im Bereich der Bauchgegend oder Verdauungsorgane, dort wo die meisten Flüssigkeitsprozesse wirken, finden wir das Element Wasser. Dieses stetig wechselnde, veränderbare und fließende Element kann mit den menschlichen Gefühlen, Leidenschaften oder Emotionen verglichen werden. Jene wiederum bilden die Voraussetzungen für das schöpferisches Sein des Menschen.

Im Brust- und Lungenbereich finden wir das Element Luft, das uns durch das Ein- und Ausatmen immer wieder die Verbindung zwischen Himmel und Erde erleben und uns in Form von Tönen (Sprache) mit anderen kommunizieren lässt.

Und schließlich entzündet sich das Element Feuer, die Lebensfreude im Herzen eines Menschen, die so in Kooperation mit seinem Bewusstsein (Kopf = Krone) die Begeisterung entfacht.

Hier zeigt sich die alte Lehre des Makrokosmos – Mikrokosmos, die Goethe in seinem Gedicht so trefflich beschreibt:

„… Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn, was innen ist, ist draußen …“

So schildern uns die Märchen in vielerlei Varianten, dass Naturgeister keinesfalls irgendwelche magischen, abstrakten oder spinnerten Ausgeburten der menschlichen Fantasie sind, sondern Kräfte, die sich um den Menschen und im Menschen abspielen. Je mehr wir diese Kräfte bewusst wahrnehmen, sie anerkennen und mit ihnen, anstatt gegen sie leben, desto natürlicher, erfüllender, glücklicher und märchenhafter könnte unser Leben sein.

Mein Tipp:

Jeden Abend vor dem Schlafengehen ein Grimmsches Märchen lesen oder ein Volksmärchen aus einem anderen Land. Sie werden danach nicht nur besser schlafen und träumen, sondern die Wunder der Natur mit „ganz anderen“ Augen sehen. Ja und auch für so manches Problem im Alltag werden Sie eine ungewöhnliche Lösung erhalten.

Aber Achtung! So ungewöhnlich diese Lösung sein mag, so unvoreingenommen sollten Sie beim Empfang am Morgen sein. Wille und Verstand sind dabei äußerst unbrauchbar. Die brauchen sie später wieder, beim praktischen Umsetzen der Lösung im Alltag!

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg dabei!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Das Geheimnis von Sonne, Mond und Sterne

SonneSonne, Mond und Sterne sind seit jeher ein beliebtes Anschauungsobjekt für Forscher und Träumer. Doch was fasziniert noch heute die Menschen an diesen leuchtenden Himmelsgestirnen?

Ist es vielleicht die Sehnsucht nach der unendlichen Weite des Kosmos, in dem sich der menschliche Verstand vollkommen zu verlieren scheint? Oder ist es das immerwährende Licht, ein weit entferntes Ziel am Himmel, das es voll Sehnsucht zu erreichen gilt?

Der Kosmos als Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzung?

Unzählige Anstrengungen gab es bereits, diese Gestirne zu erforschen oder zu betrachten. Ob in der Raumfahrt, der Astronomie, Astrologie oder gar in den fantastischen Vorstellungen kreativer Produzenten von Science Fiction oder Fantasy-Filmen.

Dank modernster Computeranimation wird hier der Kosmos in Hollywood-Manier zu einem erweiterten Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen gemacht, wie z. B. in den Filmen: „Krieg der Sterne“ oder „Independence Day“. Gekonnt wird unerforschtes Gebiet, gemischt mit einer gehörigen Portion menschlicher Angst vor dem Unbekannten, zu Sensations-Kassenschlagern vermarktet.

Doch wie so oft sucht der Mensch die Faszination und vor allem das Geheimnis solcher Himmelsphänomene im Äußeren. Wenn man bedenkt, wie viel Anstrengungen heute die Menschen mit einer ausgeklügelten Technik damit verbringen, ihren Körper über diese Erde zu transportieren, zu nähren und zu unterhalten und wie wenig Aufmerksamkeit im Vergleich dazu sie den inneren Welten widmen, ist dies nicht verwunderlich.

Glücklich ist leider noch niemand damit so recht geworden und wenn das eine „Spielzeug“ nicht mehr seinen Zweck erfüllt, dann wird es weggeworfen und es werden die größten Anstrengungen unternommen, möglichst schnell ein „Neues“ zu finden.

Sonne, Mond und Sterne als Symbol einer inneren Realität

Sonne, Mond und Sterne sind aber viel mehr, als jene äußeren Himmelserscheinungen und ihr Geheimnis liegt nur zu einem kleinen Teil in ihrer Entfernung zur Erde, ihrer Größe oder Lichtintensität.

Schon seit Urzeiten waren Sonne, Mond und Sterne bei den Menschen besondere Zeichen einer inneren Realität, Symbole von inneren Lebensprozessen, die nicht selten in Form von Schmuck getragen oder künstlerisch dargestellt wurden (z. B. Bei den Mayas, Azteken, Ägyptern, Bogumilen, Kelten u.s.w.). Auch in vielen Märchen kommen diese Motive vor.

Insbesondere aus der Sammlung der Brüder Grimm finden wir z. B. in Sterntaler, bei den Sieben Raben, im Trommler und auch in der Wahren Braut Hinweise, die in Verbindung mit Sonne, Mond und Sterne auf innere Entwicklungs-Prozesse hinweisen.

Welche wundersamen Geheimnisse insbesondere die Märchen noch offenbaren können und wie diese ganz praktisch im Alltag zu mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit führen können, erfahren Sie z. B. in den Sieben Urbildern des Märchens und des Lebens oder aber in der Märchen-ErzählerIn-Ausbildung.

Ich würde mich freuen, Sie einmal dort kennenlernen zu dürfen!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenausbildungblog

Geburt in der Wüste: Die goldene Straße der Wahrheit

Geburt in der Wüste

Wissen Sie, „Wie der Mensch auf die Erde kam“?
Möchten Sie auch „Die goldene Straße der Wahrheit“ kennen lernen?
Kennen Sie „Die sieben Welten des Menschen“?

Wenn Sie gespannt darauf sind, was „Der kürzeste Weg zum Glück“ ist, warum „Die Sehnsucht ihre Sucht verlor“ und was Sie noch Wundersames auf dieser Reise nach Innen erwartet, dann dürfen Sie sich die Hörbuch-CD

DIE GEBURT IN DER WÜSTE von Karlheinz Schudt

nicht entgehen lassen.

… „Eines Tages ging ein kleines Mädchen aus der Familie der Wüstenbewohner etwas weiter in die Wüste hinein, um den Grund zu suchen, warum die Menschen alle leiden mussten.

Wie sie eine Weile gegangen war, da fand sie doch die Sonne, die sich in den Stacheln eines Kaktus verfangen hatte. Die Sonne war ganz verzweifelt und bat das kleine Mädchen, es möge ihr doch helfen und sie wieder befreien, damit sie erneut ihre Aufgabe erfüllen konnte.

Ohne zu zögern und ohne Angst vor den spitzen Stacheln des Kaktus machte sich das Mädchen daran, die Strahlen der Sonne aus den stacheligen Klauen des Kaktus zu entwirren. Dabei aber verletzte sie sich an einer Stachelspitze und ein Tropfen Blut fiel auf den Wüstenboden.“ …

Auszug aus der märchenhaften Geschichte:
„Die Geburt in der Wüste“

Erfreuen Sie sich erstmalig an diesen märchenhaften Weisheitsgeschichten, die auf langen Autofahrten eine sinnvolle und innerlich erfüllende Unterhaltung bieten oder bei einem wohlig warmen Bad gleichzeitig Ihrer Seele eine wohltuende und nährende Kostbarkeit zukommen lassen und schließlich abends, beim Einschlafen, völlig natürlich und ohne Nebenwirkungen zu einem gesunden und entspannenden Schlaf verhelfen.

Schauen Sie doch gleich einmal in den Märchenshop und staunen Sie, was diese kleinen runden Scheiben, die auf jedem handelsüblichen CD-Abspielgerät zu hören sind, an wundersamen Weisheitsgeschichten beinhalten. Weitere Infos und Hörproben finden Sie hier:

DIE GEBURT IN DER WÜSTE

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchen und Geschichten vom Schlüssel des Herzens

Märchen und Geschichten

Märchen vom Schlüssel des Herzens

Vor Anbeginn der Zeit war nur das große Lebensprinzip, das die Menschen Gott nannten. Das war für Gott mit der Zeit einfach zu langweilig. Daher schuf er die ersten Wesen, um mit ihnen spielen zu können. Aber die kannten ihre Herkunft und fanden die Welt uninteressant und gingen den Weg schnell zurück zu Gott.

Schließlich berief Gott eine Konferenz aller Götter ein, die er eigens dazu geschaffen hatte, damit sie ihm bei der Regierung der Welt ein wenig zur Hand gingen. Sie schlugen ihm nun vor, den Himmel einfach abzuschließen und den Schlüssel gut zu verstecken. Aber wo?

Die menschlichen Wesen, die nun die Erde bevölkerten, waren sehr intelligent und würden ihn sicher überall suchen: in den Weltmeeren, wo das Wasser am tiefsten ist, auf der Spitze der höchsten Berge, ja sogar auf dem Mond. Jeder empfahl etwas anderes. 

Dann schüttelte Gott den Kopf und sprach: „Nein, keiner eurer Vorschläge ist brauchbar. Der Mensch wird auf Dauer jeden Winkel des Universums auskundschaften. Jede Entfernung im Raum wird er zurücklegen“. Alles schwieg betreten aber schließlich rief Gott aus: „Ich hab’s! Jetzt weiß ich, wo der Mensch den goldenen Himmelschlüssel nicht so schnell finden wird!

Nicht zu früh und nicht zu spät – aber dennoch zur rechten Zeit. In seinem Herzen selbst werde ich den Himmelsschlüssel verbergen und der Mensch wird ihn nur entdecken können, wenn er immer tiefer nach innen geht“.

Seit dieser Zeit beobachtet Gott den Menschen, wie er bei seiner Suche vorangeht und wartet geduldig, bis er wieder zu IHM zurückkehrt und sich mit IHM verbindet.

Weisheitsgeschichte

Tanken Sie einfach innere Sonnenstrahlen!

Tanken Sie einfach wieder innere Sonnenstrahlen! Dabei können Märchen und Lehrgeschichten helfen. Sie wurden in früheren Zeiten Erwachsenen erzählt und haben bis heute – Dank der Kinder – überlebt. Denn sie können noch staunen und sich für Dinge begeistern, die nur mit dem Herzen erfahrbar sind. Deshalb nehmen sie auch die einfache Weisheit der Märchen ganz intuitiv auf – schließlich gehen die echten Märchen trotz aller Widrigkeiten immer gut aus und zeigen selbst in schwierigen Lebenssituationen ungewöhnliche Lösungen auf.

Besonders an unfreundlichen, verregneten und kalten Tagen ist Zeit für Märchen, jene weisheitsvollen und entspannenden Geschichten, die schon seit Jahrhunderten Erwachsene und Kinder immer wieder aufs Neue erfreut haben. In diesen düsteren Tagen bringen sie den Menschen „innere Sonnenstrahlen“, um sie ausreichend mit Herzenswärme, Vertrauen und Zuversicht zu versorgen.

Denken Sie also beim nächsten Mal daran! Machen Sie gerade Ihre düsteren Tage zu Ruhe-Momenten, in denen Sie Ihren inneren „Akku“, Ihre innere „Tankstelle“ mit den weisheitsvollen und mutmachenden Botschaften der Märchen auftanken! Sie werden sehen, das Leben wird dadurch leichter und noch erfüllter.

Es genügt, wenn Sie einfach ein echtes Volksmärchen lesen (sehr geeigent die Märchen der Brüder Grimm oder die Volksmärchen der Welt) und sich dabei bildhaft und farbenprächtig das vorstellen, was Sie gerade lesen. Noch besser wäre, Sie fühlen sich in jede Situation des Märchens bzw. des Märchenhelden oder der Märchenheldin beim Lesen hinein und empfinden mit ihm/ihr mit. Ich garantiere Ihnen, das wirkt nach einer gewissen Zeit der Regelmäßigkeit wahre Wunder und ist durchaus Balsam für die Seele.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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Hochzeit von Sonne und Mond

Hochzeit von Sonne und Mond

„Einst lebten Sonne und Mond noch ganz eng beieinander und man hätte sie am Himmelsgewölbe sicherlich miteinander vertraut spielen sehen, wenn, ja wenn es zu dieser Zeit schon Menschen gegeben hätte.

Nun trug es sich zu, dass der Mond eines Tages bei einem besonders leidenschaftlichen Spiel sich mit seinen beiden Spitzen in den unzähligen Strahlen der Sonne verhakte und einfach nicht mehr von ihr loskam. Das  war eigentlich gar nicht so übel, denn die Wärme der Sonne tat dem etwas kühlen Mond doch recht gut, so dass er sich dabei ganz wonniglich und geborgen fühlte. Und auch die zuweilen etwas hitzige Sonne empfand die Nähe und die erfrischende Kühle des Mondes als sehr beruhigend.

So ging es eine lange Zeit, beide fühlten sich gut und wenn zwei so unterschiedliche Wesen über eine Zeit so inniglich, liebevoll und geborgen ineinander verschlungen sind, dann dauert es meist nicht lange, bis sich etwas Großartiges und Neues ereignet. Und so etwas geschah auch bei diesen beiden.

Eines Tages, da wurde der Mond immer dicker und sein Bauch wuchs beträchtlich. Als er nun ganz voll und kugelrund war, da hielt er es vor Leib-Schmerzen einfach nicht mehr aus und fing an zu drücken und zu pressen und hast du nicht gesehen, da purzelte der erste Mensch aus ihm heraus und plumpste auf die Erde nieder.

Mond und Sonne erschraken darüber so sehr, dass sie beide für lange Zeit ihre Augen schlossen. Durch die Wucht des Schreckens wurde der Mond auf die andere Seite des Himmels geschleudert, auf der er nun getrennt von seiner geliebten Sonne leben musste.

Das neue Wesen aber, das auf die Erde fiel, staunte nicht schlecht, als es sich so anschaute und nach langem Überlegen sprach es zu sich: „Was bin ich? Wo bin ich? Was suche ich hier?“ …

Wie es weitergeht erfahren Sie in der Doppel-Hörbuch-CD
>>> Die Geburt in der Wüste <<<

mit 12 märchenhaften Weisheits-Geschichten von Karlheinz Schudt
oder in dem gleichnamigen >>> Büchlein „Die Geburt in der Wüste“ <<<

mit 13 Weisheitsgeschichten und Märchen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
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