Alltagsflucht: Es gibt viel zu tun – nichts wie weg!

AlltagsfluchtAlltagsflucht: „Märchen helfen mir, den Alltag zu flüchten“, sagte vor kurzem eine Frau zu mir, die jene märchenhaften Geschichten über alles liebte. Zunächst freute ich mich wieder einen Menschen zu treffen, dem Märchen nicht gleichgültig sind. Mit der Zeit jedoch kamen mir so meine Bedenken, denn wenn ich etwas brauche, selbst wenn es Märchen sind, womit ich am besten den Alltag flüchten kann, dann bin ich doch irgendwie nicht richtig glücklich in meinem Leben?

Wozu sollte ich überhaupt Alltagsflucht betreiben, zumal der Alltag den größten Teil meines Lebens (abgesehen vom Schlaf) ausmacht? Ähnlich verhält es sich mit dem dringenden Wunsch nach Urlaub oder nach einem freien Wochenende.

Regeneration und Inspiration richten sich nicht nach „freier Zeit“

Selbstverständlich benötigt der Mensch eine Zeit für sich, die ihm Regeneration oder Inspiration ermöglicht. Warum aber braucht man dafür eine sogenannte „freie Zeit“? Als ob sich Regeneration und Inspiration nach einer „freien Zeit“ richten würden? Die sind doch permanent vorhanden, die Frage ist nur, erkenne ich sie zu jeder Zeit und wie kann ich sie am besten nutzen?

Abgesehen davon, dass die meisten Menschen nach ihrem Urlaub bzw. dem freien Wochenende trotz der angeblichen Regeneration in der „freien Zeit“ in Kürze genau da wieder anfangen, wo sie vor der sogenannten „freien Zeit“ aufgehört haben. Und daran wird auch ein Urlaub oder ein Wochenende nichts ändern können.

Rezept gegen Alltagsflucht: Glück und Zufriedenheit

Die eigentlich wichtigen Fragen müssten doch sein, ob ich z. B. an meinem Arbeitsplatz richtig und glücklich bin? Mache ich tagein tagaus nicht irgendwelche Dinge, die überhaupt nicht meinen wahren Fähigkeiten und Neigungen entsprechen? Wie aber kann ich mit meinen wahren Fähigkeiten mir und meinen Mitmenschen wesentlich mehr dienen, als dies bisher der Fall war?

Märchen helfen, den Alltag zu ergreifen
und ein Fest daraus zu machen!

Ja, es stimmt! Die Märchen können auf andere Gedanken bringen und gleichzeitig entspannen. Sie zeigen aber auch, dass es keinesfalls sinnvoll ist, Alltagsflucht zu betreiben und sich in eine Welt zu stürzen, die alles sogenannte „Böse“, „Schlechte“ oder „Unangenehme“ ausblendet.

Im Gegenteil, sie schildern in seelisch-spirituellen Bildern (nicht historisch) wie wichtig es ist, ALLE Prozesse des Lebens mit wachen Augen, nach Möglichkeit wertfrei zu betrachten und dahinter zu „blicken“, das Wesentliche zu entdecken. Und womöglich offenbart es dem Betrachter eine neue, noch erfüllendere Seite seines Alltags, die er vorher so noch nicht wahrgenommen hat?

Gerade an den Missgeschicken und Herausforderungen des Alltags, die in den Märchen immer wieder als Prüfungen geschildert werden, können wir wachsen und uns entfalten. Das Märchen ermutigt, den Alltag dankbar anzunehmen und so zu verwandeln, dass er zu einem Fest wird. Womöglich entdecken wir so immer mehr unser wahres Wesen und erleben, wie es gerade im Alltag einfach, natürlich und märchenhaft zu leben ist.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

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Geschichten von der Einzigartigkeit jedes Menschen

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Ist das nicht ein unbeschreibliches Wunder, wie einzigartig alle Wesen auf dieser Welt doch sind? Noch deutlicher wird es beim Menschen, ob Kind oder Erwachsener. Keiner gleicht dem anderen – alle sind wir Individualitäten mit unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten. Doch viele Menschen leben heute ein Leben, das überhaupt nicht ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht und sie immer unglücklicher und kränker macht.

Geschichten, die das wahre Leben schreibt

Was haben wir nicht alles in der Schule gelernt, meist soviel, dass es zur Abschluss-Prüfung reichte. Aber wie wenig verwenden wir noch von all diesem Wissen im täglichen Leben? Warum wurden gerade jene lebenswichtigen Fächer des Lebens wie Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit in der Schule nicht gelehrt und folgende lebenswichtige Fragen vernachlässigt?

Wie finde ich meine individuellen Stärken heraus und lerne sie immer mehr zu entfalten und im Alltag umzusetzen?

Was benötige ich, um glücklich, geliebt, erfolgreich, und gesund zu leben?

So können Märchen, Geschichten und Meditative Texte helfen

Gott sei Dank gibt es ja die Märchen, die trotz aller Widrigkeiten immer gut ausgehen und uns gerade jene Tugenden auf bildhafte und spielerische Weise näher bringen, die wir für ein glückliches Leben benötigen. Oder Lehrgeschichten bzw. Weisheitsgeschichten, die auf humorvolle und besinnliche Art Lösungen für Probleme zeigen können.

Eine weitere, sehr tiefgehende Möglichkeit sind Meditative Texte, die helfen, die eigene innere Stimme immer besser wahrzunehmen oder innere Bilderreisen, die entspannen, auf ein erstrebenswertes Ziel lenken und innere Blockaden lösen.

Mehr über diese großartigen Möglichkeiten erfahren Sie hier!

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Schreibkurs für kreative - kreativ schreiben lernen

Märchen frei erzählt sind auch heute noch gerne gefragt!

Fortbildungen, Weiterbildungen und Ausbildungen
zum freien Erzählen von Märchen und Geschichten

Warum Märchen auch heute noch trotz Fernsehen und Computer gerne gehört werden, mag wohl daran liegen, dass sie gut unterhalten, vor allem aber entspannen und der Seele wohltuende Weisheiten vermitteln.

Märchen sind poetische Geschichten des Herzens, voller Weisheit, Mitgefühl und Zuversicht! Sie sind nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein faszinierendes Genre, das viele Gemüter wohltuend berührt. Selbst wenn es in den Märchen nicht immer zimperlich zugeht, so gibt es zumindest bei den echten Volksmärchen ein glückliches Ende.

Und wenn diese Geschichten vor märchenhafter Kulisse auch noch mit ruhiger pantomimischer Gestik, lebendiger Mimik und angenehmer wohltuender Stimme frei erzählt werden, dann ist es für nahezu alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das lange Zeit in angenehmer Erinnerung bleibt.

„Es war einmal …“ sind meist die ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis das Publikum in seinem eigenen „inneren Theater“ sitzt und dort das schönste Schauspiel erlebt.

Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt zwischen Erzähler und Publikum entsteht und jeder sich ganz persönlich angesprochen fühlt. Ohne viel Schnickschnack und überzogene Dramatik, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers und lebendiger Gesten, bleiben die ZuhörerInnen im Inneren ruhig und ausgeglichen, freudig konzentriert und wohltuend entspannt.

Wenn auch Sie eine erfüllende Berufung finden möchten, die nicht nur Sie selbst sondern auch unzählige Kinder und Erwachsene beglücken könnte und mit der Sie gleichzeitig das Mitgefühl und die Lebensfreude fördern, dann informieren Sie doch einfach einmal über den Beruf des Märchen- und Geschichtenerzählers.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen