Welche Meinung ist die richtige? Eine Geschichte über Ansichten.

Welche Meinung ist die richtige?

Ein König rief einmal drei blindgeborene Menschen aus seinem Land zu sich, um ihnen einen Elefanten vorzustellen. Er führte sie vor das Tier und bat sie, ihm doch mitzuteilen, um welches Wesen es sich da handelte. Die Blinden wussten nichts über jenes für sie fremde Tier und betasteten es mit ihren Händen. Nach einer Weile sprach der König: „Nun, meine lieben Gäste, habt Ihr erkannt, um welches Tier es hier geht?“

Alle riefen wie aus einem Munde: „Ja, wir wissen nun, was ein Elefant ist!“ Und der erste Blinde, der das große Ohr des Elefanten abtastete, fuhr fort und sprach: „Der Elefant ist wie eine große Schaufel.“ Gleich darauf hörte man die Stimme des zweiten Blinden, der den Rüssel berührt hatte: „Nein, der Elefant ist wie eine Schlange.“ Ja und schließlich rief der dritte, der das Schwanzende des Tieres in seinen Händen hielt: „Auf gar keinen Fall, der Elefant ist wie ein Besen“.

So ging das eine ganze Weile. Jeder hatte die Meinung, den Elefanten in seiner Art erfasst zu haben. Mittlerweile gerieten sie in einen solchen Streit über das Aussehen des Elefanten, dass es immer bedrohlicher wurde. Jeder wollte recht haben und traute nur seinen eigenen Erfahrungen. Das Ganze jedoch, wie ein Elefant in Wahrheit von seiner Gestalt beschaffen ist, vermochten sie nicht zusammen zu bringen. Hätten sie nur einmal die Plätze getauscht, sie hätten sich gewiss ein umfassenderes und wahres Bild des Elefanten machen können und auch verstanden, was der andere meinte.

(Nach einer indischen Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

„Ich finde einfach niemanden, der so häufig recht hat, wie ich!“

Selbstverständlich ist es immer eine Ansichtsache, wie man Dinge im Leben betrachtet, insbesonders, wenn es sich um Glaubensfragen handelt. Aber das ist schließlich die Freiheit des Menschen und so verhält es sich in Bezug auf jede Weltanschauung, Religion oder Lebenseinstellung. Gefährlich wird es nur, wenn eine dieser Ansichten zur allgemein gültigen Meinung erkoren wird und andere Menschen aufgrund ihrer Ansichten oder Erfahrungen ausgeschlossen oder bekämpft werden.

Ähnlich zeigt es sich bei der Interpretation, Deutung, Analyse oder Betrachtung von Märchen. Auch hier ist es immer eine Frage des Standpunktes, der eigenen Meinung und Lebenseinstellung, was man darin sehen möchte und was sie schließlich tatsächlich offenbaren. Nur wer genügend Bereitschaft und Offenheit mitbringt, seinen Blickwinkel zu ändern, wird weitaus mehr vom „Ganzen“ oder vom Geheimnis des Märchens (und des Lebens) erfahren, als jemand, der mit aller Macht und Vehemenz seinen Standpunkt oder seine Meinung verteidigt.

Rotkäppchen, nur eine harmlose Kindergeschichte?

So sagte einmal eine Teilnehmerin während einer Märchenfortbildung für Pädagoginnen:

„Ich dachte immer, dass es sich beim Märchen vom Rotkäppchen um eine pädagogische Moral-Geschichte mit erhobenem Zeigefinger handelt. Aber jetzt wird mir so langsam klar, dass es gar nicht darum geht, sondern um den ureigenen Weg, die Lebensaufgabe und das Lebensziel des Menschen in Gestalt von Rotkäppchen mit all den vielen äußeren Verlockungen und Ablenkungen, die es von seinem Weg abbringen. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint mir auch die Erkenntnis in einem ganz anderen Licht, die Rotkäppchen am vermeintlichen Ende des Märchens offenbart: ‚Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dir’s die Mutter verboten hat.'“

Wenn auch Sie eine besondere und freilassende Methode kennenlernen möchten, mit der Sie nicht nur die offensichtlichen Seiten von Märchenbildern und -prozessen (oder die des Lebens) erkunden, sondern auch und besonders jene Offenbarungen, die weitaus tiefer (oder höher) liegen, dann besuchen Sie doch eines unserer Seminare, z. B. die Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn. Sie werden staunen, wie vielfältig, variationsreich und wahr die Märchen in Bezug auf das Leben eigentlich sind.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften

Über Sinn und Unsinn von Wunder-KräftenEin in spirituellen Dingen äußerst belesener und weitgereister Mann brüstete sich eines Tages seiner übermenschlichen Wunder-Fähigkeit, über Wasser gehen zu können. „Nur durch harte spirituelle Arbeit, gnadenlose Enthaltsamkeit und manigfaltige Buße“, so sprach er, „war es mir möglich, im Laufe von 20 Jahren diese außergewöhnliche Kunst zu entwickeln“.

Nachdem er nun so einige Zeit vor einer Menge Menschen gesprochen und sich voller Eitelkeit unendlich selbst gelobt hatte, erhob sich eine Stimme aus der Menge, die fragte ihn: „Wieviel kostet die Fähre über den Fluß?“ „10 Kreuzer“, antwortete der wunderkräftige Mann. Da lächelte der unbekannte Jemand aus der Menge und rief: „Das ist doch schon seltsam. Du hast 20 Jahre darauf verwendet, etwas zu tun, was dich nur 10 Kreuzer gekostet hätte?“

(nach einer alten Lehrgeschichte,
bearbeitet von Karlheinz Schudt)

Über Sinn und Unsinn von Wunder-Kräften.

Kennen Sie Superman oder Superwoman? Wahrscheinlich schon, denn wer sich ein wenig in der Comic-Welt auskennt und auch gelegentlich das Kino- oder Fernsehprogramm verfolgt, der wird an diesen oder ähnlichen, nach alter Hollywood-Manier agierenden, Superhelden oder -heldinnen nicht vorbei kommen. Es sind jene künstlichen Übermenschen oder Halbgötter, die alles wieder gerade biegen, was der gewöhnliche Mensch vermasselt hat. Und nicht nur das, sie beschützen die Menschheit vor Unglück, Umweltkatastrophen, Anschlägen, Kriminalität und vielem mehr.

Auf den ersten Blick scheinen die Aktionen jener meist hocheitlen Wunder-Menschen eine respektable und recht praktische Angelegenheit zu sein, suggerieren sie doch, dass es bei irgendwelchen Problemen im Alltag das Allerbeste sei, einen starken Mann oder eine starke Frau um sich zu haben, die alles wieder ins Lot bringen, die „Bösen“ bestrafen und die „Guten“ belohnen.

Und mal ehrlich, geben wir nicht gerne Verantwortungen für Schwierigkeiten in unserem Leben, die uns selbst als zu unbequem erscheinen, an andere ab, von denen wir glauben, dass sie wesentlich fähiger als wir selbst sind, diese zu lösen? Ach ja, und wer in unserer heutigen Zeit wirklich „die Bösen“ und „die Guten“ sind, das zu unterscheiden wird in Anbetracht des nicht immer gleich erkennbaren und oft einseitigen „schwarz/weiß“ Denkens unserer komplexer werdenden Medienlandschaft wesentlich schwieriger und undurchschaubarer.

Die Wunder in sich selbst entdecken!

Auch die Märchen sprechen gerne von Helden oder Heldinnen. Allerdings unterscheidet sich ihr Wirken von obigen vermeintlichen Supermenschen dadurch, dass dies keinesfalls durch zur Schau stellen von irgendwelchen Äußerlichkeiten geschieht, wie z. B. das „Muskeln spielen lassen“ oder ein trendmäßiges Schönheitsideal, etc. Auch werden sie nie oder nur selten namentlich genannt. Oft sind es sogar die Dummlinge, die man vielleicht sogar als Anti-Helden bezeichnen darf und die nicht durch brachiale Gewalt das sogenannte „Böse“ vernichten, sondern „es“ durch Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude überwinden, ja sogar verwandeln.

Jene stillen und unscheinbaren Märchen-Helden sind keinesfalls in der übersteigerten, künstlich erschaffenen Figur eines veräußerlichten Supermans oder dergleichen zu finden, sondern im INNEREN (auf dem „Seelengrund“) eines jeden Menschen selbst! Dort wäre das Wunder zu finden und wer weiß, welche positiven Auswirkungen dann die Erkenntnis und die Gewissheit über jenes Wunder in einem selbst auf die eigenen sichtbaren und unsichtbaren Fähigkeiten und Kräfte hätte. Womöglich wären wir zu Leistungen imstande, von denen wir zuvor nicht zu träumen wagten.

Unser Alltag ist die größte Herausforderung!

Ob es nun gerade jene Wunder-Kraft sein muss, über Wasser zu gehen, das wiederum wage ich zu bezweifeln. Schließlich bietet der ganz gewöhnliche Alltag an sich unzählige nützliche Herausforderungen und Möglichkeiten, die es zu bewältigen oder umzusetzen gilt. Und wer dabei auch noch seinen Mitmenschen hilft, ihre eigenen Wunder-Kräfte in sich zu entdecken und anzuwenden, der braucht dann keineswegs mehr einen starken Mann oder eine starke Frau im Äußeren „anzubeten“ oder zu verherrlichen, die es richten sollen. Denn was sogenannte „starke Männer“ in unserer geschichtlichen Vergangenheit so alles angerichtet haben, das wiederum wäre eine andere, selten rühmliche Geschichte.

Übernehmen wir also die Verantwortung für uns selbst und machen wir es wie der gute alte Baron von Münchhausen, der sich nebst Pferd an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.

Und wie auch Sie als Geschichten- und MärchenerzählerIn mehr Wunder, Urvertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude unter die Menschen bringen können, das erfahren Sie in der Ausbildung zum(r) Märchen- und GeschichtenerzählerIn oder im Lernprogramm „Märchen erzählen lernen beginnt schon zu Hause“.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
Erzählerkurs, Lernprogramm Märchen erzählen lernen

 

Leben ist JETZT – Eine märchenhafte Geschichte


Das Leben ist JETZT

Einmal lag unter einem Baum ein Mann, der zufrieden mit seinem Leben so vor sich hin träumte. Da sah er doch ein gar seltsames Blatt vor seinen staunenden Augen. Es war nicht so wie all die anderen Blätter am Baum. Nein, es tanzte gar lustig hin und her, mal hierhin, mal dorthin. Einmal war es besinnlich und ruhig, ein andermal beschwingt und lebenslustig.

Je länger der Mann das Blatt beobachtete, desto mehr wurde er selbst von dieser ausgelassenen Lebensfreude angesteckt. Und es dauerte gar nicht lange, da schien es, als ob ihm dieses märchenhafte Zauberblatt wie von Zaubermund die allerschönsten Märchen und Geschichten erzählte, die sich in den farbenprächtigsten Bildern in seinem Inneren zeigten.

Eine Geschichte davon dürfen Sie jetzt hören!

„Einst begegneten sich eine Ameise, eine Schildkröte und ein Mensch. Es war noch zu jenen Zeiten, als alle Wesen die Sprache der anderen verstehen konnten. Die drei führten lange, tief greifende Gespräche über das Leben und als die Zeit schon sehr weit fortgeschritten war, da fing die Ameise an mit unruhiger Stimme zu sprechen: …“

Ja, was die Ameise so aufgeregt von sich gab, was die drei sonst noch über das Leben herausgefunden haben und was dies auch mit Ihrem Leben zu tun haben könnte, erfahren Sie in dem kleinen Kurz-Video gleich oben. Klicken Sie einfach auf das Startersymbol des Bildes am Anfang dieses Beitrages, schalten Ihren Lautsprecher ein, lehnen sich zurück und hören entspannt zu.

Ach ja, und wenn Sie selbst Ihre eigenen Märchen, Geschichten oder Gedichte uvm. schreiben möchten, die aus Ihrer innersten Quelle stammen, dann schauen Sie doch einfach einmal auf folgende Internetseite. Klicken Sie dazu bitte auf diesen Link:
>>> Kreativ und märchenhaft schreiben lernen <<<

Und wenn Sie als MärchenerzählerIn oder GeschichtenerzählerIn im Rahmen Ihres Hobbys, Berufes oder sogar neben- bzw. hauptberuflich aktiv sein möchten, dann lassen Sie sich doch von dieser Internetseite überraschen. Sie werden staunen, welche großartigen Möglichkeiten der Ausbildung es da gibt. Klicken Sie dazu bitte hier:
>>> Ausbildung zum/zur Märchen- und GeschichtenerzählerIn <<< 

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Betrachtung Märchen: Im Paradiesgarten der Frau Holle

 

Volksmärchen – woher stammen und wie alt sind sie?

Das Tor ins Märchenland

Die Frage „Woher die Märchen stammen und wie alt sie sind“, ist bis heute nicht geklärt und sie erschöpft sich in verschiedensten Theorien und Mutmaßungen. Die einen behaupten, die Volksmärchen stammen aus vorchristlicher Zeit und haben ihren Ursprung in den alten Mythen, andere meinen, sie sind noch gar nicht so alt und stammen, so wie sie sich in Form und Aussage zeigen, bestenfalls aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Wieder andere versuchen mit allen möglichen und unmöglichen Argumenten die Märchen mit historischen Begebenheiten in Zusammenhang zu bringen.

Volksmärchen haben keine feststellbaren Autoren

Nun, vielleicht mag an allem etwas dran sein, sicher ist nur, dass die alten Volksmärchen keine feststellbaren Urheber haben und in früheren Zeiten auch nur mündlich weitergegeben, bevor sie dann in Büchern niedergeschrieben wurden.

Zur Entstehung der Märchen äußerte sich einmal Hermann Grimm, der Sohn des Märchensammlers Wilhelm Grimm:

„Gemeinsam allen Märchen sind die Überreste eines in die älteste Zeit hinaufreichenden Glaubens, der sich in bildlicher Auffassung übersinnlicher Dinge ausspricht.“

Volksmärchen – übersinnliche Wahrnehmung?

Was nun Hermann Grimm als Ausdruck übersinnlicher Wahrnehmungen in den Volksmärchen sah, umschrieb der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie, Carl Gustav Jung, mit Archetypen, jenen menschlichen Urerfahrungen, die sich in Seelenbildern seit Urzeiten in Mythen und Märchen bei allen Völkern der Welt ausdrücken und von denen unsere Träume immer wieder künden.

Volksmärchen – Archetypen, Bilder, Visionen?

Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, sieht die Volksmärchen ähnlich. Seinen Forschungen nach zu urteilen, benutzten die Menschen in früheren Zeiten noch ihre Fähigkeit, in einer Art hellseherischem Zustand, der vergleichbar war mit dem Zustand zwischen Wachen und Schlafen, Bilder und Visionen zu schauen, die dann in Märchen und Mythen ihren Ausdruck fanden. So waren diese weniger für Kinder, sondern mehr für Erwachsene gedacht.

Ob nun menschliche Urerfahrung, übersinnliche Wahrnehmung oder Hellsichtigkeit, wissenschaftlich feststellbar ist die Quelle der Märchen bis heute offenbar nicht. Welch Glück für das Märchen selbst, denn durch diesen Umstand konnte es sich bis in heutige Zeit seinen Zauber, sein Geheimnis und nicht zuletzt seine Attraktivität bewahren.

Mit unserer kindlichen Seele das Geheimnis lüften!

Nicht zuletzt aber auch durch all die vielen Kinder, die dem Märchen trotz aller ideologischen Vereinnahmungen, pädagogischen Angriffe, wissenschaftlichen und historischen Zerreißproben bis heute die Treue gehalten haben. Vielleicht wäre hier wieder – besonders für uns Erwachsene – der „goldene Schlüssel“ zu den Quellen der Märchen zu finden, nämlich in unserer eigenen kindlichen Seele. Diese kann noch staunen und sich für Dinge begeistern, die jenseits unseres meist verkopften Verstandesdenkens liegen, keinesfalls aber der Realität entbehren.

„Die Dinge, die wir sehen, sind dieselben Dinge, die in uns sind. Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben. Darum leben die meisten Menschen so unwirklich, weil sie die Bilder außerhalb für das Wirkliche halten und ihre eigene Welt in sich gar nicht zu Worte kommen lassen. Man kann glücklich dabei sein. Aber wenn man einmal das andere weiß, dann hat man die Wahl nicht mehr, den Weg der meisten zu gehen.“
Zitat von
Hermann Hesse

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine märchenhafte Zeit und sollten Sie den tiefen Wunsch verspüren, als Märchenerzähler (in) oder Geschichtenerzähler (in) mehr Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht in die Welt und unter die Menschen bringen zu wollen, dann zögern Sie nicht lange. Sie könnten gleich hier und heute damit beginnen!

Mehr über diese Ausbildung zum/r Märchenerzähler oder Märchenerzählerin finden Sie beim Klicken auf folgenden Link: http://www.maerchen-ausbildung.de

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

maerchenlernprogramminfo

Ist die Maerchenerzaehlerin Ausbildung überhaupt erschwinglich?

Märchenerzählerin oder Märchenerzähler

MaerchenerzaehlerIn Ausbildung: Nicht zu teuer?

Frage von Elisabeth L. an das Ausbildungs-Team der Erzählerin-Ausbildung.

Ich würde furchtbar gerne die Ausbildung zur Märchenerzählerin machen, aber kann sie mir nicht leisten. Ich finde diese Ausbildung ist sehr teuer und zeitaufwändig. Man hat sehr lange Anfahrtswege mit Übernachtungen und Verpflegung. Das ist dass, was diese Ausbildung noch teurer macht. Ich bin Erzieherin und habe schon den größten Teil meines Berufsleben hinter mir. Könnte man nicht für Leute in pädagogischen Berufen, die sich sehr fürs Erzählen eignen, verkürzte Kurse anbieten und zwar in Wohnortnähe? Eignen sich nicht ausgebildete Märchenerzähler dafür, diese Kurse zu halten? Muss es immer ein Profi sein?

Und zu mir: Ich kann erzählen. Ich könnte mich zur Not als Märchenerzählerin ausgeben, aber mir mangelt es an Ideen, was die Aufmachung betrifft, die Kulisse und das ganze drum herum. Da wäre ein kurzer Kurs mit vielen Tipps hilfreich. Geben Sie doch mal Ihrem Herz einen Stoß und lassen Sie sich dazu etwas einfallen. Ich freu mich auf Ihre Antwort.

Antwort dazu:

Teuer ist nur das, worin man persönlich keinen wirklichen Nutzen sieht

Danke für Ihre Nachfrage, aber die Ausbildung ist viel zu intensiv, zeit- und personalaufwändig, als dass wir sie in Hände geben könnten, die nicht aktiv in unserem Team mitarbeiten.

Wie Sie vielleicht in unseren Beschreibungen erkennen konnten, handelt es sich hier nicht „nur“ um eine erzählerische Darstellung nach außen hin, sondern gleichzeitig auch um einen „inneren Weg“, insbesondere mit den 7 Urbildern des Märchens und des Lebens (Urheber: Troubadour Märchenzentrum e.V.).

Das Zentrale dieses „Weges“ ist, die Menschen in ihrer persönlichen Lebensart hinsichtlich Weltanschauung bzw. Religion zu akzeptieren, ihre kreative Individualität zu fördern, ihr Urvertrauen zu stärken und das eigene Lebensziel klar zu erkennen und es Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen. Dies ist u. a. ein besonderer und einzigartiger Teil dieser Ausbildung, der ja gerade das undogmatische, erlebte, individuelle und charismatische freie Erzählen aus dem Herzen ermöglicht.

Dieser MärchenerzählerInnen-Weg ist sowohl im Rahmen unserer Klassischen Ausbildung, wie auch im Rahmen unserer SOLO-Ausbildung möglich:
http://www.maerchen-erzaehler.de/seminare

Eine solche Lehrtätigkeit können also nur Menschen durchführen, die diesen Prozess über Jahre hinweg (durch alle Tiefen und Höhen hindurch) bewusst und praktisch gehen, lernbereit sind und sich sowohl auf die Inhalte, als auch auf die Gründer und AusbilderInnen und nicht zu vergessen, die Individualität der TeilnehmerInnen dieser Schulung einlassen können.

Solche Menschen zu finden, ist leider nicht einfach.

Selbstverständlich sollte man sich als potentielle(r) Teilnehmer(in) für diese Seminare innerlich entscheiden, um die Kosten inkl. Anfahrt und Übernachtung etc. auch zu bejahen. Das kann man/frau natürlich nur, wenn persönlich darin auch ein wirklicher Nutzen zu erkennen ist. Nebenbei erwähnt ist im Vergleich zu anderen Anbietern die Seminargebühr für ein Wochenende mit solchen Inhalten wirklich nicht teuer, zumal unser Team bisher ohne öffentliche und private finanzielle Unterstützung auskommen musste und muss.

Eine sehr preiswerte, effektive und erfüllende Alternative, um mit dem Märchen Erzählen lernen zu Hause schon zu beginnen, wäre auch das einmalige Lernprogramm Starterset für 69,- Euro zzgl. Versand.
(Mehr Infos beim Klicken auf diesen Text)

Man darf diese Seminar- und Schulungs- Preise nicht mit Preisen evtl. Einrichtungen vergleichen, die finanziell durch irgenwelche Institutionen (z. B. Staat, Kirche, Wirtschaft, Sponsoren, etc.) unterstützt werden und womöglich auch nach deren Richtlinien arbeiten müssen bzw. diese seminaristische Arbeit nicht als Ihre Haupterwerbs-Quelle sehen. Wir sind frei und möchten dies auch bleiben, zumal wir dann auch die besonderen Inhalte, die Qualität und nicht zu vergessen die vielen wertvollen Ergänzungen und Neuentwicklungen unserer Arbeit gewährleisten können.

Mehr dazu finden Sie hier:
http://klickjetzt.de/maerchenseminar

Wer Lösungen sucht, findet auch welche!

Wenn Sie natürlich in Ihrem Umfeld Menschen finden, die bereit sind, verbindlich einen Workshop (z. B. mit dem Thema Märchen Erzählen lernen) zu machen, dann sind wir auch gerne bereit, in Ihre Gegend zu kommen und dieses Seminar an Ihrem Ort durchzuführen. Somit würden zumindest Ihre Anfahrts- und Verpflegungs-Kosten wegfallen.

Weitere Infos dazu finden Sie über folgenden Link:
http://www.maerchenfest.de/maerchenworkshop

oder hier:
http://www.maerchenfest.de/maerchenvortrag

Vielleicht wäre dies eine Lösung, die allerdings auch Ihr Engagement erfordert!?

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
märchenerzählenlernen

Märchen Erzählen lernen: MärchenerzählerIn Ausbildung

Märchen Erzählen lernen

Auf einem Spaziergang fragte mich einst meine kleine Tochter: „Papa, kann denn der Regenbogen sprechen?“ Während ich über diese Frage nachdachte, fing doch der Regenbogen an, meiner Tochter die schönsten Märchen und Geschichten zu erzählen.

Wir kommen mit einem halb- oder ganztägigen WORKSHOP (oder Vortrag)
direkt zu Ihnen in IHRE EINRICHTUNG, ganz egal, wo Sie in Deutschland sind:

>>> http://klickjetzt.de/maerchenworkshop

Oder Sie kommen zu uns nach Vlotho zum nächstmöglichen Wochenende in das EINFÜHRUNGS-SEMINAR der Geschichten- und MärchenerzählerIn-Ausbildung.

Im Einführungs-Seminar werden Sie erleben …

>>> wie Sie frei und natürlich vor Kindern und Erwachsenen Märchen Erzählen können,
>>> wie Sie die Märchen in Pädagogik, Kunst und Beruf einsetzen können,
>>> wie Sie selbst die Lebens-Geheimnisse hinter den Märchen entdecken,
>>> wie diese Geheimnisse im Alltag zu mehr Glück angewandt werden können,
>>> wie die 7 Urbilder des Märchen und des Lebens wirken und was sie sind,
>>> wie Sie mit dem Märchen Erzählen sich und andere Menschen beglücken können,
>>> wie Sie als MärchenerzählerIn neben- oder hauptberuflich tätig sein können.

Dieses Geschichten und Märchen Seminar verpflichtet Sie zu nichts Weiterem! Für die Teilnahme an diesem Wochen-End-Seminar sind auch keine weiteren Voraussetzungen nötig. Es genügt die Liebe zu Märchen und Geschichten und die Freude oder Herausforderung am freien, natürlichen Erzählen vor anderen Menschen.

Freies und lebendiges Sprechen von Märchen, Geschichten UND Vorträgen!

Vor einiger Zeit erzählte mir eine Seminarteilnehmerin, dass Sie getreu der lebendigen Bild-Stimmungs-Lernmethode während des Märchen-Wochenendes einen Vortrag verinnerlicht und diesen frei und erfolgreich vor Publikum gehalten habe.

Klar, was bei Märchen funktioniert, geht natürlich auch bei Geschichten (Alltagsgeschichten, Kindergeschichten, Weisheits- und Biblische Geschichten, etc.), und was u. a. dieses Beispiel zeigt, auch bei frei gehaltenen Vorträgen jedweder Art.

Wenn Sie in den Genuss eines solchen Seminar-Wochenendes oder Workshops kommen und entdecken möchten, dass diese Art des freien Sprechens oder Erzählens vor anderen Menschen viel leichter zu erlernen ist, als man gemeinhin denkt, nämlich mit Freude, ohne Angst, natürlich und von Herzen, dann …

… werden Sie Märchenerzählerin oder Märchenerzähler! Mehr über
die 4 aufbauenden Module dieser ErzählerIn-Ausbildung finden Sie hier:

>>> http://www.maerchen-erzaehler.de <<<
märchenerzählenlernen

Märchen Erzähler Ausbildung: Vom Geheimnis, frei und natürlich Märchen zu erzählen!

erzaehlerlogo

Was würden Sie davon halten, wenn Sie zu fast jeder familiären, privaten oder betrieblichen Festlichkeit, bei der eine kulturelle Einlage gefragt oder angebracht wäre, sagen könnten: „Soll ich Euch einmal ein Märchen erzählen?“

Sie werden staunen, wie offen die Menschen meist für diese kostbare Anregung sind. Und wenn Sie selbst die- oder derjenige Mensch sind, der ein solches Märchen erzählen kann, dann ist die Überraschung und Freude besonders groß, da es viele Ihrer Bekannten von Ihnen womöglich gar nicht erwartet hätten.

Wenn Sie also Märchen frei erzählen möchten und sich noch nicht für das Orientierungs-Seminar in die professionelle Märchen Erzähler Ausbildung entscheiden können, dann gibt es ja das Lernprogramm:

Die Märchen Erzähler Ausbildung beginnt schon zu Hause.

Dieser Starter-Ordner vermittelt auf erlebnisreiche und für jeden leicht nachvollziehbare Art, wie man Märchen verinnerlichen und frei erzählen kann. Keine Angst – „lernen“ heißt hier nicht „pauken“, sondern mit Freude, von Herzen und mit Liebe die Märchen erkunden, sie verinnerlichen, um sie dann frei zu erzählen.

Das ist eigentlich das ganze Geheimnis!

Zugegeben – es ist schon noch etwas mehr zu tun, denn man sollte nun auch den Weg und die lebendige Methode kennen, wie man am besten diese Märchen verinnerlicht. Eines jedenfalls ist sicher – nicht mit der alten Schulmethode nach dem Motto: „Büffeln bis zur Prüfung – und dann das Meiste wieder vergessen!“

Das kann Ihnen mit dieser klar und nachvollziehbar beschriebenen Lernmethode und den Trainings-CDs nicht passieren – im Gegenteil, sie werden die Märchen Ihr ganzes Leben lang lebendig im Herzen tragen und können sie nahezu überall, in vielen Fällen sogar ohne weitere Vorbereitung, frei erzählen.

Lebendig, natürlich, frei und von Herzen!

Und das beste daran ist, dass jeder, der Ihnen zuhört, sofort merkt, dass die von Ihnen erzählten Märchen auch innerlich erlebt wurden. Das kommt daher, dass Sie diese Märchen nicht auswendig gelernt haben, sondern selbst den Weg des Märchenhelden oder der Märchenheldin gegangen sind.

Genauso verhält es sich mit einem schönen Urlaubserlebnis, das Sie einmal hatten. Jeder, der diese Episode aus Ihrem Urlaub von Ihnen hört, merkt sofort, dass Sie es auch wirklich erlebt haben. Er sieht und fühlt wie Ihre Augen leuchten, wie Ihr Herz beteiligt ist und wie lebendig Ihre Ausführungen sind.

Und stellen Sie sich vor – Sie brauchen nicht einmal ein Buch dazu, aus dem Sie dieses Urlaubserlebnis ablesen. Sie schauen Ihren Bekannten dabei in die Augen und erzählen frei und von Herzen!

Aber – warum länger Worte darüber machen! Überzeugen Sie sich selbst. Klicken Sie einfach auf folgenden Link und schauen Sie, was dieses MärchenerzählerInnen Lernprogramm für zu Hause alles beinhaltet.

Und für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich über die Märchen-ErzählerInnen-Ausbildung (Als Hobby oder beruflich) näher zu informieren, gibt es den nächsten Termin hier.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter
maerchenlernprogramminfo